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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.06.2017
Ort: Hemer
Beiträge: 4
Baujahr: 1996
Kilometer: 6500
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Hallo Leute,
möchte mal wissen was Ihr davon haltet, siehe Foto vom Vergaser - besonders die Ablagerungen auf einer Seite. Vorgeschichte: Wir haben vor nicht langer Zeit eine GS500E für meine Frau erstanden. BJ96 mit etwa 6500 Kilometer auf der Uhr. Bisher lief Sie anstandslos, seit einiger Zeit wurde Sie bockig, nicht volle Leistung, ging im Leerlauf aus etc. Ich habe den Vergaser ausgebaut, gereinigt und auf dem Wege auch direkt offen gemacht. Dabei fiel mir direkt auf, das bereits die Düsen der offenen Version verbaut waren, ein O-Ring (der ganz kleine unter dem Gasschieberdeckel) fehlte (Also Falschluft vorprogrammiert). Aktuell läuft der Vergaser ewig über, vermutlich die große Dichtung von der Schwimmerkammer, die wird die Tage gewechselt sobald die Sachen von Louis kommen. Oder die Schwimmernadeln schließen nicht richtig. Muss dem noch auf dem Grund gehen, war schon dämmerig gestern. Aber mich würde mal interessieren was das für Ablagerungen sind, auf dem einen Kanal / Drosselklappe bzw. Zylinder. Sowas hab ich bisher noch nicht gesehen, vor allem so einseitig. Viele Grüsse, Sven & Katja Geändert von SvenKatja (24.06.2017 um 11:06:44 Uhr) |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Wer weiß?
Denkbar ist vieles. Möglich, dass es kondensierte Öl-/Wasserdämpfe aus dem Luftfilterkasten sind. Sieht jedenfalls auf den Bildern etwas ölig aus.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#3 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2011
Ort: Ostsachsen
Alter: 73
Beiträge: 1.602
Baujahr: 1994
Kilometer: 50+++
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Zitat:
Die Schwimmerkammerdichtungen sollten nicht das Typische für überlaufende Vergaser sein, da der Benzinstand dort bei richtigem Schwimmerstand endet. |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.11.2015
Ort: OWL
Beiträge: 210
Baujahr: 1997
Kilometer: 23000
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Ich wage mal zu behaupten, das die GS mehr gestanden hat als das sie gefahren ist.
Ich würde das mal ordentlich sauber machen, den Vergaser reinigen und die Dichtungen ersetzen, ordentlich einstellen und synchronisieren. Dann sollte das, bei regelmäßiger Bewegung , wieder ok sein...
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wEr RechtsschreibfehleR findet, darff sie Behalten
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.05.2016
Ort: Potsdam
Alter: 44
Beiträge: 745
Baujahr: 1996
Kilometer: 133000
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Hi, du solltest dir auch mal die Reifen anschauen ob die nicht schon älter als 6 Jahre sind und die Bremsbeläge.
Ansonsten rate ich dir zwei Reparatursätze für die Vergaser einzubauen wenn du eh alles zerlegst. Alle Gummies und O-Ringe sind an der GS ausgehärtet und nicht nur am Vergaser |
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#6 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 36
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Was willst du an den Bremsbelägen sehen? Die Stärke sollte vollkommen ausreichend vorhanden sein.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Bin da bei berndy: Öldampf + Kondensat aus dem Lufi-Kasten. Da wäre es mal Zeit, sich den Ventiltrieb und die Schaftdichtungen genauer anzusehen, sofern sich das nicht nach dem Reinigen nicht gibt. Sieht aber grundsätzlich erst mal nicht kritisch aus und ist vermutlich uralt.
Die Vermutung, daß es aus dem Lufi angesaugtes Öl ist, erhärtet sich vor allem durch die vollgesiffte Drosselklappe. Wenn so viel Öldampf im Lufi landet, sollte man gelegentlich auch mal das Siebgewebe in der Abzugshaube auf dem Ventildeckel anschauen. Das versottet mit der Zeit und bei viel Kurzstrecke und läßt dann viel Schmodder durch. Gruß Roman |
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.06.2017
Ort: Hemer
Beiträge: 4
Baujahr: 1996
Kilometer: 6500
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Also die Bremsbeläge und Riefen habe ich direkt nach dem Kauf gewechselt. Soweit alles gut, bis auf die Geschichte mit dem Versager. Wir haben die ja auch schon ne kleine Weile.
Wenn die Schwimmernadeln nicht schließen, läuft das Benzin dann im Überlauf oder auch am Vergaser herunter? Unterhalb (also an den Ablassöffnungen) sammelte sich das Benzin und tropfte herab. Daher wollte ich sämtliche Dichtungen wechseln. Noch hab ich die Sachen von Tante Louise nicht, sobald ich dran gehe, gebe ich bescheid was es gegeben hat. Danke für die Begutachtungen, ich hatte den Fall bisher nicht. Sieht halt alles bisl komisch aus, bei der kleinen Laufleistung und die Ablagerungen. Der Siff an den Drosselklappen ist schon sowas von festgebacken... Fühlen sich an wie Teerspritzer... Viele Grüße
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GS 500 E BJ.96 - GSX-F 750 BJ.07 |
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#9 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Außen am Vergaser sollte nichts tropfen!
Kann neben der Scgwimmerkammerdichtubg auch an der Verbindung zwischen den Vergasern (das T-Stück durch das die Vergaser ihren Sprit bekommen) liegen. Also dort unbedingt den benzinsvhlauvh und das T-Stück checken. Das hat auf jeder Seite einen O-Ring. Zum wechseln muss man die Vergaser trennen und hinterher synchronisieren. Kann aber auch sein, dass die Ansaugstutzen Richtung Luftfilterkasten nicht richtig sitzen und durch das verstopfte Leerlaufsystem der Sprit aus den Leerlaufluftdüsen (die gehen Richtung Luftfilter raus) läuft und an den nicht richtig sitzenden Stutzen vorbei am Vergaser herunter läuft Kontrolliert auch mal den Unterdruckschlauch am linken Vergaser. Wenn du den Baziehst und dur Sprit entgegenläuft, ist der Benzinhahn (Membran) kaputt.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Diese Ablagerungen sehen aus wie typische Biospritablagerung in Verbindung mit hohem Wassergehalt im Benzin. Allerdings habe ich sowas noch nie so extrem gesehen......
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Kannst Du die Spuren mit dem Finger verschmieren? Ölig oder eher trocken russig/flockig? Ruß käme da auch in Frage, wenn die Maschine hin und wieder zurückschlägt in den Luftfilter. Ursachensuche muß man dann im Bereich der Ventile und Nebenluft am Stutzen betreiben. Benzin aus dem Tankanschlußunterdruckschlauch kommt da auch als Verursacher in Frage. Das zündet dann im Schiebebetrieb sporadisch mal zurück und würde auch rußige Ablagerungen im Dom über der Membran erklären. Da erkennt man dann aber auch die typischen Flammspuren im Venturikanal (so fächerförmige, nach hinten breiter werdende Schlieren).
Rest zum Thema Überlauf steht ja oben schon. Da ist nicht viel dran, was an den einfachen Vergasern Benzin lecken kann - nicht, wenn der Benzinhahn richtig schließt und die Nadelventile halbwegs abdichten. Rissige Schläuche am Abklauf lassen den Sprit aber auch sonstwo runter rinnen. Sind die alle dicht und waren fest auf den Stutzen? Ne gammlige Schwimmerkammerdichtung oder ne durchgerotette Ablasschraubenaufnahme käme auch noch in Frage (dann aber nur, wenn der Vergaser innen echt im Wasser stand). Das kannst Du aber ausgebaut auch ganz gut testen - große Spritze + Schlauch auf den Zulauf + leichter Druck. dann siehst Du schnell, wo er suppt. Ich würde mal mit dem Vergaser selbst anfangen und dann in Richtung Motor weitersuchen, wenn sich keine Auffälligkeiten am Gaser zeigen. Gruß Roman |
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