Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GS Geht nach 15km fahrt einfach aus!
Hynnes
30.03.2024, 22:47:46
Moin,
leider bin ich komplett frustriert und brauche rat.
Meine 2000er GS500E, macht mir nur Probleme. Nach etwa 15km Fahrt geht sie einfach aus und startet danach auch nicht mehr, sie läuft bis dahin einwandfrei, bevor jedoch die Maschine komplett den geist aufgibt stottert sie beim beschleunigen für paar Km. Ich habe bereits einiges unternommen jedoch hat nichts gebracht.
Der Vergaser wurde gereinigt, dass keine Verstopfungen oder Ablagerungen vorliegen.
Die Zündkerzen wurden durch neue ersetzt
Der Luftfilter wurde erneuert
Aktuell wird der Tank gereinigt
trotz der oben genannten Maßnahmen lief sie nur für eine kurze weile.
Erwähnenswert ist es glaub ich das die Rechte Zündkerze sauber/leichtbräunlich ausschaut und die linke matt schwarz. Zudem fühlte sich der linke Zylinder kälter an als der rechte. Also Links Warm und Rechts Heiß.
Die Schläuche hab ich auch schon geprüft sitzt alles fest und nicht verstopft.
Ich habe leider keine Ahnung was ich gezielt unternehmen könnte und das Problem besser zu beheben/diagnostizieren. :hammer:
Würde mich sehr freuen wenn jemand mir etwas weiterhelfen könnte
VG
berndy
31.03.2024, 00:21:05
Was heißt "startet dann nicht mehr"? Anlasser dreht aber der Motor zündet nicht? Anlasser dreht nicht? Motor lässt sich nach x Minuten wieder starten?
Wie siehts mit dem Choke aus? Geht der komplett zurück, klemmt nicht? Wenn der Choke nicht komplett zurückgeht, überfettet irgendwann der Motor und geht aus. Das kann nach der Strecke sein. Chokezug ausgehängt, klemmt, geknickt, falsch verlegt, Chokeschlitten festgegammelt ...?
Es könnte auch ein Fehler an der Zündanlage vorliegen.
Wenn Sie wieder ausgeht, sofort überprüfen, ob sie auf beiden Seiten Zündfunken hat. Denkbar wären Haarrisse in den Pikups oder den Zündspulen. Auch ein Defekt an der Zündbox wäre möglich. Oder aber die Batterie entlädt sich weil es ein Problem mit der Lichtmaschine gibt. Ohne ausreichende Spannung gibt die Zündanlage keinen Zündfunken.
Es gibt bestimmt noch weitere Möglichkeiten, an die ich jetzt nicht gedacht habe.
Hynnes
31.03.2024, 01:01:45
Was heißt "startet dann nicht mehr"? Anlasser dreht aber der Motor zündet nicht? Anlasser dreht nicht? Motor lässt sich nach x Minuten wieder starten?
Wie siehts mit dem Choke aus? Geht der komplett zurück, klemmt nicht? Wenn der Choke nicht komplett zurückgeht, überfettet irgendwann der Motor und geht aus. Das kann nach der Strecke sein. Chokezug ausgehängt, klemmt, geknickt, falsch verlegt, Chokeschlitten festgegammelt ...?
Es könnte auch ein Fehler an der Zündanlage vorliegen.
Wenn Sie wieder ausgeht, sofort überprüfen, ob sie auf beiden Seiten Zündfunken hat. Denkbar wären Haarrisse in den Pikups oder den Zündspulen. Auch ein Defekt an der Zündbox wäre möglich. Oder aber die Batterie entlädt sich weil es ein Problem mit der Lichtmaschine gibt. Ohne ausreichende Spannung gibt die Zündanlage keinen Zündfunken.
Es gibt bestimmt noch weitere Möglichkeiten, an die ich jetzt nicht gedacht habe.
Sorry das ich undeutlich war,
Alsooooo, der Anlasser dreht, jedoch zündet der Motor nicht, mit Glück startet sie läuft dann aber nicht länger als eine Minute, bis ich sie wieder "normal" starten kann damit sie wieder ca. 15 mitmacht dauert es schon mehrere Stunden.
Der Choke ist auch in einem guten Zustand, Schlitten sauber, und hab auch den Tank nicht dran und da sieht man deutlich das der Choke Seilzug sein job macht.
Die Zündanlage müsste ich jedoch überprüfen das hab ich noch nicht getan, könntest du mir vielleicht sagen was pick ups sind?
Vinz-Georg
31.03.2024, 08:12:40
Bevor du dir die Zündung anschaust, fallen mir noch folgende Sachen zur Spritzufuhr ein:
Hast du nach der Vergaserreinigung auch neue Dichtungen verbaut? Wenn du links ne schwarze Zündkerze hast bekommt sie links zuviel Sprit, das kann an dem Schwimmernadelventil liegen oder über den Unterdruckschlauch bekommt sie auch Benzin weil der Benzinhahn defekt ist.
Die Benzinschläuche könnten auch von innen aufgequollen sein und der Benzinfluss ist nicht mehr ausreichend oder die Membran im Benzinhahn ist verhärtet und mindert den Benzinfluss. Dies kannst du testen wenn du auf PRI stellst, nach der Fahrt aber wieder auf ON/RES stellen. Halte ich aber nach deiner Beschreibung nach als eher unwahrscheinlich das es daran liegt.
Die Pickups sind Hallgeber die den Zündzeitpunkt vorgeben. Die findest du in Fahrtrichtung rechts am kleinen Motordeckel mit den 3 Schrauben und wo Suzuki drauf steht.
Kay73
31.03.2024, 09:44:20
Wenn sie frisch ausgegangen ist: Tank geöffnet und neu verschlossen?
Tankentlüftung (fast) zu kann ich mir zwar nicht vorstellen, das wäre aber wengstens einfach zu prüfen.
Wie sehen die Probleme aus, wenn beim "Stottern" der BH schon auf PRI geschaltet wird?
berndy
31.03.2024, 09:51:25
Ich lasse einfach mal meine Gedanken schweifen:
Möglicherweise ist auch die Belüftung im Tankdeckel zugesetzt.
Aber: Ich schätze mal, mit einem nicht funktionierenden Benzinhahn oder zu wenig nachlaufendem Benzin fährt man keine 15 km weit. Das würde dann auch nicht so lange dauern, bis der Motor wieder startet. Mit PRI wären die Vergaser ja relativ schnell wieder gefüllt.
Ich denke da eher an ein thermisches Problem.
Allerdings: Wenn es etwas mit den Pick-Ups zu tun hätte, wäre es unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen), dass beide Seiten zeitgleich aussetzen. Die 2000er sollte noch zwei Pick-Ups haben.
Wäre noch die Möglichkeit, dass die Zündbox eine Macke hat.
Dass die Kerze links etwas dunkler als rechts ist, kann auch daran liegen, dass der Leerlauf des linken Vergasers etwas fetter steht.
Wer weiß schon, was in den letzten 24 Jahren an den Vergasern herumgestellt/umgebaut wurde?
Wenn der Tank zum Reinigen weg ist, wie sehen denn jetzt die Vergaser innen aus? Wenn Dreck oder Rost im Tank war, ist vermutlich jetzt auch wieder etwas in den Vergasern.
Apropos Rost/Schmutz im Tank, ist da vielleicht ein zusätzlicher Benzinfilter in der Leitung? Wenn ja, das kann schon die Ursache sein.
Thermisches Problem: Ventilspiel? Wurde das mal kontrolliert? Wobei, bei 9000 km, dürfte da noch nichts im Argen sein. Da dürften überhaupt alle o.g. Probleme noch nicht auftreten außer eventuell Dreck im Tank und verharzte Vergaser.
Aber wer weiß das schon.
Die Membran in meinem Benzinhahn ist 28 Jahre alt. Ja, bei längeren Vollgasfahrten gibts das bekannte Problem, das sich aber nach Gaswegnehmen und etwas Rollen lassen wieder gibt. Außerdem ist meine 95er GS ab Werk gedrosselt, also über Ansaugverengung und größere Hauptdüsen. Die saugt da schon etwas mehr.
Eine verhärtete Membran würde ich deshalb als Ursache ausschließen wollen. Selbst wenn mein Motor ausgeht, springt er sofort danach wieder einwandfrei an. Und ich muss da keine Stunden warten.
Was mich wieder an ein thermisches Problem denken lässt.
Da m.M.n. die Pick-Ups und ein Benzinproblem unwahrscheinlich sind, würde ich mal gucken, ob sich die Möglichkeit bietet die Zündbox zu tauschen. Vll. gibts einen User in deiner Nähe, der eine übrig hat oder sie mal probehalber zur Verfügung stellt.
Vinz-Georg
31.03.2024, 10:20:25
Naja bei 9000km Laufleistung hat sie viel rumgestanden. Da härtet doch gerne alles aus was aus Gummi ist.
Das du mit deiner GS weniger Ärger hast liegt vor allem daran das du sie fährst berndy und im Winter ordentlich abstellst. :-)
Hynnes
31.03.2024, 10:30:19
Den vergaser hab ich komplett auseinander genommen und zum Ultraschall gegeben, dannach wieder mit einem reparatursatz komplett wieder zusammen gebaut, also Dichtungen, düsen, Ventile alles neu.
Auf PRI wollte die Maschine bei der letzten Fahrt wo sie ausgegangen ist aber auch nicht starten, jedoch hab ich es nicht mit offenen tank Deckel versucht. Kann ich mal probieren wenn ich den Tank wieder habe.
Zum Tank, da hab ich nen Blick eingeworfen und ziemlich Dreck und rost entdeckt, anzumerken ist aber das der Kraftstoff Filter sauber aussah, nichtsdestotrotz ist der jetzt zum reinigen weg.
Da das Problem ständig nach etwas fahren auftritt denke ich auch das es mit der aufkommenden Wärme zutun haben müsste, jedoch probiere ich mal eine andere zündbox zu bekommen und zu schauen ob das der Übeltäter ist.
berndy
31.03.2024, 11:10:45
Gerade die Zündox kann thermische Probleme haben. Die wird während der Fahrt warm und kann die Wärme so gut wie gar nicht loswerden. Das ist eine hermetisch eingegossene Elektronik. Wenn die auf der Platine einen Haarriss hat und sich das alles durch die Wärme ausdehnt, kann es passieren, dass die Elektronik innen keinen ausreichenden Kontakt mehr hat und nicht mehr funktioniert. Da die Zündbox für beide Seiten zuständig ist, würde es ins Fehlerbild passen. Wenn die dann abgekühlt ist, hats wieder Kontakt und geht wieder eine Zeit lang.
Das gleiche kann bei den Pick-Ups (die heißen richtig Zündinduktionsspulen und sind was anderes als Zündspulen) und auch den Zündspulen passieren. Aber, wie bereits beschrieben, auf beiden Seiten gleichzeitig ist unwahrscheinlich.
Jetzt warte erstmal auf deinen Tank. Dann die Lösungsvorschläge nach und nach, am besten immer einen nach dem anderen, von billig zu teuer bzw. einfach zu kompliziert abarbeiten. Damit man zum Schluss auch weiß was es war.
In der Zwischenzeit kann man ja mal Ausschau nach einer Zündbox (CDI) halten.
Die Ersatzteilnummer für die 2000er ist 32900-01D20 (die 32900-01D00 könnte eventuell auch passen, da bin ich mir aber nicht sicher). Achtung, die von den neueren (nach 2002, 32900-01D10) passen nicht. Neu kostet die ca. 600 €. Also wäre ein Gebrauchtteil wohl eher zu bevorzugen. Die kosten zwischen 35 und 150 (+) €. Am besten die Nummer deiner ablesen und eine entsprechende suchen.
Möglicherweise gibt es auch kompatible von Drittanbietern neu. Da könnte eventell AmigaHarry etwas wissen.
Gebraucht sollte aber eine für kleines Geld aufzutreiben sein.
AmigaHarry
31.03.2024, 19:40:37
Zündboxen gibts leider nicht alternativ.
Falls das wirklich auf einen el. Fehler hinausläuft und nicht doch am Vergaser, etc., liegt:
Bevor du die CDI angreifst, gehören Pickups und Zündspulen gemessen (Widerstände in kaltem Zustand!!)
Zündspulen Niederspannungsseite 3-6 Ohm, Hochspannungsseite 18-30 kOHM
Beide Pickups:
Kabelfarbe Braun und schwarz mit blauen Streifen, sowie grün mit weissen streifen und schwarz mit blauen Streifen jeweils 250-400 OHM
Da es aussieht als würde sie zum Schluss nur mehr auf einem Zylinder laufen, die Zündspulen untereinander Tauschen und schauen ob der Fehler mitwandert. Zündspulen können nämlich im kalten Zustand völlig OK sein und versagen erst bei Erwärmung.
Zur Elektrik findest du auch eine Menge Infos in den FAQ.
berndy
01.04.2024, 04:37:34
Eine Alternative gibt es anscheinend, der Preis ist aber unattraktiv weil fast so hoch wie das Orginalteil (422,29€).
https://www.carmo.nl/index.php?main_page=product_info&products_id=1261&language=de
AmigaHarry
01.04.2024, 07:56:30
Carmo Holland baut von verschiedenen Modellen Boxen nach (habe für die Guzzis dort schon einiges machen lassen) - wusste aber nicht das sie eine für die GS haben. Sie sind eher für Repararuren defekter Geräte (Steuersysteme, Dashbords) bekannt.
Die angegebenen Verbesserungen beziehen sich auf die Modelle von vor der K4 - ab dann ist da sowieso eine andere BOX im Einsatz, die das alles (und noch mehr) sowieso schon verbaut hat.
Carmo ist nicht billig, aber sie arbeiten sauber. Der Preis ist aber auffällig hoch (die verbaute Hardware kostet keine €15.-) - vielleicht ein Lizenzthema mit Suzuki (die sind da etwas "pingelig").
Bevor du die CDI angreifst, gehören Pickups und Zündspulen gemessen
Aus eigener Erfahrung: Die Pickups fallen im warmen Zustand aus, meine damals pünktlich bei 80 Grad Öltemperatur. Könnte mit den 15km zusammen passen.
Viel Erfolg! HWK
Hynnes
01.04.2024, 15:48:15
Vielen vielen dank für die ganzen Vorschläge, ich bin erst nächste Woche Montag wieder da um an der Maschine zu Schrauben, aber dann check ich erstmal die pickups, sollten diese in Ordnung sein werd ich mich eine neue zündbox kaufen und dann wieder mal schauen, Updates werden kommen 👍👍
berndy
01.04.2024, 17:57:25
Dann müsstest du die aber erwärmen. Wenn die wegen Hitze ausfallen, funktionieren sie ja, wenn sie kalt sind. Vielleicht kann man ja trotzdem etwas sehen. Die Zündinduktionsspulen sollen einen Widerstand von 250 - 420 Ohm haben. Zündspulen: Primärwicklung 3 - 6 Ohm, Sekundärwicklung 18 - 30 Kilo-Ohm.
Hynnes
02.04.2024, 08:54:17
Im Internet finde ich leide Garnichts zu den Zündinduktionsspuhlen, und ich bin jetzt auch nicht so erfahren da die GS meine erste Maschine ist, wo kann ich den Wiederstand für die spuhlen messen? Am Kabelende etwa die auf die Zündkerze gesteckt werden?
AmigaHarry
02.04.2024, 09:14:54
Ich denke, du solltest erst einmal lernen, wie ein Zündsystem funktioniert:
An Hand der unten stehenden Bilder siehst du das grundlegende Schema und dann was zu messen ist.
Signal Generator = Pickups für links und rechts
Ignition Coils = Zündspule links und rechts
Ich empfehle dir das Suzuki Service Manual zu besorgen (findest du im Netz)
Achja: Wenn ich in Go...le "Zündspulen" eingebe, kommen zigtausende Einträge......
berndy
02.04.2024, 15:36:33
Im Internet finde ich leide Garnichts zu den Zündinduktionsspuhlen, und ich bin jetzt auch nicht so erfahren da die GS meine erste Maschine ist, wo kann ich den Wiederstand für die spuhlen messen? Am Kabelende etwa die auf die Zündkerze gesteckt werden?
Versuchs mal mit Signalgenerator, Hallgeber, Hallsensor
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=hallgeber#ip=1
Die Schemazeichnungen von AmigaHarry sind eventuell für völlig unbedarfte User nicht aussagekräftig genug.
Wenn du Fragen hast, keine Scheu, frag einfach.
Eine dem Baujahr entsprechende Reparaturanleitung ist sehr hilfreich und natürlich braucht man ein gescheites Messgerät, das Spannung und Widerstand messen kann.
Noch etwas zur Rechtschreibung: Es heißt Widerstand (mit einfachem i, von wider = gegen) und Spule schreibt man ohne h. Ich weiß, ich mache selbst auch manchmal Fehler, niemand ist vollkommen, wir sollten aber alle lernfähig sein.
Beim Messen sollte möglichst die Batterie abgeklemmt sein. Sicher ist sicher und so vermeidet man einen Kurzschluss.
Messen Pick-Ups: rechten Motordeckel abschrauben, darunter sitzt die Zündgeberplatte mit den Zündinduktionsspulen. Mit den Messspitzen des Messgerätes sollte man an die gelöteten Anschlüsse der Spulen kommen. Messgerät auf Ohm (Ω) und den entsprechenden Messbereich also mehr als 420 Ω (bei meinem Multimeter müsste ich auf 2 kΩ stellen) einstellen und die Messspitzen auf die Anschlüsse halten. Die Polung spielt hier keine Rolle. Kommst du nicht an die Kontaktstellen und kannst nichts abbauen um dran zu kommen, musst du die Kabel verfolgen und an der nächsten Trennstelle (Stecker) messen. Dazu ist ein Schaltplan gut.
Bei den Zündspulen ist es so ähnlich.
Aber immer eins nach dem anderen.
Man braucht natürlich ein Messgerät, das Widerstand und Spannung messen kann und sollte auch damit vertraut sein. Solche Multimeter gibts in Baumärkten, Elektronik-Märkten im Motorradzubehör, auf Amazon, ebay... Die ganz billigen taugen nicht sehr viel, ganz teure sind overkill, so im mittleren Preissegment (ca. 40 € +/-) dürfte man etwas brauchbares finden.
Hynnes
11.04.2024, 01:00:28
Nochmal moin, morgen will ich endlich mal mich an den pick up machen und nur nochmal paar Sachen abgehen und nachfragen.
Klingt wie ne dumme Frage, aber ich müsste das Öl erstmal leeren oder?
Auf dem Bild (blau eingekreist) hab ich die Zündinduktionsspuhlen eigekreist, jedenfalls nehme ich an das es sie sind. Nachdem ich diese gemessen hab soll ich ja die Zündspule mal anchauen, sowie die Primär- und Sekundärwicklung messen, wo finde ich diese auf dem bild oder muss ich dafür wo anders schauen.
Und sollten deren Widerstände alle stimmen, ist es fair anzunehmen das Steuergerät zu ersetzen.
Sollten die Widerstände nicht stimmen soll ich gleich den ganzen pickups ersetzen?
Vg
berndy
11.04.2024, 07:20:10
Die Zündspulen sitzen unter dem Tank am Rahmen. Wie die gemessen werden erfährst du in dem aktuellen Thread:
https://forum.gs-500.de/showthread.php?p=622209#post622209
Dann brauchen wir nicht alles doppelt zu erklären.
Ja, das blau eingekreiste sind die Zündinduktionsspulen (Pick-ups).
Die Zündgeberplatte (da sitzen die beiden Zündinduktionsspulen drauf, kann man so abschrauben, ohne das Öl abzulassen.
Warum willst du das Öl ablassen? steht sowieso ein Ölwechsel an?
Immer eins nach dem anderen. Ich würde mit dem anfangen, was für mich (oder in dem Fall für dich) am einfachsten zu realisieren ist.
Wenn du unkompliziert und günstig, vll auch leihweise, an eine Zündbox kommst, dann probiere das zuerst.
Wenn die Pick-Ups ein thermisches Problem haben, funktionieren die ja, solange sie kalt sind. Also muss man die messen, sobald der Motor ausgeht, also wenn er heiß ist.
Widerstand der Pick-ups kalt messen, dann fahren, bis der Motor nicht mehr will, direkt die Pick-ups messen. Wenn beide Widerstände ok sind, hat man das als Ursache ausgeschlossen.
Die Zündinduktionsspulen gibt es nicht einzeln als Suzuki-Ersatzteil. Man bekommt nur die gesamte Zündgeberplatte, kostet neu ca. 250 €. Sollte der Tausch nötig sein, etwas gebrauchtes suchen.
Ebenso ist das Vorgehen bei den Zündspulen, die gibt es aber einzeln auch von Drittanbietern.
Aber, da ja der Motor ganz ausgeht und nicht nur auf einem Zylinder aussetzt, gehe ich eher davon aus, dass es etwas ist, was auf beiden Zylindern wirkt. Entweder die Benzinversorgung (glaube ich nicht so recht dran) oder die Zündbox.
Ist dein Tank von der Reinigung zurück?
Nicht vergessen die Benzinleitungen und die Benzinhähne zu spülen. Wenn Dreck/Rost im Tank war, ist der auch in den Leitungen und Hähnen. Sonst hast du gleich wieder Schmutz in den Vergasern.
Hynnes
18.04.2024, 13:10:15
Moin moin, ich war leider die letzte Woche über krank im Bett und konnte nicht messen, jedoch hab ich es heute und hab folgendes raus.
Beide pickups sitzen bei 290Ohm (kalt, warm werde ich gleich messen) welche ja innerhalb der Toleranz sein sollte, dannach machte ich and die Zündspulen.
Problem hier, beide spuhlen haben einen Widerstand von 4-5Ohm wenn ich richtig gemessen habe, im Anhang sind nochmal Bilder, habt ihr vielleicht ne Idee woran das liegen könnte oder ist die spuhle eindach nicht mehr fit genug.
Zudem weiß ich nicht ob es sich bei der linken oder rechten um primär oder sekundär spuhle handelt, ich dachte das der Widerstand mir das sagen könnte aber da beide den selben Wert ausgespuckt haben bin ich noch immer planlos.
Nun ja, ich würd mich über eure Gedanken dazu freuen, ich werd die Maschine nun mal warm laufen lassen und nochmal die pick ups prüfen.
32055
32056
Hynnes
18.04.2024, 13:33:44
Kleines Update: Motor ist noch am laufen jedoch fiel mir auf das die rechte Motorhälfte sehr warm ist und die linke kaum, ist das vielleicht ein indiez für die spuhle?
Hynnes
18.04.2024, 14:04:04
Update 2: Problem nachgestellt, der Motor geht nun ständig aus, jedoch sind die pick ups ausgeschlossen, sie haben einen Widerstand von 340Ohm, was mir nur noch zu denken gibt das es die CDI oder einer der spuhlen sein muss.
klassikfon
18.04.2024, 14:22:17
Wenn die linke Seite im Stand nicht mitläuft, dann ist es oft die Unterdruckgeschichte vom Benzinhahn. Also Membrane oder Schlauch.
Hynnes
18.04.2024, 14:30:01
Schläuche hatte ich alle beim zerlegen des vergasers geprüft, die sind in Ordnung, kann jedoch gut möglich sein das die Membran im Benzinhahn hin ist. Diese wollte ich eh mal wechseln, aber sollte der Motor nicht auch ohne die linke Seite laufen können, also zum Problem das er nach längeren laufen ausgeht.
Vinz-Georg
18.04.2024, 15:21:48
Wenn du den Unterdruckschlauch am Vergaser abziehst und da Sprit rauskommt haste deinen Fehler gefunden. Siehe Beitrag Nr. #4!
Bei der Standuhr wäre es auch nicht verwunderlich wenn der BH defekt ist...
berndy
18.04.2024, 16:14:04
Moin moin, ich war leider die letzte Woche über krank im Bett und konnte nicht messen, jedoch hab ich es heute und hab folgendes raus.
Beide pickups sitzen bei 290Ohm (kalt, warm werde ich gleich messen) welche ja innerhalb der Toleranz sein sollte, dannach machte ich and die Zündspulen.
Problem hier, beide spuhlen haben einen Widerstand von 4-5Ohm wenn ich richtig gemessen habe, im Anhang sind nochmal Bilder, habt ihr vielleicht ne Idee woran das liegen könnte oder ist die spuhle eindach nicht mehr fit genug.
Zudem weiß ich nicht ob es sich bei der linken oder rechten um primär oder sekundär spuhle handelt, ich dachte das der Widerstand mir das sagen könnte aber da beide den selben Wert ausgespuckt haben bin ich noch immer planlos.
Nun ja, ich würd mich über eure Gedanken dazu freuen, ich werd die Maschine nun mal warm laufen lassen und nochmal die pick ups prüfen.
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Die GS hat für jeden Zylinder eine eigene Zündspule. Die Zündspulen wiederum haben jeweils eine Primär- und eine Sekundär-Wicklung. Die Werte für die Primärwicklung mit 4 - 5 Ω ist ok. Werksangabe sind 3 - 6 Ω. Die Sekundär-Wicklung misst man zwischen dem +Pol der Primärwicklung und dem Kerzenstecker. Wenn du den falschen Pol der Primärwicklung erwischst passiert nichts, dann zeigt dein Messgerät nur unendlich an, also keinen Durchgang. Dann probiere den andern Pol. Wenn beide Pole keinen Durchgang hätten, wäre die Sekundärwicklung möglicherweise unterbrochen oder das Zündkabel oder der Kerzenstecker defekt. Der Sollwert liegt hier bei 18 - 30 kΩ (Kilo Ohm also 18 000 - 30 000 Ω)
In diesem Thread ist das ausführlich beschrieben: https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=41813
Hynnes
18.04.2024, 16:23:49
Ahhhhhh okay das wusste ich nicht, dann hab ich wohl nur die beiden primär wicklungen gemessen, ich werde am Wochenende nochmal die Sekundärwicklungen ins Auge nehmen, danke Berndy.
Jetzt nur mal angenommen, das die Sekundärwicklungen auch den passenden Widerstand haben, würdest du sagen das ich mir die neue CDI zulegen sollte?
AmigaHarry
18.04.2024, 16:50:28
Nein! Vorerst die Vegaser prüfen. Ein Ausfall eines Zylinders ist zu 99% die Spritversorgung der Zylinder Erst dann kommen Zündkerzen, Kabel, Spulen (nicht Spuhlen - das tut weh!) und zu allerletzt die CDI (wobei der Ausfall nur einer Zündstrecke ein sehr, sehr seltener Fehler ist).
Hynnes
18.04.2024, 16:54:47
Moin Harry,
den vergaser hab ich doch bereits geprüft wie in den ersten Beiträgen erklärt. Dieser wurde komplett gewartet und gereinigt, sowie geprüft. Ein Reparatur Set für den BH wollte ich auch noch bestellen.
Da bleiben als mögliche Fehler Quellen doch nur spulen oder CDI oder nicht?
Anzumerken ist das ich die Schläuche auch alle geprüft habe
Vinz-Georg
18.04.2024, 18:36:00
Wenn die GS aber den Sprit über den Unterdruckschlauch zieht dann säuft dir der linke Zylinder ab.
Prüfe ob der Unterdruckschlauch trocken ist.
Die Zündkerze ist vermutlich nass kannst du ja auch mal prüfen. Falls das so ist, liegts an der Spritzufuhr.
AmigaHarry
18.04.2024, 19:56:21
Bitte Check zuerst was Vinz-Georg geschrieben hat.
Glaube mir: In deinem Fall deutet alles auf den Vergaser hin - egal was du schon geprüft und angesehen hast. Besser das nochmals ganz, ganz, ganz genau checken.
Denn wenn die el. Messwerte an den Spulen, Kabeln und den Pickups passen, rennt die Kiste von der elektrischen Seite her auch. Klar kann man die CDI ohne enstprechendes Testequippement nicht 100% ausschließen, aber die ist erfahrungsgemäß, nur in den seltensten Fällen ein Problem.
berndy
18.04.2024, 20:07:54
Was uns bisher als mögliche Fehlerquellen eingefallen ist, ist sicherlich alles plausibel. Was mir aber doch etwas zu denken gibt, ist die Tatsache, dass die GS ja anscheinend 15 km fährt und dann ausgeht.
Also nicht in der Leistung nachlässt, bockt, muckt oder was auch immer, sondern ausgeht.
Es muss also etwas sein, das beide Zylinder beeinflusst.
Möglich wäre natürlich auch, dass der rechte Zylinder von Anfang an alleine läuft und den linken einfach nur mitschleppt und nach 15 km der rechte aus irgendeinem Grund ausfällt.
Zunächst sollte man versuchen beide Zylinder zum Laufen zu bringen.
@Hynnes Hast du mal überprüft, ob beide Zündkerzen funken? Nicht, dass eine einfach nur defekt ist. Sollten beide funken, gehen wir zunächst mal davon aus, dass die Zündung funktioniert.
Zum Fehlerbild könnte auch passen: Wenn der linke Zylinder wegen eines defekten Benzinhahns oder hängenden Schwimmernadelventils nicht mitläuft, kann Benzin ins Motoröl wandern. Sobald das Öl warm genug wird, verdunstet das Benzin und geht über die Kurbelgehäuseentlüftung in die Vergaser. Das führt dazu, dass das Gemisch überfettet und der Motor bzw. dann auch der rechte Zylinder ausgeht.
Also, wie Vinz-Georg schon vorgeschlagen hat, Benzinhahn überprüfen.
Kay73
18.04.2024, 22:16:25
Auch, wenn ich mich wiederhole- und alle anderen wiederhole:
UNTERDRUCKSCHLAUCH PRÜFEN- ob da Benzin drin ist!
Das ist keine Kontrolle, ob der Schlauch in Ordnung ist, sondern, ob die Membrane vom BH in Ordnung ist.
berndy
19.04.2024, 04:20:30
Würde denn eine gerissene Membran nicht dazu führen, dass der Unterdruckhahn erst gar nicht öffnet?
Hynnes
19.04.2024, 07:34:35
Ich habe jeden gehört und verstanden.
Ich hab gestern neue Membran, Schläuche und Dichtungen bestellt und werde diese im laufe der nächsten Woche wechseln.
Der Unterdruckschlauch war beim Ausbau der Vergasers auch trocken, kann ich beim wechseln nächste Woche ja noch einmal prüfen.
Präventiv bau ich einfach den Benzinhahn auch mit nem Reparatur Set neu auf.
Kay73
19.04.2024, 07:42:21
Würde denn eine gerissene Membran nicht dazu führen, dass der Unterdruckhahn erst gar nicht öffnet?
Bei mir hat er geöffnet.
Ich habe jeden gehört und verstanden.
Ich hab gestern neue Membran, Schläuche und Dichtungen bestellt und werde diese im laufe der nächsten Woche wechseln.
Der Unterdruckschlauch war beim Ausbau der Vergasers auch trocken, kann ich beim wechseln nächste Woche ja noch einmal prüfen.
Präventiv bau ich einfach den Benzinhahn auch mit nem Reparatur Set neu auf.
Spricht nicht für einen defekten BH.
(Wobei das zuviel an Sprit da bei mir auch eher ein Problem bei kaltem Motor darstellte - und nicht erst nach 15km. Aber der Schlauch lässt sich mit am einfachsten prüfen....)
AmigaHarry
19.04.2024, 18:25:04
Wenn ein Fehler immer erst nach kurzer Fahrzeit auftritt und es beide Zylinder zugleich betrifft, gibts im Grunde nur 2 Möglichkeiten:
1. Irgendwo baut sich ein Problem in der Spritversorgung auf (Vakuum?). Dafür würde auch das Stottern vorm ausgehen und das es beide Zylinder Betrifft, sprechen. Ganz oft tritt das bei verstopfter Tankdeckelentlüftung auf.
2. Es ist ein thermisches elektrisches Problem. Dieses ist aber nicht leicht zu finden.
Deswegen wären es ja sehr wichtig, Spulen und Pickups im warmen/heissen Zustand einmal (richtig!) zu messen, um sie definitiv ausschließen zu können!
Am Besten misst man, wenn sie gerade wieder nicht will - also nach den ominösen 15km. Sollte einer der Spulen-Wickelkerne tatsächlich einen Riss haben, kann man es so am Besten feststellen. Sobald alles weder kalt ist, gehen die Risse zusammen und man misst keine Fehler - die Spule erscheint vollkommen intakt. Dagegen spricht aber, das es beide Zylinder gleichzeitig betrifft - wäre auch sehr selten das die Spulen beider Zündstränge zugelich den Geist aufgeben.
Sollte jedoch die CDI themperaturbedingt nicht mehr wollen, kann das nicht gemessen werden (nur mit Revolution-Tester oder Signalgenerator und Oszilloskop). Ausserdem würde so ein Fehler wohl in die Hall-of-Fame für den seltensten und unwarscheinlichsten Fehler einer Denso- oder Kokushan-Zündeinheit kommen - denn die funktionieren, oder funktionieren nicht. Mir ist kein Fall einer solchen, jemals bei Suzuki verbauten Einheit bekannt, die sich erst immer nach einigen Kilometern entschließt, nichts mehr zu tun. Aber wer weis - es gibt immer wieder was noch kurioseres zu sehen.
Hynnes
23.04.2024, 12:15:54
Wenn ein Fehler immer erst nach kurzer Fahrzeit auftritt und es beide Zylinder zugleich betrifft, gibts im Grunde nur 2 Möglichkeiten:
1. Irgendwo baut sich ein Problem in der Spritversorgung auf (Vakuum?). Dafür würde auch das Stottern vorm ausgehen und das es beide Zylinder Betrifft, sprechen. Ganz oft tritt das bei verstopfter Tankdeckelentlüftung auf.
2. Es ist ein thermisches elektrisches Problem. Dieses ist aber nicht leicht zu finden.
Deswegen wären es ja sehr wichtig, Spulen und Pickups im warmen/heissen Zustand einmal (richtig!) zu messen, um sie definitiv ausschließen zu können!
Am Besten misst man, wenn sie gerade wieder nicht will - also nach den ominösen 15km. Sollte einer der Spulen-Wickelkerne tatsächlich einen Riss haben, kann man es so am Besten feststellen. Sobald alles weder kalt ist, gehen die Risse zusammen und man misst keine Fehler - die Spule erscheint vollkommen intakt. Dagegen spricht aber, das es beide Zylinder gleichzeitig betrifft - wäre auch sehr selten das die Spulen beider Zündstränge zugelich den Geist aufgeben.
Sollte jedoch die CDI themperaturbedingt nicht mehr wollen, kann das nicht gemessen werden (nur mit Revolution-Tester oder Signalgenerator und Oszilloskop). Ausserdem würde so ein Fehler wohl in die Hall-of-Fame für den seltensten und unwarscheinlichsten Fehler einer Denso- oder Kokushan-Zündeinheit kommen - denn die funktionieren, oder funktionieren nicht. Mir ist kein Fall einer solchen, jemals bei Suzuki verbauten Einheit bekannt, die sich erst immer nach einigen Kilometern entschließt, nichts mehr zu tun. Aber wer weis - es gibt immer wieder was noch kurioseres zu sehen.
Nun Möglichkeit Nummer 1 konnte ich ausschließen, da das Motorrad auch mit offenen Tankdeckel ausging.
Um die Probleme mit dem linken Zylinder anzugehen wechsele ich Membran, sowie Schläuche um nur mal sicher zu gehen.
Die pick-ups habe ich im "defekten/warmen" zustand vom Motorrad gemessen und die Werte waren im guten Bereich, die Primär- und Sekundärspulen im warmen zustand zu messen konnte ich noch nicht ganz verwirklichen, da ich nach jedem mal den tank weghauen muss, ich bastel mir dann für den Test wohl ne Flasche wo ich den Sprit rein kippe.
Sollte ich feststellen das diese auch im norm bereich liegen schaffe ich mir dann die CDI zu und hoffe einfach das dies mein Problem lösen wird. :smoker2:
berndy
24.04.2024, 08:49:48
Es ist zwar nichts ausgeschlossen, aber mir will nicht so richtig einleuchten, warum bei 9000 km, auch wenn sie lange gestanden hat, ein solcher Defekt auftreten sollte. Auch bei der Elektrik fällt mir das schwer.
Ich komme wieder auf meinen Post #33 zurück. Den Abschnitt mit dem Benzin im Öl.
Hynnes
24.04.2024, 17:39:30
Es ist zwar nichts ausgeschlossen, aber mir will nicht so richtig einleuchten, warum bei 9000 km, auch wenn sie lange gestanden hat, ein solcher Defekt auftreten sollte. Auch bei der Elektrik fällt mir das schwer.
Ich komme wieder auf meinen Post #33 zurück. Den Abschnitt mit dem Benzin im Öl.
Also, ich habe den BH neu aufgebaut, neue Membran, neue dichtung.
Orientiert hab ich mich an diesem Video: https://youtu.be/vZZ7QwMOQcs hatte auch alles perfekt geklappt.
BH eingebaut, Schläuche (welche auch alle neu sind) angeschlossen und das ding geht schwer an, wenn sie mal angeht nimmt sie kaum Gas an.
Und es ist sie Kay sagte, bei Ausbau vom BH kam da etwas sprit raus weshalb ich dachte, das die neue Membran dieses Problem beheben würde, leider war dies nxiht der fall
Ich hab aufgenommen wie die Maschine lief: https://youtube.com/shorts/kjiHoQX_Wc4
Links und rechts Funken die Zündkerzen, rechts sieht die Kerze gut aus und links kommt sie immer wieder schwarz und nass raus, ich verstehe wirklich nicht wieso, der BH ist frisch, Tank sauber, Luft bekommt, Zünden tut er auch(ob er warm zündet konnte ich leider nicht testen weil er diesmal Garnicht laufen wollte), kann es ein Problem mit der sprit Zufuhr sein?
berndy
24.04.2024, 18:12:23
Ich denke es liegt am Vergaser. Da stimmt irgendwas nicht. Scheint ein Zylinder läuft viel zu mager.
Ich würde den nochmal auseinander bauen und von Hand reinigen. Dabei den Schwimmerstand und die Leerlaufgemischregulierschrauben einstellen.
Warum steht der Leerlauf so hoch?
Wenn du das selbst mit dem Vergaser nicht in den Griff bekommst, wende dich an klassikfon (Vergaseronkel) hier im Forum. Der bringt deine Vergaser auf Vordermann.
Hynnes
24.04.2024, 18:42:43
Ich denke es liegt am Vergaser. Da stimmt irgendwas nicht. Scheint ein Zylinder läuft viel zu mager.
Ich würde den nochmal auseinander bauen und von Hand reinigen. Dabei den Schwimmerstand und die Leerlaufgemischregulierschrauben einstellen.
Warum steht der Leerlauf so hoch?
Wenn du das selbst mit dem Vergaser nicht in den Griff bekommst, wende dich an klassikfon (Vergaseronkel) hier im Forum. Der bringt deine Vergaser auf Vordermann.
Leerlauf stand etwas höher weil der Choke noch gezogen war.
Also den vergaser habe ich mithilfe vom vergaseronkel komplett auseinander gebaut, zur Ultraschall Reinigung geschickt, und mit einem Reparatur Satz von Wömbi neu wieder aufgebaut.
Leerlaufgemischregulierschrauben hatte ich glaube ich wie im Video erklärt, nach dem Anschlag zwei umdrehungen zurück gedreht, kann dies alles jedoch nochmal kontrollieren, viel bleibt mir ja leider nicht
berndy
24.04.2024, 19:05:01
Ich bin davon ausgegangen, dass der Motor Betriebstemperatur, also > 80 °C hat.
Choke und ruckartig Gasgeben, mh, das hebt sich gegenseitig auf. Der Choke fettet das Gemisch etwas an, wenn du dann ruckartig Gas gibst, magert das Gemisch ab. Unsere CB 600 geht die ersten 20 sec. dabei sogar direkt aus.
Die 2 Umdrehungen für die LLGRS sind ein Anhaltswert. Genauer muss man das dann nach Gehör oder mit einem CO-Tester einstellen.
https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=33313&highlight=leerlauf+geh%F6r
Das erklärt aber immer noch nicht, warum deine GS nach 15 km ausgeht.
Wie stehen denn die Drosselklappen zueinander bzw. wurden die Vergaser nach der Überholung synchronisiert?
Hynnes
24.04.2024, 19:24:45
Ich bin davon ausgegangen, dass der Motor Betriebstemperatur, also > 80 °C hat.
Choke und ruckartig Gasgeben, mh, das hebt sich gegenseitig auf. Der Choke fettet das Gemisch etwas an, wenn du dann ruckartig Gas gibst, magert das Gemisch ab. Unsere CB 600 geht die ersten 20 sec. dabei sogar direkt aus.
Die 2 Umdrehungen für die LLGRS sind ein Anhaltswert. Genauer muss man das dann nach Gehör oder mit einem CO-Tester einstellen.
https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=33313&highlight=leerlauf+geh%F6r
Das erklärt aber immer noch nicht, warum deine GS nach 15 km ausgeht.
Wie stehen denn die Drosselklappen zueinander bzw. wurden die Vergaser nach der Überholung synchronisiert?
Vergaser ist synchronisiert, ich habe die komplette Wartung vom Vergaser Onkel befolgt.
Nochmal um sicherzustellen, meinst du die Leerlauf Schraube im vergaser drinnen oder die Länge die draußen sitzt?
AmigaHarry
24.04.2024, 19:24:55
Die scheint komplett verstellt zu sein und zieht möglicherweise auch noch Falschluft.
Um den Hahn komplett auszuschließen, hänge den Unterdruck vom linken Vergaser zum Hahn ab und verschließe die Öffnung am Vergaser luftdicht. Dann lass sie mit dem Benzinhahn in Stellung PRI laufen und teste erneut. Wenn sich nichts ändert, ist der Hahn erst einmal aussen vor. Achtung: Nach Abstellen des Motors Hahn wieder auf ON schalten! Nicht vergessen!
Ist es nicht der Hahn, kann man an die nächste Baustelle gehen: Zieht sie noch wo Falschluft? Sind alle Schläuche i.O.? Keine Risse,etc? Absprühen mit StarterPilot oder Bremsenreiniger und nochmals penibel schauen ob alles richtig angeschlossen ist. Nicht vergessen: der Entlüftungsschlauch des Vergasers oben geht ins Leere! (Nr.23 im Bild). Auch die Airbox und den richtigen LuFi-Sitz prüfen (hoffentl. der richtige LuFi eingebaut?)
Findest du da auch nichts, muss man nochmals an die Vergaserinternas ran! Der Linke liefert eindeutig zu viel Sprit. Das kann jetzt mehrere Gründe haben:
1. Schwimmernadel oder Ventilsitz undicht - Sprit geht daneben vorbei
2. Hauptdüsensitz undicht oder Düse locker
3. Chokesystem undicht oder hängt
4. Schiebernadel falsch eingebaut oder zu hoch gehängt
5. Schieberfehlfunktion (defekte Membrane)
6. komplett verstellte Gemischregulierschrauben (GMR) Diese werden warscheinlich, egal wo der Fehler jetzt liegt, nachjustiert werden müssen.
Versuch dich da einmal nacheinander durchzutasten und dann sehen wir weiter (speziell wenn es dann um die GMR geht). Und lass dir Zeit - lieber alles 3 mal ansehen.
Nochwas: Es gibt nur eine Leerlaufschraube und die wirkt aussen aufs Drosselklappengestänge für Beide Vergaser. Das andere sind die Gemischregulierschrauben. Wenn du da herumgespielt hast ohne zu wissen was du tust, wundert es mich dann wenig das die Kiste nicht will.
Bitte poste die Vergserkennnummer - steht aussen am Gehäuse - ist ein alphanumerischer Code. Dann kann ich dir die Grundeinstellung sagen.
Kay73
24.04.2024, 21:31:16
ich ergänze mal:
7. zieht über den BH durch den Unterdruckanschluss (links am versager) Sprit
(Das machte bei mri aber nur im kalten Zustand Probleme, sowie die Kiste warm wurde, machte das fette dann nicht mehr vel aus)
Hynnes
25.04.2024, 00:42:20
Die scheint komplett verstellt zu sein und zieht möglicherweise auch noch Falschluft.
Um den Hahn komplett auszuschließen, hänge den Unterdruck vom linken Vergaser zum Hahn ab und verschließe die Öffnung am Vergaser luftdicht. Dann lass sie mit dem Benzinhahn in Stellung PRI laufen und teste erneut. Wenn sich nichts ändert, ist der Hahn erst einmal aussen vor. Achtung: Nach Abstellen des Motors Hahn wieder auf ON schalten! Nicht vergessen!
Ist es nicht der Hahn, kann man an die nächste Baustelle gehen: Zieht sie noch wo Falschluft? Sind alle Schläuche i.O.? Keine Risse,etc? Absprühen mit StarterPilot oder Bremsenreiniger und nochmals penibel schauen ob alles richtig angeschlossen ist. Nicht vergessen: der Entlüftungsschlauch des Vergasers oben geht ins Leere! (Nr.23 im Bild). Auch die Airbox und den richtigen LuFi-Sitz prüfen (hoffentl. der richtige LuFi eingebaut?)
Findest du da auch nichts, muss man nochmals an die Vergaserinternas ran! Der Linke liefert eindeutig zu viel Sprit. Das kann jetzt mehrere Gründe haben:
1. Schwimmernadel oder Ventilsitz undicht - Sprit geht daneben vorbei
2. Hauptdüsensitz undicht oder Düse locker
3. Chokesystem undicht oder hängt
4. Schiebernadel falsch eingebaut oder zu hoch gehängt
5. Schieberfehlfunktion (defekte Membrane)
6. komplett verstellte Gemischregulierschrauben (GMR) Diese werden warscheinlich, egal wo der Fehler jetzt liegt, nachjustiert werden müssen.
Versuch dich da einmal nacheinander durchzutasten und dann sehen wir weiter (speziell wenn es dann um die GMR geht). Und lass dir Zeit - lieber alles 3 mal ansehen.
Nochwas: Es gibt nur eine Leerlaufschraube und die wirkt aussen aufs Drosselklappengestänge für Beide Vergaser. Das andere sind die Gemischregulierschrauben. Wenn du da herumgespielt hast ohne zu wissen was du tust, wundert es mich dann wenig das die Kiste nicht will.
Bitte poste die Vergserkennnummer - steht aussen am Gehäuse - ist ein alphanumerischer Code. Dann kann ich dir die Grundeinstellung sagen.
BH auf PRI und Unterdruck vom linken Zylinder geschlossen, brachte leider gar nichts, dafür ist dieser wohl ausgeschlossen.
Hab auch einen brand neuen Luftfilter verbaut, an der filterbox sind ebenso der schlauch der unten rankommt als auch der schlauch der oben rankommt angeschlossen, risse hab ich nicht entdeckt.
Der Entlüftungsschlauch des Vergasers geht auch ins Leere.
Nun stelle ich mir die Frage, wenn Luft kommt, Sprit ankommt (auch wenn es links Zuviel sein sollte), und die Zündkerzen funken, wieso wollte das Bike heute so schwer anspringen und kaum Gas annehmen? :(
Den Vergaser nehme ich dann wohl morgen mal auseinander und prüfe alles was du aufgelistet hast nochmal nach um diesen auch wirklich ausschließen zu können.
nochmal zur GMS, an dieser habe ich gar nichts verstellt, da diese bei der ersten Fahrt mit warmen Motor sauber und ruhig gemütlich auf tausend Umdrehungen saß, bis dann die ersten Probleme kamen...
Zur Gemischregulierschrauben kann ich nur sagen das ich dem Tutorial vom Onkel befolgt habe, bis zum Anschlag drehen dann 2 volle Umdrehungen zurück.
Vergaserkennnummer: Mikuni BST33SS
Typ von der GS: GM51B
Danke nochmal das ihr alle mir bei meinem Problem so behilflich seid. :anbet:
Kay73
25.04.2024, 05:21:19
Hab da lang nicht mehr dran gebastelt, aber:
.....der Entlüftungsschlauch des Vergasers....????
Hynnes
25.04.2024, 07:46:01
Hab da lang nicht mehr dran gebastelt, aber:
.....der Entlüftungsschlauch des Vergasers....????
Wie soll ich das verstehen :doof:
Der der Schlauch der oben an den vergaser rankommt schließt doch an nichts ran, also hängt rum, oder nicht???
berndy
25.04.2024, 08:21:00
Vll. nur eine Begrifflichkeit. Die Vergaser werden ja eigentlich nicht entlüftet sondern eher belüftet damit der Atmosphärendruck im Zusammenspiel mit dem Unterdruck über der Membran den Vergaserschieber anheben kann.
Ist aber für die Fehlersuche nicht ausschlaggebend.
Ja, der Schlauch endet im Freien.
klassikfon
25.04.2024, 08:34:17
Also der Schlauch oben, an dem Gummi-T-Stück, der entlüftet schon. Wenn Kraftstoff in die Schwimmerkammer reinläuft, dann muss ja die darin vorhandene Luft irgendwohin entweichen können. Das geschieht über diesen Schlauch.
Mit dem Unterdruck, der die Schieber anhebt, hat das nichts zu tun. ;-)
Gruß Ric
Hynnes
25.04.2024, 17:28:36
So Leute, ich habe den vergaser auseinander gepflückt und wieder gereinigt, erstaunlicher weise war dort eine Menge Dreck, hab diese gereinigt und dann lief die Maschine auch wieder, nach dem warn laufen war der Leerlauf auch nicht übel(siehe Video). Aber Problem ist immernoch das linke zylinder absolut Garnicht Mitläuft, er bekommt sprit Funken Luft, könnte es vielleicht ein Kompressions Problem sein?
Hier wieder ein Video: https://youtube.com/shorts/6bR5l5ejXVA
Und direkt dazu fragen:
1. Ist es normal das am oberen schlauch der eigentlich am Luftfilter Kasten angeht Rauch rauskommt?
2. Beim Gas geben kommt aus dem Vergaser Benzin raus, im Video sieht man wie dort Spritzer Sprit richtung LuFi Kasten entweicht, das schien mir komisch
3.Bei Sekunde 20 ca im Video sieht man wie aus der rechten Hälfte vom zylinder es einmal knallt. Zu sehen ist eine kleine Wolke rechts. Ist dies möglicherweise ein indiez für etwas?
berndy
25.04.2024, 18:24:49
1. Ja, das ist die Kurbelgehäuseentlüftung. Das was da raus kommt ist Kondensat, teilweise Kondenswasser, Ölnebel, eventuell auch unverbrannter Kraftstoff der sich im Öl sammelt.
2. Ist normal
3. Wahrscheinlich Vergaserpatschen (zu mageres Gemisch?)
Aber, da der Motor ohne Luftfilter läuft, bedeutet das gar nichts.
Dein linker Zylinder wird hoffnungslos überfettet sein. Da stimmt irgendwas nicht. Eventuell Schwimmerstand, vll. ist der Schwimmer auch eher ein Taucher.
Wie sieht es mit dem Motoröl aus. Kann da eventuell Benzin drin sein?
berndy
25.04.2024, 18:41:41
@ klassikfon Unterdruck hebt nichts an! Der Atmosphärendruck drückt in Richtung des Unterdrucks bis der Druck ausgeglichen ist. Weg des geringsten Widerstandes. Deswegen drückt es eine Plastikflasche auch zusammen, wenn man die Luft abpumpt.
Verbundene Systeme (kommuniziernde Röhren) haben das Bestreben einen Druckausgleich herzustellen. Deswegen bläst eine Gasflasche, bis der Innendruck gleich dem Außendruck ist. Wenn du das Ventil einer Flasche mit Unterdruck öffnest, saugt die nicht, sondern der Umgebungsdruck drückt bis es zum Druckausgleich kommt.
Edit:
Siehe Experiment Magdeburger Halbkugeln, Otto von Guericke 1656.
klassikfon
25.04.2024, 19:03:18
@ klassikfon Unterdruck hebt nichts an! Der Atmosphärendruck drückt in Richtung des Unterdrucks bis der Druck ausgeglichen ist. Weg des geringsten Widerstandes. Deswegen drückt es eine Plastikflasche auch zusammen, wenn man die Luft abpumpt.
Verbundene Systeme (kommuniziernde Röhren) haben das Bestreben einen Druckausgleich herzustellen. Deswegen bläst eine Gasflasche, bis der Innendruck gleich dem Außendruck ist. Wenn du das Ventil einer Flasche mit Unterdruck öffnest, saugt die nicht, sondern der Umgebungsdruck drückt bis es zum Druckausgleich kommt.
Edit:
Siehe Experiment Magdeburger Halbkugeln, Otto von Guericke 1656.
Und all das, hat mit dem Schlauch der Vergaserentlüftung gar nichts zu tun, darauf wollte ich hinaus.
Du hast geschrieben:
Die Vergaser werden ja eigentlich nicht entlüftet sondern eher belüftet damit der Atmosphärendruck im Zusammenspiel mit dem Unterdruck über der Membran den Vergaserschieber anheben kann."
Es ging aber in dem Moment um den Entlüftungsschlauch, am oberen T-Stück, dieser hat keine Verbindung zum Raum unterhalb der Membrane.
Hynnes
25.04.2024, 19:09:08
1. Ja, das ist die Kurbelgehäuseentlüftung. Das was da raus kommt ist Kondensat, teilweise Kondenswasser, Ölnebel, eventuell auch unverbrannter Kraftstoff der sich im Öl sammelt.
2. Ist normal
3. Wahrscheinlich Vergaserpatschen (zu mageres Gemisch?)
Aber, da der Motor ohne Luftfilter läuft, bedeutet das gar nichts.
Dein linker Zylinder wird hoffnungslos überfettet sein. Da stimmt irgendwas nicht. Eventuell Schwimmerstand, vll. ist der Schwimmer auch eher ein Taucher.
Wie sieht es mit dem Motoröl aus. Kann da eventuell Benzin drin sein?
Also ich hatte eh vor mal Öl zu wechseln, ich könnte morgen den Kollegen warm laufen lassen, und mir dann das Öl anschauen.
Ich hatte den Vergaser heute ja wieder auseinander gebaut und gründlich gereinigt(also so gut es sich reinigen lässt). Alle düsen nochmal in ein Ultraschall Bad, den Vergaser leider nicht da ich kein großes Bad besitze.
ich könnte jedoch den Schwimmer für den linken Zylinder welcher ja nicht läuft noch einmal prüfen, vielleicht bin ich ja blind.
ps: zur frage ob es die Kompression sein könnte, ist dies auszuschließen?
32059
berndy
25.04.2024, 19:27:48
Dazu braucht man ein Manometer. Aber bei 9000 km? Höchstens, dass ein Ventil nicht richtig schließt, weil es zu wenig bzw. gar kein Spiel hat.
@klassikfon ok. Du reparierst öfter Vergaser. Ich hatte meine vor ca. 20 Jahren in der Hand gehabt. Die Anschlüsse sind knapp unter dem Flasch für die Vergaserdeckel, das lies mich vermuten ... Hätte in meinen Augen auch Sinn gemacht, denn die Schwimmerkammern sind unten.
Der Versuch von Guericke war 1656, da habe ich mich vertan.
AmigaHarry
25.04.2024, 20:16:38
Das Paschen des rechten Zylinders ist dem fehlenden LuFi geschuldet - dessen Einstellung scheint mir Ok. Aber links passt noch immer was gröberes nicht.
Ein undichtes Einlassventil <könnte> sowas verursachen (müsste schon ordentlich durchblasen), aber meist brennen eher die Auslassventile ab.....
Zudem müsste man das auch schon hören (da ja kein LuFi das dämpft).
Aus irgendeinem Grund saugt die da zuviel Sprit. Heben sich eigendlich beide Schieber beim Gasgeben gleich?
Den Schwimmerstand hast du ja sicher schon überprüft bzw. eingestellt - auf welche Position?
Auf der von mir oben geposteten Explosionszeichnung sind einige Oringe eingezeichnet - hast du die geprüft?
Deine "Vergaserbezeichnung" ist leider keine. Bitte schau aufs Gehäuse, da steht ein Code wie beispielsweise 01D10 oder auch 4-stellig 02D5.
klassikfon
25.04.2024, 20:52:43
@klassikfon ok. Du reparierst öfter Vergaser. Ich hatte meine vor ca. 20 Jahren in der Hand gehabt. Die Anschlüsse sind knapp unter dem Flasch für die Vergaserdeckel, das lies mich vermuten ... Hätte in meinen Augen auch Sinn gemacht, denn die Schwimmerkammern sind unten.
Die "Hinterlüftung" der Membrane mit Umgebungsdruck geschieht durch die sichelförmigen Öffnungen am Vergasergehäuse zum Luftfilter hin. ;-)
berndy
26.04.2024, 05:25:27
Das ist das schöne an diesem Forum, man lernt immer wieder etwas.
Hynnes
26.04.2024, 15:29:33
Das Paschen des rechten Zylinders ist dem fehlenden LuFi geschuldet - dessen Einstellung scheint mir Ok. Aber links passt noch immer was gröberes nicht.
Ein undichtes Einlassventil <könnte> sowas verursachen (müsste schon ordentlich durchblasen), aber meist brennen eher die Auslassventile ab.....
Zudem müsste man das auch schon hören (da ja kein LuFi das dämpft).
Aus irgendeinem Grund saugt die da zuviel Sprit. Heben sich eigendlich beide Schieber beim Gasgeben gleich?
Den Schwimmerstand hast du ja sicher schon überprüft bzw. eingestellt - auf welche Position?
Auf der von mir oben geposteten Explosionszeichnung sind einige Oringe eingezeichnet - hast du die geprüft?
Deine "Vergaserbezeichnung" ist leider keine. Bitte schau aufs Gehäuse, da steht ein Code wie beispielsweise 01D10 oder auch 4-stellig 02D5.
Beide Schieber öffnen gleich, Schwimmer hab ich ebenso überprüft und sie stehen auf ca. 14,6mm (sie wichen minimal ab, habe sie exakt eingestellt, jedoch besteht das Problem)
Alle Oringe sind a dran, den Code vom vergaser finde ich irgendwie nicht :?:
Hab an jeder Ecke geschaut aber finde da keine kennnummer, wo soll diese sein?
Hynnes
26.04.2024, 15:38:22
Das ist das schöne an diesem Forum, man lernt immer wieder etwas.
Also ich würde gerne lernen wieso mein Motorrad nicht will🤓
Ich habe eben nochmal den unterdruckschlauch für den linken zylinder nach 10 Minuten Laufzeit auf sprit überprüft und dieser ist So trocken wie es geht.
Gemisch Schraube hat 4 halbe Umdrehungen hinter sich, alle düsen sind Frau, Schwimmer ist eingestellt.
Ist somit nicht BH als auch Vergaser ausgeschlossen?
Ich versuche grad an einen Kompressionstester zu kommen, hat womöglich jemand in der Nähe von Moorrege(Schleswig-Holstein) /Hamburg einen den er mir ausleihen könnte?
AmigaHarry
26.04.2024, 20:34:30
.....
Ist somit nicht BH als auch Vergaser ausgeschlossen?
....
Naja, wenn die Symptome alle auf Spritversorgung hindeuten und alle anderen Fälle, mit denselben Symptomen auf Spritprobleme zurückzuführen waren, wirds schwer das auszuschließen. Natürlich könnte deine auch ein ganz "spezieller" Fall sein und es ist tatsächlich was anderes - nur wird die Luft für andere Ursachen langsam recht dünn. Dennoch wird man natürlich auch andere Fehlerquellen in Betracht zehen, selbst wenn die Erfahrung sie nicht unbedingt an erste Stelle reihen würde. Aber wer weis das schon - gibt nichts was es nicht gibt!
Kompressionstester gibts bei im Netz schon ab 20.- inkl. Versand.
Vergaseridentifikation:
Hynnes
26.04.2024, 20:45:56
Naja, wenn die Symptome alle auf Spritversorgung hindeuten und alle anderen Fälle, mit denselben Symptomen auf Spritprobleme zurückzuführen waren, wirds schwer das auszuschließen. Natürlich könnte deine auch ein ganz "spezieller" Fall sein und es ist tatsächlich was anderes - nur wird die Luft für andere Ursachen langsam recht dünn. Dennoch wird man natürlich auch andere Fehlerquellen in Betracht zehen, selbst wenn die Erfahrung sie nicht unbedingt an erste Stelle reihen würde. Aber wer weis das schon - gibt nichts was es nicht gibt!
Kompressionstester gibts bei im Netz schon ab 20.- inkl. Versand.
Vergaseridentifikation:
Ich schick dir morgen so früh wie möglich ein Bild, danke Harry.
Hynnes
27.04.2024, 18:37:09
Moin Harry, ich hatte mich spontan dazu entschieden den vergaser nochmal zum ultraschall zu schicken, diesmal zum vergaseronkel und hab somit vergessen dir die Kenn Nummer zu schicken.
Ich gib ein update sobald das gute Stück zurück ist.
AmigaHarry
27.04.2024, 19:27:58
Kein Problem! Klassikfon hat selber genaue Unterlagen und kann den Vergaser identifizieren. Der weis dann schon was da reingehört und wie er einzustellen ist.
Hynnes
18.05.2024, 20:26:23
GUTE NACHRICHTEN!
Der linke Zylinder feuert wie neu, motorrad fährt so schön wie noch nie. Das Problem lag von Anfang an am vergaser. -. -
Ich weiß das ihr alle recht hattet.
Nun aber ein etwas kleineres Problem, beim raus nehmen vom Choke ging die Maschine aus weil die Drehzahl zu weit runter ging, um dagegen zu wirken hab ich solange an der leerlaufschraube gedreht bis sie bei gemütlichen 1400 umdrehen saß, jedoch ist die LL Schraube wahrscheinlich zu weit gedreht, da wenn ich Gas gebe, die Drehzahl 3500-4000 zurück geht und dort auch bleibt wenn ich nicht mit kupplung und Gase fahre, lasse ich die kupplung ziehen fällt die Drehzahl natürlich wieder runter und nach erneutem anziehen der kupplung bleibt die Drehzahl auch wieder auf 1400.
Sie hängt nur bei den genannten 4000 wenn ich mit der Motor bremse langsamer werden will und ab 4000 rollt dir Maschine fasst ohne Motor Brems Wirkung, mit weniger LL passiert dies nxiht, jedoch geht die Maschine dann halt aus Weil die Drehzahl absackt.
Habt ihr dafür einen Rat?
gsmattis
18.05.2024, 21:38:18
Einfach bei warmem Motor die Drehzahl auf 1100 upm einstellen. Wenn sie kalt nicht richtig will, braucht sie halt Choke.
Hynnes
19.05.2024, 01:22:07
kann man denn mit gezogenen Choke fahren? Also auch wenn es nur leicht gezogen ist?
Denke das ich mal gelesen hatte ,dass das Gemisch so zu Fett wäre und es zu größeren Ablagerungen kommen kann.
Oder stimmt das nicht :kopfkratz2:
gsmattis
19.05.2024, 06:17:05
Natürlich kannst du mit gezogenem Choke fahren. Halt nur so weit öffnen, dass sie nicht abstirbt, sondern sauber läuft. Wenn das Gemisch ohne Choke zu mager ist, kann es mit Choke ja nicht zu fett sein und wenn du nicht nur 5km bis zum Zielort fährst und der Motor richtig warm wird, lagert sich, passende Einstellung des Vergasers vorausgesetzt, auch nichts ab.
AmigaHarry
19.05.2024, 08:42:03
Auf Dauer sollte man nicht mit Choke fahren. Wenn es zwar bei Standgas läft, reisst es doch bei höheren Drehzahlen zu viel Sprit rein. Im extremen Fällen wäscht es dann das Öl von den Zylinderwänden und es kann zu einem Kolbenreiber kommen. Der Kolbenringverschleiß ist in jedem Fall messbar höher.
Also: GMR richtig einstellen, dann braucht man diese "Krücke" nicht. Und 1400rpm sind nicht gemütlich, sonder zu viel. Das geht bereits auf die Klauenabnutzung des 1. Ganges. 1100rpm ist das Maß der Dinge.
Hynnes
20.05.2024, 00:41:31
Muss die Gemisch schraube rein oder rausgedreht werden um das Gemisch anzureichern
gsmattis
20.05.2024, 08:52:23
Raus.
Hynnes
29.05.2024, 14:02:01
Moin da bin ich wieder, nach der Sache mit der gemischschraube lief alles wieder Perfekt!
Jedoch kam jetzt ein neues Problem dazu:toilet_claw:
Nicht immer, aber manchmal beim beschleunigen, rutscht der Gang beim schalten vom 4. oder 5. raus und der Motor dreht hoch aber es kommt nichts mehr am Rad an, als würde das Getriebe auf Neutral sitzen, nach erneuten schalten gehts wieder.
Bisher ist mir das 3 mal passiert. Nach ein wenig suche im Internet fand ich einen ähnlichen Beitrag wo wohl das Gangrad die probleme verursacht hat.
Hat jemand vllt Erfahrung mit diesem Thema und kennt änhliche fälle?
gsmattis
29.05.2024, 14:59:00
Schaltest du vielleicht unbewusst unsauber?
Ansonsten könnten auch die Klauen verschlissen sein.
Hynnes
29.05.2024, 15:25:46
Nun ohne überheblich klingen zu wollen denke ich das ich korrekt schallte, ich kann jedoch bei zukünftigen Fahrten nochmal extra drauf achten ob das Problem wenn es wieder auftreten wird/sollte an mir liegt.
Andern falls würde ich mir die Klauen mal anschauen, wo sitzen diese?
gsmattis
29.05.2024, 16:27:36
Das ist nicht überheblich. Ich merke das bei mir selbst auch ab und zu, dass ich den Fuß nicht ganz hoch ziehe und "zwischen" den Gängen Lande.
Die Klauen sind im Getriebe. Um da ranzukommen muss das untere Gehäuseteil ab.
Hynnes
29.05.2024, 16:33:19
Mal so ne frage, hoffentlich klingt das nicht blöd, aber kann den der Gang wenn er im 4. Oder 5. Ist durch zu wenig schalt tritt rausgehen?
berndy
29.05.2024, 17:43:20
Ja, kann in jedem Gang passieren. Die Gänge müssen richtig einrasten. "Halb schalten" funktioniert nicht.
Hynnes
29.05.2024, 17:55:12
Dann will ich mal einen Fehler meinerseits nichts ausschließen, wäre aufjedenfall günstiger 😂
berndy
29.05.2024, 19:50:47
Sauberes Schalten muss man sich antrainieren. Dass man mal nicht bis zum Anschlag hochzieht, passiert gerade beim Hochschalten. Beim Runterschalten tritt das seltener auf. Nach unten treten ist halt einfacher als den Fuß hochzuziehen.
Toni2012Berlin
08.07.2024, 18:03:28
Bei mir war eine falsche Batterie eingebaut. Dann die richtige (12v 10/11A)
rein und schon lief meine 140km ohne Unterbrechung.
Kein Strom für Zündung mehr da. Ich hatte mir mal ne neue GS500f
irgendwohingestellt, die war aber weg. So hatte ich wieder eine uralte "Schrottmaschine", die erst nicht lief.
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