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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Hi Leute,
seit mehreren Tagen ertönen sonderbare Geräusche von meiner GS, die allesamt nur sporadisch und nicht ständig auftauchen. Sie scheinen vom Ventilbereich zu kommen, aber so ganz genau kann ich es nicht orten, womöglich hat es auch mit dem Getriebe zu tun. Es sind mal Schleifgeräusche (Leerlauf), mal dumpfe, tieftönige bohrende/brummende/vibrierende Geräusche (überwiegend bei ~3000rpm, eher bei keiner bis geringer Motorbeanspruchung, beim Gasgeben wirds entweder übertönt oder da taucht es nicht unbedingt auf) und mal metallisch ratternde Geräusche (Leerlauf - so ähnlich, wie wenn man den Schalthebel nur leicht drückt und es dann im Getriebe leicht rattert). Ich würde nicht sagen, dass die Geräusche, die ich dem Leerlauf zugeordnet habe, ausschließlich dann auftreten, wegen der Möglichkeit, dass sie einfach übertönt werden könnten. Allerdings taucht das brummende Geräusch niemals im Leerlauf auf, also bei den Leerlaufdrehzahlen. Ich habe nicht das Gefühl, dass am Motor bzw. den Zylindern selbst etwas falsch ist, denn ich kann wie immer Gas geben und es klingt auch normal. Ich hätte von den Geräuschen her eher die Befürchtung, dass es mal "klack" macht und irgendwo bleibt irgendein Zahnrad stecken. Noch 3 Dinge: 1) Es kommt Öl vom Ventildeckel vorne heraus, zumindest ist es auf jeden Fall deutlich mehr geworden. Auch am Fuß des rechten Zylinders ist es nun ölig, was vorher ausschließlich links so war. Rechts war es vollkommen trocken. 2) Die Leerlaufgeräusche sind abhängig davon, ob ich auf dem Motorrad sitze oder nicht. Es ist nicht ganz so wie ein An-Aus-Schalter, aber auf jeden Fall habe ich einen Zusammenhang bemerkt. 3) Das Motorrad wurde umgestoßen gegen eine Laterne, wodurch eine 3-4cm tiefe Beule im Tank entstand. Ich schätze mal, von der Beule und ihrer Tiefe ausgehend, dass das Motorrad nur ganz knapp über dem Boden von der Laterne "aufegafangen" wurde (wie das Motorrad genau lag sah ich nicht, weil es wieder aufgerichtet war). Davor gab es auch schon hin und wieder Geräusche, nach dem Sturz ist es mir aber sehr aufgefallen und ist mehr geworden. Glaube zwar nicht, dass ein Zusammenhang besteht, aber ich will es mal erwähnt haben. Übrigens ist mein Öl schon ziemlich alt (1,5 Jahre vielleicht) und Ventile sind in den letzten 6 Jahren nicht eingestellt worden, vielleicht auch noch nie (aktuell 80k km). Falls das relevant sein sollte. Danke für Eure Mithilfe, ich bin gespannt auf Eure Ideen |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.04.2011
Ort: Fischamend
Alter: 44
Beiträge: 332
Baujahr: 1994
Kilometer: 50000
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Hoi,
Also nach dem Umsturz hätte ich das Ding nicht mal mehr gestartet. Kann durchaus sein das Benzin ins Öl geronnen ist und dadurch der Schmierfilm reissen kann. Ich würd mal den Ölstand kontrollieren und dran schnuppern. Ist er merklich höher und riecht nach Benzin unbedingt tauschen, sofern nicht eh schon dadurch ein Schaden entstanden ist... |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Von der Beschreibung her, könnten es vll. Resonanzen des Tanks oder anderer Sachen sein.
Die Tanks brummen normalerweise um 5000 U/min. Meine vordere Radabdeckung bei ca. 2500 U/min. Kann sein, dass sich das Resonanzverhalten des Tanks durch die Delle etwas verändert hat. zu den anderen Dingen: 1) ich würde mal die Dichtung tauschen 2) würde für Resonanz sprechen, vll ist auch der Gummi-Puffer verloren gegangen 3) siehe 2) Na, dann würde ich mal einen Ölwechsel, Ventilspielkontrolle/-einstellen mit Tausch der Dichtung machen.
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Vielen Dank für eure Antworten! Ich werde sie beherzigen. Passt auch zu dem, was mir gestern ein Bekannter erzählte. Tatsächlich hatte sich beim Drücken auf den Tank Geräusche verändert. Muss also an Vibrationen liegen.
Dafür habe ich jetzt noch ein neues Problem: das Fahrlicht vorne wie auch hinten sind durchgebrannt (die "sekundären" Glühfäden jeweils nicht). Danach ne neue Birne vorne rein und nach 10m war die auch wieder durchgebrannt. Seit gestern fahre ich als mit Fernlicht rum. Komisch, dass das nicht durchbrennt, oder? Als ich gestern das Zündschloss auf ON drehte merkte ich nen kleinen Wackelkontakt mit Bezug aufs Standlicht (ganz bz nach rechts gedreht war es aus). Weiß dazu jemand was? |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Miss mal die Ladespannung. Könnte sein, dass da etwas nicht stimmt.
Sind die Glühfäden tatsächlich durchgebrannt oder geht vll. der betreffende Stromkreis nicht?
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.10.2007
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Alter: 38
Beiträge: 414
Baujahr: 1993
Kilometer: 61887
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Zitat:
Bis Benzin im Öl landet, ist es doch ein weiter Weg und alle folgenden Kriterien müssen erfüllt sein: - Benzinhahn defekt oder auf PRI - Nadelventile undicht - Kolbenringe dichten nicht mehr ab Möglich, dass bei einer liegenden GS die Nadelventile nicht schließen, gleichzeitig sorgt die Schwerkraft aber auch, dass kein Benzin mehr weiterläuft, weil der Motor ja bei der liegenden Position nicht mehr unten sondern daneben liegt. Sorry, dass ich mich kein bisschen auf den Eingangspost beziehe, aber würde mich auf eine Erklärung freuen.
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Gruß, Thomas |
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#7 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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@wELz Was Paincookie geschrieben hat, kann passieren, es muss aber nicht.
Es müssen einige unglückliche Umstände zusammentreffen. Die Kolbenringe sind nie ganz dicht, die haben ja den Kolbenringspalt. Dadurch kann das Benzin in das Kurbelgehäuse sickern. Es kann auch passieren, dass sich eine Luftblase in der Ölpumpe festsetzt, sich kein Öldruck aufbaut und man den Ölkreislauf entlüften muss. Es passiert sehr selten, kann aber passieren. Ich hatte es auch noch nie. Ich denke aber, man sollte wissen, dass es passieren kann. Dann guckt man halt mal nach dem Öl, wenn die GS auf der Seite lag oder wenn man den Benzinhahn auf PRI vergessen hat.
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
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Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Die Glühfäden sind wirklich durchgebrannt. Fahrlicht und Rücklicht sind durchgebrannt. Nach dem Fahren mit Fernlicht ist auch dieses nach 2 Tagen durchgebrannt.
Ich werde heute die Ladespannung mal messen. Merkwürdigerweise funktioniert der Schalter für die Lichthupe wieder einwandfrei, nachdem er 2 Jahre nicht mehr funktionierte. Ich hatte früher aber auch schon Probleme mit dem Fahrlicht, da musste ich dann mal vorne aufs Glas draufklopfen, dann gings wieder an. Und die Fernlichtkontrolllampe leuchtete, wenn das Fahrlicht mal wieder ausfiel. Alles ein bisschen merkwürdig bei meiner GS |
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Ich würde an deiner Stelle auch mal die Anschlusspole der Batterie und sämtliche Steckverbindungen sowie die Sicherung auf guten Kontakt und Korrosionfreiheit überprüfen. Man sollte vll. auch die Kabel auf Bruch untersuchen (wenn es nur nicht so viel Arbeit wäre).
Es könnte an sogenannten Spannungsspitzen liegen, dass die Glühlampen immer wieder durchbrennen. Solche Spannungsspitzen können entstehen, wenn die Batteriepole keinen guten Kotankt haben, natürlich auch, wenn andere Steckverbindungen nicht sauber sind. Also immer dann, wenn ein Wackelkontakt auftritt. Möglicherweise ist der Wackelkontakt genau im Bereich der Lampe, die immer durchbrennt, an der Lampenfassung, eventuell auch am Schalter.
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Beiträge: 894
Baujahr: 1993
Kilometer: 105000
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Einfach mal die Klemmenspannung der Batterie messen wenn das Moped eine Weile gelaufen ist.
Ist zwar bei youngtimern wie er GS generell zu hoch, die brauchen immer ein bisschen Wasser.... aber so um die 14,5-14,7 Volt, mehr sollte es nicht sein Es kann eigentlich nur eine zu hohe Spannung seiin wenn die Mühle Birnen aus der hohlen Hand frisst! Und in dem Falle wäre es dann der Regler. Die Kontakte zu überprüfen und zu reinigen ist sicher nie verkehrt,,,... aber das ist nicht dein Problem, schlechte Kontakte führe zu trüben brennenden Birnen nicht zum Durchbrennen |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Achtung: Der GS-Regler hat einen Regelbereich von 13.5-15.5V!! Und den nutzt er mitunter auch aus. Allerdings dürfen bei der Spannung trotzdem noch keine Verbraucher durchbrennen. Wenn die Spannung immer am oberen Limit ist würde ich mir aber dennoch das Ladesystem vornehmen und vor allem auch die Batterie prüfen......
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