Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Läuft unruhig/Unterdruckschl. angeschl. = 3500U/min Leerlauf
kpvds
12.06.2008, 10:58:12
Hallo Leutz,
habe gestern festgestellt das ein Bezinschlauch bei mir ein Loch hatte, oben am Tank, unmittelbar unterm Benzinhahn hatte sich durch die Schelle und Vibration dort wohl ein kleines Loch gebildet.
Bei der Gelegenheit wollte ich gleich meinen "abgegangenen" Unterdruckschlauch wieder am Benzinhahn (der an der Seite), befestigen.
Soweit ok, Schlauch repariert (bzw. einfach ein Stück gekürzt und wieder drauf geschoben), Unterdruckschlauch am Benzinhahn angeschlossen...
So dann lass ich die Mühle an und sie jubelt direkt bis auf knapp 4000U/min. hoch (ohne Schock) :?
Mach ich den Unterdruckschlauch vom Benzinhahn ab, sinkt die Drehzahl wieder langsam auf ca. 1300U/min.
Halte ich den Unterdruckschlauch zu, schiesst die Drehzahl wieder auf 4000U/min. hoch, hab ich dann Gas gegeben hat die Mühle keine Leistung mehr gehabt und tat sich schwer die Drehzahl zu erhöhen...
Ich muss dazu sagen, das ich bis jetzt immer beim Fahren den Benzinhahn aufmachen musste (PRI), beim Parken dann wieder zurück auf ON.
Bin ich gefahren und ließ den Benzinhahn auf ON, bekam die Mühle nach ca. 1km kein Sprit mehr.
Hatte ich vergessen den Benzinhahn zu schliessen, lief das ganze Benzin dann nach ner Zeit irgendwo raus..k.A habs nach dem ersten mal nie mehr vergessen :lol: :lol:
Jetzt habe ich ne Stunde im Forum gesucht und auch die Fehlerdiagnose FAQ gelesen, dort wird das Problem ja so ähnlich beschrieben.
Trotzdem weiß ich nicht so Recht was ich jetzt machen soll, bin ja auch noch "Newbie" :wink:
Hab jetzt alles so wie vorher angeschlossen um überhaupt fahren zu können.
hoffe mal mir kann jemand helfen....bitte bedenkt das ich sonst nix mit Motoren etc. zu tun habe, und mein Wissenstand nicht gerade pralle ist!
Titan
12.06.2008, 11:06:49
Probier mal erst mal, die Standgasdrehzahl mit Hilfe der großen goldfarbenen Rändelschraube zwischen den Vergasern runterzustellen. Da der Unterdruckschlauch bisher ja scheinbar nicht richtig angeschlossen war, brauchte der Motor vll. mehr Standgas um die 1300 rpm halten zu können.
In den FAQs gibt es auch ein Schlauchschema. Schau da nochmal nach, ob du auch alle Schläuche richtig angeschlossen hast.
berndy
12.06.2008, 12:17:30
Das vermute ich auch. Einfach mal die Drosselklappenanschlagschraube/Standgasschraube etwas herausdrehen.
kpvds
13.06.2008, 09:26:58
also, vielen Dank es hat funktioniert! Jedenfalls konnte ich die Drehzahl runterregeln und das Standgas auf ca. 1300U/min. einstellen! :D
Unterdruckschlauch ist jetzt auch am Benzinhahn, werde gleich ne ausgiebige Testfahrt machen und dann nochmal die Belegung des Benzinhahns prüfen...
Der unruhige Motorlauf ist allerdings noch da, dies werde ich mal als nächstes in Angriff nehmen... :?
Hatte jetzt mal geplant die Zündkerzen zu reinigen, vielleicht bringt das schon etwas!? Wenn nicht werde ich wohl den Vergaser einstellen/säubern müssen?? Oder was glaubt ihr woran der unruhige Lauf liegen könnte???
grüße kpvds
Saugwurmmensch
13.06.2008, 10:27:28
In welchem Drehzahlbereich läuft sie unruhig?
kpvds
13.06.2008, 12:01:56
Drehzahl schwankt im Leerlauf zwischen 1300U/min. - 1700U/min. !!!
Kommt auch des öfteren mal vor das sie ne Fehlzündung hat, der Vorbesitzer meinte das wäre wegen der Drosselung, genauso wie die Explosionen die sie ab und zu aus dem Auspuff haut! :?
Ich war damit mal bei Suzuki, der Meister meinte: "Joa, läuft nicht schön aber läuft." Er meinte dann müsste man die mal einstellen und das würde wohl kaum noch lohnen... (ich denke er meinte Vergaser)
grüße kpvds
verbali
13.06.2008, 12:06:15
Klingt ein wenig danach, als wenn sie immer noch irgendwo Nebenluft zieht. Suche mal in der Richtung.
Gruß
Verbali
Saugwurmmensch
13.06.2008, 17:07:08
Überprüf mal Ansaugstutzen und Vergaser auf Falschluft (bei laufendem Motor mit Bremsenreiniger besprühen, wenn sich der Motorlauf ändert zieht sie dort Nebenluft).
Wenn das kein Ergebnis bringt solltest du vielleicht mal die Vergaser synchronisieren (lassen).
kpvds
13.06.2008, 19:09:14
Also hab mir das ganze nochmal angeguckt...Nochmal Standgas verstellt, bis es etwas besser war. So sehr schwankt die Drehzahl jetzt gar nicht mehr, es ist mehr so ein unruhiger Motorlauf. Ist schwer mit Worten zu beschreiben, sie läuft halt irgendwie nicht rund.
@SWM Was würde das kosten wenn ich es machen lasse? Also diese Vergaser-Synchronisation, falls ich das mit der Falschluft ausschließen kann (teste das Morgen)...
Kann man das nicht vielleicht mit Hilfe selber machen?
Grüße kpvds
Saugwurmmensch
13.06.2008, 20:15:36
Das dauert keine 10 Minuten, ist also bei der Werkstatt nicht wirklich teuer.
Du brauchst ein Paar Synchrontester (das sind Unterdruckmanometer) dazu.
Man kann sich da aber auich mit Schläuchen selbst was basteln.
Beim Synchronisieren stellt man ja nur die Vergaser mit einer Schraube so zueinander ein, dass sie zur gleichen Zeit den gleichen Unterdruck erzeugen, also synchron funktionieren.
Wenn du also jemanden kennst, der so'n Satz Uhren hat, ist das ne leichte Übung.
Ansonsten könntest du so eine Apparatur auch selbst basteln (da gibt es hier im Forum eine Anleitung zu).
Oder du fährst zur Werkstatt.
Wichtig dabei ist, dass der Motor warm ist und du vorm Synchronisieren das Standgas etwas hochschraubst (und danach wieder runter).
berndy
14.06.2008, 06:11:48
Vergaser synchronisieren:
Grundsätzliches
Bei mehreren Vergasern (Vergaserbatterie) muss man um einen gleichmäßigen Motorlauf zu erreichen die Vergaser aneinander angleichen (synchronisieren). Damit erreicht man, dass die Vergaser gleichzeitig annähernd die gleiche Menge Frischgas in die Zylinder lassen. Genau wird man das nie erreichen können, weil da einige Faktoren mitspielen. Der Effekt macht sich auch nur bis etwa 1/3 bis ½ -Gas bemerkbar. Bei unruhigem Standgas sollte man mal über eine Synchronisation nachdenken.
Sicherheit geht vor
Benzin ist giftig und kann Krebs erregen. Daher sollte man die Dämpfe nicht einatmen und Berührungen mit der Haut vermeiden.
Die Dämpfe sind leicht entzündlich und explosiv, also verschüttetes Benzin umgehend entfernen und Zündquellen fernhalten. Bei entsprechender Sättigung der Luft genügt auch schon der elektrische Funke am Lichtschalter. Wenn es geht, im Freien arbeiten.
Achtung der Motor ist warm, die Auspuffrohre heiß, da kann man sich verbrennen.
Bei der GS synchronisiert man so
Motor warm fahren, Betriebstemperatur, so ca. 80 °C.
Motor abstellen.
Tank abbauen (würde ich empfehlen) oder so nach vorne oben klappen und abstützen, dass man an die Synchronanschlüsse kommt und Schläuche aufschieben kann. Baut man den Tank ganz ab, braucht man einen kleinen externen Benzintank, damit der Motor die paar Minuten laufen kann. Gibt’s im Zubehör, kann man auch selber bauen.
Kappen der Synchronanschlüsse entfernen und die Schläuche der Synchronuhren oder eures Messgerätes anschließen. Die Messgeräte sollten natürlich einwandfrei funktionieren und leicht ablesbar sein.
Ist alles dicht, der externe Tank angeschlossen, kann man mit der eigentlichen Messung beginnen.
Motor starten und mit der Standgasschraube/Drosselklappenanschlagschraube das Standgas auf 1750 U/min einstellen, wenn es 1800 U/min sind, ist es auch nicht schlimm.
Die Drosselklappen sind über eine geteilte Welle verbunden. Zwischen den Vergasern befindet sich an der Verbindung der beiden Halbwellen eine Einstellschraube. Die verdreht man nun so, dass beide Unterdruckuhren den gleichen Wert anzeigen oder bei der Schlauchwaage die Flüssigkeitsspiegel auf gleicher Höhe sind.
Das war es.
Motor ausmachen, alles wieder zurückbauen. Die Kappen der Synchronanschlüsse wieder aufstecken, wenn man das vergisst, ziehen die Vergaser Falschluft.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um Nachricht.
Flipstar1
21.07.2008, 23:39:12
Vergaser synchronisieren:
Motor warm fahren, Betriebstemperatur, so ca. 80 °C.
Motor abstellen.
Tank abbauen (würde ich empfehlen) oder so nach vorne oben klappen und abstützen, dass man an die Synchronanschlüsse kommt und Schläuche aufschieben kann. Baut man den Tank ganz ab, braucht man einen kleinen externen Benzintank, damit der Motor die paar Minuten laufen kann. Gibt’s im Zubehör, kann man auch selber bauen.
Kappen der Synchronanschlüsse entfernen und die Schläuche der Synchronuhren oder eures Messgerätes anschließen. Die Messgeräte sollten natürlich einwandfrei funktionieren und leicht ablesbar sein.
Ist alles dicht, der externe Tank angeschlossen, kann man mit der eigentlichen Messung beginnen.
Motor starten und mit der Standgasschraube/Drosselklappenanschlagschraube das Standgas auf 1750 U/min einstellen, wenn es 1800 U/min sind, ist es auch nicht schlimm.
Die Drosselklappen sind über eine geteilte Welle verbunden. Zwischen den Vergasern befindet sich an der Verbindung der beiden Halbwellen eine Einstellschraube. Die verdreht man nun so, dass beide Unterdruckuhren den gleichen Wert anzeigen oder bei der Schlauchwaage die Flüssigkeitsspiegel auf gleicher Höhe sind.
Das war es.
Motor ausmachen, alles wieder zurückbauen. Die Kappen der Synchronanschlüsse wieder aufstecken, wenn man das vergisst, ziehen die Vergaser Falschluft.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um Nachricht.
Wo am Vergaser sind die Anschlüsse zum Syncronisieren?
Vielleicht mal ne kurze Beschreibung oder auf der Zeichnung mal makieren.
Danke
majestic_morpheus
22.07.2008, 07:22:42
Boah, du hast das Pair-Schlauch-Knäul da drauf, das habe ich noch nicht live angeschaut. Die Synchro-Anschlüsse sollten jedoch gegenüber dem Anschluss für Schlauch 63 sein.
Flipstar1
22.07.2008, 17:09:53
Ja sind schon so einige Schläuche... aber wenn ich mich recht erinnere sind die Anschlüsse gegenüber von 63 dicht. Also gewollt dicht. Wer kennt sich mit dem System aus?
Benni
22.07.2008, 18:24:43
Wenn sie nicht dicht wären, würde die GS im laufenden Betrieb dort falschluft ziehen.
Auf den Vergasern die ich kenne sind so kleine Hütchen drauf, die man abmachen kann.
Flipstar1
22.07.2008, 18:31:53
mmmh... so kleine Hütchen hab ich da jetzt nicht entdeckt... wo sind denn nun die Anschlüsse fürs synchronisieren?
Keine da der das schonmal bei den Vergasern mit dem Pair System gemacht hat?
Flipstar1
22.07.2008, 18:36:22
Könnte das vielleicht der Anschluss sein? Allerdings sehe ich auf dem Bild beim rechten Vergaser sowas nicht... müsste dann mal schauen ob es bei meinem vielleicht bei beiden sowas gibt.[attachment=0:3g45nfjb]Vergaser2.JPG[/attachment:3g45nfjb]
majestic_morpheus
22.07.2008, 18:37:59
Nein, bei der GS ist der Anschluss auf jeden Fall auf dem Vergaserdeckel oder in dessen unmittelbaren Nähe.
majestic_morpheus
22.07.2008, 18:40:28
Hier sieht man den Anschluss am Vergaser ohne PAIR, Nr. 8. Die Nr. 14 ist die besagte Dichtkappe.
http://alpha-sports.com/spst/1992%20GS500E/06.gif
Flipstar1
22.07.2008, 18:42:03
mmmh... hab da jetzt keine entdeckt aber ich schaue die Tage nochmal wenn ich dann die Ventilshims nachmesse um zu wissen welche ich brauche... wenn ich alle Ventile auf ein Ventilspiel von 0.05 bringe ist das doch ok oder?
majestic_morpheus
22.07.2008, 18:44:45
Ventilspiel zwischen 0,03 und 0,08mm, das schließt 0,05 mit ein... :wink:
Flipstar1
22.07.2008, 18:45:46
Ventilspiel zwischen 0,03 und 0,08mm, das schließt 0,05 mit ein... :wink:
richtig... aber ich dachte mir wegen gutem Mittelmaß... hehe...
majestic_morpheus
22.07.2008, 18:48:00
Du wirst es wahrscheinlich sowieso nicht schaffen, alle Ventile auf einen Wert zu bekommen. Hauptsache, die Werte werden eingehalten - und das lieber mehr zur oberen Grenze als zur unteren, da das Spiel mit der Zeit kleiner wird. Auslassseitig kannst du auch auf 0,1 mm Spiel gehen.
berndy
22.07.2008, 18:54:43
Das ist nicht erforderlich und wird auch nicht so leicht zu bewerkstelligen sein.
Das korrekte Ventilspiel liegt zwischen 0,03 mm und 0,08 mm.
Die Shims gibts nur in einer Abstufung von 0,05 mm. Wenn das alte Spiel nur 0,02 mm beträgt und du ein dünneres Shim einbaust hast du 0,07 mm Spiel. Wenn das alte Spiel 0,1mm betrug und du ein dickeres Shim einbaust, hast du 0,05 mm neues Spiel usw.
Du musst gucken, dass das Spiel irgendwo zwischen 0,03 und 0,08 mm liegt. Etwas mehr ist vertretbar, also etwa 0,1 mm. Zu wenig nicht.
Zum Messen genügen drei Blattlehren. Eine mit 0,03 mm, eine mit 0,08 mm und eine mit 0,09 (0,1 mm) mm. Geht die 0,03 mm nicht durch, ist das Spiel zu eng. Geht die 0,03 mm durch, die 0,08 mm noch gerade so, die 0,09 mm aber nicht, ist das Spiel korrekt. Geht die 0,09 mm (0,1mm) durch, ist das Spiel zu groß. Normalerweise reicht es wenn man dann die nächste Größe (kleiner oder größer) nimmt. Allerdings kann es auch mal sein, dass man eine oder mehrere Größen überspringen muss. Dann sollte man vorher schon mit den entsprechenden Fühlerlehren geschaut haben, wieveil Spiel tatsächlich vorhanden ist.
Ganz einfach, nicht wahr.
Flipstar1
22.07.2008, 18:57:36
Was nutzt sich da denn ab wenn das Spiel kleiner wird? Also ich kenne das so das das Spiel größer wird oder hab ich da jetzt gerade nen Denkfehler???
Flipstar1
22.07.2008, 18:59:21
ja gut das ist ja logisch... allerdings ist es das erstemal das ich Ventile mit den Shims einstelle... Spätestens dann hätte ich es ja bemerkt... naja sonst waren es immer Kipphebel die ich verstellt habe ( während der Ausbildung) um das Ventilspiel einzustellen. Ist auch schon ein paar tage her... *g*
majestic_morpheus
22.07.2008, 19:05:57
Was nutzt sich da denn ab wenn das Spiel kleiner wird? Also ich kenne das so das das Spiel größer wird oder hab ich da jetzt gerade nen Denkfehler???
Die Ventilteller arbeiten sich mit der Zeit in ihre Sitze ein, wandern also etwas weiter nach oben. Der Abstand des Ventilschaftes zur Nocke der obenliegenden Nockenwelle wird dadurch geringer, so dass die Nocke eher auf das Ventil trifft und dieses länger öffnet. Ist das Spiel zu klein, liegt der Ventilschaft permanent an der Nocke an und der Ventilteller schließt nicht mehr vollständig. Um diesen Effekt entgegen zu wirken, sitzen zwischen Ventilschaft und Nocke die Shims (die schon ab Werk unterschiedliche Dicken haben, um Bearbeitungstolleranzen auszugleichen). Die Abnutzung dieser Shims ist im Vergleich sehr gering, aber vorhanden - deshalb Shims immer nachmessen.
berndy
22.07.2008, 19:09:46
Ist im Prinzip kein Hexenwerk. Die Shims herauszupulen ist etwas fummelig und nervig, wenn man die Tasse vorher aber ausgerichtet hat, dass die Nut nach innen zeigt und man einen kleinen Schraubendreher und eine Pinzette/Magnetheber parat hat, geht das auch halbwegs elegant. Was nervt ist halt die ganze Prozedur wenn man jedes Shim erst besorgen muss.
Also ich würde so vorgehen:
-erst das Spiel an allen Ventilen ausmessen und alles notieren.
-dann jedes Shim ausbauen, nachmessen, bzw. Beschriftung (besser nachmessen) notieren und wieder in die Tasse setzen
-ausrechnen welche Shims man braucht
-zum Händler fahren und die Shims holen (nachmessen)
-Shims tauschen, Ventilspiel kontrollieren.
-passt alles, alles wieder zusammen bauen.
Auf jeden Fall niemals die Nockenwelle ohne Shims durchdrehen, an den Kanten der Tassen können die Nocken Schaden nehmen.
Deswegen auch die langwierige Prozedur.
Da haben es die Werkstätten einfacher.
Wenn die Shims im Tausch gehen, machen manche Werkstätten, dann die alten Shims zurückgeben und Geld sparen.
Flipstar1
22.07.2008, 19:10:54
Ja klar... ist ja logisch... soweit hab ich garnicht gedacht *g* :oops:
Gut dann also obere Grenze eher ansteuern...
Flipstar1
22.07.2008, 19:14:08
Ist im Prinzip kein Hexenwerk. Die Shims herauszupulen ist etwas fummelig und nervig, wenn man die Tasse vorher aber ausgerichtet hat, dass die Nut nach innen zeigt und man einen kleinen Schraubendreher und eine Pinzette/Magnetheber parat hat, geht das auch halbwegs elegant. Was nervt ist halt die ganze Prozedur wenn man jedes Shim erst besorgen muss.
Also ich würde so vorgehen:
-erst das Spiel an allen Ventilen ausmessen und alles notieren.
-dann jedes Shim ausbauen, nachmessen, bzw. Beschriftung (besser nachmessen) notieren und wieder in die Tasse setzen
-ausrechnen welche Shims man braucht
-zum Händler fahren und die Shims holen (nachmessen)
-Shims tauschen, Ventilspiel kontrollieren.
-passt alles, alles wieder zusammen bauen.
Auf jeden Fall niemals die Nockenwelle ohne Shims durchdrehen, an den Kanten der Tassen können die Nocken Schaden nehmen.
Deswegen auch die langwierige Prozedur.
Da haben es die Werkstätten einfacher.
Wenn die Shims im Tausch gehen, machen manche Werkstätten, dann die alten Shims zurückgeben und Geld sparen.
Ja so werd ich das auch machen... allerdings bestelle ich meine Teile immer bei nem Großhändler aber der braucht auch nur max 2 Tage dann sind die Dinger da...
Jetzt muss erstmal das Werkzeug geliefert werden... habs heute bestellt... wenn alles klappt hab ich das Thema mitte nächste Woche erledigt
majestic_morpheus
22.07.2008, 19:16:58
Tausche die Shims bei deinem Händler - das geht schneller (weil sofort) und ist billiger. Die alten Shims brauchst du mit Sicherheit nie wieder, wenn du sie aufhebst (Murphy's Law (http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz)).
berndy
22.07.2008, 19:20:09
Manches mal hat man auch Glück und kann die Shims reihum tauschen. Allerdings braucht man dann trotzdem eins mehr, nämlich das, das gerade getauscht wird.
Aber das siehst du ja bald.
Flipstar1
22.07.2008, 19:21:01
mmmh... meinste ist billiger? Schneller keine Frage... aber meine Werkstatt wollte schon 150 € für diese arbeit haben. Davon 50 € Teile... also ich find es ein bisschen viel für nur Ventile einstellen
Saugwurmmensch
22.07.2008, 19:21:18
Frag aber vorher, ob dein Händler auch tauscht.
Meiner macht das nicht, da musste ich die Shims bestellen (ca 10€/Stück).
Wenn du vor 12 Uhr bestellst, sind die meist schon am nächsten Nachmittag da.
Flipstar1
22.07.2008, 19:26:00
naja bei dem Großhändler bekomme ich sie für 7€ naja aber halt ca. zwei Tage warten
berndy
22.07.2008, 19:54:37
Mein Händler tauscht für 2,50 oder 3 € die Shims.
Ach ja, die Papierdichtung des Gehäuseentlüfters geht immer flöten, kostet glaub ich 5 € und die Werkstatt wird die Ventildeckeldichtung generell tauschen weils hin und wieder Undichtigkeiten mit der alten Dichtung gibt. Die kostet so um die 20 €. Plus vier Shims á 10 € wären ca. 65 € Material. Kann mit 50 € hinkommen. Aber 100 € für vier Ventile einstellen?
Was haben die für Stundensätze?
Ventileeinstellen dauert etwa eine Stunde. Die Stundensätze bewegen sich zwischen ca. 40 und 50 €. Da dürfte das Ventileeinstellen mit Material ca. 100 € kosten.
Mein Händler wollte vor 7 Jahren noch 100 Mark fürs Ventileeinstellen.
Flipstar1
22.07.2008, 19:59:33
ja gut dann ruf ich den morgen mal an und frag nach... und wenn er das nicht macht gibts hier ja noch ein paar Händler...
Flipstar1
01.08.2008, 16:12:29
So also Ventile sind eingestellt. Der Händler hat die Ventilshims umsonst getauscht. Allerdings hab ich nochn Vergaserproblem denke ich. Habe es wenn ich gas gebe das bei 5500 Touren der Motor stottert. Als wenn kein Sprit mehr da wäre. Hab mal zur Probe auf Pri gestellt und das Problem ändert sich nicht. Also denke ich muss den Vergaser doch ausbauen und mal nachschauen wa? Hab nen neuen Lufi drinn und auch richtig eingebaut.
Was meint ihr dazu?
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