Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Bekleidungsteile sind schutztechnisch am wichtigsten?
Hi,
ich werde mir bald ein Motorrad kaufen und dann natuerlich auch Schutzbekleidung brauchen.
Aber was ist da am wichtigsten? Reicht es, wenn ich mir nur Protektoren kaufe (Beispielsweise http://www.harro-shop.de/protektorenhemd-p-159.html) und dafuer keine spezielle Lederjacke? Kann man ueber so ein Protektorenhemd auch eine normale Skijacke anziehen oder ist das totaler Mist? Ist sowas ueberhaupt fuer laengere Fahrten geeignet oder nur fuer Crossfahrer?
Kann ich solche Stiefel ( http://www.militaerversand.at/popup_bil ... e%20leicht (http://www.militaerversand.at/popup_bild.php?id=95ee8681249378f935b3fcc97fc3b9f6 .jpg&bu=Feldschuhe%20leicht&bu=Feldschuhe%20leicht) ) verwenden, oder sollte ich eher echte Motorradstiefel kaufen (was is da der Unterschied)?
Ich habe weniger Angst vor Abschuerfungen etc (die verheilen ja wieder), richtig Schiss hab ich eher vor Wirbelsaeulenverletzungen, inneren Blutungen usw, wo man entweder verreckt oder gelaehmt wird..
BobderBaumeister
22.03.2009, 17:30:03
also....rückenprotektor is schon angebracht(am bessten einen mit nierengut integriert) und drüber ne leder oder textil-motorradjacke....ne skijacke brennt sich bei nem sturz in die haut is also nix*gg ne gute sbriebfeste hose, passend zur jacke denn....stiefel müssen net unbedingt motorradstiefel sein sin ja teuer ich fahr mit rangers...allerdings nachdem ich den motorradstiefel eines freundes gesehn hat dem die kette gerissen is...hatter der aufgrund vom guten stiefel glück dasser nich den fuß verloren hat....aber sin ja ausnahmen...
viele hier schwören auf ne kombi aber muss halt jeder selbst wissen meins isses nich...
bytexxx
22.03.2009, 18:01:38
Ich finds generell ein wenig albern solche Fragen zu stellen.
Kauf dir einfach vernünftige Schutzkleidung und zwar komplett.
Denk immer dran, du hast nur ein Leben!
Knallbirne
22.03.2009, 18:46:35
Also ich habe mir vor kurzem erst mein erstes Motorrad gekauft. Kleidung hatte ich natürlich noch nicht.
Ich habe mir bis jetzt den Helm und die Jacke (textil) vom motorradhändler gekauft. Habe mir dann noch vom discounter (gibt ja im moment überall angebote) noch regensachen und handschuhe geholt. Ein paar Wochen später dann noch eine Textil Hose vom andern Discounter.
Was mir jetzt noch fehlt sind Schuhe. Da bin ich aber am überlegen ob ich mir Motorrad Stiefel kaufen soll da ich damit auch zur Arbeit/Schule fahr. Da will ich dann im Sommer nicht den ganzen Tag mit dicken stiefeln rumlaufen.
Hi also ich hab auch erst vor kurzem die Gs und dazu dann noch ne kombi gekauft.
also am besten ist halt einfach leder weil wenn du mal stürzt schützt es am besten.
man hört hier immer wieder, lieber "schlechtes" leder als die besten textilsachen.
was dir am ende mehr taugst musst du wissen, am besten wäre du gehst mal in irgen nen motoradladen und lässt dich ausgiebig beraten, aber dann zeit mitnehmen. Also ich meine kombi ausgesucht habe hat nur hose und jacke auszuwählen ca 3 std. gedauert.
Hansafan1985
22.03.2009, 23:03:04
Ich habe weniger Angst vor Abschuerfungen etc (die verheilen ja wieder)
:roll:
soviel dazu: http://www.drivecompany.cc/news/?p=35
odysseus3459
23.03.2009, 00:15:53
oh man ich muss schon sagen 8O mal ne frage wie hast du denn deinen führerschein ohne schutzkleidung gemacht. ich musste die mitbringen. abgesehen davon wer geld für ne maschine hat aber nicht für komplette schutzkleidung sollte sich ein anderes hobby suchen. die frage alleine sollte eigenlich jedem klar sein der 2meter geradeaus denken kann. also ich für meinen teil grüße keinen der mir mit t-shirt oder jeans entgegenkommt(oder mit skijacke).
Sgt.Fragg
23.03.2009, 07:53:24
erst die schutzkleidung, dann das mopped!
lieber eine saisong weniger fahren können (am anfang vom leben) als die möglichen 80 weiteren (ich fahr bis hundert =) ) danach zu verpassen
und wenn ich sage schutzkleidung, dann mein ich nicht das was es bei real oder lidel gibt!
mensch junge, du hast irgendwie die 3000euro für gs und und führerschein aufgetrieben, dann wirst du doch wohl auch noch paarn hundert euro auftrieben können für ne preiswert kombi(LEDER), einen gescheiten preiswerthelm (nolan zb, mit dekor kostet der n84 unter 150euro, und is echt gut!), handschuhe und nierengurt übrig haben.
Ich habe weniger Angst vor Abschuerfungen etc (die verheilen ja wieder)
:roll:
soviel dazu: http://www.drivecompany.cc/news/?p=35
Die hat ja ueberlebt und faehrt wieder :benni: :wut:
Helm kaufe ich sowieso (is ja Pflicht), Handschuhe und so einen Rueckenpanzer inklusive Schuetzer auch. Ich haette die Frage vielleicht anders vormulieren sollen: Welchen zusaetzlichen Schutz bietet eine Lederjacke ueber so einem Protektorenhemd? Sind die womoeglich fuer komplett andere Verletzungsarten zustaendig?
tarpan89
23.03.2009, 19:05:22
bei den Schuhe ist das wichtigeste das die Knöchel geschützt sind....
Also sollten es keine halbschuhe sein....wanderschuhe oder ähnliches kannste verwenden!
Reinki
23.03.2009, 19:08:58
Ich habe weniger Angst vor Abschuerfungen etc (die verheilen ja wieder)
:roll:
soviel dazu: http://www.drivecompany.cc/news/?p=35
Die hat ja ueberlebt und faehrt wieder :benni: :wut:
Helm kaufe ich sowieso (is ja Pflicht), Handschuhe und so einen Rueckenpanzer inklusive Schuetzer auch. Ich haette die Frage vielleicht anders vormulieren sollen: Welchen zusaetzlichen Schutz bietet eine Lederjacke ueber so einem Protektorenhemd? Sind die womoeglich fuer komplett andere Verletzungsarten zustaendig?
Protektorenjacke schützt nur an den stellen wo protektoren sind...
verbali
23.03.2009, 19:09:43
Ein Protektorenhemd ist kein alleiniger Schutz, der wird immer unter einer Abriebfesten Jacke (am besten Leder) getragen
Morgoth
23.03.2009, 19:16:05
Protektoren schützen hauptsächlich gegen Aufschläge, für die Reibung ist die Kleidung zuständig wobei Leder zwar stabiler ist, Textil-Kombis dafür meistens komfortabler und weniger Hitzestau gefährdet sind. Erstens bedecken Protektoren nur einen relativ geringen Teil des Körpers, andererseits sind sie m.W. nach nicht sonderlich abriebfest. Und selbst wenn bringt dir ein intakter Ellenbogen recht wenig wenn dir ein Sturz bei 180 das Fleisch am Unterarm von den Knochen reißt...
Saugwurmmensch
23.03.2009, 19:18:47
... wenn dir ein Sturz bei 180 ...
Bei der GS zum Glück keine Gefahr :mrgreen:
Multiman
23.03.2009, 21:13:46
... wenn dir ein Sturz bei 180 ...
Bei der GS zum Glück keine Gefahr :mrgreen:
0.o dann machste was falsch ^^
cha0s
23.03.2009, 21:23:10
n bekannter hat mal auf der rennstrecke selbige per highsider verlassen. die lederklamotten konnte er für 50eur wieder reparieren lassen. er meinte mit textil hätte er das nicht so glimpflich überstanden, die klamotten sowieso nich.
Reinki
23.03.2009, 21:24:07
... wenn dir ein Sturz bei 180 ...
Bei der GS zum Glück keine Gefahr :mrgreen:
0.o dann machste was falsch ^^
nein ich denke nur, dass er ein genauen Tacho hat :D
tarpan89
24.03.2009, 00:20:36
... wenn dir ein Sturz bei 180 ...
Bei der GS zum Glück keine Gefahr :mrgreen:
0.o dann machste was falsch ^^
nein ich denke nur, dass er ein genauen Tacho hat :D
Meine sagt auch 180 grade so^^...
was laufen eure den?
also ich bin auch eher der Typ Lederkombi
sitzt enger und es hält wirklich gut
(gute Pflege - Lederfett/Lederöl - und gute Nähte vorausgesetzt)
die Sachen sollten stramm sitzen
meine Lederhose war am Anfang zu eng
aber der Verkäufer hatte recht, das dehnt sich noch.
bin am Anfang nicht auf die Maschine gekommen :)
so eng war die
aber jetzt flattert auch nix
Wenn die klamotten zu gross sind und dann im Ernstfall verrutschen, bringt dir der Kram auch nix.
Ausserdem habe ich die Standartprotektoren gegen bessere und grössere ausgetauscht.
Stabilere Stiefel hätte ich noch gern
am liebsten hohe Crossstiefel - hab doch eh so kaputte Knochen
spätestens, wenn du doch mal unter der Maschine landest bzw. die Maschine auf dir oder deinem Fuß und du bischen mit der Maschine mit rutscht, bist du doch froh gescheite Lederstiefel mit Verstärkung zu haben.
hatte mal einen getroffen - viele Jahre her, der hatte damals den gleichen Leder-Kombi an wie ich (hab noch nen kompletten sehr guten Lederkombi, der mir zu klein ist) und der hatte Kratzer auf dem Rücken.
was war ? er ist bei nem Unfall 300m über den Asphalt geschlittert.
das ding hatte nur Kratzer - top
wie gesagt die standart Protektoren, die dabei sind, sind oft nicht die besten.
meist kann man die austauschen bzw. noch zusätzliche protektoren "einbauen"
wo?
Rücken
Ellenbogen
Schulter
(event. Bauch/Rippen - mit nem Protektorenhemd)
Knie (teilweise das Schienbein runter bis zum Stiefel)
Becken (rechts+links)
Steißbein
(Eierwärmer gibbet auch)
und dann halt gute Stiefel mit Verstärkungen/Versteifungen
am Knöchel, Schienbein usw
Gute Handschuhe mit Verstärkungen
abriebfest, so dass du mal auf den Händen landen kannst ohne Schürfwunden
mit Knöchelschutz usw.
na und n guter Helm - er muss halt gut und stramm sitzen und auch immer zu gemacht werden.
ich glaub nen Nacken/Genickschutz gibt es noch.
Hab ich was vergessen ?
Sgt.Fragg
24.03.2009, 08:14:32
protektoren westen sind für enduro/crossfahrer, das tragen die unter ihrem schlabber zeugs, das schützt dich lediglich vor umfallern oder wenn du aus nem meter fuffzich von der korss bei 40 sachen aufn boden fällst.
dafür sind die, das machen die.
wenns dich damit aber mit 120 über 3 spuhren autobahn wichst...
protektoren nehmen nur die schlagenergie auf, und bei punktuellen belastungen reicht das auch zum kochen brechen. gibt halt kein offenes gematsche mit tausend splittern, wo der doc dann ne 3 stunden op hat, aber durch isser auch.
verbali
24.03.2009, 08:29:17
protektoren westen sind für enduro/crossfahrer,...
Wie kommst du denn auf die Idee?
Sgt.Fragg
24.03.2009, 09:33:41
weils vor en paar jahren saftyjackets nur in der enduroabteilung gab und erst seit relativ kurzerzeit die dinger auch für straßenfahrer angeboten werden.
desswegen komm ich auf die idee.
Reinki
25.03.2009, 16:55:15
Meine sagt auch 180 grade so^^...
was laufen eure den?
Für ne Entdrosselte ein normaler Wert, mehr ist nicht drin
Die hat ja ueberlebt und faehrt wieder :benni: :wut:
also ganz ehrlich, das ist das bescheuertste was ich je gehört habe :meinung:
Ich habe mir zwar Textilkleidung gekauft, weil mir ne passende Lederkombi zu teuer war, aber das alles schon VOR der ersten Fahrstunde.
Ich werde mich NIE ohne Schutzkleidung auf ein Motorrad setzen!!!!
Im Gegenteil, selbst die Hüftprotektoren und einen besseren Rückenprotektor hab ich mir dazu gekauft...
Aber wie gesagt Meine Meinung. Ich will hier nicht den Oberlehrer spielen, aber wenn man bedenkt wie rücksichtslos manche Autofahrer sind....
ganz nebenbei, das Mädel hat wahnsinniges Glück gehabt, aber auch daraus gelernt...
Mugazombi
26.03.2009, 09:32:51
Ich hab mir meine Kombi erst nach einem Monat gekauft, weil die kohle gefehlt hat. ;(
Ist zwar ne Probiker Kombi und kein Schwabenleder, aber immer noch besser als die meisten Textil sachen. Das wichtigste ist sowieso das man sie erst gar nicht braucht. :benni2:
Aber ich würde auch nicht mehr ohne auf die Maschine steigen.
Meine Mutter ist Krankenschwester und die hat schon genug kieselsteine aus Handgelenken und Ellenbogen herausgefriemelt. Die muss nich noch aus meinen das zeug raus holen.
Cosmo
26.03.2009, 14:07:13
Ich habe weniger Angst vor Abschuerfungen etc (die verheilen ja wieder)
:roll:
soviel dazu: http://www.drivecompany.cc/news/?p=35
Die hat ja ueberlebt und faehrt wieder :benni: :wut:
....
Hast du den Artikel überhaupt gelesen oder nur die Bildchen angeschaut und wieder zugemacht?
Hättest du es gelesen, würdest du so ein Unsinn nicht schreiben und die Bekleidungssache nicht so auf die leichte Schulter nehmen.
Hast du den Artikel überhaupt gelesen oder nur die Bildchen angeschaut und wieder zugemacht?
Hättest du es gelesen, würdest du so ein Unsinn nicht schreiben und die Bekleidungssache nicht so auf die leichte Schulter nehmen.
Danke cosmo :meinung:
Danke Sgt.Fragg, Morgoth, tarpan89 und BobderBaumeister fuer die einzigen sinnvollen Antworten. :) :)
Ja, ich hab den Artikel gelesen - im Gegenteil zu den meisten hier, die haben meine Fragen nicht gelesen, sondern einfach irgendwas geantwortet.. Ich hab nicht ohne Grund zwei fette Smilies bei der Antwort hingemacht :wink2: , das naechste mal werde ich meinen Sarkasmus besser kennzeichnen :benni2:
Jenso
28.03.2009, 20:18:40
Ja Mahlzeit!
Fragen wir doch mal andersrum: welche Bekleidungsteile sind schutztechnisch unwichtig? :wink:
Als mögliche Antworten fallen mir nur Sturmhaube (nen Helm kann man auch innen waschen) und Halstuch (für die reinen Sommerfahrer) ein. Alles andere hat aus Leder und/oder entsprechendem Textil zu sein oder ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Wanderschuhe oder BW-Stiefel halte ich auf der GS für zu dick und zu klobig für ein passables Schalt- und Bremsgefühl. Moppedstiefel sind normalerweise recht schlank gehalten, außer den Endurokloppern.
:meinung:
overfloh
30.03.2009, 17:26:40
und falls du doch keine speziellen motorrad-stiefel nimmst, denk nicht das eine stahlkappe positiv ist. die soll ganz gut die zehen abtrennen können...
Sgt.Fragg
30.03.2009, 19:38:31
aus meiner aga: abgetrennte zehen lassen sich leichter reparieren als komplett zerquetschte...
wenn mit lasten gearbeitet wird, die so leicht sind, das sie die füße nur eingquetschen wurden, aber nicht abtrennen, wir auf stahlkappen verzichtet, bei schweren lasten, die die zehen zerquetschen (oder aber abtrennen) würden, werden stahlkappen getragen.
also, pro-abgetrennte zehen, denn wenn die zerquetscht sind, sind se weg. und gerüchteweise kippt man dann immer vorneüber :benni:
Jenso
30.03.2009, 19:50:49
... was man sich mit richtigem Schuhwerk komplett sparen kann...;)
overfloh
30.03.2009, 21:55:57
eben weil die motorradstiefel haben höchsten ne stahl einlage in der sohle, aber auch nie über die komplette länge.
Schnubbi06
31.03.2009, 15:57:56
http://www.evisor.tv/tv/motorrad-schule ... i-8172.htm (http://www.evisor.tv/tv/motorrad-schule/motorradhelme-und-schutzbeklei-8172.htm)
Timmy O'Toole
04.04.2009, 18:32:20
Meine Meinung dazu
Natürlich hab ihr alle Recht, wenn ihr sagt, "je mehr Schutz, desto besser"
aber, mal ehrlich, wer hatte schon von Anfang an die komplette Ausrüstung?
Insofern halte ich die Frage, welche Ausrüstungsteile die wichtigsten sind, eigentlich für angemessen.
Ich finde, nach dem Helm (der ja sowieso vorgeschrieben ist) kommen gleich die Handschuhe.
Ganz einfach deshalb, weil du bei einem Sturz als erstes versuchen wirst, diesen mit den Händen abzufangen. Und auch wenn du meinst, Schürfwunden würden gut heilen; spätestens, wenn sie bis auf den Knochen gehen hört der Spaß auf.
Danach kommt, denke ich, die Jacke. Und zwar eine Motorradjacke, egal ob Leder oder textil, auf jeden Fall keine Skijacke. Nicht nur wegen der Sicherheit im Sturzfall, sonder auch wegen dem Schutz gegen Nässe, Kälte und andere Einflüsse bein Fahren.
Das ist meiner Meinung das Wichtigste und auch ich bin jetzt so zwei Jahre rumgefahren.
Mit der Zeit kann man sich dann je nach Geldbeutel noch anderes zulegen. Ich hab mir z.B. kürzlich (daytona)-Stiefel gekauft und werd mir wohl demnächst ne Hose zulegen.
overfloh
04.04.2009, 19:44:05
also ich bin nur 2 wochen ohne schutzkleidung gefahren. hab da aber i.d.R 3 Hosen übereinander angezogen war auch gut so.
hab mich mit <40 km/h lang gemacht. 2 Hosen waren durch, und die 3. angekratzt.
aber, mal ehrlich, wer hatte schon von Anfang an die komplette Ausrüstung?
mmh, ich!!!
also ich habe mir schon für die Fahrschule letzes Jahr eine Komplett-Ausrüstung zugelegt.
Vllt lags auch mit daran, daß ich schon 14 Jahre Auto gefahren bin, aber auf jeden Fall wars für mich vernünftiger als einfach nur mit Jeans.....
und die Daytona-Stiefel sind einfach nur genial.... :up:
Reinki
04.04.2009, 22:17:31
ich hatte die komplette Ausrüstung auch schon, natürlich schon vor der Fahrschule angeschafft.
Jenso
05.04.2009, 05:15:11
aber, mal ehrlich, wer hatte schon von Anfang an die komplette Ausrüstung?
Ich! Mir war von Anfang an klar, dass fehlendes Autoblech durch anderen Schutz ersetzt werden musste. Waren zwar zuerst Sonderangebote von Louise & Co. aber egal. Mein Fahrlehrer hätte mich auch nie in Jeans o. ä. auf sein Möpp gelassen.
Meine Meinung: wer Kohle hat für die Karre, hat auch Gelder für Schutzkleidung zu haben. Ansonsten sollte er noch ein wenig sparen oder sich die fehlenden Euronen leihen. Im Unfall ist dann das Gejammer groß... :meinung:
P. S.: Daytona rulez... :mrgreen:
johnwayne
05.04.2009, 15:09:25
Hmmm, ich hab auch von Anfang an meine Ausrüstung gehabt, vorher bin ich nicht gefahren (habs aber auch gleich zum Preis vom Mopped dazugerechnet).
Is zwar nur ne Textil Kombi aber auch da nicht gleich die allergünstigste...
Aber ganz anderes Problem, wie haltet ihrs mit Sozia (korrekte Mehrzahl von Sozius? ;) )
Normalerweise doch auch hier ATGATT, oder?
Weil mein Bruder unbedingt mal mitfahren wollte, sich aber konsequent weigert irgendwas ausser nem Helm zu tragen. Wollte ihn dann nicht mitnehmen und nu fährt er grad mit nem Kumpel und meinem Helm durche Gegend :wut:
(Bin nicht zu Haus, daher kann ich da nicht viel gegen tun)
Jenso
05.04.2009, 17:48:19
Ganz einfach:
Keine Schutzkleidung, keine Mitnahme.
aber, mal ehrlich, wer hatte schon von Anfang an die komplette Ausrüstung?
Ich selbst habe mir damals die Lederkombi vorm Motorrad-Erwerb gekauft. Nach ca. einem Jahr hab´ich mich mit angeheirateter Sozia (auch in Leder) bei 30km/h in Griechenland in einer rutschigen Kurve gelegt, und wir wissen seitdem beide, warum wir eine Kuhhaut gut finden. Auch bei 30 Grad.
Unsere Tochter hat die Ausrüstung nach ihrem Entschluss, den A zu machen, von uns bekommen. Mittlerweile erzieht sie ihren Freund :lol:
Ohne Schutzkleidung: :ab:
Sgt.Fragg
06.04.2009, 09:50:37
wobei in der aktuelen motorrad unter "10 sachen die ein biker diese saisong machen muss" auch steht "einmal mit jeans, tshirt un jethelm fahren, bei 70 ein paar mücken einfangen, und sich wider bewusst werden wie schnell nur 70 sind und wie weh 70 tun, und sich überlegen, ob son bisschen leder einen so unverwundbar macht, das man hemmungs und reuhelos die sau raus lassen kann" (nicht o-ton ^^)
overfloh
06.04.2009, 14:35:18
da stimm ich denen sogar zu.
an und für sich fahr ich nur in voller montur. bei kleinen innerstadtischen fahrten, bleibt die schildkröte auch mal zu hause und ich zieh nur meinen alten helm auf.
Aber ich bin auch schon kleine strecken nur in t-shirt und jeans gefahren. nur der helm war integral, weil ich kein geld für n dritten helm ausgeb.
und wenn man dem entsprechend fährt, (entspannt, umsicht und daherrollend und nicht wie der poser vor der eisdiele, ) dann find ich dat voll in Ordnung.
Diesen Sicherheits-Tick ham wa nur hier in Deutschland. find ich eigentlicih auchh gut so, aber ab und zu sollte man wirklich mal zurück zum ursprünglichen gefühlt eines easy-riders.
Mir hat das nämlich schon gereiht mal mit ~70 km/h n paar fliegen zu spüren, oder das visier offenzulassen.
Wenn man so unterwegs ist, tuts richtig weh auf der Landstraße zu rasen.
Und bevor die erhobenen Zeigefinger kommen:
Das Leben ist auch ein Risiko.
Ich kann sterben:
beim strasse zu fuß überqueren[/*:m:1n4z8m5j]
in voller sicherheits ausrüstung auf der autobahn[/*:m:1n4z8m5j]
oder wirklich völlig überraschend und aus dem Leben reißend mit einem Herzinfarkt :!: [/*:m:1n4z8m5j]
Cosmo
06.04.2009, 15:04:28
Oder du wirst von einem runterfallendem Satelliten erschlagen :mrgreen: :lol:
Multiman
06.04.2009, 15:31:09
also wenn ich kurzstrecken fahre hab ich meine jacke helm stiefel niergengurt und handschuhe an
die kurzstrecken kenn ich dann meistens auch zu 98%(kann ja mal dreckliegen ^^)
wenn ich längere touren fahre oder mal aweng schneller will zieh ich dann auch noch die hose an
ich versteh net wie die leute auf ehemaligen bergrennstrecken rumheizen müssen mit sneakern und jeans und dann flennen wenns se hinlegt
mit der schalbe bin ich auch mal nur mit helm und nierengurt gefahren da hatte ich noch keine stiefel des war aber auch mitten im hochsommer
und bei den geschwindigkeiten von der schwalbe kanns einem auch mitn fahrrad hinlegen xD
Sgt.Fragg
06.04.2009, 15:42:48
in deutschland sterben jeden tag:
8,5 kraftfahrer (hne zweirad)
1,3 fahradfahrer
2 motorradfahrer
2 fußgänger
fast jeder 2 ex-moppedfahrer wurde von einem autofahrer getötet (vorfahtsmissachtung) der rest setzt sich im prinzip aus "zu schnell auf der landstraße und eigenverschuldet tot" und "beim überholen was übersehen oder übersehenworden und desswegen tot" zusammen.
Timmy O'Toole
06.04.2009, 19:32:26
Ich glaub einige (HWK z.B.) haben mich etwas falsch verstanden. Ich finde es weder gut nur in T-Shirt und kurzer Hose zu fahren, noch habe ich dafür in den ersten Jahren nach dem A-Schein besonderes Verständnis.
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die Wenigsten von Anfang an alles an Ausrüstung haben (Außnahmen bestätigen die Regel). Sondern sich eben erst mal nur das wichtigste anschaffen. Die "komplette Ausrüstung" wird auch jeder anders definieren, beim Einen gehört der Rückenprotektor dazu, beim Nächsten nicht.
Ich selbst fahre sehr (wirklich nur sehr) kurze Strecken im Sommer auch mal nur mit Helm und Handschuhen. Aber, ich fahre dann auch viel Vorsichtiger und bewusster. Das ergibt bei genauer Überlegung zwar absolut keinen Sinn, aber es ist so.
overfloh
06.04.2009, 21:02:00
natürlich ergibt das sinn !
wenn man vorsichtiger fährt kann man sich dat selbstverständlich mal leisten.
1. fällt dat risiko durch die eigene "raserei" aus
2. kann man besser auf die idiotie von anderen reagieren.
wenn ich jedesmal damit rechnen würde in der stadt angefahren zu werden, hätte mein motorrad ne 3cm dicke staubschicht !
odysseus3459
07.04.2009, 09:43:59
um jetzt noch einmal die frage zu stellen WIE habt ihr euren führerschein gemacht ohne schutzkleidung.
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die Wenigsten von Anfang an alles an Ausrüstung haben (Außnahmen bestätigen die Regel). Sondern sich eben erst mal nur das wichtigste anschaffen. Die "komplette Ausrüstung" wird auch jeder anders definieren, beim Einen gehört der Rückenprotektor dazu, beim Nächsten nicht.
tut mir leid wenn ich dass jetzt so sage aber "am anfang haben die wenigsten alles an ausrüstung" ist doch schon ein paradoxon an sich :wut: gerade am anfang wenn man noch ANFÄNGER ist sollte man alles an schutzkleidung tragen!
Ich selbst fahre sehr (wirklich nur sehr) kurze Strecken im Sommer auch mal nur mit Helm und Handschuhen.
:wut: den sturz möchte ich sehen wo du nur auf´m helm und den handschuhen landest. sozusagen ein handstand-sturz :lol: trotzdem :ab:
natürlich ergibt das sinn !
natürlich ergibt dass überhaubt keinen sinn
Zerro
07.04.2009, 10:33:44
ich fahre sogar zum 1,5 km entfernten supermarkt in voller montur :benni:
bin glaub ich seit dem ich meinen unfall hatte nur 1 mal ohne hose gefahren, und dass waren die 200 meter zur tankstelle...
Muss aber dazu sagen, dass ich während meines Führerscheins auch ohne Hose gefahren bin, der Lehrer meinte dass die am Anfang nicht so wichtig sei... Mein Motorrad hab ich mir eh erst knapp 8 oder 9 Monate später gehabt, damit zusammen hab ich mir dann auch eine Hose gegönnt ;-)
Sgt.Fragg
07.04.2009, 10:41:16
Ich selbst fahre sehr (wirklich nur sehr) kurze Strecken im Sommer auch mal nur mit Helm und Handschuhen. Aber, ich fahre dann auch viel Vorsichtiger und bewusster. Das ergibt bei genauer Überlegung zwar absolut keinen Sinn, aber es ist so.
das ergibt sehr viel sinn, und das meint die motorrad damit auch. wenn das alle motorradfahrer machen würden, währen die 30% der unfälle "selbstverschuldet weil zu schnell" und die 30% unfälle "das übehlen verkackt" aus der welt, und wenn wir umsichtiger fahren würden, würden wir auch nicht so oft über den haufen gefahren werden. das wären im best-case 75% weniger tötliche unfälle, weil jeder nurnoch einen helm auf hat, und desswegen vorsichtiger fährt!
eine kombi schützt im sturzfall, aber die dadurch gegebene sicherheit lässt so fahren, das es erst zu stürzen kommt. ohne kombi, keine stürze.
@fahrschule: mein fahrlehrer hatte 8 kombis in verschiedenen größen und zwischen großen, passende handschuhauswahl und ca 30 helme. nur schuhe haben wir eigene gebraucht. der hatte als fahrschulautos auch 2 a3 mit jeh 200ps, und en lupo GTI ^^ und als fahschulmopped u.a. ne 800 vfr, die aber nur er gefahren ist :benni:
Jenso
07.04.2009, 19:09:21
Das bedeutet also in Kurzform: "Kein Körperschutz, daher sehr vorsichtig im Verkehr unterwegs und somit Unfallgefahr verringert"???
Hmm, mal ehrlich: hier im Forum sind viele recht sicherheitsbewußt. Die kleinen Kompromisse, die hier vereinzelt gemacht worden sind, naja... aber: leider ist das nicht repräsentativ für das allgemein deutsche moppedfahrende Volk. Meine Beobachtung auf den Straßen zeigt einen doch eher bedauerlichen Trend, der schon auffem Scooter anfängt. Helm gerade mal an die Stirn gezogen, wenn überhaupt mit Helm gefahren wird. Stabile, wetterfeste (Schutz)Kleidung ist doch eher Fehlanzeige. Dann lieber den Ar*** abfrieren. Hey, jetzt weiß ich, wieso "cool" "cool" heisst... :benni:
Die Karre wird dann größer, aber der Stand der passiven Sicherheit bleibt auf dem eines Scooterfahrers zurück. Wozu denn auch? Es wurde ja zwei Jahre lang 50 cm³ bewegt, da kann man schon fahren. Die Kohle für Klamotten wird einfach in mehr PS investiert. Die Sensibilisierung für den eigenen Körper findet offensichtlich nur im Schadenfall statt, und selbst da gibt es noch Hardliner, die das Ganze als "Schicksal", "Kismet" oder "Pech" definieren. :wut:
Tja, so ein Sturz/Unfall wäre sicherlich nich so schmerzhaft, wenn man im Vorfeld was dagegen getan hätte und sich ne bessere Klamotte zugelegt hätte. :meinung: Kein Geld zu haben, ist für mich kein Argument. Man spart auf ne Mopete, also kann man auch auch auf Schutzkleidung sparen. Dann kauft man sein Bike halt nen Monat später. Aber erst kaufen und sich dann damit rausreden, kein Geld mehr zu haben, sehe ich als fahrlässig an. Es gibt immerhin Helmpflicht, aber was nutzt einem noch ne intakte Murmel, wenn man ab Hals gelähmt ist? Da kann man noch nich mal mehr selbst den Stecker ziehen... :|
Die Restlichen vergessen spätestens dann ihre fehlende Schutzkleidung, wenn sie zum Ampelsprint "aufgefordert" werden und zusagen oder wenn sie am Kabel ziehen und dann die Augen vor Überschaum nach hinten klappen. Und die werden immer mehr!
Mit solchen Laschis, die als einzige Schutzeinrichtung nen Helm aufhaben (und vielleicht doch noch nen Nierengurt oder ein paar Pseudohandschuhe) habe ich nicht wirklich Mitleid. Helfen würde ich zwar dennoch, aber eines Spruchs könnte ich mich wahrscheinlich nicht enthalten.
verbali
07.04.2009, 19:12:16
Auf jeden Fall grüße ich keinen Motorradfahrer in Jeans und T-Shirt
odysseus3459
07.04.2009, 20:13:27
also ich für meinen teil grüße keinen der mir mit t-shirt oder jeans entgegenkommt(oder mit skijacke).
:wink2: meine rede
:mrgreen:
Multiman
07.04.2009, 20:25:17
Kollege von mir war unterwegs mit einem hinten drauf
die CBR600RR ging vorne hoch die sind bei gut 70 nach hinten umgekippt
der gefahren ist hatte klamotten an -> fuß verstaucht, muss schonen nicht belasten
der hinten drauf hatte nur nen helm -> liegt im krankenhaus schienbein gebrochen und jacke in die haut eingebrannt
maschine -> cabronauspuff gebrochen, eck abgeschliefen soziussitzbank aufgerissen
linke seite durch Sturtzpad zum grösten teil ganz geblieben, fußraste abgebrochen und cockpit verkleidung link weg gebrochen scheibe schrott, linke amatur strak beschädigt
Jenso
07.04.2009, 21:32:37
Ja Glückwunsch... :(
Gute Besserung an die Verunfallten. Das Möpp kann man reparieren.
Reinki
08.04.2009, 06:54:38
Kollege von mir war unterwegs mit einem hinten drauf
die CBR600RR ging vorne hoch die sind bei gut 70 nach hinten umgekippt
der gefahren ist hatte klamotten an -> fuß verstaucht, muss schonen nicht belasten
der hinten drauf hatte nur nen helm -> liegt im krankenhaus schienbein gebrochen und jacke in die haut eingebrannt
maschine -> cabronauspuff gebrochen, eck abgeschliefen soziussitzbank aufgerissen
linke seite durch Sturtzpad zum grösten teil ganz geblieben, fußraste abgebrochen und cockpit verkleidung link weg gebrochen scheibe schrott, linke amatur strak beschädigt
Der Fahrer hat hier was falsch gemacht, er hat jemanden ohne Schutzkleidung mitgenommen. Bei der Verantwortung die man als Fahrer trägt gehört sich das einfach nicht.
Multiman
08.04.2009, 08:48:07
sein fahrverhalten war einfach auch total falsch wenn man wen hinten drauf hat muss man halt net vollgas im ersten geben vorallem wenn man eh weis das die dann vorne hoch geht
Reinki
08.04.2009, 12:24:09
sein fahrverhalten war einfach auch total falsch wenn man wen hinten drauf hat muss man halt net vollgas im ersten geben vorallem wenn man eh weis das die dann vorne hoch geht
Mit anderen Worten der Fahrer hat den Sozius voll und ganz auf dem Gewissen :wut:
Multiman
08.04.2009, 14:31:23
Sozius und seine CBR600RR ^^
beide müssen *repariert* werdem
wobei der Sozius schon ne platte in Bein bekommen hat.
die CBR müssen wir noch mitn Hänger holen
Morgoth
08.04.2009, 15:10:21
Ich unterscheide immer zwischen Stadt und und Landstraße. Bei Stadtfahrten nehm ich die Jeans, wenn man mit der Motorrad-Hose 3 Stunden durch die Fußgängerzone läuft oder in der Uni sitzt geht man ja ein. Und 50 km/h sind ja nicht die Welt, das fährt man ja auchauf mit dem Fahrrad öfters wenn´s bergab geht. Jacke und Stiefel trag ich eigentlich immer und sobald auch nur ein paar Meter Tempo 100 dabei sind fahr ich nur mit kompletter Ausrüstung.
PS: Neulich hatt mich einer der Schnellstraße mit geschätzten 160 überholt, in Jeans und T-Shirt. Bei solchen könnte ich mich nur schwer zu etwas Mitleid durchringen, sollte es sie zerlegen...
Reinki
08.04.2009, 15:18:14
ich unterscheide auch zwischen Stadt und Land :) aber andersrum, gerade in der Stadt kracht es doch viel öfter.
Dazu fällt mir das Schockvideo der Hamburger Polizei ein Klick (http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/07/1114307.html)
Morgoth
08.04.2009, 15:23:07
Mag sein, aber der Abriebsschutz ist halt nicht so wichtig. Jacke mit Rückenprotektor trag ich ja auch immer, schon allein für den Fall dass ich auf einem Randstein lande...
verbali
08.04.2009, 15:24:46
Persönlich hänge ich auch am meinen Knien.
Und abriebschutz bei 60KM/h ist wichtig
Reinki
08.04.2009, 15:33:14
Also ganz ehrlich wenn ich das hier wieder alles so lese. Wer kein Geld hat Schutzkleidung zu kaufen oder kein Bock hat welche zu tragen soll Auto fahren. Versucht doch nicht hier allen ernstes die Notwenigkeit von Schutzkleidung wegzureden. Das Gejammer ist groß wenn ihr euch mit einer Jeans bei "nur" 50km/h in der Stadt hinlegt und der Arzt die Fasern aus eurer Haut pult und zudem eure Kniescheibe auf der ganzen Straße verteilt ist. Meine Freundin hat sich grad bei etwa 20km/h lang gemacht, wenn ich ihre Lederhose sehe möcht ich nicht wissen was mit einer Jeans und dem Bein darunter passiert.
Morgoth
08.04.2009, 15:35:16
Naja, ich bin früher viel Rennrad gefahren und in den Alpen bergab des öftern 70, 80 kmh schnell gefahren, und das mit nichts als meiner Beinbehaarung zwischen Teer und Unterschenkeln, und ich habe auch noch nie davon gehört das selbst bei Rennen, wo die Leute auch die 100er Mauer knacken, irgendjemand schwere Verletzungen durch Abrieb erlitten hätte.
Ich gehe daher einfach mal davon aus das unter 100 Abschürfungen nicht wirklich gefährlich sind ( hässlich und schmerzhaft natürlich schon^^), Knochenbrüche etc, natürlich schon. Aber bei kurzen Strecken innerorts halte ich das Risiko für akzeptabel...
Cosmo
08.04.2009, 15:39:46
ich unterscheide auch zwischen Stadt und Land :) aber andersrum, gerade in der Stadt kracht es doch viel öfter.
Dazu fällt mir das Schockvideo der Hamburger Polizei ein Klick (http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/07/1114307.html)
Krasses Video aber man sieht, dass der Motorradfahrer viel zu schnell unterwegs war. Es waren geschätzte 100kmh. Mit so einer Geschwindigkeit in der Stadt rumzuheizen ist einfach nur dumm.
verbali
08.04.2009, 15:40:41
Wieso?
Frag mal Morgoth. Bei 100Km/h passiert nix :wut:
Reinki
08.04.2009, 15:43:09
Naja, ich bin früher viel Rennrad gefahren und in den Alpen bergab des öftern 70, 80 kmh schnell gefahren, und das mit nichts als meiner Beinbehaarung zwischen Teer und Unterschenkeln, und ich habe auch noch nie davon gehört das selbst bei Rennen, wo die Leute auch die 100er Mauer knacken, irgendjemand schwere Verletzungen durch Abrieb erlitten hätte.
Ich gehe daher einfach mal davon aus das unter 100 Abschürfungen nicht wirklich gefährlich sind ( hässlich und schmerzhaft natürlich schon^^), Knochenbrüche etc, natürlich schon. Aber bei kurzen Strecken innerorts halte ich das Risiko für akzeptabel...
Dann wünsche ich mir, dass du dich bitte nachdem du mit ner Jeans bei 50km/h über den Asphalt gerutscht bist in diesem Thread meldest und Fotos von deinem zerfledderten Bein einstellst. Dann können sich andere die auch denken Schutzkleidung wäre nicht so wichtig mal ein Bild davon machen und tragen dann auch in der Stadt Schutzkleidung.
@Cosmo, laut Schätzung waren das 120km/h
Cosmo
08.04.2009, 15:45:52
@Cosmo, laut Schätzung waren das 120km/h
Also nicht dumm sonder noch dümmer! :wut:
Morgoth
08.04.2009, 15:56:57
ich unterscheide auch zwischen Stadt und Land :) aber andersrum, gerade in der Stadt kracht es doch viel öfter.
Dazu fällt mir das Schockvideo der Hamburger Polizei ein Klick (http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/07/1114307.html)
Krasses Video aber man sieht, dass der Motorradfahrer viel zu schnell unterwegs war. Es waren geschätzte 100kmh. Mit so einer Geschwindigkeit in der Stadt rumzuheizen ist einfach nur dumm.
Irgendwie kommt mir das schon fast wie Selbstmordabsicht vor, zumindest scheint es auf dem Video als hätte er nach erkennen des PKW noch weit über 100 Meter zwischen sich und ihm gehabt, aber man sieht weder einen Bremsversuch noch ein Ausweichmanöver...
Kann aber auch sein dass es einfach ein bisschen verzerrt ist...
Dann wünsche ich mir, dass du dich bitte nachdem du mit ner Jeans bei 50km/h über den Asphalt gerutscht bist in diesem Thread meldest und Fotos von deinem zerfledderten Bein einstellst. Dann können sich andere die auch denken Schutzkleidung wäre nicht so wichtig mal ein Bild davon machen und tragen dann auch in der Stadt Schutzkleidung.
Ich hab nur beschrieben wie ich´s mache, ich versuche hier niemanden von meiner Praxis zu überzeugen...
Natürlich ist es riskanter als mit, aber z.B. in der Uni den halben Tage die Schutzhose anzuhaben ist für mich unerträglich. Die Jacke kann man ja ablegen, aber ich lauf ungern in Motorradunterwäsche durch die Gegend. Ganz abgesehen davon dass ich mich für solche Strecken nur auf´s Mopped schwing wenn die Zeit knapp ist und den Bus verpasst habe, ansonsten fahr Kurzstrecken sowieso mit Bus oder Fahrrad.
Aber Versprochen, sollte es mich bei solch einer Fahrt zerlegen und sollte ich wieder erwarten schwere Schürfwunden (Knochenbrüche zählen nicht :P) davontragen stell ich die Fotos hier rein. Aber ich glaubs nicht, wieso sollte das Risiko für Schürfwunden auf dem Motorrad höher sein als auf dem Fahrrad?
Eine ganz andere Geschichte sind natürlich Knochenbrüche, da sehe ich durchaus eine recht hohe Gefahr, aber bei der erwähnten Seltenheit dieses Fahrten nehme ich das in kauf. Würde ich wöchentlich so unterwegs sein würde ich mich nach einer anderen Lösung umsehen...
Morgoth
08.04.2009, 16:08:02
Wieso?
Frag mal Morgoth. Bei 100Km/h passiert nix :wut:
Hallo???
Das war ausschließlich auf Schürfwunden bezogen, mag vielleicht im Kontext etwas missverständlich klingen, aber war eindeutig so geschrieben. Was denkst du denn warum ich schreibe dass ich nur mit kompletter Ausrüstung fahren sobald auch nur ein winziges Stück Landstraße auf dem Weg ist? Vielleicht um meinen Versuch, andere zum Fahren ohne Schutzkleidung zu verführen, zumindest etwas zu tarnen???
Reinki
08.04.2009, 16:31:28
Ich bin immer mit dem Motorrad zur Berufsschule gefahren, hatte immer komplette Schutzkleidung an. Textilhose hab ich über der Jeans bzw. kurzen Hose angehabt, so konnt ich mich in der Schule "umziehen" also Ausreden zählen an dieser Stelle nicht....
Morgoth
08.04.2009, 16:42:54
Ich bin immer mit dem Motorrad zur Berufsschule gefahren, hatte immer komplette Schutzkleidung an. Textilhose hab ich über der Jeans bzw. kurzen Hose angehabt, so konnt ich mich in der Schule "umziehen" also Ausreden zählen an dieser Stelle nicht....
Was heißt hier Ausreden? Ich wüsste nicht warum ich Ausreden nötig hätte, ich bin hier niemandem Rechenschaft schuldig.
Zudem sollten eingetlich alle mündig genug sein sich selbst datüber klarzuwerden welche Risiken sie der Bequemlichkeit halber einzugehen bereit sind oder auch nicht. Wenn es manche schon als Dummheits-Propagande betrachten wenn man beschreibt wie und warum man das Thema für sich handhabt ist das ihr Problem, nicht meines. Ich gebe hier ausdrücklich keine Ratschläge und kann mir nicht vorstellen dass sich auch nur ein einziger nach dem was ich beschreibe richtet, aber um weiteren Missverständnissen vorzubeugen werde ich mich in solchen Threads einfach nicht mehr äußern falls ich keine konkreten Ratschläge zu bieten habe...
Jenso
08.04.2009, 17:31:29
Ja Mahlzeit!
Ich als Schreibtischtäter ziehe mich auch einfach auf der Arbeit um. Wenns mir zu warm wird, nehm ich erst gar nicht das Mopped, sondern luftig-leicht bekleidet das Auto. Ansonsten gibts bei mir keinen Unterschied. Entweder Mopped und Schutzkleidung, oder das Auto. Egal, ob 3 oder 300 km zurückzulegen sind.
Das Video wird auch im CBR-Forum diskutiert. Weniger wegen des Aspekts der Schutzkleidung, sondern eher wie der Unfall zustande kommen konnte. Ganz klar dort ist für mich: der Fahrer (viel zu schnell unterwegs) stiert seit seiner Wahrnehmung auf das Auto wie das Karnickel die Schlange und macht in seinem Stress/seiner Panik... nix.
Sgt.Fragg
08.04.2009, 18:32:55
naja, überlegt euch einfach mal, wieviel unfälle zustande gekommen sind, weil jemand einfach nur krank geheizt ist, und wenn ich jetz hier lese, das viele sich schutzkleidung kaufen, das dann bei so einem unfall nichts passiert, dann sieht das bestizen von schutzkleidung nach einer rechtfertigung von bescheuertem fahrverhalten aus.
der typ, der den sozius abgeworfen hat. wäre das nicht passiert, wenn der sozius schutzkleidung angehabt hätte? dann wäre das AUCH passiert. es wäre aber nicht passiert, wenn der fahrer es nicht verkackt hätte!
Multiman
08.04.2009, 19:31:52
der typ, der den sozius abgeworfen hat. wäre das nicht passiert, wenn der sozius schutzkleidung angehabt hätte? dann wäre das AUCH passiert. es wäre aber nicht passiert, wenn der fahrer es nicht verkackt hätte!
naja er hat sich ja dann auch noch selbst abgeworfen
evtl hätte es aber den schienbeinbruch mit stiefel verhindern können
Jenso
08.04.2009, 19:35:07
@sgt. fragg :?
Für mich sieht das eher so aus, dass es die Leute verstanden haben, dass sie fehlendes Blech um sich herum durch Schutzkleidung kompensieren wollen und nicht das hirnlose Knallen rechtfertigen. Ich habe nur diesen einen Körper, und der soll für meine Frau, meinen Sohn, meine Familie und meine Freunde so lange wie es nur geht heile bleiben. Ganz einfach. :D
Der Umkehrschluß kam auch schon zustande, und auch der hinkt. Der, der krank heizt, denkt auch nicht wirklich über seine Sicherheit in Form von Schutzkleidung nach.
Der Fahrer hat verkackt, klar. Aber mit ordentlichen Klamotten wären seine Verletzungen wesentlich geringer gewesen und er hätte den Fahrer danach so richtig rund machen können.
Mable
09.04.2009, 23:16:55
Ich wundere mich doch manchmal was Motorradfahrer zum Thema Schutzbekleidung zu sagen haben....
1. Leder ist sicherer als Textil (?)
Ähhh nicht ganz. Leder ist abriebfester als Textil. Aber wenn ich mit Leder ein einen Regenschauer komme und dann vor (kälte-)zittern kaum den Lenker halten kann, kann von Sicherheit keine Rede sein. Genauso, wenn ich im Hochsommer fast einen Hitzschlag bekomme.
2. Schutzausrüstung in der Fahrschule
Also ich habe bis auf die Schuhe, meine Ausrüstung gestellt bekommen. Helm, Jacke, Hose, Nierengurt, Handschuhe. Hat wunderbar funktioniert. Klar, wenn mann zusätzlich zu den 1200€ Fahrschule noch 500 - 600€ für die Ausrüstung hat ist das besser. Ich hatte das Geld nicht.
3. wichtigste Schutzkleidung
1. Helm
2. Handschuhe
3. Jacke (incl. Protektoren)
4. Schuhe (Knöchelhoch)
5. Nierengurt
6. der Rest
Warum genau diese Reihenfolge? Helm ist eh pflicht, also führt kein Weg daran vorbei. Nach den Kopf ist aber das am meisten betroffene Körperteil die Hände beim Sturz/Unfall. Und was man da zu sehen bekommt ist unschön. Von wegen Schürfwunden verheilen wieder....
Jacke ist denke ich klar, Schuhe sind im Prinzip vor allem Wichtig um bei einem Umfaller, bzw. wenn man unter die Maschine kommt, die Knöchel zu schützen. Der Nierengurt wird oft unterschätzt, aber die Niere entzündet sich NICHT (nur) durch Kälte, sondern vor allem durch Vibrationen. Hose und ein Level2 Rückenprotektor komplettieren das Ganze.
Dazu muss man auch ganz krass sagen, dass die Schutzkleidung vor allem bei "leichteren" Unfällen schützt. Also vor allem Schlittern über Asphalt etc. Bei einem echten Unfall (Auffahrunfall auf der Landstrasse, "umgemäht" werden auf der Autobahn...) hat man auch mit Schutzkleidung selten eine Chance. Ein Helm erhöht zudem signifikant die Chance auf einen "Genickbruch", da mehr Masse auf die Halswirbel einwirken (aber das muss man in Kauf nehmen, weil ohne ists noch beschi*ener).
Schuhe würde ich nur Motorradstiefel, oder Knöchelhohe Wanderschuhe nehmen. Alles mit Stahlkappen ist zumindest mir zu ungenau beim Schalten. Ich brauch da die direkte Rückmeldung von der Maschine
Bei Helmen ist es auch so eine Sache mit dem Preis. Ein teurer Helm ist nicht unbedingt besser im Sinne von Sicherer. Mein Helm hat mich 100€ gekostet, passt mir wie angegossen und schützt mich genau so gut wie ein 580€ Schuberth Helm. Allerdings sollte man auch von 50€ "Rollerhelmen" Abstand nehmen. Da kommt oft Wasser durch oä.
Ich hatte übrigens noch keinen tödlich verunglückten Moppedfahrer, der mit besserer Schutzkleidung überlebt hätte. Dafür aber durchaus einen Kerl mit Freundin, die in Badeklamotten (Shorts, Bikini) bei Tempo 40 mit einer 125er auf Schotter gestürzt sind. Da ist man ne weile beschäftigt mit Steinchen puhlen (mal davon abgesehen, dass sie nur noch Körbchengröße A hatte, wenn überhaupt...)
Man minimiert das Risiko durch sicheres beherrschen der Maschine und angepasste Fahrweise (damit meine ich nicht rasen, aber auch nicht schleichen...).
Lange rede kurzer sinn: Erinnert euch an aktiven vs. passiven Schutz und fahrt angemessen.
/edit:
Den hier verlinkten Artikel find ich klasse.
Gruß Mable aka Christian
Reinki
10.04.2009, 07:53:56
Der Text ist gut, bis auf Punkt 1 kann ich dir absolut zustimmen :)
Ergänzung zu 1.
Eine gute geölte Lederkombi (Leder fettet man nicht) hält auch kurzen Regenschauern stand.[/*:m:hmd1ltsj]
Wenn anhand des Himmels absehbar ist, dass es lange regnet stellt man sich unter oder zieht die Regenkombi an.[/*:m:hmd1ltsj]
Aktuellere Lederkombis heizen nicht mehr so auf in der Sonne, ergänzt mit guter Funktionsunterwäsche ist kaum ein Unterschied zu Textil feststellbar. [/*:m:hmd1ltsj]
Gruß
verbali
10.04.2009, 09:01:43
..
Bei Helmen ist es auch so eine Sache mit dem Preis. Ein teurer Helm ist nicht unbedingt besser im Sinne von Sicherer. Mein Helm hat mich 100€ gekostet, passt mir wie angegossen und schützt mich genau so gut wie ein 580€ Schuberth Helm. ..
Woher willst du das denn wissen?
Jenso
11.04.2009, 20:17:02
Ich wundere mich doch manchmal was Motorradfahrer zum Thema Schutzbekleidung zu sagen haben...
Ich mich auch, Mable... Ich mich auch
3. wichtigste Schutzkleidung
Ich korrigiere mal eben, wenns recht ist...;)
1. Helm
2. Handschuhe
2. Jacke (incl. Protektoren)
2. Schuhe (Knöchelhoch)
2. Nierengurt oder RüPro mit integriertem Nierengurt
2. der Rest
Warum genau diese Reihenfolge? Helm ist eh pflicht, also führt kein Weg daran vorbei. Nach den Kopf ist aber das am meisten betroffene Körperteil die Hände beim Sturz/Unfall. Und was man da zu sehen bekommt ist unschön. Von wegen Schürfwunden verheilen wieder....
Jacke ist denke ich klar, Schuhe sind im Prinzip vor allem Wichtig um bei einem Umfaller, bzw. wenn man unter die Maschine kommt, die Knöchel zu schützen. Der Nierengurt wird oft unterschätzt, aber die Niere entzündet sich NICHT (nur) durch Kälte, sondern vor allem durch Vibrationen...
Vibrationen anne Nieren... Iss klar... Wenne zu nah inne Dizze anne Boxen stehst...
Zurück zum Thema: Für die Statistik... Jeder Unfall ist anders. Da man ja bekannterweise im Vorfeld nicht weiß, ob und wie es passiert, kann man dementsprechend seine Kleidung nicht selektiv dem Geschehen anpassen. Daher gilt: besser haben und nich brauchen als andersrum. Und Wanderschuhe sind zum Wandern da.
Mable
12.04.2009, 10:52:30
Der Text ist gut, bis auf Punkt 1 kann ich dir absolut zustimmen :)
Ergänzung zu 1.
Eine gute geölte Lederkombi (Leder fettet man nicht) hält auch kurzen Regenschauern stand.[/*:m:23wcio14]
Wenn anhand des Himmels absehbar ist, dass es lange regnet stellt man sich unter oder zieht die Regenkombi an.[/*:m:23wcio14]
Aktuellere Lederkombis heizen nicht mehr so auf in der Sonne, ergänzt mit guter Funktionsunterwäsche ist kaum ein Unterschied zu Textil feststellbar. [/*:m:23wcio14]
Gruß
Das kann durchaus sein. Ich wehre mich nur gegen die pauschalisierte Aussage "Leder ist sicherer".
Vibrationen anne Nieren... Iss klar... Wenne zu nah inne Dizze anne Boxen stehst...
Woher wusste ich dass so eine Antwort kommt? Sorry, aber die Diskussion hab ich grad schon mehrfach hinter mir.
Daher gilt: besser haben und nich brauchen als andersrum. Und Wanderschuhe sind zum Wandern da.
Durchaus richtig. Zu den Wanderschuhen: Ich jogge ja auch mit Turnschuhen und nicht mit dedizierten Laufschuhen. Aber sicher sind (ordentliche!) Motorradstiefel die beste Lösung (Schaltverstärkung, Knöchelschutz...). Nur bevor ich mit Turnschuhen oder Stahlkappen fahren würde...
...
Bei Helmen ist es auch so eine Sache mit dem Preis. Ein teurer Helm ist nicht unbedingt besser im Sinne von Sicherer. Mein Helm hat mich 100€ gekostet, passt mir wie angegossen und schützt mich genau so gut wie ein 580€ Schuberth Helm. ..
Woher willst du das denn wissen?
In der Tat beruht diese Aussage auf einigen Annahmen. Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ein Helm vor allem passen muss.
Den Rest der Aussage ziehe ich wegen zu hohem Schreibaufwand zurück und ersetze sie mit der Aussage
"Man braucht nicht den teuersten, sondern einen vernünftigen und passenden Helm. Den gibts auch schon für unter 400€"
Gruß Mable aka Christian
verbali
12.04.2009, 11:03:34
Das kann durchaus sein. Ich wehre mich nur gegen die pauschalisierte Aussage "Leder ist sicherer".
Warum?
es ist so.
Wenn jemand kalt wird dann hat er das falsche drunter oder drüber.
wenn es regnet , dann muss man halt ne Regenkombi drüberziehen.
Und Hitzestau,......Wasserdichte Textilsachen sind auch winddicht, somit viel Heißer.
Luftige Sommersachen sind bei schlechten Wetter auch schlechter als Leder.
Und solange in der Moto GP Leder gefahren wird und nicht Textil bleibe ich bei dieser Aussage.
Multiman
12.04.2009, 11:07:39
Vibrationen anne Nieren... Iss klar... Wenne zu nah inne Dizze anne Boxen stehst...
Woher wusste ich dass so eine Antwort kommt? Sorry, aber die Diskussion hab ich grad schon mehrfach hinter mir.
Ich will jetzt auch keine diskussion auslösen, aber es ist nicht nur die vibration sonder auch der fahrtwind welcher die nieren auskühlen kann (egal bei welchem wetter)
verbali
12.04.2009, 11:10:25
Da hat der mable sogar recht.
Der Nierengurt hat 2 Aufgaben. zum einen di Nieren vorm auskühlen zu schützen, zum anderen aber auch um sie festzuhalten.
Die Vibrationen eines Motorrades sind da nicht ohne.
im Auto hat man die zwar auch, allerdings sitzt man da im Sitz, und der gibt Druck auf die Nieren
Hab zwar nicht den ganzen Thread durchgelesen (bis jetzt), aber auch bei 30km/h gibts böse Verletzungen!
Auf der Intermot gabs da eine sehr schöne Demonstration dazu:
Ein Stuntfahrer hat sich bei 30km/h auf einer Strecke von 50m aufm Asphalt ziehen lassen ... Von der Jeans waren bis auf Fetzen nichts zu erkennen. Der Rest ist quasi verbrannt und zerfetzt worden. Das Leder, das er drunter anhatte hat bei dem gleichen Stunt keine sichtbaren Schäden erlitten.
Ein Kumpel hat auch seinen schweren Motorrad Unfall seiner Kleidung zu verdanken. In einer Serpentinenstraße hat er (warum auch immer) den Grip verloren und ist einfach Richtung Gegenverkehr gerutscht. Dort wurde er dann von einem entgegenkommenden Wohnmobil überfahren. Mit TShirt oder Skijacke wär das wahrscheinlich nicht "so gut" ausgegangen.
Er lag fast 1 Monat im Koma und recht lange im Krankenhaus. Er hat kaum sichtbare Schäden außer OP-Narben.
Jenso
12.04.2009, 15:23:50
Und um dem Ganzen eben noch das Krönchen aufzusetzen: warum tragen wir dann beim Joggen und anderen körperlichen Anstrengungen nicht auch einen Nierengurt? Diese Diskussion habe ich auch schon mehrfach hinter mich gebracht... :roll:
Und solange in der Moto GP Leder gefahren wird und nicht Textil bleibe ich bei dieser Aussage. Das hingegen unterschreibe ich...;)
el_diablo
18.04.2009, 14:24:53
habe mal als jemand, der nicht so viel ahnung hat eine frage dazu:
was ist eigentlich besser?
ein billiger lederkombi oder teurer textil?
gibt ja schon kombis ab 300 euro bis 1500 euro.
aber wie sind die ganz billigen?
verbali
18.04.2009, 14:26:37
Von der Abriebfestigkeit und dem Sitz der Protektoren ist die Lederkombi besser.
Die Textilkombi wird die besseren Protektoren haben, und der Tragekpomfort ist besser
Sgt.Fragg
18.04.2009, 14:39:51
naja, laut rukka (und adac) sollen die highend rukka textilkombis die abriebwerte von gutem leder haben... da kostet sone kombi aber dann auch 4000euro ^^
verbali
18.04.2009, 14:49:19
Selbst wenn das stimmen sollte ( Was ich gaaaanz stark bezweifle) dann sind immer noch nicht die Protektoren so verdrehfrei, da die Textilkombi immer sehr weit sind.
Potassium
18.04.2009, 15:02:54
Also ich fahr mit HAIX Airpower X1 Stiefeln, die eigentlich für den Rettungsdienst sind (daher hab ich sie auch), auch Motorrad. Stahlkappen stören überhaupt nicht beim Schalten imho und sie sind mal deutlich höher als normale Bergschuhe oÄ. Außerdem haben sie keine Schuhbänder, die sich in Schaltung/Bremse verhaken können. Einzig eine etwas stärkerer Knöchelschutz wäre Wünschenswert. Bzw würde mich interessieren wieviel das ausmacht.
Andreas C.
19.04.2009, 12:46:42
Ich finde es interessant, dass dieses Thema so flamewar-fähig ist - darf doch jeder mit seiner Haut machen, was er will.
Ich bin Raucher! Das ist unterm Strich genauso "verantwortungslos" und Russisch-Roulette, wie T-Shirt und Jeans auf'm Mopped.
Sicherheitskleidung ist m.E. immer ein Kompromiss aus persönlichem Geschmack, Komfort, Alltagstauglichkeit und Sicherheit und gilt ausschließlich der Reduktion von Unfallfolgen - 100% gibt es nicht.
Da dieses Jahr meine erste Saison ist, beschäftige ich mich auch gerade bzw. noch intensiv mit dem Thema Klamotten und überlege mir eine Leder-Kombi zuzulegen. Meine jetzigen Sachen habe ich mir während der Fahrschulzeit im letzten Jahr beschafft und mir war beim Kauf die Alltagstauglichkeit wichtig. Das heißt, ich habe mir keine komplette Kombi gekauft, sondern einzelne Lederklamotten, die man mit Protektoren nachrüsten konnte. Dazu natürlich Helm, Lederhandschuhe und Schnürstiefel von Streetfighter. Und abgesehen von Helm und Handschuhen, trage ich die Sachen auch im Alltag (dann aber ohne Protektoren).
Das ist ein Kompromiss und sicherheitstechnisch suboptimal (Protektoren sitzen vlt. nicht optimal, kein Verbindungsreißverschluss, kein reflektierendes Material an der Jacke, etc.), aber ohne würd ich trotzdem keinen Kilometer fahren wollen.
Wenn du im Krankenhaus durch Lungenkrebs einschläfst und nicht mehr aufwachst, ist das nicht so ein Anblick, den der ein oder andere Ersthelfer ertragen muss, wenn er versucht das Hackfleisch von der Leitplanke zu kratzen.
@Potassium
Stiefel mit Stahlkappen sind nicht zu empfehlen. Nicht wegen dem Schalten, sondern da solls schon dem ein oder anderen die Zehen zerquetscht oder abgeschnitten haben. Bei nem Unfall mit 100km/h wirken ganz andere Kräfte als, wenn 200kg aus 1m Höhe aufn Schuh fallen.
Potassium
19.04.2009, 15:46:03
Was meinst was aus den Zehen geworden wär, wenn der jenige keine Stahlkappen angehabt hätte? Hätten sicher nicht beser ausgesehn....
Achja und auch mit Lungenkrebs kann man ne schöne Sauerei anrichten. Schon mal im Rettungsauto von nem Lungenkrebspatienten der kurz vorm Aus war angespieben worden bzw Sekrete aus der Lunge hochgewürgt und gegn dich gespuckt? Nicht? Ich hatte das Vergnügen schon....Muss auch ned sein.
Andreas C.
19.04.2009, 19:58:36
Also mal ganz ehrlich! Ihr könnt euch Sorgen machen. :benni:
Beim Thema Sicherheitskleidung ist ja wohl der Anblick, den man für den Ersthelfer bietet, das geringste Problem.
Streetsoldier
19.04.2009, 20:26:19
Ich denke auch jeder sollte so fahren wie er meint, aber dabei auch an die Konsequenzen denken. Vor allem denk ich das kurze Strecken wie zur Bank oder zum Bäcker gefährlich sind weil man den Weg im Schlaf kennt und evtl. nicht 100 pro bei der Sache ist. Ok wenn was passiert (ohne Montur) brauch keiner heulen genauso wie keiner heulen brauch wenn trotz voller Montur was passiert(ja wir Motorradfahrer sind um 8x höher gefährdet das was passiert als die anderen.)
Ich fahr auch kurze Strecken in voller Montur weil ich weiß was passieren kann und ich zumindest einen gewissen "kleinen" Schutz durch die Klamotten haben will. Was die anderen machen is mir egal. Ok man könnte sich über die Rollerkiddies die ohne Klamotten (und oft auch ohne Helm) fahren aufregen aber ich denk mir dann nur das denen irgendwann was passieren wird und sie es dann raffen.
Ja der Mensch ist leider so das er sein Verhalten erst ändert wenn es zu spät ist (siehe Klima, Umweltverschmutzung etc.) Das soll jetzt bitte keine Anregung sein über solche Themen hier weiter zu Diskutieren.
Greetz allzeit gute und sichere Fahrt :moped: Philipp
Potassium
20.04.2009, 09:51:43
Die Dummheit der Menschen kostet da aber die Versicherungen leider unsummen an Budget, das für weit wichtigere Dinge ausgegeben werden könnte, von daher ist eine flächendeckende Aufklärung über die Gefahren, denen man sich aussetzt wenn man ohne Schutzkleidung fährt sicherlich wünschenswert.
Ich hab letztens erst mit einem Freund und dessen Freundin gesprochen, der wusste nicht mal, dass man Handschuhe anziehen sollte fürs ROllerfahren. Wofür auch? Man ist ja eh so langsam.... :roll:
Jenso
20.04.2009, 19:30:45
Boah, als wenn die Jugend auf den Rat eines Älteren hören würde, der mit Sicherheit zusammenhängt... :roll: :wink:
Naja, andererseits zieht sich die "Dummheit" oder wie man es auch immer nennen möchte, durch alle Altersstufen durch. Die Jüngeren wissen es (noch) nicht, die Älteren meinen es nicht (mehr) zu brauchen, weil sie ja schon zig mal um den Globus geeiert sind. Die flächendeckende Aufklärung sollte eigentlich schon in den Fahrschulen beginnen, aber auch da iss teilweise Holland in Not. IfZ und DVR könnten vielleicht noch was machen, aber ich zweifele an dem Wiedererkennungseffekt.
Potassium
20.04.2009, 19:32:46
Der Freund is älter als ich :D
Jenso
20.04.2009, 19:46:35
:no: :gutenacht:
Mable
20.04.2009, 23:58:29
Hmmm...
Zum Thema MotoGP und Leder mal ein Beispiel, dass zwar vielen nix sagen wird, aber trotzdem...
Ich betreibe traditionelles Bogenschießen (also ohne Visier(-hilfen) etc. und mit Holzpfeilen). Wir (die Traditionellen) verwenden für unsere Pfeile Naturfedern. Die "Profis" verwenden aber Plastikfedern.
Was ist besser? Die Hauptaufgabe der Federn ist es den Pfeil zu stabilisieren. Das können Naturfedern deutlich besser. Das ist auch unter den "olympischen", also den Visierschützen, unbestritten. Warum verwenden die also Plastik? Sind wahrscheinlich zu doof...
Im professionellen Bereich zählen meist nur ganz bestimmte Aspekte, nach denen Ausrüstung ausgewählt wird. In diesem Fall: Leder = beste Abriebsfestigkeit
Und nochmal: Ich habe nichts gegen Leder, aber man muss sich darüber im klaren sein, dass eben einige Dinge zu beachten sind. Ich MUSS mich dann halt z.B. bei Regen auch in den Regenkombi zwängen. Dass unter bestimmten Voraussetzungen Leder sicherer ist, bestreitet keiner, aber eben nicht in jedem Fall! Das mag den meisten klar sein, aber es gibt genug Leute, die lesen dann im Forum "Leder > Textil" und glauben es ohne nachzudenken...
Moppedfahrer ohne Schutzkleidung nennt man hier im Rettungsdienstbereich auch potentielle/wandelnde Organspender. Aber meine Meinung ist auch, dass das jeder für sich entscheiden muss.
Was die Kosten angeht: Den Großteil der Beiträge verschlingen Krebspatienten. Chemo ist einfach a*schteuer!
Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass verunglückte Motorradfahrer ohne Schutzkleidung im gesamten nicht mehr kosten als die Operationen verletzter Fussball- und Handballspieler (davon gibt es einfach mehr). Aber das ist wie gesagt eine kühne Behauptung ohne Belege.
Und von wegen Lungenkrebs und einfach einschlafen... Die meisten Krebspatienten im Endstadium werden mit Schmerzmitteln vollgeknallt, damit sie die Schmerzen bis zum Tod überhaupt noch irgendwie aushalten
Gabs nochwas an Beiträgen, zu denen ich was sagen wollte? *denk* Ach ja genau:
Die Haix.
Für weniger Geld (Airpower ~200 Euro, wenn ich mich recht entsinne) bekommst du auch schon brauchbare Moppedstiefel. Mir sind die Dinger zu schwer zum fahren (hab den Haix-Hype im RD eh nie verstanden. Habe meine wieder verkauft...). Knöchelbrüche stehen übrigens recht hoch in der Verletzungsstatistik (Kopf und Hände sind ganz vorne).
Ich persönliche würde nicht ohne Schutzkleidung fahren wollen. Gerade bei niedriger Geschwindigkeit machen die den Unterschied zwischen "Blessuren" und langwierigen und schmerzhaften Hauttransplantationen. Allerdings sind Protektoren und Co. natürlich auch kein Freibrief zum Hirn abschalten....
Um den Post endgültig völlig unstrukturiert zu gestalten, noch etwas zum Nierengurt:
Die Nieren kühlen nicht aus, sondern die Rückenmuskulatur, das tut weh und wird als Nierenschmerzen gefühlt. Aber richtig, auch dagegen hilft der Nierengurt.
Abschließend kann ich nur jedem (besonders Fahranfänger) raten: Rechnet ca 500 - 600€ für Schutzkleidung ein. Lieber noch ein Jahr warten mit dem fahren, dafür mit kompletter Kleidung (oder mit einer günstigeren als der Traummaschine anfangen; aber das sage ich in einem Gs-500 Forum sicher den Falschen :) )
Viel spass beim lesen
Mable aka Christian
Potassium
21.04.2009, 00:04:23
Haix zu schwer? Ich weiß ned, das sind die angenehmsten Schuhe die ich je getragen hab. Haben vom ersten Moment an wie angegossen gepasst und sind noch dazu saubequem, außerdem stützen sie den Knöchel gut im Gelände und beim Stiegen steigen mit Patient ^^
verbali
21.04.2009, 00:06:44
Okay, einigen wir uns darauf das Leder nicht immer sicherer ist.
Bei schlechtem Wetter und wenn man nicht Stürzt und man keinen Unfall hat dann ist Textil besser :!:
Potassium
21.04.2009, 00:16:39
lol
Schnubbi06
21.04.2009, 00:25:37
Es gibt zurzeit auch die Daytona Touring Star GTX bei Louis für 240€. Ich fahre die selber und bin super zufrieden mit denen. Außerdem halten die auch wesentlich länger als Billigstiefel und dann hat man die Mehrkosten der Anschaffung wieder raus.
Mable
21.04.2009, 01:36:42
Okay, einigen wir uns darauf das Leder nicht immer sicherer ist.
Bei schlechtem Wetter und wenn man nicht Stürzt und man keinen Unfall hat dann ist Textil besser :!:
Ich klinke mich hier aus.
Eine Diskussion lohnt nur dann, wenn die Diskussionspartner einander zuhören und auf die jeweiligen Argumente eingehen...
Jenso
21.04.2009, 17:05:39
Ja Mahlzeit!
Im Vorfeld ein paar Sätze: es stimmt sicherlich, dass jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist. Man läßt die Finger vonne Kippen oder kleidet sich auf dem Motorrad entsprechend. Schließlich stehe ich auch nicht inne Badehose da und schweiße Schiffssektionen aneinander. Dennoch pisst mich diese lasche Einstellung einiger Moppedahrer immer wieder ab. "Ich brauch das nich, ich kann ja fahren, höhö." - "Ja, vor die Wand, Alda!" :denkmalnach:
Erst recht, wenn Mama oder Papa luftig-leicht bekleidet ihr eben so gewandetes Kind hinten drauf haben. Um die Eltern isses mir dann sch***egal, aber muss das Kind für die Blödheit der Elten mit bluten? Ich kann mir den Satz da oben immer und immer wieder vorbeten - die Krawatte kommt mit dem nächsten Sommerdoofen wieder an meinen Hals :evil:
:laola: ICH SCHWITZE LIEBER STATT ZU BLUTEN! :laola:
Doch zum Posting:
Warum nehmen die Visierschützen wider besseres Wissen Pfeile mit Plastikfedern? Günstiger? Für den Sponsoren günstiger? Unterschied zwar da, aber letzten Endes doch nur marginal? Ich weiß es nicht, weil ich von Bogenschießen noch weniger Ahnung habe als vom Moppedfahren und dem Drumherum. Ich entscheide schlicht und ergreifend im Vorfeld, welche Klamotte ich anziehe. Hilfsmittel wie z. B. http://www.wetter.de, Regenkombi oder der lokale Videotext helfen mir sehr gut weiter, wenn ich mal indifferent bin. Was die Wahl der Schuhe anbelangt, so gilt da für mich der Grundsatz des Einsatzes nach ihrer Definition.
Oder noch einfacher: ein Wanderstiefel ist zum Wandern, ein Tanzschuh zum Tanzen und der Moppedstiefel für die Nutzung während der Fahrt auf Demselbigen.
Abschließend gebe ich noch was zu Bedenken: es mag sicherlich immer noch stimmen, dass jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist. Die Frage ist, wie denkt und was fühlt derjenige, wenn er sich so richtig fett auf die Fresse legt, egal ob unverschuldet oder eigenverantwortlich...
Live4Racing
21.04.2009, 22:13:23
So mein erster Beitrag, hallo erstmal.
Ich mache gerade den Führerschein und ich habe das Gefühl je älter man wird desto mehr macht man sich Gedanken. Meine erste Fahrstunde ist in einer Woche dennoch habe ich mich dazu entschlossen an Sicherheitskleidung nicht zu sparen. Leder/Textilmixjacke mit Protektoren, Integralhelm, Handschuhe, Lederhose, Stiefel ist die bisherige Ausstattung. Dazu kommen soll noch ein seperater Rückenprotektor Büse oder Dainese ist noch nicht ganz sicher.
Meinen eigenen zukünftigen 8) Fahrkünsten (ruhig und eher entspannt) vertraue ich aber da ich nicht alleine auf der Strasse bin und Respekt vor dem fehlenden Blech um mich habe versuche ich so gut es geht für Schutz zu sorgen.
johnwayne
21.04.2009, 23:50:41
hmmm...
naja die Diskussion ob Leder oder Textil ist meiner Meinung nach zweitrangig (keinefalls unwichtig!), denn wichtig ist zunächst mal, dass überhaupt schutzkleidung getragen wird und solange dass noch nicht bei allen angekommen ist...
(Also will damit nur sagen, mir wärs lieber, alle würden "nur" Textil Kombis tragen, wenn sie dafür wenigstens ALLE eine tragen würden...)
Letztens auch was erlebt,
n Kollege von mir, ca. 10 Jahre älter, vor einem Jahr Vater geworden, beruflich grad auch auf dem aufsteigenden Ast hat gleichzeitig mit mir den Schein gemacht (vor ca. nem halben Jahr).
Als erstes Motorrad ne gebrauchte 600er Fazer (meiner Meinung nach als Einstiegsmotorrad total ok) + Mittelklasse Schutzklamotten.
Jetzt erzählt der mir vor ner Woche, dass er die Fazer verkauft und sich ne 1200 Bandit geholt hat und am gleichen Tag beschwert er sich, dasses ja noch zu kalt sei um mit T-Shirt und Jeans zu fahren...
Da ich auch, wie anscheinend n paar mehr hier zumindest Teilzeit-Rettungsdienstler bin konnte ich da echt nur noch mit dem Kopf schütteln und :wut: :wut: :wut:
Das zeigt meines Erachtens, dass das Tragen von Schutzkleidung leider immernoch keine Selbstverständlichkeit ist. Ich hatte in dem Moment mehr den Eindruck, dass Jeans und T-Shirt sone Art Kavaliersdelikt seien...
Wobei die Leute in diesem Forum ja noch verhältnismäßig vernünftig damit umzugehen scheinen...
Gruß Carsten
ich hatte ja schon mal meinen Senf dazu gesagt, und seitdem lese ich ich hier immer mit...
Ich hatte in dem Moment mehr den Eindruck, dass Jeans und T-Shirt sone Art Kavaliersdelikt seien...
Wird ja alles von der Jugend vorgelebt.. was auf nem Roller geht, geht auch auf nem Mopped. Nicht lachen, aber so denken wahrscheinlich die meisten...
Als Beispiel: ich sitze (in voller Montur) in einem Eiscafe und sehe ne Mutter mit Tochter auf nem Roller vorbeifahren. Die Mutter hatte wenigstens ne Motorradjacke an (immerhin schon mal was) und die Tochter??? Nur ein Trägertop (also quasi nix) :wut: :wut: :wut:
da hört mein Verständnis absolut auf. Die schlimmsten Unfälle passieren doch in der Stadt, naja....
Meinen eigenen zukünftigen Fahrkünsten (ruhig und eher entspannt) vertraue ich, aber da ich nicht alleine auf der Strasse bin und Respekt vor dem fehlenden Blech um mich habe versuche ich so gut es geht für Schutz zu sorgen.
Eben, genau meine Meinung... ich fahre schon seit 14 Jahren Auto und habe letztes Jahr im Oktober endlich den Klasse 1 gemacht... Aber ich bin nicht alleine auf der Straße unterwegs. ist mir auch jetzt schon des öfteren passiert, das man mich übersehen hat... außerdem muß man auf dem Moppeed sowieso mit der Dummheit der anderen rechnen....
Ansonsten, die Frage ob Textil oder Leder.... für mich war die ganz schnell selbst beantwortet: Textil, da einfach günstiger (bei Leder hät ich z.B. ne Maßanfertigung gebraucht) und wasserdicht. Da ich im Schichtdienst bin und meistens (bald immer) mit meiner kleinen zur Arbeit zockel, kann ich auf das Wetter eh keine Rücksicht nehmen...
So, das sollte es erst mal gewesen sein....
Weiterhin eine Unfallfreie Fahrt und schönnen Gruß aus Köln....
Jule
P.S. @Carsten: wenn ich mal wieder in Ramsloh bin, sag ich Dir vorher mal Bescheid :D wollten dies Jahr mal mit Moppeds zu Freunden fahren....
Andreas C.
22.04.2009, 07:33:44
alle würden "nur" Textil Kombis tragen, wenn sie dafür wenigstens ALLE eine tragen würden
Das könnte ich glaube ich unterschreiben!
Aber um vlt. nochmal was zur Frage der "Wichtigkeit" zu sagen.
Ich denke alles ist wichtig. Man könnte sicherlich die Unterscheidung machen, welche Sachen lebenswichtige Körperteile schützen (Helm) und welche eher "unwichtige" Körperteile (mit zertrümmertem Knie lebt man weiter, mit zertrümmertem Schädel eher nicht).
Aber sollte man das tun? :ab:
Man kann einfach nicht vorhersehen, was genau passiert und die vielen Einzelbeispiele zeigen nunmal: eine im Stand umgekippte Maschine kann u.U. mehr Schaden am Fahrer anrichten, als ein günstiger Abflug bei höherer Geschwindigkeit. Also warum zusätzliche Risiken eingehen?
Meinen eigenen zukünftigen 8) Fahrkünsten (ruhig und eher entspannt) vertraue ich
Huh, da wäre ich vorsichtig.
Bei mir ist es ja wie gesagt die erste Saison und ich merke, wie sich mit wachsender Sicherheit auch mein Fahrverhalten ändert. Aber ich hinterfrage meine Aktionen dann auch. Ich glaube die Grenze zwischen Selbstvertrauen und Selbstüberschätzung ist eine Grauzone, in der gerade wir Männer eher zum zweiten neigen :oops:
Und um da gleich auch noch so ein Einzelbeispiel zum Thema zu bringen. Einem der Fahrlehrer meiner Fahrschule ist das Bike nach dem Abstellen umgekippt und in die Hacken gefallen (mit Sandalen oder Halbschuhen wär das sicher blöd ausgegangen). Da frag ich mich doch: Wenn einem erfahrenen Fahrlehrer solch ein Schnitzer passieren kann, was für Fehler können mir dann erst als Anfänger unterlaufen?
kasapv
23.04.2009, 04:05:33
Ist doch ganz einfach. Ich setze den Helm nur an den Tagen auf, an denen ich mich verunfalle. :benni:
Russisch Roulette für Motorradfahrer? :twisted:
Andreas C.
23.04.2009, 09:55:06
Ist doch ganz einfach. Ich setze den Helm nur an den Tagen auf, an denen ich mich verunfalle. :benni:
Dann fahr doch an den Tagen erst gar nicht, dann kannst du dir den Helm ganz sparen und das Geld in was sinnvolles investieren. :mrgreen:
Tomato
23.04.2009, 11:58:01
Also ich weiss ja nicht wie es bei euch abläuft, aber bei uns bekommen "Jeansfahrer" in der Eifel an den Treffpunkten permanent Kommentare gedrückt, da es verachtet ist.
Und bei mir in der "Clique" bzw. in den Gruppen in denen ich fahre kommt nichtmal einer auf den Gedanken ohne Schutzkleidung zu fahren.
Abgesehen davon... wenn ich schon ein geiles Bike habe gehört die passende Lederkombi einfach zum "Design" dazu damit es gut aussieht :)
Ich hab 2 Lederkombis, 1 Textilkombi und noch eine Motorrad-Jeans wobei ich bei Touren grundsätzlich Leder trage (wenn ich davon ausgehe das soviel Regen runterkommt das das Leder durchweicht fahr ich gar nicht erst...) und in der Stadt entweder die Textilhose oder die Jeans anziehe...
_dev_null
23.04.2009, 14:30:22
Hallo,
jetzt muss ich doch auch noch meinen Senf dazugeben. Ich hatte zu Beginn der Fahrschule schon die komplette Montur gekauft. Zwar eine billige Cafe Racer CR-2 von Louis nur, einfache Handschuhe und Stiefel, aber immerhin hat sie mir beim missglückten Bremsen und Ausweichen genützt. Da gabs am Leder paar Kratzer und sonst eigentlich nix. Vielleicht habe ich noch einen blauen Fleck bekommen, aber das wars dann auch. Also ohne die wäre die maximale Schräglage bei 30-40km/h sicherlich sehr schmerzhaft geworden. Und es ist erstaunlich, wie weit man schon bei so geringem Tempo auf dem Übungsplatzasphalt rutscht.
Was aber auch korrekt ist und ich an mir selber beobachten kann, ist, dass man durch die Kombi anders fährt. Auf dem Fahrrad fühle ich mich ab einem gewissen Tempo relativ unbehaglich, quasi nackt. Damit würde ich niemals auf einem Parkplatz Schräglagen fahren gehen. (Von den praktischen Problemen mit den Pedalen abgesehen.) Mit dem Motorrad aber mache ich das, sollte ich stürzen, kenne ichs ja schon und bin da guter Dinge, dass es nicht gleich so dramatisch werden würde. Achso, das Tempo spielt sich in ähnlichen Bereichen wie beim Fahrschulsturz ab.
Achso, das Halstuch ist im Sommer auch nicht unbedingt unwichtig, mein Fahrlehrer warnte vor der Gefahr, dass man sonst ein stechendes Insekt plötzlich in der Kombi haben könnte, das wäre sicherlich schlecht.
Gruß,
Stephan
silent
24.04.2009, 16:59:25
Ich hab disen Thread vorhin auf der Arbeit angefangen zu lesen. Und was seh ich aufm Weg nach Hause?...
einen ca 30 Jahre alten Kerl auf seiner Honda Dax in T-Shirt, kurzen Hose, Schlappen und jetzt das beste:
Der hatte auch noch 2 Päckchen unterm Arm. Konnte somit nur die rechte Hand zum fahren nutzen. Und dann hat der sich auch noch am Stau vorbeigeschlängelt. Ich hab mich echt gefragt, wie man sowas bringen kann...
Es denken anscheinend nicht nur Jugentliche, dass bei <60km/h schon nix passiert.
kasapv
24.04.2009, 17:19:56
Den Besten den ich gesehen hatte, war ein Kawasportmoppedfahrer. Ich war mit'm Auto unterwegs. Mir klappte die Kinnlade runter.
Hauptstrasse mit 2 Fahrspuren in jeder Richtung. Ampel rot und ich stand ca. 500m vor der Ampel in der Autoschlange. Da faehrt besagter Kawafahrer ohne Helm mit Jeans, T-Shirt und Turnschuhen links an mir vorbei (ich war in der linken Spur). Es klingelte sein Handy, er kramte es aus der linken vorderen Jeanstasche und antwortete. Nun hielt er mit der linken Hand sein Handy wahrend er auf die rote Ampel zufuhr, wobei er sich links an beiden vollen Fahrspuren vorbeischlaengelte. Da er ja nicht die Kupplung ziehen konnte und somit nicht anhalten konnte, bog er dann einfach vor den noch stehenden Fahrzeugen rechts ab, wobei er sich in den Querverkehr, der gruen hatte, einfaedelte.
Satte Leistung. Mein Respekt vor soviel Akrobatik und Dummheit.
Jenso
26.04.2009, 21:56:11
Die Mexikaner sollen da sehr... unkonventionell sein, hab ich mir sagen lassen...:D
Aber ansonsten isses sowas von schwachfugig... :wut:
Gampo
27.04.2009, 12:44:02
sagt mal wie siehts eigentlich aus mit nem rucksack? Also nicht einem fürn Tank, sondern für aufn Rücken.
Hab mir heute überlegt, dass das sicher auch nicht ganz ungefährlich ist, wenn man dadrauf landet, oder seht ihr das anders?
_dev_null
27.04.2009, 12:57:37
Hallo,
bei einem Rucksack kommts wohl auf den Inhalt an. Wenn du also deinen Sixpack Bier und paar Stahlbarren darin spazierenfährst, ist das sicher nicht so gesund im Sturzfall. Wenn aber bloß dreckige Unterhosen drin sind, brechen die dir sicherlich nicht die Knochen. Allerdings ist das unter Umständen auch sturzfrei recht unangenehm. Bin mal 200 km mit sowas (http://www.recon-company.de/imagecatalogue/imageview/17180/?RefererURL=/trade/productview/1074/771/) gefahren und hatte hinterher blaue Flecken an den Schultern/Schlüsselbein wegen den ollen Riemen.
Gruß,
Stephan
johnwayne
27.04.2009, 13:28:59
hmm, is aber ne Gute Frage,
könnt mir nebenbei noch vorstellen, dass bei nem Sturz der Rucksack doch auch ganz schön an den Schultern zieht/ irgenwo hängen bleiben kann, was dann auch zu unschönen Effekten führen könnte...
Irgendjemand hier der da mehr zu sagen kann?
kasapv
27.04.2009, 14:14:22
Bin 2x 900km an einem Tag mit Rucksack gefahren. Hatte da 1L Oel drin, Papiere und ein bisschen Werkzeug. Angenehm ist was anderes, obwohl man sich nach den ersten km daran gewoehnt. Beim Sturz ist's natuerlich nicht so dolle, je nachdem was man drin hat.
tarpan89
27.04.2009, 14:19:39
wenn da was hartes drinne ist und du pech hast kannste querschnittsgelähmt sein....
Ich rate davon ab!
Naja...abundzu hab ich auch mal einen mit :roll:
Zerro
27.04.2009, 15:34:41
Ich fahre sehr häufig mit Rucksack, obwohl ichs ohne lieber mag.
Ob der Rucksack bei einem Unfall gefährlich wirken kann hängt meiner Meinung nach nicht nur vom Inhalt sondern auch vom Rucksack selber ab. ich hab so einen mit nem Stahl gedöns am Rücken, könnte mir vorstellen dass das eher wie ein Schildkrötenpanzer wirkt, kann mich aber auch irren (gibt glaub ich sogar welche mit integriertem Panzer ?!) ...
Wenns sich vermeiden lässt lasse ich den Rucksack lieber zuhause...
Morgoth
29.04.2009, 17:54:08
Ich bin mehr oder weniger gezwungen auf meinen Wochend-Pendelfahrten mit Rucksack zu fahren wenn ich mein Notebook mitnehmen will, für den Tankrucksack ist er zu groß und den Spanngummis auf dem Heck will ich es nicht unbedingt anvertrauen. Ich denke mal dass der Rückenprotektor im Stuzfall das meiste abfedern wird, trotzdem fahr ich nicht gerne damit - mit der Zeit geht das Gewicht ziemlich in´s Kreuz und zudem verdecken die Träger die Belüftung der Jacke - im Sommer nicht sonderlich angehnehm...
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