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Alt 28.02.2007, 22:22:29   #1
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Standard Sie ölt

Hallo!
Ich bin neu im Forum. Ich habe mir unlängst für kleines Geld eine GS500E mit 25.000 km auf der Uhr gekauft. Sie sieht gut aus, ist, bis auf eine kleine Beule im Tank prima in Schuss, ölt aber. Und nun zu meiner Vermutung und Frage an andere GS-Besitzer: Der Vorbesitzer hatte den Benbzinhahn, ich weiß nicht wie lange schon, auf "Pri" stehen. Das relativ frische Öl war pechschwarz. Es war offensichtlich Benzin ins Öl gelangt. Durch zu viel und zu dünnes Öl hat es meiner Meinung nach durch die Motordichtung gedrückt. Es tropfte schon nach kurzer Zeit, etwa nach fünf Kilometern, ziemlich heftig aus der rechten Motorhälfte, aber nur aus dem Bereich der horizontalen Gehäusedichtung. Ich habe das Öl gewechselt, den Benzinhahn selbstverständlich sofort nach dem Kauf auf "On" gestellt, und nun hat das Tropfen gewaltig nachgelassen, ist aber noch da. Nach gut 200 km zügiger Landstraßenhatz, sagen wir mal, fünf Tropfen und ein dezemt eingenebeltes Rahmenunterzug-Rohr. Soll ich warten, bis sich die Dichtung von zugesetzt hat oder ein Additiv verwenden? Geht das mit dem Zusotten oder ist das Wunschdenken? Additiv: Wenn ja, welches? Den Motor nehme ich nicht auseinander, denn er läuft wie Schmidts Katze und scheint kerngesund!
Danke für Tips aller Art
Gruß aus Paderborn
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Alt 01.03.2007, 11:25:28   #2
PEOPLES
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hi und willkommen hier

und natürlcih glückwunsch zum mopped.

was der vorbesitzter da gemacht hat, weis ich nun auch nciht, aber wenn zweifel bestehen, die 20 euro für nen ölwechsel investieren, und auf der sicheren seite sein, hast du ja bereits gemacht.
von additiven halte ich garnichts, und von welchen die irgendetwas dichten sollen, schon 10mal nicht.

das sie zwischen den gehäusehälften ölt, ist natürlich saublöd, weils wohl der grösste aufwand ist, die auseinander zu bauen, und eben wieder zusammen. ich hatte dazu mal den motor komplett ausgebaut.
ich würde das ganze komplett sauber amchen, nimm am besten bremsensreiniger, dann wirds wirklich sauber, und das leck eindeutig identifizieren. dann wieder säubern, und von aussen dirko draufschmieren, sieht zwar nicht so toll aus, aber dichtet ab, wenn du glück hast.
ansonsten doch motor demontieren, oder damit leben, 5 tropfen auf 200km sind ja fast nichts.
__________________
anschnallen, das rauchen einstellen, wir starten
PEOPLES ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2007, 11:45:41   #3
simonster
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ich würde abwarten
hatte sowas ähnloches und bei mir hat es aufgehört!
tropft ein einzigen tropfen auf ca 350km
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Alt 01.03.2007, 16:29:22   #4
BlackTalon
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So wie ich das verstanden habe, war das Öl noch vom Vorbesitzer pechschwarz, den Ölwechsel hat er danach gemacht.

Wie hoch war denn der Ölstand, als du sie gekriegt hast? Wenn er deutlich über MAX gelegen hat, kann es natürlich schon ein Indiz dafür sein, dass über ein nicht ganz dichtes Vergaser-Nadelventil Sprit in den Motor gelangt ist.

Das muss nicht unbedingt einen beschädigten Motor zur Folge haben, wenn du sie nicht in den roten bereich drehst oder so...

Dass die Dichtung aber dadurch kaputt gegangen ist, kann man aber ziemlich sicher ausschließen. Wenn wirklich ein massiver Überschuss drin gewesen wäre, hätte es das Zeug in den Luftfilterkasten und von da nach draußen gedrückt. Wie sieht der LuFi kasten denn von innen aus?
BlackTalon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2007, 17:53:22   #5
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hallo,

ein ähnliches Problem hatte ich an meiner GS450 auch. Wenn die Vergaser nicht OK sind kann im Stand bei Benzinhahn auf pri auch Benzin in den Motor gelangen. Ich hatte mich nach dem Gebrauchtkauf bei der Überprüfung der Zündkerzen gewundert das das Gemisch zu fett war bis ich den Ölstand überprüfte. Der war zu hoch und es stank nach Benzin.
Nach einem Ölwechsel habe ich das Motorrad eine Tankfüllung mit Vergaserreinigerzusatz gefahren. Jetzt ist das Gemisch OK.
Anfangs verlor der Motor auch ÖL, das ließ ab nach einiger Zeit nach. vermutlich war das benzinverdünnte Öl zu dünnflüssig für die Dichtungen.
Man kann, wenn die undichte Stelle von außen zugänlich ist, eine Silikonartige Dichtmasse auftragen. Dirko ( so heißt das Zeug) Gibt es bei HG oder Louis.

MfG
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Alt 03.03.2007, 07:28:55   #6
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Ich würde die Finger von den sog. "Additiven" lassen. Hast Du die Schrauben in dem undichten Bereich schon leicht nachgezogen? Wenn es danach immer noch raussifft oder mit der Zeit mehr wird, würde ich die Dichtung erneuern und dann ists aus der Welt!
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Alt 11.03.2007, 16:58:05   #7
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Na das passt ja: Meine süße spuckt an der selben Stelle mit Öl (leider etwas mehr als ein 'paar Tropfen'). Ich werde also wohl nicht um den Wechsel der Zylinderkopfdichtung herumkommen. Meine Frage daher:

Iast das für einen Leien machbar oder besteht die gefahr, dass ich da irgendwas verstelle?

Wie sieht's aus, wenn ich dir Dichtung unter'm Zylinder selbst auswechseln will? (kann ma da was verstellen?)

Danke schon mal im Vorraus,

B. Behler
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Alt 11.03.2007, 17:01:59   #8
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Ist zwar kein "Hexenwerk", aber ein paar Dinge sind da schon zwingend wichtig!!! Anzugswerte und Reihenfolge ; Steuerzeiten der Ein - und Auslassnocke ; Ventilspieleinstellung.....
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Alt 11.03.2007, 20:20:27   #9
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hört sich so an also sollte ich das lieber machen lassen, wa?!?

... wenigstens den ZylinderKOPF oder kann da auch was kaputt gehen....
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Alt 11.03.2007, 20:24:09   #10
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Lies dich mal 2-3 Stündchen mit diversen Suchbegriffen ala : Kopfdichtung, Ventile einstellen etc. durchs Forum. Dann weißt Du, was da auf dich zukommt.
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Alt 11.03.2007, 22:46:51   #11
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Zitat:
Zitat von Verbali
Das Problemist, das wenn du die Zylinderkopfdichtung wechselst die Fussdichtung gleich mitmachen musst, und das geht nicht mehr so einfach.
Okay, DAS hilft mir doch schon mal weiter.
Werde mich die Tage mal einlesen. Danke schon mal!
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Alt 12.03.2007, 20:16:30   #12
simonster
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war heute beim händler
bei mir ist es die dichtung von der kupplung
wird demnächst gewechselt 40€
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