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Alt 24.09.2008, 19:07:18   #1
Rocky
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Standard Überarbeitung der Zündplatte

neues von Rocky...http://www.bikers-corner.net/images/smilies/aua.gif


Experimentierfreudig wie ich bin , habe ich mir heute mal die Zündung vorgenommen .

Getreu dem Motto :

..erst machen , dann fragen

Dazu inspiriert hat mich der Bericht über den Ignition-Advancer auf gstwin.com .

Da solch ein Zündungs-Rotor natürlich nicht greifbar war , dachte ich probiern wir mal die alternative Methode und kommen dem flinken Finger auf seinem Weg halt mit den beiden Induktionsspulen entgegen (ich hoffe die heißen überhaupt so) .

Die Anleitung auf gstwin.com war mir aber etwas zu undurchsichtig , also hab ich mich kurzerhand neben den Motor gehockt und einfach mal drauflos geschraubt

Erstmal den Deckel runter und den Rotor raus .

Die Platte selbst läßt sich nach dem Lösen zweier Schrauben abheben.

Wenn man die zwei Magnete und die Haltespange der Zuleitung entfernt (Clip) bekommt man die Scheibe frei .

Langlöcher waren schnell gefeilt und nach dem ich die Platte einige Grad° gegen den Uhrzeigersinn verdreht wieder eingebaut hatte , sprang die Kiste sofort an und lief gewohnt rund .

Das fand ich erstmal äußerst beruhigend , so daß ich versuchsweise alles in dieser Position belassen und den Deckel wieder draufgeschraubt habe .

Bei der anschließenden kurzen Probefahrt vielen mir keine gravierenden Unterschiede auf .

Möglicherweise zieht der Motor unten rum (ab 2800) nun etwas besser , aber das kann man sich ja auch schnell mal einbilden.

Das Standgas hat sich aber nachweislich um 250u/min erhöht

Bevor ich weitere Experimente mache , wollte ich die anerkannten Experten unter euch mal fragen was sie davon halten .

Vielleicht kann mir sogar jemand erklären welche Auswirkungen das Verstellen der Zündung eigentlich genau haben soll ?
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Alt 24.09.2008, 19:31:02   #2
verbali
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Fahre auch ca 4° mehr Frühzündung.
Hat eigentlich nur auf die ganz hohen Drehzahlen einen positiven Einfluss.

Für die letzte Frage ist mir das grad zuviel zum tippen
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Alt 24.09.2008, 19:35:37   #3
Chris Tucker
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Hört sich aber wie fast Alles ziehmlich illegal an oder???
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Alt 24.09.2008, 19:37:24   #4
verbali
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Genauso wie Vergaser umbedüsen,....
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Alt 24.09.2008, 19:42:37   #5
Jais
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Der Zündzeitpunkt ist wichtig, weil das Gemisch eine Verbrennungszeit hat.

Grundsätzlich gilt:
Fettes Gemisch: langsamere und kältere Verbrennung
Mageres Gemisch: schnellere und heißere Verbrennung

Wenn also die volle Kraft der Explosion ab dem OT am Kolben anliegen soll, dann muss das Gemisch früher gezündet werden.

Wenn man es übertreibt und den Zündzeitpunkt sehr weit vor den OT einstellt, dann gibt es das bekannte "Motorklingeln".
Verschiebst man die Zündung zu weit an den OT ran, bzw. darüber hinaus, geht der Druck über den Auspuff verloren.

Wenn man jetzt die Drehzahl mit einbezieht, wird das Prinzip komplexer.
Hohe Drehzahl, wenig Zeit. Niedrige Drehzahl, viel Zeit.

Da die GS einen festen Zündzeitpunkt hat, muss das Gemisch oben mehr abmagern und unten fetter sein.

Ein paar frühere Maschinen(MZ Es ) hatten bewegliche Rotoren, die durch die Fliehkraft den Zündzeitpunkt veränderten.
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Gruß, Jais

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Alt 24.09.2008, 20:29:26   #6
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

die gs hat keinen festen zündzeitpunkt!
ab 4000 u/min sind es 40°, davor 12°, gilt soweit ich weiß bis bj 2000 und wurde dann wegen der abgaswerte leicht verändert, kann mich beim genauen bj aber auch irren.

die zündverstellung über das gemisch zu regeln wäre vorsichtig ausgedrückt etwas unorthodox.
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Alt 24.09.2008, 20:47:22   #7
Jais
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Ah, ok, ich wusste das nicht so genau.
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Alt 25.09.2008, 00:55:38   #8
Igi
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Hallo.

genau die alten GS hatte 12-40 grad Frühzündung
die neueren 5-40? grad Frühzündung
die Verstellung ist Drehzahlabhängig und wird von der CDI gesteuert

also kann man bei einer neueren (ab Bj 2000 ?) durchaus versuchen die Zündung um 4-5grad
früher zu stellen - wie im Internet zu lesen ist.

die Löcher an der Platte müssten ca. 2,5mm länger sein ?

Da die CDI die Zündung bei hohen Drehzahlen anpasst, merkt man nur eine Änderung bei niedrigen Drehzahlen.

Bei niedrigen Drehzahlen gibt man in der Regel ja weniger Gas und
die Gemischaufbereitung im Vergaser ist dann auch nicht optimal.

d.h. die Zylinderfüllung ist weder vollständig, noch optimal,
daher braucht dieses "schlechte" Benzin-Luftgemisch (bei niedrigen Drehzahlen) länger zum Verbrennen (weils einfach schlechter abbrennt)
daher hat der Kolben event. schon OT erreicht und das Gemisch ist noch nicht vollständig verbrannt.

Durch die etwas frühere Zündung hat das Gemisch etwas mehr Zeit (sind ja alles Bruchteile von sek)
zu verbrennen und dadurch kann sich der Wirkungsgrad bei niedrigen Drehzahlen verbessern.

(daher - auch wenns keiner glaubt - haben sich die Iridium Zündis bei mir bewährt:
unten rum zieht sie ab 1600 sauber durch - auch bei Vollgas, ohne Stottern.
ja ich weis das ist schlecht für die Lager und kann Kolbenkippen verursachen.
wenn ich jetzt noch die Zündung früher einstelle... )

Da die alten GS ja auch 12grad hatten, sollte dies dem Motor nicht schaden.
(haben die alten GS nen anderen Finger ? oder ne andere Halteplatte ? )

Wahrscheinlich wurden die diversen Änderungen immer in Hinblick auf die Abgasnormen gemacht.

Die Zündungsänderung wollte ich auch noch machen, danke für den Hinweis, dass etwas spürbar ist.
Es reisst natürlich kein Gummi von der Felge, aber hey irgendwie möchte man doch schon das Optimum rausholen

ein neuer Finger wäre toll, aber ist wohl nicht (mehr) lieferbar.
aber vieleicht würden Finger oder Platte von ner alten GS was bringen ?


auf wieviel Grad (Änderung) bist du nach deiner Berechnung ca. gekommen ?
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Gruß.
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Alt 25.09.2008, 10:24:38   #9
Rocky
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Die Löcher hab ich ca 5-6 mm im Uhrzeigersinn verlängert.

Um wieviel Grad ich die Platte dann in Gegenrichtung versetzt eingebaut habe , äh ...http://www.bikers-corner.net/images/...s/unschuld.gif

Hab ich nicht gemessen , wär mit meinem angenagten Geodreieck eh nicht sonderlich genau gewesen.

Wird schätzungsweise bei maximal 5° vor liegen

Zu deinen Wunderkerzen , ich kann diesen irdischen Zauber bestätigen (Elek-Trick) .

Meiner einer hat auch mal welche gekauft.

Ist aber schon ca 12 Jahre her , die nannten sich damals nicht Iridium (seinerzeit war etwas anderes en vogue) sind aber seitdem unverändert in Betrieb und sorgen dafür , daß die Kiste im Standgas auch bei unter 1000 rund läuft .

Die ham ne ganz dünne Mittelelektrode was dafür sorgen soll , daß die Funken stark und kräftig an zentraler Stelle überspringen und irgendwie klappt das scheinbar sogar .

..wenn man bedenkt wie lange sie schon drin sind , ham sich die 30 Mark die sie zusammen mal gekostet haben , wohl inzwischen amortisiert .

Ach ...und zu den Auffälligkeiten nach der Manipulation , die automatische Zündverstellung bei 4000 kommt nun spürbar .

...aber ohne Prüfstand kann man da bekanntlich viel reininterpretieren ohne was handfestes nachweisen zu können

Was kam eigentlich bei deinen Düsen Experimenten heraus , welche hat jetzt subjektiv das meiste gebracht ?
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Alt 25.09.2008, 11:56:30   #10
Saugwurmmensch
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Wenn ihr schon am Zündzeitpunkt rummacht, stellt doch gleich die Steuerzeiten passend ein (wenn man schonmal dabei ist Langlöcher zu feilen )

Später Einlassschluss = maxl. Leistung nach oben verschoben, verringerte Leistung bei niedrigen Drehzahlen
Früher Einlassschluss = mehr "Drehmoment"

Der Auslass muss symmetrisch dazu eingestellt werden.
das heißt als Beispiel (nicht GS-bezogen):
Auslass öffnet 60° vor unterem Totpunkt, schließt 30° nach oberem Totpunkt.
Einlass öffnet 30° vor OT, schließt 60° nach UT.
Einlass und Auslass sind gleich lang geöffnet (270°); die Kurven überschneiden sich im OT.

Maximal später Einlassschluss sollte bei 60-65° bei 1mm Ventilöffnung liegen.

Sagt zumindest Ulf Penner.


btw: den OT sollte man wohl immer selbst bestimmen, falls die Kerben auf den Ritzeln nicht 100% sind.

Zum Zündzeitpunkt: So wenig Frühzündung wie möglich/nötig.
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Alt 25.09.2008, 11:58:56   #11
mazdamax
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

hört sich für mich interessant an das Thema.

Meine Frage richtet sich danach ... eben nach dem Langloch !

1; Ausgefeilt entgegen des Uhrzeigersinnes

2; Wieviel mm ?? Winkle will ich keinen wissen, eher die Lochlänge !

mfg max
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Alt 25.09.2008, 12:42:47   #12
Rocky
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Die Platte hab ich gegen die Uhr gedreht folglich mußte ich die Löcher zur anderen Seite hin verlängern .

Beim unteren ist bei ca 1cm eh Schluß da dann der Ausschnitt in der Zündplatte kommt

Ich hab aber nur maximal 6mm rausgenommen

..die Haltespange für die Kabel der Spulen kann man danach nicht mehr wie vorgesehen in der Platte einhängen , ich hab sie einfach festgeschraubt

Ich mach später mal noch ein Bild .
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Alt 25.09.2008, 13:18:10   #13
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Aha, kenn mich aus, danke !

Also folglich geht deine jetzt besser ?!

Hat eine fixeingestellte Zündung und somit übergeht man dies also etwas!
Find ich interessant !

Wie schaut´s mit den Zündkerzen aus ... machen die bei mehr Vorzündung eh mit?
Solang der Motor nicht ins Klopfen kommt, sollte dies normal kein Problem sein, aber wie schaut´s dann mit der Motortemparatur aus?

Durch mehr Vorzündung hab ich ja auch dann mehr thermische Belastung....

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Alt 25.09.2008, 13:53:21   #14
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Bei solchen Änderungen kann man bei den Zündkerzen eine Nummer höheren Wärmewert nehmen.

Aber bevor jetzt alle ihre Zündgeber kaputtfeilen solltet ihr erstmal abwarten, ob und was das wirklich bringt.
Sonst fängt noch jemand an Beschleunigungslöcher ins Motorrad zu schlagen und alle machen´s nach

Da kann man mit klassichem Tuning viel mehr rausholen als Placebofrühzündung.
Taugt doch ohne gemachten Kopf nix.
Ich schätze 70% der GS im Forum laufen eh nicht annähernd optimal, sodass man anderweitig anfangen kann, bevor man die Feile ansetzt...
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Alt 25.09.2008, 14:07:24   #15
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Zitat:
Zitat von Saugwurmmensch
Wenn ihr schon am Zündzeitpunkt rummacht, stellt doch gleich die Steuerzeiten passend ein (wenn man schonmal dabei ist Langlöcher zu feilen )

Später Einlassschluss = maxl. Leistung nach oben verschoben, verringerte Leistung bei niedrigen Drehzahlen
Früher Einlassschluss = mehr "Drehmoment"

Der Auslass muss symmetrisch dazu eingestellt werden.
das heißt als Beispiel (nicht GS-bezogen):
Auslass öffnet 60° vor unterem Totpunkt, schließt 30° nach oberem Totpunkt.
Einlass öffnet 30° vor OT, schließt 60° nach UT.
Einlass und Auslass sind gleich lang geöffnet (270°); die Kurven überschneiden sich im OT.

Maximal später Einlassschluss sollte bei 60-65° bei 1mm Ventilöffnung liegen.

Sagt zumindest Ulf Penner.


btw: den OT sollte man wohl immer selbst bestimmen, falls die Kerben auf den Ritzeln nicht 100% sind.

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Alt 25.09.2008, 14:27:16   #16
Igi
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

also 5-6mm ist aber viel.

die anleitung im Netz hat ca. 2,5mm
den Winkel kann man ja aus dem Bogenmass (2,5mm) bei dem entspr.
Durchmesser ausrechnen.

wenns mit dem Messen schwierig wird.

hhmm
vieleicht bischen viel ?

also mit den Düsen bin ich noch nicht durch
meine K2 hat offen die vorhandenen 115 Düsen.

zur Zeit hab ich den (offenen) Luffi von Delo drin (inkl. ein wenig Trichterform am Eingang zum Luffi) und hab jetzt noch testweise die 120er Düsen drin
(allerdings ältere - die sind unten dicker als die neuen)
damit läuft sie super, allerdings ab 7000 ist bei Vollgas ne leichte Schwäche.
ich will also noch bischen grössere Düsen testen
125er und event. 130er
bei Matthies sollen die nur 2,- kosten...mal sehen die Tage.

andere Baujahre haben ja auch teilweise grössere Düsen drin.
also bis 130 kann ich nicht zu viel falsch machen.
aber ich denk, dass die 125er schon recht na ran kommen.
Nadel steht noch auf standart (höher hatte nicht viel gebracht)

und ich hab jetzt fast 300km aufm Tacho (ohne reserve)
man braucht die auf einmal wenig, seit sie offen ist.

ach ja es gibt nen Ersatzkolben mit 0,5 und mit 1mm Übergrösse...
hhhmm
aber ich denk das Aufbohren, hohnen und event. Kopf planen kostet mehr als die Maschine wert ist...

aber die Zündungssache will ich auch mal testen.
n Finger wäre mir lieber - will nicht unnötig Sachen beschädigen.

sag mal SWM weisst du, ob event. die Platte oder der Finger der älteren Baujahre andere Zeiten vorgibt ?
das wäre die elegantere Lösung .
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Gruß.
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Alt 25.09.2008, 18:26:52   #17
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Zitat:
Zitat von Igi
Durch die etwas frühere Zündung hat das Gemisch etwas mehr Zeit (sind ja alles Bruchteile von sek)
zu verbrennen und dadurch kann sich der Wirkungsgrad bei niedrigen Drehzahlen verbessern.
Die Verbrennung des Gemisches selbst und damit auch der ausübende Druck sollte optimalerweise erst ab dem OT wirken.
Das entzünden selbst ist der Faktor, warum man früher zünden muss.

Kleine Warnung für die Bastler unter uns.
Wer es übertreibt mit dem vorstellen der Zündung, könnte sich im Extremfall einen Pleuel krumm hauen.
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Gruß, Jais

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Alt 25.09.2008, 23:24:46   #18
Rocky
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Bild

http://fc67.deviantart.com/fs37/f/20...y_Mishligs.jpg


..wieviel mm oder Grad° das jetzt verstellt ist , hab ich nicht gemessen
Ein kleines bißchen mehr wär aber wohl auch noch drin , die Schraube ist nicht ganz am Anschlag


Ob das was bringt , weiß ich auch noch nicht

...bin gestern lediglich 20km gefahren sie läuft nicht schlecht aber das lief sie ja vorher auch nicht ,

Ich hab weder die erreichbare Höchstgeschwindigkeit kontrolliert , noch das Kerzenbild

...viel verändert hat sich jedenfalls nicht .

Das Standgas ist gestiegen ,aber mehr kann ich noch nicht bestätigen

Wollte erst mal von euch hören , ob sowas bei der GS überhaupt was bringen kann , ich besitze nämlich keine Tuning-Fibel

Bei gutem Wetter und ausreichender Zeit werd ich mal versuchen verschiedene Stellungen zu vergleichen .

Wenn die Langlöcher erstmal gefeilt sind ist das Verstellen ja dann schnell erledigt .

Wenn Verbali aber schon praktische Erfahrung damit gesammelt hat, kann er euch vielleicht genaueres dazu sagen.
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Alt 26.09.2008, 10:52:01   #19
bluwonda
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Zitat:
Zitat von Igi
also 5-6mm ist aber viel.
stimmt.
bei dem kleinen lochkreis ist das sehr viel!

wenn man es übertreibt zündet das gemisch zu früh und bremst den kolben in der aufwärtsbewegung.
das kostet dann leistung und ist vorsichtig ausgedrückt nicht gut für den motor.
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Alt 26.09.2008, 11:31:05   #20
mazdamax
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Aber da hört man dann eh Klopfgeräusche !
Bisschen sollte es sich schon bringen .....
ich werd das auch mal ausprobieren ...

bei meinem Auto haben wir die Zündung am Prüfstand so eingestellt, dass ich mehr Leistung rausholen konnte mit der steileren Nockenwelle.
Statt 7Grad vor OT bin ich jetzt auf 14Grad. ......

Dieser Wert existiert normal gar nicht für diesen Motor ....
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Alt 26.09.2008, 12:14:55   #21
Rocky
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Wenn du an einen Prüfstand rankommst ist das ja optimal.
Da kannst du uns ja berichten was jenseits jeder Einbildung erreichbar ist .



Apropos...

Die 5-6mm beziehen sich auf das was ich in etwa weggefeilt habe , wieviel grad ich gedreht habe , wurde wie gesagt nicht gemessen .

Aber theoretisch müßte sich die Gradzahl ausrechnen lassen

wie war das...

Umfang = Durchmesser x 3,141

das Ergebnis durch 360 müßte dann angeben wieviele mm einem Grad entsprechen .

Berichtigt mich bitte wenn ich da was verwechsle...
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Alt 26.09.2008, 12:22:20   #22
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

ich weis net ob ein auto prüfstand so optimal fürn motorrad ist
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Alt 29.09.2008, 10:51:15   #23
Rocky
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Bin am Sonntag Nachmittag mal mit verschiedenen Einstellungen der Zündung spazieren gefahren

Ich kann im normalen Straßenverkehr eine Veränderung zum Guten oder Schlechten nicht zweifelsfrei festmachen .

Den High-Speed konnte ich wegen des Verkehrsaufkommens nicht überprüfen .

...bei maximaler Ausnutzung meiner Langlöcher spüre ich definitiv die automatische Zündverstellung bei 4000 u/min (unharmonische Leistungsentfaltung , ähnlich wie beim Zweitakter) ansonsten sind die Unterschiede zur Grundeinstellung zu gering um eine Verbesserung / Verschlechterung einer bestimmten Drehzahl zuordnen zu können

Fazit : ...ohne Prüfstand oder feste Meßstrecke läßt sich nichts vernünftiges ermitteln

...folglich kommt die Platte erstmal wieder in die Ausgangsposition zurück


Falls jemand zu anderen Erkenntnissen kommt , kann er/sie das ja gerne hier mitteilen.
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Alt 29.09.2008, 14:51:27   #24
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Polo hat nen Prüfstand

in düsseldorf glaub ich.

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Alt 02.10.2008, 22:23:39   #25
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Standard Re: Überarbeitung der Zündplatte

Zitat:
Zitat von mazdamax
Aber da hört man dann eh Klopfgeräusche !
mit der entsprechenden erfahrung hört man das natürlich, und erfahrungen hat hier bestimmt jeder mehr als genug gesammelt, schließlich ist die gs ja kein anfängermotorrad!
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