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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was tun nach Ausbildung?


Damui
22.05.2012, 14:56:01
So, ich habe mich nun einige Zeit damit beschäftigt, was ich nach der Ausbildung machen möchte. Habe jetzt im kommenden Frühjahr die Abschlussprüfung und dann muss ich gucken, wie es weiter geht.
1 Jahr werde ich definitiv übernommen vom Betrieb, aber ich möchte mich auch noch weiterbilden, also kommt die allseits bekannte Frage:
Meister oder Techniker?
Klar, selber entscheiden bzw. was man machen will ist entscheidend, aber:
Ich hätte schon Lust zum Beispiel Ausbilder zu sein, oder gar eine Werkstatt zu leiten, nur theoretischer Kram ist nichts für mich glaube ich.
Jetzt ist aber die Frage:
Lohnt es sich den Meister zu machen, wenn man nicht mal weiß, ob man ne Stelle hat?
Sprich, braucht man etwas Glück um ne Meisterstelle zu bekommen bzw. sollte schon in absehen können, ob ne Meisterstelle für einen belegbar sein wird (Werkstattmeister im Betrieb steht kurz vor Rente oder so), oder findet man da immer was?
Oder lieber den Techniker machen, weil er doch nicht nur Theoriekram zu erledigen hat und als Techniker immer was zu finden ist an Stellen?

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich machen soll. Den Meister machen würde ich gerne, aber wenn ich dann nix finde?

Oder kann ich gar beides machen oder ist das total sinnlos?

Wie sieht es aus, mit der Bezahlung? Habe gehört, beides ist fast gleich auf, aber Techniker machen zum Beispiel auch Arbeiten die Ingenieure erledigen, werden aber halt schlechter bezahlt als Ingenieure.

Ich hoffe ihr versteht mich.

Ich habe auch nochmal vor mit unserem Werkstattleiter zu sprechen, der hat Ausbildung und Werkstatt unter seiner Leitung, und hat noch 8 oder 9 Jahre vor sich, das heißt, ich könnte entweder techniker machen, dann im Anschluss Meister, oder aber erst paar Jahre arbeiten und dann Meister, oder direkt Meister und dann paar Jahre arbeiten und dann auf die Stelle von ihm hoffen.
Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiter helfen, google bringt immer nur "du musst wissen, was du lieber machst".

thy
22.05.2012, 15:43:39
Ob du deinen Meister machen kannst, musst du mit dem Betrieb absprechen ;)
Solange die dich Unterstützen, wirds einfach. Abläufe gehen schneller, Stelle hast du ja und du kannst dir sogar ein Jahr aus deiner Ausbildung zum Meister anrechnen lassen.
Am besten wäre es - meiner Ansicht nach - du sprichst erst mit deinem Betrieb wie es für dich da aussieht.
Sollten die ihr Ok geben und du kannst bei denen den Meister machen, dann ab zum Arbeitsamt und so n Antrag auf Hilfe beantragen oder so^^
Die Zahlen dann erstmal deine Kosten und nach erfolgereicher Absolvierung der Meisterprüfung, erlassen die dir glaub ich 60% des Geldes und du musst dann quasi glaub ich ne Summe von ca. 3000€ zurück zahlen in x Jahren...

Wie gesagt, ich würde erstmal an deiner Stelle mit dem ein oder anderen ausm Betrieb reden gucken was die machen können und danach mal mitm Amt ;)

Gibt es keine Hotlines, die einem dabei weiter helfen?

Damui
22.05.2012, 20:05:36
ch habe ja schon geguckt, und ich denke das Problem ist, entweder man hat ne Stelle in Aussicht (Als Meister) oder nicht.
Es ist ja wieder von Betrieb zu Betrieb anders.
Bei uns gibt es Meister, die sind Facharbeiter, weil se keine Stelle haben, und dass sicherlich nicht nur einer.
Das will ich natürlich nicht.
Das mit dem Meister-Baföh etc habe ich mir auch schon angeguckt.
Also erstmal mit meinem Ausbilder reden, wie es da aussieht.
Ob es wohl Sinn macht, Meister machen und dann 5 Jahre Facharbeiter spielen? Oder sinnlos und Verschwendung?

maddihn
22.05.2012, 23:08:28
Wodrin hast du deine Ausbildung gemacht?

Damui
23.05.2012, 05:42:15
Ich habe jetzt die Abschlussphase der Ausbildung vor mir ( Vorbereitung Abschlussprüfung + Prüfung).
Ausbildung mache ich zum Mechatroniker