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Alt 14.09.2023, 13:51:16   #2
berndy
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Ökonomisch wird wohl ein gebrauchter Motor mit möglichst wenig Kilometern sein. Den defekten Motor wieder aufzubauen ist zwar ein guter Zeitvertreib, wird aber nicht billig werden. Wenn du das richtig machen willst, heißt das, komplett (wirklich komplett) zerlegen, alles reinigen, nacharbeiten, messen, bzw. neue Teile verbauen. Bei gebrauchten Teilen steckt man nicht drin. Die Laufbuchsen werden nach den Kolben gebohrt und gehont. Die Kolbenringe (Kolbenring-Stoß-Spiel) müssen angepasst werden, die Lager müssen vermessen, eventuell nachgeschliffen und mit neuen, passenden Lagerschalen versehen werden usw. Der Zylinderkopf muss auch gemacht werden. D.h. Ventile reinigen, prüfen, eventuell die Sitze nachfräsen, die Ventilführungen messen, eventuell tauschen, Ventile einläppen, neue Schaftdichtungen ...
Wenn das alles ordentlich gemacht ist, hat man einen neuwertigen Motor.

Einfach neue Kolben in die alten Laufbuchsen stecken funktioniert leider nicht lange.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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