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Alt 25.02.2022, 20:37:01   #8
AmigaHarry
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Sowas kann viele Gründe haben. Normalerweise schaltet das GS-Getriebe sehr gut und weich (wurde mit den BJ auch immer besser) - vorausgesetzt das richtige Öl und Ölmenge ist eingefüllt.
Allerdings, und das habe ich schon mehrmals geschrieben, kann sich ein Getriebe an den Benutzer "gewöhnen". Manche haben einen suboptimalen Schaltstil, der zu solchen Phenomenen führen kann. Du weisst ja nicht, wer da vorher gefahren ist. Wenn man, ich nenn es jetzt einmal provokant, recht "gefühllos" die Gänge reindrischt, haben die Klauen eine andere Abnutzung, sind die Schaltgabeln vielleicht ganz leicht verzogen, die Nuten der Schaltwalze ausgerieben und haben sogar die Wellen selbst Riefen - all das kann im Zusammenspiel zu diesen Problemen führen. Ältere Fahrer kennen vielleicht noch die Bezeichnung "verrissenes Getriebe". Oft ist es aber zum Glück dann so, das bei einem anderen Fahrer mit anderem Stil, sich das langsam wieder ändert.

Wenn es allerdings zu stark "verrissen" ist, dann muss man leider ins Getriebe rein - dann hats in dem Fall was an den Schaltgabeln/Schaltwalze und möglicherweise auch schon den Klauen.
Tritt das bei jedem Gang auf, ist der Schaltautomat betroffen.

Hatte das schon einige Male bei Fahrschul-GSen - da gibts immer wieder Spezialisten, die den ersten Gang im Stillstand an der Kreuzung unbedingt reindreschen wollen. Wenn er nicht reingeht, braucht man doch nur ganz leicht die Kupplung schleifen lassen, sodaß sich das Fahrzeug ein paar cm bewegt, und schalten - dann geht er butterweich rein (ausser die Schaltgabel/Walze ist schon komplett hinüber....)
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