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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reifen für nächste Saison


Optimus
07.08.2012, 21:39:35
Ich weiß, es ist schon etwas früh, aber ich wollte mal fragen welche erfahrungen ihr mit welchen reifen fuer die GS500 E gemacht habt.

Danke schon mal im voraus für die antworten

:undwech:

Gstreiber
08.08.2012, 00:19:34
Ich bin mit den Conti Go von Continental ganz zufrieden, beim Bt45 hat mir das Profil explizit vorne nicht gefallen. Das einzige was ich beobachtet habe ist das der Reifen beim Autobahnfahren so schnell wegschmilzt das man schon fast Tränen in den Augen hat (;

berndy
08.08.2012, 07:57:30
Naja, was der richtige Reifen ist, hängt auch von der Fahrweise und den Vorlieben ab.

Wer sportlicher unterwegs ist, kommt vll. mit dem BT45 besser klar.

Wer weniger sportlich fährt, für den tuts auch ein anderer Reifen.

Außerdem ist das auch viel Glaubenssache und man sollte sich auch sicher fühlen.

Ich fahre den Michelin Pilot active vorne und noch den Macadam 50 hinten.

Mit den Macadam 50 war ich sehr zufrieden, gerade was die Haltbarkeit angeht. Im Gegensatz zu der Originalbereifung von Bridgestone (das waren aber keine BT45). Die hielten gerade mal halb so lange. Rutscher hatte ich mit den Macadam 50 auch noch nicht.

Den Pilot active fahre ich erst ca. 2000 km, da kann ich noch nichts zur Haltbarkeit sagen. Ich denke aber, dass die etwa so wie beim Macadam 50 ist. Der Vorderreifen hielt über 20000 km, der Hinterreifen hat jetzt so 15000 km drauf, ist aber fast fertig.

Aber der Reifenverschleiß hängt viel von der Fahrweise und den Betriebsbedingungen ab.

Optimus
08.08.2012, 11:30:44
also da ich viel autobahn fahre (pro woche ca 600km) und sonst ziemlich sportlich unterwegs bin bräuchte ich schon nen sehr haltbaren reifen der am besten auch mit nasser fahrbahn gut klar kommt!

Stephan
08.08.2012, 11:37:59
haltbar + sportlich + GS-Dimension :nut::nut::nut:

berndy
08.08.2012, 12:58:13
Naja, das sind Anforderungen die teilweise konträr sind.
Gute Haftung = weicher Reifen,
Gute Haltbarkeit = harter Reifen,
gute Wasserverdrängung=stark profiliert, was nicht unbedingt gut für die Haltbarkeit ist.

Die Auswahl in der GS-typischen Reifengröße ist auch noch ziemlich begrenzt.

Wie ich oben schon geschrieben habe, bin ich mit den Michelin sehr zufrieden. Bei Regen fahre ich aber nur sehr selten und sehr verhalten. Rutscher hatte ich auch bei Regen mit den Michelin nicht.

Gstreiber
08.08.2012, 14:51:15
Ja, der Reifen von Conti ist extrem weich, bei etwas längerer Fahrt auf der Autobahn löst er sich auf, bei meinen normalen 20km zur Arbeit ist mir bis jetzt noch nichts aufgefallen, Vorne hält er auch echt gut.
Kann nicht sagen wie sich ein Bt45 verhält gegenüber dem Contigo.
Bin ihn jetzt ca 4500km gefahren und in der mitte ist er jetzt nun bei 1,6mm angekommen. Autobahn wie gesagt teilweise nur 100 gefahren und auf dem Rastplatz konnte ich dann das lockere Gummi vom Reifen abreiben (;.
Hab im Urlaub der ca 2500km lang war bestimmt 3mm abgerubbelt.

Lutzus
08.08.2012, 21:42:51
also ich ahbe bisher immer die BT 45 drauf gehabt und bin damit sehr zufrieden auch bei regen schlagen die sich gut und es kommt bei mir keine unsicherheit hoch das der grip verloren gehen könnte
zu diesem thema gibt es aber auch schon ganz viele themen da hilft auch mal die sufu

majestic_morpheus
13.08.2012, 08:18:15
Ich habe den AVON Roadrider (http://www.avontyres.com/motorcycle/roadrider) drauf und bin bisher sehr zufrieden. Funktioniert mit meiner Fahrweise ausgezeichnet und bis jetzt ist auch der Grip nicht einmal weg gewesen, auch nicht bei Regen. Einzig in sehr engen Kurven habe ich das Gefühl, dass der mir in größerer Schräglage vorn etwas zum Kurveninneren wegkippt. Ich vermute aber, dass ich ihn mit diversen Autobahn- und Schnellstraßenfahrten etwas eckig gefahren habe und jetzt immer auf die Kante komme.

Der ehemalige Klassenprimus BT45 hat in letzter Zeit bei diversen GS eine heftige Neigung zur Rissbildung an den Flanken und teilweise auch auf der Lauffläche gezeigt.

gsmattis
13.08.2012, 08:22:30
Umbauen auf 150er oder 160er und den Pilot Road fahren. Auf der 12er Bandit seit ca 6tkm gemischte Strecke (langstrecke Landstraße gradeaus, Kurvenräubern, Forumstreffen mit geilen Kurven) nen gutes Profilbild.
Am WE mitm Treffen bin ich hin und Rückweg ca 400km Land- und Bundesstraße, zwischendurch schön Kurven gefahren

BlaZn
13.08.2012, 13:30:18
Der ehemalige Klassenprimus BT45 hat in letzter Zeit bei diversen GS eine heftige Neigung zur Rissbildung an den Flanken und teilweise auch auf der Lauffläche gezeigt.Ich bin also nicht allein... :au:

Gstreiber
13.08.2012, 14:31:17
werd ich wohl bei meinem Contigo bleiben (; fahre ja wenn dann nur eh warscheinlich 1mal im Jahr hardcore Autobahn (;

gsmattis
14.08.2012, 07:19:03
Was sagt uns das? Bandit oder SV Umbau rein und nen 160er fahren. PiPo, Piro2 etc...

Gstreiber
15.08.2012, 21:48:06
wieviel kostet denn ein schwingenumbau mit eintragung ?

gsmattis
16.08.2012, 13:34:48
Je nachdem, was die Teile kosten und ob dir ein TÜVer das ohne Probleme einträgt ich sag mal 300 aufwärts

stückl
17.08.2012, 10:51:30
mich hat meine b4 felge inkl. tüv so 130€ gekostet. reifen waren dafür 10-20€ günstiger als bt 45. fahr jetzt pipo und bin zufrieden. naja fahren is zwar grad nicht aber guter reifen. fährt sich im nassen genau so wie im trocknen mit dem bt. mir is es des geld wert.

suzi-rider-le
17.08.2012, 21:17:09
wieviel kostet denn ein schwingenumbau mit eintragung ?

Hätte übrigens no so einige Teile für`n b6 Umbau da:grinser2:

frindel
28.09.2012, 09:04:28
Mein Vorderreifen ist noch prima. Der Hinterreifen muss nach der Saison ausgetauscht werden. Dass der BT 45 der beliebteste Reifen auf der GS ist, wurde schon reichlich diskutiert.

1. Frage: Sollte ich den Reifenwechsel lieber jetzt noch durchführen und das Bike mit dem neuen Reifen überwintern. Oder den Reifen lieber bei den aktuellen Angebotspreisen jetzt kaufen aber erst im Frühjahr aufziehen?

2. Frage: Wer von Euch führt den Reifenwechsel selbst durch, baut das Rad aus und lasst nur den Reifenwechsel in der Werkstatt machen oder macht sogar alles selbst? Und wenn ich das Rad selbst ein- und ausbaue, was ist zu beachten?

mb1979
28.09.2012, 11:01:07
Im Grunde genommen ist es egal, wann du den Reifen wechselst. Wenn du Ihn erst imFrühjahr aufziehst, brauchst du dir aber keine Gedanken über 'nen Standplatten zu machen (wenn das Mopped mit genug Luft und auf dem Hauptständer überwintert, ist das ja eh kein Thema;-)).
Wenn du den Reifen erst im Frühjahr kaufst, hast du die Chance, dass er auch ein halbes Jahr jünger ist. Wenn du aber nicht zu den Typen gehörst die das Mopped nur 2 mal im Jahr rausholen, sollte auch das unerheblich sein.

Ich persönlich ziehe meine Reifen selbst auf. Ist mit allem drum und dran schätzungsweise eine Stunde Arbeit für beide Räder und spart 'ne Menge Geld;-). Wenn man dann noch bedenkt, dass ich mir die Fahrerei zum Reifendienst spare, komme ich auch etwa auf die gleiche Zeit.

mb1979
28.09.2012, 11:08:23
Ach ja.... Beim Ein- und Ausbau musst du eigentlich nur darauf achten, dass alle Teile wieder an der Stelle sind wo du sie ausgebaut hast. Wenn du dann noch alle Anzugsdrehmomente beachtestund die Kette wieder richtig spannst, sollte nichts schiefgehen. Wenn du Probleme damit hast die Distanzen an Ort und Stelle zu halten, kannst du sie auch mit etwas Fett "ankleben". Auch sonst kann etwas Fett an den richtigen Stellen nicht schaden.
Wenn du mit allem fertig bist solltest du die Bremse mehrmals betätigen, damit sich die Bremssteine wieder an die Scheibe randrücken. Dann gibt's an der nächsten Kreuzung kein böses Erwachen :benni:

ups25
28.09.2012, 11:33:12
Zu 1:
Reifen im Frühjahr kaufen im, I-Net. Vorher nach nem Montagedienst in der Nähe gucken, auch wegen dem Preis der Montage. ( Komplettpreis im Satz, billigster Anbieter vor Ort, 230 Euro; Endpreis übers Netz 180 Euro. )

Zu 2:
Räder baue ich selbst und aus. Montage und Wuchten bei nem Reifendienst ( Preis schwankt hier zwischen 7,50 € und 15 € incl. Enstorgung Altreifen und Ventil ). Hier ist auch ne Anleitung: http://www.gs-500.info/index.php?title=Hinterrad_aus/einbauen#Hinterrad_einbauen . Es geht aber auch ohne den Abbau der Bremse.

Beachten bei der Montage Hinterrad:
Kettenspannung, Spureinstelung, Anzugsmonent Schrauben. mb1979 hat ja auch schon wichtiges geschrieben.

Wenn ich das Rad schon mal draußen hab guck ich mir die Bremse gründlich an und reinige die auch. Ebenfalls guck ich mal nach den Lagern.

Pedi
28.09.2012, 11:52:32
Hi, hat jemand Erfahrung mit den Metzeler Lasertec? Waren beim Kauf schon drauf - Herstellungsjahr 2008. Direkt im Anschluss an die Felge habe ich rundum kleine Risse entdeckt (Vorderrad). Profil würde gut noch ne Saison reichen. Am Hinterreifen (Flanke) hing ein kleiner 1mm feiner Streifen Gummi mit ca. 25 cm Länge weg - ich vermute vielleicht Kontakt mit Bordstein???
Würdet ihr noch damit fahren und gibt es eine Liste welche Reifen für die GS zugelassen sind?:grinser::grinser::grinser:
Grüße Pedi

Knotenfrosch
28.09.2012, 14:55:16
gibt es eine Liste welche Reifen für die GS zugelassen sind?
Alle, die in der Freigabe von Suzuki (http://motorrad.suzuki.de/index.php?id=315) stehen, bzw. die angegebene Größe haben. Die Reifenfabrikatsbindung trägt Dir Dein TÜV (bei Bedarf) in der Zulassungsbescheinigung aus.

Pedi
28.09.2012, 15:46:50
@knotenfrosch: habe in die Liste reingeschaut. Heisst das ich kann Reifen - in der vorgeschriebenen Größe - von den verschiedensten Herstellern kaufen. Ich muss aber immer
zwei gleiche aufziehen laut Liste.

Knotenfrosch
28.09.2012, 15:54:54
richtig. Aber der TÜV muss die Fabrikatsbindung austragen. Das ist alles. :-)

Pedi
28.09.2012, 16:04:06
@knotenfrosch: Supi, dankeee...
Noch was anderes - würdest du mit den beschriebenen Reifen noch fahren oder eher tauschen?

Knotenfrosch
28.09.2012, 16:32:50
Ich selbst hab keine Erfahrung mit dem Lasertec, aber allgemeiner Tenor im Forum ist, dass der Lasertec zwar guten Trockengrip aber wenig Nassgrip hat. Ich persönlich würde mich daher (als Allwetterfahrer) eher für den BT45 entscheiden.


btw... Hab momentan noch den Avon Roadrider drauf und der ist mir bei Nässe auch ein bissel schwierig.

mb1979
28.09.2012, 16:39:45
Es geht aber auch ohne den Abbau der Bremse.


Von Einem Ausbau der Bremse bin ich auch gar nicht ausgegangen.:-P
Erfahrungsgemäß drücken sich die Bremssteine aber beim Ausbau des Rades und beim "Wiedereinfädeln" der Bremsscheibe etwas auseinander.(wenn man da nich tvon sich aus schon etwas nachhilft um sich die Arbeit zu erleichtern. U. Dieses Maß muss man die Steine nur wieder zurückpumpen.

ups25
28.09.2012, 17:31:09
Von Einem Ausbau der Bremse bin ich auch gar nicht ausgegangen.:-P
Erfahrungsgemäß drücken sich die Bremssteine aber beim Ausbau des Rades und beim "Wiedereinfädeln" der Bremsscheibe etwas auseinander.(wenn man da nich tvon sich aus schon etwas nachhilft um sich die Arbeit zu erleichtern. U. Dieses Maß muss man die Steine nur wieder zurückpumpen.

Natürlich sollte man beim ersten Bremsen nicht ins leere Treten / Greifen und klar sollte man auch dafür sorgen das die Bremse den nötigen Druck hat. Auch sollte man sehn das die Bremsbeläge ( ja, so heißen die Steine ) nicht schleifen und sich auch wieder lösen.

Meine Aussage zur Demontage der Bremse bezog sich auf die Anleitung von gs-500.info, siehe Link in meinem Beitrag oben.

"frindel" erschien durch die Art der Fragestellung doch sehr unsicher und unerfahren.
Mir war der Aspekt Kontrolle und Reinigung der Bremse wichtiger. Hab ich die Bremse ab, kann ich leichter sehen ob Bremsflüssigkeit an Dichtring, Stauring und Kolben austritt. Ebenfalls kann ich die Kolben dann mal soweit ausdrücken bis ich zum glänzenden Bereich komme. Die Bremse, ohne Beläge, dann in nen Eimer mit ner Spülmittellösung und später mit ner weichen Zahnbürste reinigen. Die Bremsbeläge kann ich mir dabei dann auch ansehen, Belagstärke, Aussehen und nach Rissen gucken. All dies geht einfacher wenn man die Bremse abbaut, denk ich. Dann die Kolben wieder ganz rein + ...

Pedi
29.09.2012, 08:30:44
@all: Nochmal meine Frage - kann ich mit gutem Gewissen mit den Reifen (Rissbildung Vorderrad - unbekannte Ablösung Hinterrad 1 mm auf ca. 20cm) noch ne Saison fahren oder würdet ihr sie austauschen? :?

Knotenfrosch
29.09.2012, 10:01:57
tauschen

Pedi
29.09.2012, 10:19:51
Danke:grinser:

gsmattis
29.09.2012, 12:28:40
Der BT45 hatte in letzter Zeit auch Probleme mit Rissbildung, ich würde da mal nen anderen fahren. Den Heidenau K66 hatte (ich glaube) "White" im Winter drauf. Und Berndy hatte mal was vom Avon Roadrider (oder so ähnlich) geschrieben.

Smolle
10.10.2012, 23:57:22
Hello!
Ich fahre auch den ContiGO und bin bisher sehr zufrieden. Grip ist immer außreichend -mir könnte er hinten sogar weniger sein :mrgreen: - auch bei Nässe nicht ungut.
Wenn er einmal Rutscht tut er das auch sehr beherrschbar.
Zum Abrieb auf der Autobahn kann ich nichts sagen, sowas mach ich mit meiner GS nicht, bringt nur Langeweile und -> eckige Reifen :meinung:
Finde aber das Profil sehr gut, nicht nur, dass es -vor allem im Vergleich zum BT45- sehr gut und sportlich aussieht, hat man damit auch keinen Sägezahn
und solange man ihn sich nicht auf der Autobahn eckig fährt behält er seine Gripeigenschaften.

Ich baue die Räder aus und bringe sie zum Händler, der macht das fachmännisch mit Auswuchten usw um nur einen geringen Mehrpreis.
Wichtig aber alle Reifenhändler in der Nähe anrufen und handeln!
Bei mir hat es Differenzen von bis zu 50€ gegeben, 10€ lassen sich schnell heraushandeln.
Use the System :rock2:

Gruß
Smolle

berndy
11.10.2012, 06:30:29
Der BT45 hatte in letzter Zeit auch Probleme mit Rissbildung, ich würde da mal nen anderen fahren. Den Heidenau K66 hatte (ich glaube) "White" im Winter drauf. Und Berndy hatte mal was vom Avon Roadrider (oder so ähnlich) geschrieben.

Nein, das war nicht ich, majestic_morpheus hat den, steht weiter oben.

Ich fahre den Michelin Pilot active vorne und hinten, bis nächste Saison noch, den Michelin Macadam 50. Sehr haltbare Reifen. Vom Grip her besser als die originalen Bridgestonereifen (das waren aber keine BT 45). Die Michelins halten aber dafür, bei meiner Fahrweise, mehr als doppelt so lange. Das ist mir wichtiger als Schräglagen. Zur Haltbarkeit hab ich weiter oben schon was geschrieben. Der Hinterreifen hat jetzt aktuell 16500 km runter und noch ca. 2 mm Profil. Der Verschleiß ist aber relativ und hängt sehr stark von der Fahrweise ab.

MSK
17.05.2025, 12:55:26
Ich hatte davor den BT-45 und jetzt den ContiGo (weil BT-45 damals nicht lieferbar). Ich muss sagen, dass ich bis jetzt mit beiden Reifen sehr zufrieden bin bzw. war. Merke ehrlich gesagt keinen Unterschied, beide guter Grip, gutes Handling.

VG Andi

MSK
17.05.2025, 12:58:51
Nachtrag: bin aber beide Reifen nur sehr sehr wenige km gefahren, muss ich fairerweise dazu sagen...

VG Andi

berndy
17.05.2025, 15:21:27
Ich hatte davor den BT-45 und jetzt den ContiGo (weil BT-45 damals nicht lieferbar). Ich muss sagen, dass ich bis jetzt mit beiden Reifen sehr zufrieden bin bzw. war. Merke ehrlich gesagt keinen Unterschied, beide guter Grip, gutes Handling.

VG Andi

Ich lehne mich etwas aus dem Fenster: Ich bin der Meinung, dass man als "Normalfahrer", der sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln hält, selten in den Grenzbereich kommt, in dem man einen Unterschied der Reifen feststellen kann. Wenn man nicht auf der letzen Rille fährt, kommt man mit fast jedem Reifen klar. Wenn man allerdings zur Knieschleiferfraktion gehört, sieht es wieder anders aus.

Kay73
17.05.2025, 20:45:08
Einspruch, Euer Ehren!

Auch als "Otto Normalfahrer" (wir fahren ja Otto und nicht Diesel) beruhigt eine Sicherheitsreserve, welche der Reifen noch bieten kann, beim Fahren.

Solange man also nicht zufällig in einer Kurve ankern muss, haste recht.
muss man es dann aber- harleyjulia!

berndy
18.05.2025, 08:36:51
Kay, es ging nicht darum, dass gewisse Reifen ein mehr an Sicherheit bringen, sondern darum, dass man als Normalfahrer den Unterschied nicht merkt, solange man nicht in Grenzbereiche kommt.

Genauer gesagt ging es um den Bridgestone BT45 und den ContiGo bei denen MSK keinen Unterschied festgestellt hat.

Welcher dieser beiden Reifen hat denn nun eine Sicherheitsreserve gegenüber dem anderen. Oder anders gefragt, an was machst du denn fest, dass ein Reifen mehr Sicherheit als ein anderer Reifen bietet?

Wir reden hier ja nicht von Reifen, die jenseites des Hindukuschs im Hinterhof aus alten Schuhsohlen gebacken werden sondern von Motorradreifen, die einem gewissen Standard unterliegen, geprüft und getestet werden und auch nur deshalb verkauft werden dürfen.

MSK
18.05.2025, 14:26:39
Ich lehne mich etwas aus dem Fenster: Ich bin der Meinung, dass man als "Normalfahrer", der sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln hält, selten in den Grenzbereich kommt, in dem man einen Unterschied der Reifen feststellen kann. Wenn man nicht auf der letzen Rille fährt, kommt man mit fast jedem Reifen klar. Wenn man allerdings zur Knieschleiferfraktion gehört, sieht es wieder anders aus.

100% meine Meinung, ich gehöre zu den "Normalos"...

VG Andi

Teufelchen88
18.05.2025, 21:13:04
Ich schneide keine Knie oder fahr auf die Renne mit der GS aber muss sagen das die BT45 für mich immer sehr gewöhnungsbedürftig waren.
Fahre jetzt den 3. Satz Michelin und liebe sie. Selbst nagelneu fühle ich mich direkt sicher mit ihnen.
Fahre nie wieder was anderes auf der GS :)

berndy
19.05.2025, 03:40:05
@Teufelchen88 Gute Wahl. Was machen die Michelin anders als die Bridgestone? Oder ist es nur ein Gefühl?

gsmattis
19.05.2025, 04:41:06
Die Reifenkontur macht sehr viel aus, was das handling angeht. Ich bin mir den BT45 auch nie gut klar gekommen. Zuletzt bin ich den Heidenau K66 Snow gefahren, der lief in Kurven schön "rund", also ohne eine Stelle zu haben, wo er von selbst noch weiter runter wollte.

Teufelchen88
19.05.2025, 06:43:44
@Teufelchen88 Gute Wahl. Was machen die Michelin anders als die Bridgestone? Oder ist es nur ein Gefühl?

Ich finde er ist irgendwie ruhiger. Kurven fallen mir mit denen auch sehr viel leichter. Der kippt fast alleine in die Kurve. Mit den BT45 hatte ich immer das Gefühl sie in die Kurve zwingen zu müssen.

Dirk-Boerge
19.05.2025, 06:52:36
Moin. Seit letztem Jahr habe ich den BT46 drauf. Der fährt sich viel "runder" als der 45, wurde aber auch astrein ausgewuchtet. Das beginnende Rutschen im Grenzbereich kommt später als beim 45, abver so spürbar, dass man dann aufhört bekloppter zu fahren. Das Sägezahnbilden, was der 45 vorn schnell hatte, bemerke ich auch noch nicht.

zweiun20
21.05.2025, 12:50:09
Hallo
Habe beim Kauf vor 7000km Metzler runter und gleichzeitig mit Gabelfedern BT 46 drauf machen lassen. Auch in Kurven mit Wellen oder Schlaglöchern bis jetzt guten Grip und gutes Gefühl für die Fahrbahn. Ich fahre allerdings eher als Normalo, die letzten Angstpickel sind noch dran.

snailie
21.05.2025, 13:52:33
Das Sägezahnbilden, was der 45 vorn schnell hatte, bemerke ich auch noch nicht.

Um genau dieses Phänomen/Problem zu vermeiden, hat Bridgestone beim BT-46 für vorne ja auch das Profilmuster um 180° gedreht ;)

Ich hab den 46er auch sowohl bei Tretroller als auch bei Hektor drauf und bin zufrieden^^

Dirk-Boerge
22.05.2025, 06:47:54
Um genau dieses Phänomen/Problem zu vermeiden, hat Bridgestone beim BT-46 für vorne ja auch das Profilmuster um 180° gedreht ;)

Again what learned.

seife
22.05.2025, 07:07:06
Vielleicht hätte man den BT45 einfach mal falschrum aufziehen sollen ;-)

klassikfon
22.05.2025, 07:14:27
Mit den BT45 war ich auch nie so wirklich befreundet. Fahre aktuell Maxxis Promaxx, guter Preis, satter Grip, wirklich sicheres Fahrgefühl.

Dirk-Boerge
22.05.2025, 11:32:13
Leider hatte der BT45 eine vorgegebene Laufrichtung. Egal, trotz Sägezahn bin ich über 20 Jahre immer auf BT45 gefahren.

gsmattis
22.05.2025, 13:28:27
Leider hatte der BT45 eine vorgegebene Laufrichtung.

Welcher Straßenmotorradreifen hat das nicht?

snailie
22.05.2025, 15:35:35
Welcher Straßenmotorradreifen hat das nicht?

Er bezog sich auf diesen Post (https://forum.gs-500.de/showpost.php?p=624791&postcount=50)... ;)

seife
24.05.2025, 12:05:55
Wäre ja nicht das erste mal, daß etwas besser wird, wenn man es anders als vorgeschrieben benutzt ;-)

Nicht umsonst war da en Smiley drin.

berndy
24.05.2025, 12:15:27
Früher gab es Reifen, die man als Vorder- und Hinterreifen nutzen konnte (gibts vll. auch heute noch). Auf der Flanke war dann die Einbaurichtung für vorne bzw. hinten angegeben. Vorne umgekehrt zu hinten. Hat ja auch Sinn. Der Hinterreifen überträgt positive Beschleunigung, der Vorderreifen negative beim Bremsen.