Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GS springt nicht an, Klappe die 15.te...
sickboy
11.07.2009, 14:05:49
Hallo zusammen,
wollte heute morgen eine Tagestour starten, nur leider hat meine GS mir nen Strich durch die Rechnung gemacht. Bin jetzt 10 Tage nicht gefahren, davor klappte alles wunderbar, sprang sofort an, und lief auch weiter, wenn ich nach kurzer Fahrzeit den Choke rausgenommen habe.
Jetzt legt zwar der Anlasser los, aber der Motor startet nicht. Ventilstellung PRI habe ich natürlich schon getestet, die Zündkerzen sind erst 6 Wochen alt, ebenso die Batterie. Wie gesagt, bis vor 10 Tagen war eben noch alles in Ordnung. Merkwürdig...Hat jmd Ideen? Die Maschine steht draußen, generell springt sie ja nicht so gerne an, wenns etwas kälter ist. Aber man kann ja bei 18°C nicht gerade von schrecklicher Kälte sprechen...
Grüße
Sickboy
BobderBaumeister
11.07.2009, 14:13:19
hast du gas gegeben beim 1. anlassversuch? wenn ja....choke rein 2o. besser 3. gang und an schieben
berndy
12.07.2009, 08:24:31
Schau mal im Tank nach. Vll hat dir jemand Benzin abgezapft.
Pri mindestens 30 sec. offen lassen vorm Startversuch.
Schwimmernadeln könnten festgeklebt sein, manchmal helfen leichte Schläge an die Schwimmerkammern.
Eventuell ist der Motor auch abgesoffen, probier mal ohne Choke. Vorher Zündkerzen reinigen und die Zylinder ausdampfen lassen.
Wenn alles nix hilft, bau den Luftfilter aus und sprüh mal etwas Startpilot in die Airbox, versuch dann zu starten. Zündet der Motor oder nicht, sieht man ob es an der Zündung oder der Benzinversorgung liegt. Zündet er, bekommt er kein Benzin, zündet er nicht, bekommt er keine Zündfunken.
Viel Glück
sickboy
12.07.2009, 15:35:26
Danke erst einmal für die zahlreichen Antworten! Hatte bis jetzt keine Möglichkeit, etwas auszuprobieren, hat die ganze Zeit geregnet, werde mich aber gleich mal nach draußen wagen... ;-)
hast du gas gegeben beim 1. anlassversuch? wenn ja....choke rein 2o. besser 3. gang und an schieben
Ja, beim ersten Startversuch habe ich Choke gezogen und auch zusätzlich mit dem Gas gespielt, hatte nichts gebracht.
Sprit im Tank?
Randvoller Tank, versuche, Kondenswasser möglichst zu vermeiden, wenn ich weiß, dass die GS ne Weile steht.
30 sec vor Zündung/eventuell ist die Maschine abgesoffen
30 sec, solange hatte ich das sicherlich nicht gemacht, und ich habs dann nach den Versuchen auch immer wieder auf ON gestellt, damit mir die GS nicht absäuft.
Auf den zweiten Hinweis komme ich ggf. später nochmal zurück, wenn so nichts zu holen ist. :wink:
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EDIT:
So, folgender Stand der Dinge:
Ich hab die Zündkerzen ausgebaut, ne Weile gewartet, damit das Ganze auslüftet (etwa 5 min) und dann gesäubert wieder reingedreht.
Das 30 Sek. PRI vor erstem Startversuch bringt mich auch nicht weiter, springt nicht an.
Schwimmkammern habe ich geklopft, auch kein Erfolg.
Der einzig zu verbuchende Erfolg ist, dass jetzt meine Batterie leer ist und ich wirklich schlechte Laune habe. Ich hab nur Ärger mit diesem Motorrad! Was soll ich jetzt machen? :?
Und gibts nen Tip fürs Anschieben? Denn darauf bin ich ja heute zumindest angewiesen, habe kein gescheites Landegerät zur Hand, werde die Batterie morgen in ner Werkstatt aufladen lassen, 4 EUR; nun ja. Ich kriegs jedenfalls nicht hin, das Motorrad anzuschieben. Was für ne Strecke muss ich denn anschieben, und dann Kupplung fliegen lassen? Ich bin ahnungslos.
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EDIT 2:
So, es regnet wieder, musste meine Unternehmungen einstellen. Ich hab den Tank mal abgebaut und den Luftfilter rausgenommen, der ist definitiv hinüber, fusselig am Boden. Kaufe morgen bei Louis nen Neuen. Kann das allein die Ursache sein? Ich habe da so meine Zweifel...
Wenn nix mehr will, dann solltest du den Vergaser überprüfen auf korrekte Einstellung(Schwimmerstand, Clip, ...), eventuelle Schäden und auch reinigen.
sickboy
12.07.2009, 21:57:11
hm ja, das wird wohl das nächste sein, als erstes probiere ich den luftfilterwechsel. macht man die kammer eigentlich irgendwie speziell sauber?
es hört sich übrigens ab und zu so an, als würde die GS fast anspringen, danach "hustet" der Vergaser nur kläglich vor sich hin. Daher hatte ich die Vermutung, dass entweder zu wenig Luft reinkommt und das Gemisch zu fett ist, oder aber irgendwie zu wenig Benzin fließt, was mich aber bei der Einstellung PRI verwundert. Schließlich hat bis vor 10 Tagen noch alles blendend funktioniert, sofortiges Starten beim ersten Versuch etc. ...
Vielleicht eine defekte Batterie erwischt?
Starthilfe ausprobieren.
sickboy
13.07.2009, 10:45:37
Nee, glaub ich nicht, dass die Batterie kaputt ist, hab das Ding ja schon ein paarmal gestartet und bin gefahren. Kaufe mir nachher nen Saito Pro Charger, der zeigt mir dann ja auch noch ein bisschen mehr an.
BobderBaumeister
13.07.2009, 11:09:39
joa des mim gasgeben beim anlassen is halt das problem...dann säuft se ab...da hilft denn auch kein pri und nix mehr....außer anschieben....am bessten is nen hang is eh kla aber 3. gang rein richtig schnell laufen dann kupplung einfach loslassen wenn se läuft kupplung ziehn und leicht am gashahn drehn...denn müsste des gehn.....
verbali
13.07.2009, 11:14:28
joa des mim gasgeben beim anlassen is halt das problem...dann säuft se ab....
Nö, durch das öffnen der Drosselklappen wird der Duchlass größer, die von den Zylindern gesagte Menge Luft bleibt aber gleich.
Daher bricht die Strömungsgeschwindigkeit zusammen und es kommt weniger Benzin in den Brennraum. Das ist bei einem Unterdruckvergaser nicht so dramatisch wie bei einem Flachschieber aber auch da passiert es.
BobderBaumeister
13.07.2009, 11:19:20
:twisted: verbali...du kligscheißer*ggg* ich denk aber er kann mit absaufen mehr anfangen...hauptsach seine kiste läuft wieder:-) sag mir du lieber ob ich bei ner rgv gabel zuschlagen sollte oder des einfach lassen:-)
cha0s
13.07.2009, 12:10:35
zündfunke is da?
madjoffm
13.07.2009, 13:26:45
Du schreibst, dass deine GS 10 Tage stand und außerdem vorher schon nicht rund lief.
Meine sprang nach 2 Monaten im Winter draußen beim 1 Versuch an und schnurrte wie ein Kätzchen.
Vlt. liegt es wirklich an der Batterie oder an etwas, was vorher schon Probleme gemacht hat und jetzt erst richtig ausgebrochen ist.
Also vlt. ist es einfach kein "neues" Problem.
Gruß
Marin
Painkiller
13.07.2009, 20:23:12
Start Pilot oder Bremsenreiniger in den Luftfilter.
Hat auch bei meinem '78er Kadett geholfen, der nach mehreren Jahren Standzeit nicht gleich wollte.
Selbst wenn was abgesoffen ist, wird es so gleich freigeblasen :D
Wenn das nicht geht, kann es nicht nur abgesoffen sein, dann hilft auch anschieben nicht!
sickboy
13.07.2009, 21:45:21
:twisted: verbali...du kligscheißer*ggg* ich denk aber er kann mit absaufen mehr anfangen...hauptsach seine kiste läuft wieder:-)
Hehe ja, die Hauptsache wurde richtig erkannt... :wink:
zündfunke is da?
Ja, habe ich beidseits überprüft, beide Kerzen funken.
Du schreibst, dass deine GS 10 Tage stand und außerdem vorher schon nicht rund lief.
Meine sprang nach 2 Monaten im Winter draußen beim 1 Versuch an und schnurrte wie ein Kätzchen.
Vlt. liegt es wirklich an der Batterie oder an etwas, was vorher schon Probleme gemacht hat und jetzt erst richtig ausgebrochen ist.
Also vlt. ist es einfach kein "neues" Problem.
Gruß Marin
Nun, erst einmal schön, dass Deine Maschine sofort lief, das bringt mich aber nicht weiter :wink: Die Batterie ist wie gesagt OK. Ich habe auch nicht behauptet, dass es zwingend ein neues Problem sein muss, ich war nur überrascht, dass kurz vorher das Starten immer unproblematisch klappte, sofern es draußen warm war.
Start Pilot oder Bremsenreiniger in den Luftfilter.
Hat auch bei meinem '78er Kadett geholfen, der nach mehreren Jahren Standzeit nicht gleich wollte.
Selbst wenn was abgesoffen ist, wird es so gleich freigeblasen :D
Wenn das nicht geht, kann es nicht nur abgesoffen sein, dann hilft auch anschieben nicht!
Mal gucken, ob das noch erforderlich ist, denn hier die aktuelle Entwicklung:
Ich war heute bei Louis und hab den neuen Luftfilter abgeholt. Eingebaut, auf ON gelassen, Choke gezogen, diesmal kein Gas :wink: , gestartet, ging an, heulte auf, ging dann aber wieder aus. Hatte die Batterie noch nicht wieder geladen, so dass der Anlasser danach ziemlich ächzte und keinen neuen ernstzunehmenden Startversuch geschafft hat. Batterie hängt aber am Salto Ladegerät und wird morgen wieder wunderbar voll sein.
Nun stellen sich für mich folgende Fragen: Wie ist das direkte Starten und Hochdrehen zu bewerten? Heißt das nun, dass die GS doch nicht völlig abgesoffen ist, oder sollte ich weitere Startversuche, vor allem auf PRI, unterlassen, um nicht noch mehr Benzin reinlaufen zu lassen?
BobderBaumeister
13.07.2009, 23:17:27
ehm direktes starten und hochdrehen klingt einach nach ner gs mit gezogenemchoke....eigentlich is die nämlich brav und zuverlässig:-)
wie klingt das wenn se aus geht?und wie lang läuft se? kriegt sie vieleicht einfach kein sprit?wie is es wenn du den choke draussen lässt?
wenn se startet liegt es nicht an der batterie, leg mich nicht fest aber glaub der anlasser braucht den meisten saft in dem moment...laden schadet trotzdem nich....
sickboy
14.07.2009, 12:03:20
ehm direktes starten und hochdrehen klingt einach nach ner gs mit gezogenemchoke....eigentlich is die nämlich brav und zuverlässig:-)
wie klingt das wenn se aus geht?und wie lang läuft se? kriegt sie vieleicht einfach kein sprit?wie is es wenn du den choke draussen lässt?
wenn se startet liegt es nicht an der batterie, leg mich nicht fest aber glaub der anlasser braucht den meisten saft in dem moment...laden schadet trotzdem nich....
So, ERFOLG :wink2: die GS springt an. Kerzen rausnehmen, säubern und das Ganze entlüften lassen + neuer Luftfilter haben das Startproblem gelöst. Die nach den unzähligen Startversuchen leergelutschte Batterie hat über Nacht geladen und sofort beim ersten Versuch sprang das Mopped an. HERRLICH.
Nun habe ich aber neue Fragen, und zwar dreht es sich um den Choke:
Folgendes habe ich gemacht:
1.) Choke voll rein, gestartet => Maschine springt an. Gebe ich dann etwas Gas, zieht sie hoch auf ca. 6000rpm und hält diese auch.
2.) Choke etwas rausgenommen, Maschine geht tourenmäßig runter, etwa auf 4000rpm, wenn ich dann aber nichts mehr ändere, läuft die Drehzahl langsam weiter runter und geht in Richtung Standgas (Obwohl der Choke nur etwa zur Hälfte herausgenommen ist). Ergebnis ist, da der Motor gerade erst gestartet wurde, dass die Maschine auf 1000rpm runtergeht und gequält läuft und schließlich ausgeht.
3.) Damit die Maschine nicht ausgeht, schiebe ich den Choke wieder hoch, aber nichts passiert: Wenn ich dann allerdings kurz Gas gebe, dreht sie wieder hoch auf die besagten 6000rpm und hält diese auch wieder.
4.) Lasse ich sie eine (ganze) Weile laufen, bis sie Betriebstemperatur erreicht hat, schnurrt sie ohne Choke schön brav bei 1300-1400rpm und hört sich sehr gleichmäßig an.
Wie ist das zu beurteilen?
Achja, die Batterie: Nach dem vollständigen Laden war der Säurespiegel in beinahe allen Kammern über dem MAX Level, vorher war das bei 2 Kammern der Fall, aber nicht übermäßig. Es wird sich ja im Zweifel durch das Laden ausgedehnt haben und der Pegel wieder sinken. In den beiden Kammern, in denen der Pegel nachher aber immer noch über MAX stehen wird, ist hier Handlungsbedarf in Form von Abzapfen oder ähnlichem? Und wenn ja, wie macht man das am besten, da hat doch bestimmt jmd Erfahrungen mit gemacht.
cha0s
14.07.2009, 14:49:42
ist hier Handlungsbedarf in Form von Abzapfen oder ähnlichem?.
nö. das verteilt sich nachher auf die anderen kammern. verleg den überlaufschlauch aber richtig, falls doch was rauslaufen sollte.
sickboy
19.07.2009, 22:03:52
Nun habe ich aber neue Fragen, und zwar dreht es sich um den Choke:
Folgendes habe ich gemacht:
1.) Choke voll rein, gestartet => Maschine springt an. Gebe ich dann etwas Gas, zieht sie hoch auf ca. 6000rpm und hält diese auch.
2.) Choke etwas rausgenommen, Maschine geht tourenmäßig runter, etwa auf 4000rpm, wenn ich dann aber nichts mehr ändere, läuft die Drehzahl langsam weiter runter und geht in Richtung Standgas (Obwohl der Choke nur etwa zur Hälfte herausgenommen ist). Ergebnis ist, da der Motor gerade erst gestartet wurde, dass die Maschine auf 1000rpm runtergeht und gequält läuft und schließlich ausgeht.
3.) Damit die Maschine nicht ausgeht, schiebe ich den Choke wieder hoch, aber nichts passiert: Wenn ich dann allerdings kurz Gas gebe, dreht sie wieder hoch auf die besagten 6000rpm und hält diese auch wieder.
4.) Lasse ich sie eine (ganze) Weile laufen, bis sie Betriebstemperatur erreicht hat, schnurrt sie ohne Choke schön brav bei 1300-1400rpm und hört sich sehr gleichmäßig an.
Wie ist das zu beurteilen?
Hat da noch jmd Ideen zu?
Der Choke der GS erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Kleinste Änderungen bewirken eine große Drehzahländerung.
Wenn du von der einen Extremen in die Andere wechselst, dann nimmst du zu grobe Änderungen vor.
Da hat Jais völlig recht. Der Joke ist mit Fingespitzengefühl zu bewegen. Dann sollte sich die Drehzahl
problemlos zwischen 1,5k u. 2,5k regeln lassen. Bei mir liegt dieser Bereich etwa in der Stellmitte +/- 2mm
Das schont ausserdem den Motor und die Ohren der Nachbarn.
So wie Du das abtouren beschreibst, würde ich sicherheitshalber auch den Chokezug
auf Leichtgängigkeit überprüfen.
Saugwurmmensch
21.07.2009, 07:50:39
Langsames Abtouren könnte aber auch ein Nebenluftproblem sein.
Das würde auch die Startprobleme erklären.
Sprüh bei laufendem Motor mal Bremsenreiniger auf Vergaser und Ansaugstutzen.
Ändert sich die Drehzahl, zieht es dort irgendwo Nebenluft.
Hitsuji
22.07.2009, 09:41:22
Langsames Abtouren könnte aber auch ein Nebenluftproblem sein.
Das würde auch die Startprobleme erklären.
Sprüh bei laufendem Motor mal Bremsenreiniger auf Vergaser und Ansaugstutzen.
Ändert sich die Drehzahl, zieht es dort irgendwo Nebenluft.
Aber danach wieder schön den Vergaser und die Ansaugstutzen sauber wischen ;)
Saugwurmmensch
22.07.2009, 17:28:10
Das Zeug verdunstet schneller als man nen Lappen geholt hat...
sickboy
09.08.2009, 23:40:41
So, nachdem ich meine GS nun auseinandergebaut habe, um sie zu entrosten und zu lackieren, habe ich den Chokezug überprüft, da schien alles in Ordnung zu sein. Nachdem ich den Tank wieder aufgesetzt hatte, verhielt sich mein Mopped ganz anders, als ich unten beschrieben habe:
Bei voll gezogenem Choke bei kaltem Motor springt es sofort an und hält den Motor etwa bei der regulären Leerlaufdrehzahl. Je wärmer der Motor wird, desto höher hält der gezogene Choke die Drehzahl, ich passe natürlich dementsprechend an und kann aber immer auf etwa 1500 Touren einstellen.
Hört sich doch schon viel besser an? Merkwürdig aber, dass sich das verändert hat, ohne dass ich bewusst Einfluss genommen habe.
Das ist normal, das sich die Leerlaufdrehzahl mit der aktuellen Motortemperatur verändert.
Deshalb wird das Standgas auch bei Betriebstemperatur eingestellt und nicht, wenn der Motor noch kalt ist. ;)
sickboy
10.08.2009, 09:57:51
Das ist normal, das sich die Leerlaufdrehzahl mit der aktuellen Motortemperatur verändert.
Deshalb wird das Standgas auch bei Betriebstemperatur eingestellt und nicht, wenn der Motor noch kalt ist. ;)
Hehe ja, das ist mir klar, das wollte ich auch mit dem Post zum Ausdruck bringen. Mir ging es mehr um den Vergleich zum früheren Zustand:
Choke voll rein, gestartet => Maschine springt an. Gebe ich dann etwas Gas, zieht sie hoch auf ca. 6000rpm und hält diese auch.
Nichts geändert, aber er reißt die Drehzahl nicht mehr so hoch. Meine Frage ist also vielmehr, ob ich mich jetzt einfach nur freuen soll, oder doch noch was nachgucken muss, bevor größere Schäden am Choke-System entstehen.
Klingt nicht ungewöhnlich. Einfach mit dem Choke die Drehzahl nachregeln auf ca. 2000 U/min. Dann sollte das schon passen.
sickboy
10.08.2009, 16:45:40
Was klingt jetzt nicht ungewöhnlich? ;)
Ich kann jetzt mit dem Choke die Maschine gar mehr so hochziehen (ich weiß, das ist auch nicht gut..), wie es vor dem Umbau der Fall war. Da ging die auch bei kaltem Motor direkt nach dem Starten auf 6000 rpm.
Jetzt bleibt sie gerade so an, was ja auch an sich gut ist, nur suche ich natürlich trotzdem nach einer Erklärung dafür.
Choke voll rein, gestartet => Maschine springt an. Gebe ich dann etwas Gas, zieht sie hoch auf ca. 6000rpm und hält diese auch.
Nichts geändert, aber er reißt die Drehzahl nicht mehr so hoch
Das meine ich mit nicht ungewöhnlich.
Was heißt, sie bleibt gerade so an. Man kann die Drehzahl beim Starten mit dem Choke nicht über 1000U regeln, egal, welche Position?
sickboy
11.08.2009, 21:37:28
Wenn ich den Choke beim ersten Starten voll ziehe, geht die drehzahl nicht über 2000 rpm. Vor dem Auseinanderbauen wars so, dass die Drehzahl auch zunächst nicht höher ging, wenn man aber Gas gegeben hat, zog der Motor hoch auf 5000-6000 rpm und hielt diese auch. Das passiert jetzt nicht mehr, vllt zieht er noch auf 3000-4000 hoch. Aber auch erst nach einer Weile. Ich habe aber nichts am Chokezug geändert. Etwas mysteriös also, deshalb frage ich ja, wie es eigentlich sein sollte. ;)
Wenn nix mehr will, dann solltest du den Vergaser überprüfen auf korrekte Einstellung(Schwimmerstand, Clip, ...), eventuelle Schäden und auch reinigen.
Langsames Abtouren könnte aber auch ein Nebenluftproblem sein.
Das würde auch die Startprobleme erklären.
Sprüh bei laufendem Motor mal Bremsenreiniger auf Vergaser und Ansaugstutzen.
Ändert sich die Drehzahl, zieht es dort irgendwo Nebenluft.
Hast das schon gemacht?
sickboy
12.08.2009, 02:55:54
Naja, ich hab ja keine Startprobleme oder ähnliches, abgesehen davon, dass die Maschine auf ON nicht so gut läuft, daher fahre ich auf PRI. Sie springt jetzt jederzeit an, ich wundere mich nur über das geänderte Chokeverhalten.
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