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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie funktioniert eigentlich ein Öl-Kühler?


Meathunter
27.07.2006, 11:35:19
Ich kan auf die Frage als ich einen anderen Thread gelesen hab,... kann mir aber nicht wirklich vorstellen das so ein kleienr Öl-Kühler wirklich was bewirken soll.

Für mich sieht es so aus als wenn Öl durch die kleinen Kühlrippen läuft und dann wieder zurück in den Motor. Is das wirklich nur der Wind der das Öl am ende kühlt, oder ist das eine bestimmte Technik?

27.07.2006, 11:45:43
Es ist die Luft die das Öl dann besser kühlt. Wasserkühlung funktioniert ja genau so. Natürlich muss das Öl bzw. Wasser dazu ständig zirkulieren. Durch die extrem große Fläche die die kleinen Lamellen des Kühlers haben ist ein richtiger Wärmeaustausch erst möglich. Im Grundzustand passiert ja auch nix anderes. Die Pumpe pumpt das heiße Öl an sämtlichen Lagerstellen... vorbei und natürlich auch an den Kühlrippen. Und selbst das reicht schon aus um den Motor, wenn man nicht gerade im Stand Gas gibt, zu kühlen.

Ja, ein Ölkühler bringt was, Bei meiner GSXR vor zwei Jahren waren soviel Lamellen verbogen, dass ich mit anderem Kühler fast 10Grad weniger Öltemperatur hatte...

i.doc
27.07.2006, 13:03:35
.. Durch die extrem große Fläche die die kleinen Lamellen des Kühlers haben ist ein richtiger Wärmeaustausch erst möglich..

Da hast du die Magie ;)

-> das Prinzip, eine kompackte heiße Stelle durch großflächige Lamellen zu kühlen, steckt mittlerweile auch in deinem PC (siehe Prozessor-, Northbridge Kühler)

Dj3K
27.07.2006, 13:06:33
Oder in den Lamellen meines Radiators im Rechner ^^
Wohl genau das selbe wie der Wasserkühler im Auto nur anstatt Wasser zirkuliert öl drin rum.

Meathunter
27.07.2006, 14:36:25
alles klar,... hätte aber nicht gedacht das die lamellen soviel wärme abgeben und das öl derartig runtergekühlt wird.

Danke,.. das wars schon :)

Eleven7
29.07.2006, 14:48:06
Anfassen!