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Alt 10.10.2009, 07:55:00   #1
Psychorex
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Standard Bolzen für Motorschutzbügel die 2.

Hallo

Habe nun ein weiteres Problem:

Also habe nun die Bolzen aus 2VA Stahl gemacht und auf beiden Seiten ein Gewinde drauf gedreht. Vielen Dank noch mal an alle, die mir beim letzten mal mit Ihrern Tips zur Seite standen!!!

Nun zu meinem Problem:
Der oberste vordere Motorbolzen lässt sich nicht ziehen. Er sitzt so fest, das er sich noch nicht mal mit der Ratsche drehen lässt (der Schraubenkopf). Habe versucht den Motor mit Hilfe eines Wagenhebers zu entlasten. Ohne Erfolg. Daher nun meine Anfrage, wie Ihr das gemacht habt. Gibt es da vielleicht einen Tipp? Ich habe leider keinen Treat hier im Forum mit der Suche gefunden. Nur jemand, der seine GS in einem Flyer gefunden hat sah aber auch gut aus.

Vielen Dank schon mal an alle die mir helfen!

Gruß Daniel

Geändert von Psychorex (10.10.2009 um 08:04:34 Uhr)
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Alt 10.10.2009, 10:48:47   #2
icumblood
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WD40 und sanfte gewalt.

Der vordere Motorhaltebolzen ist bekannt fürs Festgammeln.
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Alt 12.10.2009, 16:18:27   #3
Psychorex
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Hallo

Ich verzweifel richtig mit dem Bolzen. Habe nun den Rahmen an der Seite entfernt um besser an den Bolzen zu kommen.
Habe nach und nach fast eine viertel Dose WD40 drauf geklatscht.

Der Bolzen registriert die Hammerschläge auf die Mutter nicht und auch mit einem großen Hebel auf der Schraubenseite dreht sich da nichts. Habe beim Drehmomentschlüssel auf 110NM gestellt. Ich drehe den Schraubenkopf vielleicht ein 8-tel. (der Bolzen dreht sich allerdings nicht!) Wenn ich das ein paar mal mache ist der Bolzen weg gebrochen. Versuche mal ein paar Bilder hinzu zu fügen. Vielleicht hatte ja schon jemand das Problem und weiß weiter. Ich bin nun mit meinem Latein am Ende...

Helft mir bitte....

Vielen Dank
Gruß Daniel
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Alt 12.10.2009, 16:54:09   #4
M!n!Fuzzie
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kannst du die mutter denn reindrehen??? ...vllt is das gewinde am ende kaputt und man muss evtl nachschneiden

...man könnte auch um den bolzen zum bewegen zu bewegen ...ne schraubzwinge in längsrichtung aufsetzen (etwas wackelig aber mit feingefühl sollte das gehen) und dann mit dem hammer drauf schlagen...dadurch hast du mehr druck auf dem bolzen auch nachdem man mit dem hammer geschlagen hat...

...vllt sollte man den bolzen auch mal mit rostumwandler bearbeiten und n paar std einwirken lassen...

Geändert von M!n!Fuzzie (12.10.2009 um 16:58:40 Uhr)
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Alt 12.10.2009, 17:11:19   #5
Psychorex
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Die Mutter sieht so schlecht aus, weil ich ihr schon ordentlich was gegeben habe mit dem Hammer! Die Mutter wird schon noch runter gehen zur not würde ich die auch abflexen, wenn der Bolzen lose ist....
Wie meinst du das denn mit der Schraubzwinge. Denke mal das ich schon genug Kraft auf die Mutter mit meinen schlägen gegeben habe. Aber ich bin dir sehr dankbar für deine Lösungsansätze. Wie gesagt ich bin etwas gefrustet...
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Alt 12.10.2009, 18:48:38   #6
M!n!Fuzzie
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du setzt die zwinge längs auf den bolzen...den griff (zum spannen) setzt du auf den rahmen (holz oä dazwischen!) ...und den zwingenkopf auf die mutter am bolzen...zwinge anziehen so doll es geht...mitm hammer in zugrichtung der zwinge auf den zwingenkopf schlagen...wieder anziehen...wieder draufhauen...wieder anziehen...draufhauen...usw usw...dadurch wird der druck auf den bolzen immer erhöht und nicht wie beim einzelnen schlagen immer nur kurz aufgebaut...

...sollte sich der bolzen allerdings durch die zwinge verbiegen, rate ich die sache abzubrechen...entweder der bolzen geht kaputt (verbiegen oder brechen) oder die zwinge fliegt dir um die ohren...und das kann wehtun
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Alt 12.10.2009, 19:20:59   #7
Suzukiluggi
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Der Bolzen registriert die Hammerschläge auf die Mutter nicht ........

Für mich sind das keine Hammerschläge, was da auf der Mutter/Bolzen zu sehen ist. Ich schlage Dir vor, mindestens einen 1.000 g Hammer zu nehmen, besser noch einen mit 1.500 g, dann löst sich das Problem, glaube ich, von selbst.

Gruß
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Alt 14.10.2009, 14:03:46   #8
berndy
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Das Problem gibts leider sehr häufig.

Wenn gar nix geht, bleibt dir nichts anderes übrig als die zwei Distanzhülsen zu opfern und den Bolzen abzuflexen.

Wenn er im Motorgehäuse festgegammelt ist, was ich vermute, muss du den rausbohren.

Vielleicht nützt es was, wenn einer dreht und der andere mit dem Hammer auf den Bolzen haut. Eventuell löst das den Schmodder soweit, dass WD 40 auch vordringen kann.

Schau dir mal das Video an. Schneid aber nicht, wie die, die Laschen am Rahmen ab!

http://www.youtube.com/watch?v=9a7W72zDN0A&hl=de
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Alt 14.10.2009, 15:41:34   #9
Psychorex
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Hey hey

Habe es wirklich so gemacht: Einer dreht mit Gewalt, der andere haut mim Hammer fest druff... Habe bestimmt die halbe Dose WD 40 und zusätzlich noch anderes Kriechöl verwendet. Nach ca. 3 Stunden ununterbrochenem gekloppe und gesprühe machte es plötzlich "Knack" zuerst dachte ich, das ich meinen Drehmomentschlüssel nun entgültig zerstört habe und die Arretierung in der Ratsche gebrochen ist. Aber es war verdammt noch mal der Bolzen. Was für ein Kampf!!!
Aber Sieg nach Punkten für mich...
Was ein Glück...

Vielen Dank an alle die mir so lieb zur Seite gestanden haben!
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Alt 14.10.2009, 18:01:30   #10
icumblood
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Den neuen Bolzen schön einschmieren
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Alt 14.10.2009, 19:03:44   #11
Psychorex
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Habe ich gemacht...
Naja wird ja nicht wieder 19 Jahre dauern bis der wieder mal bewegt wird....
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Alt 15.10.2009, 16:39:44   #12
M!n!Fuzzie
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bitte nehm NIE wieder einen drehmomentschlüssel zum GEWALTÄTIGEN ABDREHEN einer schraube...der geht nur kaputt...
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Alt 15.10.2009, 16:51:57   #13
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Glaub nicht, dass das dem so viel ausmacht...schließlich sperrt der beim Lösen komplett.
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Alt 15.10.2009, 17:01:58   #14
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drehmo's sollten nie zum lösen benutzt werden. der kopf sperrt zwar, die mechanik wird aber trotzdem belastet. ich war auf arbeit mal für die dinger verantwortlich. selbst hochwertige drehmo's (5-50Nm stückpreis ~300eur + mwst) gehen durch falsche behandlung sehr viel schneller kaputt als man denkt.
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Alt 15.10.2009, 17:10:05   #15
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Aber so winzige Drehmomentschlüssel nimmt man doch nicht zum Lösen von schrauben.
Ich benutze den großen DrehMo ab und an (und gern) zum Lösen von Schrauben. Zum Festziehen mit Drehmoment eher selten...
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Alt 15.10.2009, 18:51:08   #16
Psychorex
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Okay.. Hat sich halt angeboten den Drehmoment zu nehmen weil der Grackel ellen Lang war und fast doppelt so lang wie meine Ratsche. Der geht ja auch über 200NM und ist eher nen Schätzeisen, aber für meine Radbolzen beim Auto und als Hebel hat er sich bis her immer gut bewährt.... Solange der Drehmoment noch nicht "angeschlagen" hat macht dem das doch nichts oder? Wenn der natürlich knackt und man dann noch derbe drauf haut kann ich mir das vorstellen, aber so, wenn er noch nicht mal die maximalen NM erreicht hat...??? Naja will hier keinen Streit vom Zaun brechen und das geht nun auch ziemlich am Toppic vorbei.

Du wirst bestimmt deine bestätigten Gründe haben davor zu warnen! Aber mein Drehmoment war billiger als die Ratsche und auchnoch länger...

Geändert von Psychorex (15.10.2009 um 18:53:32 Uhr)
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Alt 15.10.2009, 19:25:25   #17
M!n!Fuzzie
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man kann keine ratsche mit einem stahlrohr so viel verlängern wie man möchte ...ich hab n meter rohr geholt und das hinten drauf gesteckt...da gibt jede schraube nach wenn ich mich da drauf stellen...übrigends auch die motorbolzen die ich auch damit gelöst hatte...

...is billiger als n drehmomentschlüssel...
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Alt 15.10.2009, 19:30:28   #18
krafti
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hallo,

das gleiche Problem hatte ich auch schon mal:
http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=6155

Ich habe den Motorbolzen abgesägt, in der Mitte gekörnt und ausgebohrt.

Erst mit kleinem Bohrer vorbohren und die Bohrergröße langsam steigern.

Als Ersatz für die Distanzstücke habe ich ein Alurohr aus dem Baumarkt + Unterlegscheiben verwendet.
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Gruß Krafti
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