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Sumpfmensch
13.10.2006, 20:38:14
mal ne frage:
"ein freund von mir" *räusper* ist letztens geknipst worden, ausm auto ...
von vorne natürlich ...
wie ist das so (@berndy und co. ;) )? kann dieser freund identifiziert werden?
ich mein von wegen nummerschild aufschreiben etc
Aufschreiben? Wenn die ihn von vorne fotografiert haben? Dann wird es eher unwahrscheinlich sein, dass sie deinen Freund identifizieren können. Saßen da welche im Auto drin? Dann könnte es sein, dass die das Nummernschild aufgeschrieben haben...
Spätestens in ein paar wochen weiss ers ;)
wenn der typ im auto nicht gepennt hat, dann kann der sich das nummernschild aufgeschrieben haben ;)
Sumpfmensch
13.10.2006, 20:54:49
muss der in dem auto nicht noch einen zeugen haben?
Saugwurmmensch
13.10.2006, 20:59:45
Ist denn eine einzelne Person vom Ordnungsamt (!) dazu berechtigt?
Sumpfmensch
13.10.2006, 21:05:20
kein ahnung? ^^
Meistens sind die mit den mobilen Blitzern doch eh immer zu zweit.
Saugwurmmensch
13.10.2006, 21:40:08
Also in Potsdam is der Typ im weißen Hundefänger immer allein...
Also in Potsdam is der Typ im weißen Hundefänger immer allein...
Wir reden ja auch von Deutschland :lol:
(Bitte nicht wieder PN's von aufgebrachten Forenmitgliedern die keinen Spaß verstehen :roll: )
Saugwurmmensch
13.10.2006, 21:48:19
Also in Potsdam is der Typ im weißen Hundefänger immer allein...
Wir reden ja auch von Deutschland :lol:
(Bitte nicht wieder PN's von aufgebrachten Forenmitgliedern die keinen Spaß verstehen :roll: )
neidisch, gelle?! :twisted:
Also in Potsdam is der Typ im weißen Hundefänger immer allein...
Wir reden ja auch von Deutschland :lol:
(Bitte nicht wieder PN's von aufgebrachten Forenmitgliedern die keinen Spaß verstehen :roll: )
neidisch, gelle?! :twisted:
In dem Fall.....JA :lol:
Ist denn eine einzelne Person vom Ordnungsamt (!) dazu berechtigt?
interessante frage, aber is ja im prinzip wie ne zeugenaussage ... aber bei uns hier sitzen die herren soweit ich das gesehen hab immer zu zweit drin.
achso, um auf deine frage zurück zu kommen, ja dein freund kann belangt werden wenn die nummer aufgeschrieben worden is.
berndy
14.10.2006, 05:12:02
Hallo erstmal,
es ist ein Irrglaube, dass Beamte immer zu zweit sein müssen um einen Zeugen zu haben.
Einer alleine reicht. Es liegt, gegebenenfalls bei einem Gerichtsverfahren, alleine am Richter, wem er mehr glaubt.
Da Beamte aber mit weitreichenden Konsequenzen, bis hin zum Verlust ihrer Arbeitsstelle, rechnen müssen, wenn sie eine Falschausssage bei Gericht machen, werden sie sich davor hüten. Außerdem haben die gar nichts davon wenn jemand verknackt wird oder nicht. Das gibt weder Punkte noch einen Abzug.
Die Kennzeichen werden in aller Regel mitgeschrieben. Sowohl bei Frontfotos als auch bei Heckaufnahmen. Und da die Leute das nicht zum ersten Mal machen, haben die darin auch ganz schön Übung, das klappt wunderbar.
Ich würd mich mal drauf einstellen, dass da ein Schreiben von der Bußgeldstelle kommt.
Wenns bei einem Verwarnungsgeld (max. 35 € + Kosten) bleibt, würd ich persönlich bezahlen, wenns ans Eingemachte geht, müsste man mal drüber nachdenken, welche Chancen man hat, seinen Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Vorher würd´ ich mir aber mal die Bilder angucken.
Dann wäre aber der Gang zu eine Anwalt nicht unbedingt verkehrt, weil nur ein Anwalt Einsicht in die gesamt Ermittlungsakte bekommt. Der kann dann auch realistisch die Chancen abschätzen.
Sumpfmensch
14.10.2006, 13:00:48
mpf ...
na ja ok ...
dann mal schauen was kommt ...
berndy
14.10.2006, 14:49:03
Wie schnell warst du, ähh dein Freund, denn? Und was war erlaubt?
Sumpfmensch
14.10.2006, 19:06:02
90 aufm tacho ... und ab der nächsten ampel war 70 ...
leider erst ab der nächsten ampel - . - ...
davor war 50
also 40 zuviel ...
-10% von tacho (9 km/h)
-5km/h ungenauigkeit von der knipse
= 26 zuviel
Cherry
14.10.2006, 19:19:53
Die Kennzeichen werden in aller Regel mitgeschrieben. Sowohl bei Frontfotos als auch bei Heckaufnahmen. Und da die Leute das nicht zum ersten Mal machen, haben die darin auch ganz schön Übung, das klappt wunderbar.
Oh, dann hatte ich wohl bisher immer das Glück, Anfänger am Blitzer sitzen zu haben ;-)
Cherry, punktfrei
Sumpfmensch
14.10.2006, 19:24:46
Die Kennzeichen werden in aller Regel mitgeschrieben. Sowohl bei Frontfotos als auch bei Heckaufnahmen. Und da die Leute das nicht zum ersten Mal machen, haben die darin auch ganz schön Übung, das klappt wunderbar.
Oh, dann hatte ich wohl bisher immer das Glück, Anfänger am Blitzer sitzen zu haben ;-)
Cherry, punktfrei
mein dad is mal aufm 125 roller geknipst worden (ja, das geht ^^ )
auch nix mehr von gehört
warts halt ab, ändern kannst du s jetzt eh nicht mehr. ähm ... ich meine natürlich dein kumpel ;)
Sumpfmensch
14.10.2006, 19:27:35
jo, so seh ich das auch ...
na ja ...
dann lohnt sich das umbauen wenigstens (ein bisschen will ichs auch versuchen), wenn die noch 3 1/2 statt 1 1/2 jahre gefahren wird
ricky2000
14.10.2006, 19:30:37
:?: Probezeit hat nix mit Drosselzeit zu tun falls du das meinst.
Probezeit wird verlängert, Drossel nich, soweit ich weiss
Sumpfmensch
14.10.2006, 19:32:03
wie was wo??? 8O
echt?
berdyyyyyy
kompetenten rat bitte
jep da hat ricky recht. probezeit hat nichts mit dem beschränkten führerschein zu tun.
Sumpfmensch
14.10.2006, 19:43:19
grad mal im inet rumgelesen...
stimmt ja echt :)
ok ... dann isses doch kein sooo krasses problem mit der blitze :)
(nur teuer ... aufbauseminar 400€ strafe 100€ ... )
berndy
14.10.2006, 20:18:50
Es gibt verschiedene Möglichkeiten warum ihr von dem Blitzer nix mehr gehört habt.
Manchmal ist einfach das Bild nix geworden.
Oder das Gerät hat zwar ausgelöst aber der Wert wurde annulliert. Das passiert manchmal wenn das Fahrzeug stark beschleunigt oder abgebremst wird, aber nur wenn das während der Messung passiert, wenns geblitz hat, bringts Bremsen nix mehr für die Messung.
Oder der Kollege hat einfach nicht schnell genug reagiert und konnt tatsächlich das Kennzeichen nicht ablesen.
Oder man hat das zu lange liegen lassen. Oder, oder, oder.
Das sind halt auch nur Menschen.
King Madness
15.10.2006, 06:11:04
Dein Freund hat keine Ahnung :!:
Die folgenden Aussagen geben nicht die Meinung des Autors wieder.
Es handelt sich ausschließlich um Erfahrungen, die ein Bekannter von ihm gemacht hat.
Ein schwarzes/verspiegeltes Visier senkt den Wiedererkennungswert enorm wenn es mal hart auf hart kommt und das Frontfoto mit der eigenen Hackfresse verglichen werden soll.
Wenn es ein Foto gibt, erkennt man in der Regel den Fahrer zu 90% nicht, die machen Analysen über Körperstatur und Haltung des Fahrers, Kleidung u.ä. und machen Vergleiche
Je schneller man am Blitzer vorbei ist, desto geringer die Zeit zum Erkennen des Kennzeichens. :twisted:
Relativ, sich ein kennzeichen zu merken, ist einfacher als du glaubst, denn die brauchen i.d.R. ja nur den letzten Buchstaben und die Zahl, weil der Ort in dem man sich befindet etwa zu 80% der eigene oder der nachbarort ist (Beispiel Aachen Kennzeichen AC- HS BM oder DN sind zu 95 vertreten.
Und die haben Erafhrung in Kennzeichen aufschreiben.
Wo ich deinem Freund Recht geben würde ist wenn du i der Stadt mit der Hayabusa mit >300 an denen vorbeiziehst.
Durch die Aussagen:
"Ich war es nicht und ich weiß auch nicht wer gefahren ist!" oder
"Es war ein Familienmitglied und das muß ich nicht namentlich nennen!"
handelt man sich nur ein Fahrtenbuch ein!
OK
Da die Bußgeldstellen i.d.R. ziemlich lange brauchen um den Bescheid zuzustellen kann man höchstens damit argumentieren, daß man den Fahrer zwar gerne angeben würde, sich aber nach so langer Zeit wirklich nicht mehr daran erinnern kann wer zu diesem Zeitpunkt gefahren ist. Klappt aber auch nicht mehrmals hintereinander!
... Bußgeldbescheid max 3 Monate und da muss sich jeder dran erinnern können, das sagt dir auch ein Richter
King Madness
15.10.2006, 06:15:50
90 aufm tacho ... und ab der nächsten ampel war 70 ...
leider erst ab der nächsten ampel - . - ...
davor war 50
also 40 zuviel ...
-10% von tacho (9 km/h)
-5km/h ungenauigkeit von der knipse
= 26 zuviel
Rechenfehler :!:
Entweder rechnest du mit dem Fehlerabzug deines Tachos, ODER dem des Messgerätes (den du aber nicht kennst).
Wenn du sagst, Tach 90 -10% ist das richtig, du kenst aber nicht den genauen Wert, den das Messgerät anzeigt.
Beispiel :
Tacho 90 -10 % = 81
Messg 86 (weil genauer als Tacho - 5 km/h = 81 (viellecht ± 1)
berndy
15.10.2006, 10:47:50
Die Messgeräte sind absolut genau, Fehler bewegen sich nur im 1/10 km-Bereich. Genau so viel, wie das deutsche Eichgesetz zulässt! Die Geräte müssen immer eine gültige Eichurkunde besitzen.
Übrigens wirken sich die Fehler bei verkehrtem Aufbaum wie z.B. falscher Winkel, zu großer Seitenabstand vom Fahrbahnrand immer zu Gunsten des Betroffenen aus. Aber das ist minimal.
Da es jedoch immer wieder schlaue Leute gibt, wurde generell festgelegt, dass bei Radarmessungen unter 100 km/h eine Tolleranz von 3 km/h und über 100 km/h 3 % abgezogen werden. (Das kann aber bei anderen Messverfahren wieder anders sein)
Wenn ich meinen Tacho zugrunde lege, der eine relativ große Anweichung hat und bei angezeigten 60 km/h gerademal knapp 50 km/h tatsächlich anliegen, käme ich auf 81 km/h abzüglich 3 km/h, wären 78 km/h also 28 km/h zu schnell. Ich gehe mal davon aus, dass es innerhalb einer geschlossenene Ortschaft war. Dann wären das 90 € Bußgeld + Kosten, 1 Monat Fahrverbot. Und natürlich die Nachschulung.
[/url]http://www.radarforum.de/forum/lofiversion/index.php/t4883.html[url]
Wie immer ohne Gewähr.
vor allem die Nachschulung is richtig teuer ! Kostete meinen Bruder mal ~600€ insgesamt.
waldek
15.10.2006, 14:54:34
Hab in einem Fernsehbericht gesehen, dass ein erschreckend hoher Prozentanteil (kann mich nicht mehr genau dran erinnern wie hoch) der Messungen fehlerhaft waren.
Was kann man denn als "Opfer" dagegen tun? Ich denke mal garnix.
P.S. Is doch nicht so schwer sich in der Probezeit einfach mal am Riemen zu reissen, oder?
gruß
Eleven7
15.10.2006, 15:11:04
Übrigens wirken sich die Fehler bei verkehrtem Aufbaum wie z.B. falscher Winkel, zu großer Seitenabstand vom Fahrbahnrand immer zu Gunsten des Betroffenen aus. Aber das ist minimal.
Kannst Du das belegen, oder wurde dir das "erzählt".
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das der korrekte Aufbau des Radargeräte zur Folge hat, das der gemessene Wert der größtmögliche ist, und somit alle Änderungen eine Verringerung bewirken.
MarkusN
15.10.2006, 20:13:08
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das der korrekte Aufbau des Radargeräte zur Folge hat, das der gemessene Wert der größtmögliche ist, und somit alle Änderungen eine Verringerung bewirken.
Das Gesetz ist ein simpler geometrischer Zusammenhang und heisst Cosinus.
Konkret: Das Radar misst immer die Geschwindigkeitskomponente, die genau auf das Gerät zu geht. Die ist dann maximal, wenn die Fahrt genau auf das Gerät zu geht; dann entspricht sie genau der Fahrgeschwindigkeit. Im Bereich von einigen Grad um "direkt drauf zu" sind die Abweichungen minimal, gehen aber immer in Richtung kleiner. Bei 30° ist die direkte Komponente noch ca. 86%, bei 60° 50%, bei 90° verschwindet die Annäherungsgeschwindigkeit, d.h. die gemessene Geschwindigkeit ist Null.
berndy
16.10.2006, 07:25:15
Genau so wie Markus das schreibt.
:meinung:
Daher sind alle Versuche der Rechtsanwälte da was rauszuholen Quatsch.
Die versuchen dann nur noch den Beamten unglaubwürdig zu machen. Manchmal klappt das leider auch. Ihr müsst mal als Zeuge vor Gericht und dann einen fiesen Rechtsanwalt haben der euch solange nervt, bis euch der Kragen platzt und ihr was falsches sagt.
Dass so viele Messungen fehlerhaft sind, liegt in der Regel daran, dass die die darüber berichten keine Ahnung haben, das ist meiner Meinung nach einfach nur gesteuerte Meinungsmache.
Siehe die Reportage über die Motorradfahrer kürzlich.
In Östereich beschwert sich ja auch keiner darüber, dass der Schutzmann einfach nur die Geschwindigkeit schätzt.
XPulse
16.10.2006, 08:09:21
In Östereich beschwert sich ja auch keiner darüber, dass der Schutzmann einfach nur die Geschwindigkeit schätzt.
Das ist sowieso der absolute Witz. Wenn man bedenkt wie stark sich die Bestrafungen zumindestens in Deutschland mit 1km Unterschied unterscheiden können. Als ob ein Beamter den Unterschied zwischen 120 und 140 in normalen Straßenverkehr abschätzen könnte..
berndy
16.10.2006, 08:29:45
In meinen Augen ist das auch ein Witz. Ich wollt nur mal verdeutlichen, wie sich
1. die Rechtslage unterscheiden kann
und
2. die Akzeptanz beim Bürger sich unterscheiden kann.
Man sollte auch bedenken, dass es nicht darum geht dem Einzelnen das Geld aus der Tasche zu ziehen (ist halt ein Nebeneffekt, der einem als Betroffenen am meisten weh tut) sondern darum den Straßenverkehr sicherer zu machen.
Unangepasste Geschwindigkeit ist einfach nach wie vor Unfallursache Nummer 1.
Und alleine darauf zielen die Geschwindigkeitskontrollen ab, naja manche Kommunen übertreiben bei der Auswahl der Kontrollstellen auch mal.
Aber wie schnell man fahren darf ist entweder generell geregelt, 50 km in Ortsbereichen, 100 auf der Landstraße oder man kanns an den Schildern ablesen. Und jeder weiß wie schnell er fahren darf, wenn er nicht geschlafen hat. Also ist jeder auch selbst schuld, wenn er erwischt wird. Und nicht die, die kontrollieren, denen ists völlig wurscht, wer in die Kontrolle gefahren ist.
berndy
16.10.2006, 08:53:25
Die Meinungsmache bezog sich nur auf die Aussage, dass viele Messungen fehlerhaft seien. Und das sind die definitiv nicht, da die Physik hier keine Fehler macht.
Dass einer bei seiner Arbeit einschläft ist nicht so toll, das wirkt sich aber normalerweise nicht auf das Messergebnis aus. Und es gibt auch unbemannte Messstellen, die auch ausgewertet werden, die Betroffenen müssen hier auch zahlen.
Dass die Kummunen die Gelder mit in den Haushalt einkalkulieren hängt damit zusammen, dass die natürlich Erfahrungswerte haben, was sie in den vergangenen Jahren eingenommen haben und davon ausgehen, dass sie das wieder haben.
Ist doch ganz einfach. Jeder hällt sich immer und überall an die Geschwindigkeitsvorgaben, keiner muss mehr was bezahlen und die kommunen gucken in die Röhre.
Jeder weiß doch, wo er wie schnell fahren darf. Also ist auch jeder selber schuld wenn er erwischt wird.
Ob das jetzt reine Abzocke ist oder nicht. Du hast es selbst in der Hand.
drAlte
16.10.2006, 08:57:17
Goose
Verfasst am: Mo Okt 16, 2006 9:40 Titel:
Also ich denke das die Auswahl der Kontrollstellen einiger Kumunen nicht auf die Verkehrssicherheit abziehlt, sondern nur auf Geld machen.
Wie anders kann man sonst erklären das die großen Städte ganz offen Buß und Ordnungsgelder in ihren Haushaltsplan im voruas aufnehmen.
Volle Zustimmung!!!
Wenn am Ortsausgang in Richtung Ortsausgang geblitzt wird ist die Wirkung nur Geld machen.
Würde die Richtung gewechselt in Richtung Ort wäre das ok.
Ich fahre jährlich ca. 40T Km und da sieht man viele Anlagen ob stationär oder mobil.
Wenn ich in einer Baustelle auf der Autobahn bei 80 mit 100 durchbrettere is das nicht ok. Wenn ich in der 30er Zone mit 50 fahre ist das auch nicht ok.
Aber am Ortsausgang das finde ich einfach Willkür.
berndy
16.10.2006, 08:59:05
Guckst du hier:
Jeder weiß doch, wo er wie schnell fahren darf. Also ist auch jeder selber schuld wenn er erwischt wird.
Ob das jetzt reine Abzocke ist oder nicht. Du hast es selbst in der Hand.
Edit:
@DerAlte Irgendwo muss halt ne Grenze sein. Und laut StVO gelten die 50 km/h innerorts zwischen Ortseingangsschild und Ortsausgangsschild und hören nicht 200 Meter voerher auf.
Jeder weiß es und siehe oben.
Die Kommunen sind einfach im Recht, ob euch das schmeckt oder nicht. Das ist halt einfach so.
berndy
16.10.2006, 09:09:06
Man kann über alles streiten, obs was bringt oder nicht.
Klar wird es gefährlich, wenn die Fahrzeugführer durch einen Blitzer abgelenkt werden. Würden die aber nur 50 km/h fahren, oder was dort halt vorgeschrieben ist, würds net blitzen und es käme zu keinen gefährlichen Situationen. Also =>
Jeder weiß ...
Ich wiederhol mich.
Edit:
Überlegt euch doch mal wie einfach es wär, den Kommunen das Geld vorzuenthalten.
Jeder hällt sich einfach an die Vorschriften. Es bedeutet keinen größeren Aufwand, man muss nur darauf achten, dass man nicht zu schnell fährt, oder falsch parkt, also sich nur nach der StVO verhalten.
Warum macht ihr das denn nicht?
Stattdessen wird rumdiskutiert, dass das Abzocke sei, die Kontrollen reine Willkür wären und und und.
Jeder hats selbst in der Hand und jeder beschwert sich, wenn er erwischt wird, und das obwohl er dann selbst schuld ist.
Irgendwie hirnrissig das ganze.
berndy
16.10.2006, 09:28:02
Wenn der Vorausfahrende mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit gefahren ist, blitzt es nicht.
Wenn er zu schnell gafahren ist, bringt das Bremsen nichts mehr.
Also hat er ohne zwingenden Grund stark gebremst und ist schuld. Der der aufgefahren ist, ist ebenfalls mit Schuld. Er hatte zu geringen Abstand oder war zu schnell, das kann man sehen wie man will, weil der zu haltende Abstand mit der gefahrenen Geschwindigkeit unmittelbar zusammen hängt.
Hat er den vorgeschriebenen Abstand, kommt es, theoretisch wenigstens, auch dann nicht zu einem Zusammenstoß, wenn der Vorausfahrende plötzlich stark bremst.
Du hast 1,5 Sekunden Abstand einzuhalten. Halber Tachowert. Also bei 100 km/h 50 Meter (bei 100 km/h legst du in einer Sekunde ca. 28 m zurück) Du hast also eine Sekunde Zeit zum reagieren. Legst du dann eine Vollbremsung hin, hast du noch 0,5 Sekunden oder 14 Meter Sicherheitsreserve. Und dann bleiben dir noch 8 Meter für deine miesen Bremsen. Da dein Vordermann ja auch nicht abrupt stehen bleibt, müsstest du in jedem Fall hinter ihm zum Stehen kommen. Wenn nicht, ganz klar dein Fehler.
Also ist der der auffährt auch schuld.
Den Blitzer trifft keine Schuld, der hätte ja nicht geblitzt wenn niemand zu schnell gefahren wäre. :wink:
berndy
16.10.2006, 09:33:38
Nee, die Schuld ist immer das was der Richter dir am Ende sagt.
Eine andere Schuld gibt es nicht. Das wollen dir nur die Pfaffen aufschwatzen, dass du in die Kirche rennst und dort Geld hinterlässt.
Moral gibt es im Rechtsverkehr nicht.
In Flames
16.10.2006, 09:34:48
Genau so wie Markus das schreibt.
:meinung:
Daher sind alle Versuche der Rechtsanwälte da was rauszuholen Quatsch.
Die versuchen dann nur noch den Beamten unglaubwürdig zu machen. Manchmal klappt das leider auch. Ihr müsst mal als Zeuge vor Gericht und dann einen fiesen Rechtsanwalt haben der euch solange nervt, bis euch der Kragen platzt und ihr was falsches sagt.
Dass so viele Messungen fehlerhaft sind, liegt in der Regel daran, dass die die darüber berichten keine Ahnung haben, das ist meiner Meinung nach einfach nur gesteuerte Meinungsmache.
Siehe die Reportage über die Motorradfahrer kürzlich.
In Östereich beschwert sich ja auch keiner darüber, dass der Schutzmann einfach nur die Geschwindigkeit schätzt.
das mit dem Schätzen ist so eine Sache, das greift glaub ich erst ab 30km/h Differenz (weil man sich darunter mit freiem Auge schwer tut). Ob einer 50 oder 80 fährt kann man aber glaub ich schon unterscheiden.
In Deutschland werden die Fahrer sowieso am meisten geschützt, wenn bei uns jemand geblitzt wird, zahlt der dem das Fahrzeug gehört und fertig! Dass man da zuerst noch beweisen muss, dass wirklich derjenige am Steuer saß, find ich ein wenig lachhaft. Immerhin sollte ich alls Besitzer wissen wer damit gefahren ist. Deutsche Urlauber müssen ja nicht mal Strafen zahlen in Österreich, weil bei uns von hinten geblitzt wird, und bei euch von vorne (und Bilder von hinten bei euch nicht zulässig sind)
Zu der Sache mit den Kennzeichen: Wird man bei euch von den mobilen Blitzern nicht direkt rausgewunken? Dann würde man sich das mit der Beweislast ja auch sparen...........
Und noch ein Wort zur Genauigkeit von starren Radarkästen: Ist gerade vor kurzem ein Test bei Galileo gekommen. Bei 250 wird man geblitzt, und bereits bei 251km/h nicht mehr. Also die Toleranzen sind wirklich sehr klein. Ich kanns mir nur so erklären dass die ganzen deutschen Wagen normalerweise bei 250 abgeriegelt sind, und somit keiner schneller fahren kann (ausser die reinen Supersportler).
Achja, und der "Mythos" dass die Radarstrahlen an kantigen Sportwagen (ähnich Stealthbombern) abprallen, stimmt nicht!
berndy
16.10.2006, 09:46:03
@Besserwisser Dem einen macht das Spass, dem anderen jenes. Gelle. :wink:
Ist mein bescheidener Beitrag zu Eurer Verkehrssicherheit.
Wenn jemand nach meinem Geschreibsel sein Hirn einschaltet, bevor er Gas gibt, hatte ich meinen Spass und er seinen Nutzen.
drAlte
17.10.2006, 06:34:49
Edit:
@DerAlte Irgendwo muss halt ne Grenze sein. Und laut StVO gelten die 50 km/h innerorts zwischen Ortseingangsschild und Ortsausgangsschild und hören nicht 200 Meter voerher auf.
Jeder weiß es und siehe oben.
Die Kommunen sind einfach im Recht, ob euch das schmeckt oder nicht. Das ist halt einfach so.[/quote]
Recht ist in Ordnung nur was bringt die Geschwindigkeitskontrolle der Sicherheit am Ortsausgang????
Im Nachbarort habe sie am Ortseingang eine Tafel aufgehängt welche anzeigt wie schnell man ist.
Dieses Ding hat super Wirkung auf alle und im Ort wird viel langsamer gefahren.
Erziehung nicht Abzocken ist wichtig. Wenn ich mich abgezockt fühle bin ich agressiv. Das birngt dann gar nichts.
berndy
17.10.2006, 08:51:24
Die elektronischen Anzeigegeräte kosten eine Menge Geld, hab mal was von ca. 8000 € gehört.
Also die meisten kleineren und auch größere Kommunen können sich da nicht so viele von leisten.
Und meiner Meinung nach bringen die Dinger auch nicht viel, weil einige immer austesten, wie viel die Dinger überhaupt anzeigen können.
Zudem hat jeder einen Tacho in seinem Fahrzeug, auf den er immer und überall gucken kann.
Die Geräte zeichnen aber die gefahrenen Geschwindigkeiten auf. Eine Auswertung ergibt dann, ob sich eine Kontrolle lohnen würde, oder ob man bauliche Einrichtungen anbringen muss um die mögliche Geschwindigkeit einzubremsen.
Das ganze geht so in Richtung "Man muss Schilder aufstellen, dass da ein Schild steht, auf dem steht, dass da ein Schild steht...."
Das Ortseingangsschild ordnet doch schon an, dass ich nicht schneller als 50 km/h fahren darf. Dann schau ich auf meinen Tacho und seh wie schnell ich noch bin, was brauch ich da so ein Anzeigegerät?
Jeder Führerscheininhaber muss doch, wenigstens grob, die wichtigsten Verkehrsregeln kennen.
Wenn jeder sich an die Verkerhsregeln halten würde, bräuchten viele Kontrollen gar nicht sein und auf unseren Straßen wäre es viel sicherer.
Warum halten sich denn die meisten Leute nicht daran? Weiß da jemand einen Grund?
berndy
17.10.2006, 09:18:01
Ich glaub nicht, dass allen Anwohnern die vermehrten Kontrollen gefallen würden. Erfahrungsgemäß werden die öfter kontrolliert, die die Strecke auch öfter nutzen, also die Anwohner.
berndy
17.10.2006, 09:33:47
Das ist schon traurig in unserer Welt, dass sich ausgewachsene Menschen nicht an die Regeln halten wollen, die zu ihrer Sicherheit gemacht wurden.
Für mich ist das einfach unverständlich.
Das erscheint mir so als müsste man einem Kind, das sich mal die Hand verbrannt hat, jeden Tag aufs neue sagen, Vorsicht da ist es heiß, das macht Aua.
Die Menschheit ist noch gar nicht dazu bereit schneller als Schrittgeschwindigkeit zu reisen.
Und da bauen die Fahrzeuge, die schneller beschleunigen als sie zum Anhalten brauchen. Lächerlich.
Ich bin für ein generelles Geschwindigkeitslimit, wie in vielen anderen Ländern auch. Und um noch eins drauf zu setzen, lebenslangen Führerscheinentzug bei Verursachen von schweren Unfällen oder groben Verkehrsverstößen. So Leute brauchen wir nicht.
Für eine Waffe braucht man einen Bedürfnisnachweis, Auto fahren darf jeder Depp. Und jedes Jahr werden mehr Leute mit dem Auto umgebracht als erschossen. Da schreit, komischer Weise, keiner nach schärferen Gesetzen.
berndy
17.10.2006, 09:38:40
Tag rot eingekreist.
waldek
17.10.2006, 13:39:39
Ich dachte auf den Autobahnabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen passieren die wenigsten Unfälle!
Verbessert nicht wenn es falsch ist.
Also ich für meine Person fühle mich auf ner Autobahn wo alle "schnell" fahren sicherer als auf ner Landstrasse!
Gruß
waldek
17.10.2006, 13:40:23
ich meinte "verbessert MICH wenn ich falsch liege"
In Flames
17.10.2006, 13:55:12
@waldek
das liegt aber wohl dran dass die fahrbahneigenschaften ganz andre sind, wie auch einer landstrasse. Autobahnen sind ja für hohe Geschwindigkeiten gebaut, das heiss es sind keine starken Kurven vorhanden, und der Fahrbahnbelag ist grösstenteils recht gut.
Cherry
17.10.2006, 16:39:16
Unangepasste Geschwindigkeit ist einfach nach wie vor Unfallursache Nummer 1.
Und jetzt, mein lieber Herr Rennleiter, lege doch mal bitte schlüssig dar, was "unangepaßte" Geschwindigkeit mit den Zahlen auf den Schildern zu tun hat. Oft genug nämlich erschreckend wenig bis garnix.
Unangepaßt kann je nach Witterung auch 30 km/h auf ner 100er Strecke sein, wogegen ich dir x runterreglementierte Stellen zeigen kann, wo man lockerst mit 40 oder mehr überm Limit fahren könnte, ohne sich auch nur im geringsten zu gefährden.
Abteilung sinnvolle Speedlimits z.B.: Tempo 80 auf Brandenburgs Alleen. Warum? Weil sich Leute mit 200+ um Bäume gewickelt haben. Was sollen die 80 da bringen? Alle, denen vorher die 100 egal war, ignorieren die 80 genauso. Nur die Leute, die sich an die Limits halten (warum auch immer) werden sinnlos eingebremst, obwohl die Strecken mit 100 genau nicht gefährlicher sind.
Das ist schon traurig in unserer Welt, dass sich ausgewachsene Menschen nicht an die Regeln halten wollen, die zu ihrer Sicherheit gemacht wurden.
Dazu von mir nur ein lautes *LOL* und: siehe oben.
Die Limits die ich hier sehe, sind zumindest auf den größeren Straßen so gesetzt, daß selbst unfähigste Autofahrer (die eigentlich aufgrund ihrer Unsicherheit eigentlich nichts auf den Straßen verloren haben) noch unterfordert werden.
Andererseits gibts genug kleinere Straßen mit teilweise wirklich haarigen Ecken, die "offiziell" durchgängig mit 100 befahrbar sind.
Die Menschheit ist noch gar nicht dazu bereit schneller als Schrittgeschwindigkeit zu reisen.
Das ist traurig, daß du das so siehst. Und wenn noch mehr deiner Kollegen diese Einstellung teilen, wundert mich ehrlich gesagt garnichtsmehr.
Und da bauen die Fahrzeuge, die schneller beschleunigen als sie zum Anhalten brauchen. Lächerlich.
Lächerlich bist du. Bisher hatte noch jedes Fahrzeug, daß ich gefahren bin, mehr Brems- als Motorleistung (ok, Ausnahme eine olle Schwalbe mit 20 Jahre alten steinharten Bremsbelägen). Selbst ne 150 PS-R1 mit voll geöffneten Drosselklappen kann nicht gegen ihre Bremse gewinnen.
Cherry
King Madness
17.10.2006, 17:25:22
Das ist schon traurig in unserer Welt, dass sich ausgewachsene Menschen nicht an die Regeln halten wollen, die zu ihrer Sicherheit gemacht wurden.
Wahrscheinlich, weil sich zu viele Leute über meine Sicherheit Gedanken machen und zu viele Regeln aufstellen.
Das beste Beispiel ist die Gurtpflicht im Auto ...
Gut, das es sinnvoll ist, ihn anzulegen ist zweifelfrei bewiesen.
Aber warum stelle ich es unter Strafe (bzw. Bußgeld), wenn ich ihn nicht anlege ?
Fakt ist, wenn ich jemanden gefärde (z.B. telefonieren, obwohl man darüber auch streiten kann, denn dann müsste man auch das rauchen, das Radio und den Bei-/Mitfahrer verbieten) ist es sinnvoll ein Bußgeld aufzuerlegen, denn ich gefärde andere, wenn ich in sie reinfahre.
Mit welchem Recht entscheiden Leute über meinen Geldbeutel, wenn ich mich nur selber gefärde (wenn ich einen Unfall habe und mich verletze, bin ich halt selber Schuld).
Aber warum stelle ich es unter Strafe (bzw. Bußgeld), wenn ich ihn nicht anlege ?
Weil es heutzutage immernoch viel zu viel dumme Leut gibt, die es ohne Strafandrohung einfach net kapieren wollen. Is doch wie in der Schule. Faule schüler bleiben faul sofern nichts passiert ("denn sie wissen nicht was sie tun"). Droht man aber mit Strafen o.ä. passiert da schon eher was, obwohl es den Lehreren/Direktoren eigtl. egal sein könnte, denn er gefährdet ja nur seine eigene Zukunft. Der Staat hat nunmal einen Erziehungsauftrag (steht auch irgendwo im Grundgesetz ) und erziehen funktioniert nunmal meist nur mit Strafen etc.
berndy
17.10.2006, 20:21:37
Der Staat wird gebildet von seinen Einwohnern und dem was noch so dazugehört. Geb ich euch vollkommen Recht.
Unsere Herren Volksvertreter, die wir gewählt haben oder nicht, hauptsächlich aber die, die von unseren Vorfahren mehr oder weniger gewählt wurden, haben das ganze verbrochen.
Ich hab schon mal, relativ salopp zwar, eine kleine Abhandlung über die Rechte und Pflichten des Staates gegeben.
Dem Staat steht auch die Pflicht zu, alles in seiner Macht stehende zu tun um Schaden von seinen Bürgern abzuwenden. Dazu gehören eben auch die Kontrollen und Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Oftmals ist es auch so, dass die Verwaltungsbehörden sich auch einfach nur den Rücken freihalten wollen.
Gerade in den ostdeutschen Alleen könnte ich mir das vorstellen.
Abholzen will/soll man nicht. Etwas für die Sicherheit muss man aber tun.
Schutzplanken kosten einen Haufen Geld, Schilder sind wesentlich billiger, also stellt man Schilder auf, wo draruf steht "80". Wenn dann was passiert, kann man sagen: "Wir haben ja was gemacht. Uns trifft keine Schuld" Weil wo wird von dem mündigen Bürger die Schuld immer gesucht? Selten bei dem der zu schnell war.
Unangepasst ist eine Geschwindigkeit, bei der ein Unfall passiert, weil die Geschwindigkeit für gerade diesen einen Verkehrsvorgang zu hoch war. Das kann auch mal sein, dass sich der Betroffene an die vorgeschrieben Geschwindigkeit gehalten hat und trotzdem wegen unangepasster Geschwindigkeit beanzeigt wird, stößt meist auf Unverständnis, ist aber so.
Da es wenige Verkehrsteilnehmer gibt, die ihr Fahrzeug so gut beherrschen wie der geschätzte Cherry, muss die Verwaltungsbehörde die Schilder aus ihrer Verkehrssicherungspflicht so bemessen, dass alle Kraftfahrzeugarten damit klarkommen, auch Lkw und besonders ungeübte Fahranfänger, die sich auf die Beschilderung besonders verlassen können müssen.
Ich werde beim BMI ein Sonderverkehrszeichen "Ausgenommen Cherry" beantragen. :wink:
Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass der Bürger nahezu belehrungsresistent ist und die Vorschriften nur internalisiert, wenn er sonst Geld bezahlen muss.
Außerdem schützt das auch den Staat, bzw. die Finanzen der Allgemeinheit, die müssen nämlich, in Form der Krankenfürsorge bzw. Rentenversicherungen für die erlittenen Verletzungen bezahlen. Der einzelne, der sich aus freien Stücken nicht angeschnallt hat, wird in den allermeisten Fällen noch nicht einmal in der Lage sein seinen Krankentransport aus eigener Tasche zu zahlen, insbesondere wenn dann die Feuerwehr ihn noch aus dem Wrack schneiden muss und er mit dem Hubschrauber abtransportiert werden muss. Ganz abgesehen von den REHA-Kosten.
Daran sollte man auch mal denken.
berndy
17.10.2006, 20:25:12
@Goose Leider haben wir (das Volk) durch Mehrheitsentschluss, ist in einer Demokratie einfach so, unsere Vertreter selbst gewählt :cry: . Es lag also in unserer Hand und wir sind selber schuld.
berndy
17.10.2006, 20:33:37
@King Madness Ich wünschte mir manchmal es gäbe diese ganzen Bestimmungen und Verordnungen nicht, dann gäbe es weniger Staus, kaum noch Radfahrer, viele Kinder wären schon tot gefahren, die Autohändler würden wesentlich mehr Umsatz machen. Es bräuchte keiner mehr eine Garage, weil er entweder nicht rein- oder nicht raus-fahren könnte. Vorfahrtsregeln würde es auch nicht geben und keine Ampeln, es könnte jeder fahren wie er gerade denkt. Das wäre ein Spass.
Und dann würde der mündige Bürger bestimmt schreien: "Der Staat muss was machen." Und als zweites: "Aber nicht so, dass ich eingeengt werde."
Jede Madaille hat zwei Seiten. In diesem Fall ist die eine Sicherheit und die andere eben Einschnitte in der Freiheit.
Geht doch nicht immer von euch aus, die ihr absolute Verkehrsexperten seid. Denkt doch auch mal an eure Mitmenschen, die auch am Straßenverkehr teilnehmen wollen und deren Belange auch berücksichtigt werden müssen.
berndy
17.10.2006, 20:42:54
Soviel zu nicht angepasster Geschwindigkeit:http://www.gs-500.de/viewtopic.php?t=20939
:?: :?: :?:
Soviel zu nicht angepasster Geschwindigkeit:http://www.gs-500.de/viewtopic.php?t=20939
:?: :?: :?:
Ich glaub kaum das in diesem Beispiel die nur GEschwindigkeit schuld war......
Versuch doch nicht immer allen Leuten deine StVo-Konforme Art aufzudrücken. Ist ja klar bzw. verständlich dass du dich aufgrund deines Berufes dran hälst, aber in einem Motorradforum brauchst du dich doch nicht wundern sowas zu lesen.
Aber mal im ernst....wenn man den StVo Regeln entsprechend fahren will kauft man sich doch kein Motorrad sondern ein Smart. :roll:
berndy
18.10.2006, 18:57:24
Wenn man sich selbst und anderen Menschen etwas Verantwortungsgefühl entgegenbringt, fährt man nach der StVO.
Das wird zwar nicht den letzten Unfall verhindern, bringt aber doch unwahrscheinlich viel Sicherheit im Straßenverkehr.
Edit:
Ein Smart fährt in etwa so schnell wie eine GS, kommt auf die Motorisierung an.
Wenn man sich selbst und anderen Menschen etwas Verantwortungsgefühl entgegenbringt, fährt man nach der StVO.
Das wird zwar nicht den letzten Unfall verhindern, bringt aber doch unwahrscheinlich viel Sicherheit im Straßenverkehr.
Edit:
Ein Smart fährt in etwa so schnell wie eine GS, kommt auf die Motorisierung an.
Also nen Smart fährt max. 140......mußt mal bissel Gas geben, dann fährt auch deine GS schneller :wink:
Und die Beschleunigung ist auch etwas besser bei der GS.
berndy
18.10.2006, 19:27:12
http://www.lycos.de/startseite/auto/new ... essen.html (http://www.lycos.de/startseite/auto/news_service/show_news.html,,i_2344/irre-210-ps-im-smart-brabus-zeigt-turbo-forfour-in-essen.html)
Edit:
Bei der Beschleunigung könntest du noch Recht haben.
Ich red ja auch von einem normalen smart und einer normalen GS :roll: :roll:
Cherry
18.10.2006, 20:43:52
Wenn man sich selbst und anderen Menschen etwas Verantwortungsgefühl entgegenbringt, fährt man nach der StVO.
Wenn du damit ernsthaft zur Aussage bringen willst, daß du wirklich jedes Speedlimit an jeder Stelle für gerechtfertigt hältst, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion mit dir.
Cherry, der noch ein frohes (StVO-konformen) Restleben wünscht
PS: ich wünsch mir grad mal wieder dringend ne Ignore-Funktion für dieses Forum
berndy
18.10.2006, 21:36:42
@ Cherry Es geht eigentlich gar nicht ums Speedlimit sondern ums Prinzip.
Die Gesetze und Verordnungen sind für alle da. Wenn die Verkehrszeichen aufgestellt wurden, hat man sich dran zu halten. Obs dir sinnvoll erscheint oder nicht. Die Hintergründe, warum die aufgestellt wurden verschließen sich den meisten Verkehrsteilnehmern ja sowieso.
Du würdest vermutlich auch ganz anders darüber denken, wenn du das zu entscheiden hättest.
Mir scheint du hast das noch nicht verstanden, um was es bei der Schilderaufstellerei überhaupt geht. Es geht um VERKEHRSSICHERHEIT FÜR ALLE! und nicht nur um Cherry Spass.
@berndy
ich denke den meisten hier geht es darum, das du entweder unglaubwürdig oder extrem kleinkarriert wirkst mit deinen texten.
ich tendiere zu unglaubwürdig, da mir noch kein polizist begenet ist der selbst so lebt, wie du es propagierst.
desweiteren sind sicherlich die meisten hier deiner meinung wenn es um gravierende verstöße im straßenverkehr geht. aber die fangen erst bei +20km/h an
berndy
18.10.2006, 22:08:31
Was ihr denkt, kann ich nicht beeinflussen.
Wenn ihr denkt, dass das Lapalien seien, denkts weiter.
Ihr könnt ja sowieso machen was ihr wollt.
Aber dann spart euch das Gejammere, wenns euch erwischt hat.
Und ja, ich fahr auch manchmal schneller, wenns gilt, mit Blaulicht und Einsatzhorn.
Und privat versuch ich mich immer an die Vorschriften zu halten, aus Überzeugung. Das ist aber Einstellungssache.
Deswegen bin ich doch nicht unglaubwürdig, nur weil sich andere Polizisten nicht so verhalten wie ich.
Ich hab schon schlimme Unfälle gesehen, von jungen Leuten, die meinten sie könnten gut Motorrad fahren und 20 km/h wären nicht so schlimm und man bräuchte sich nicht an die Regeln halten.
Ich wünsch euch nicht, dass ihr sowas mal sehen müsst. Aber wenn, dann sprecht mal mit den Eltern und versuchts denen mal plausibel zu machen.
Ob ihrs glaubt oder nicht, aber um die Sicherheits gehts mir tatsächlich.
Edit: Für die, die es noch nicht wussten und die, die es interressiert.
Hier könnt ihr den Bremsweg berechnen.http://www.annotext.de/download/tools/bremsweg/bremsweg.html
Bei 50 km/h und mittlerer Bremsverzögerung von 8 m/s2 sinds 10,71 m, bei nur 20 km/h mehr, also bei 70 km/h sinds 21,73 m, also nur mehr als doppelt so viel.
Das gibt einem doch zu denken.
gplchris
18.10.2006, 23:47:37
Berndys Ansicht in allen Ehren. Bei einem polizisten finde ich einen etwas starren blick für law & order ok. Wenn die Gesetze besser, die Verordnungen sinnvoller, der rechtsschutz besser wäre und die Schilder sparsamer eingesetzt würden, könnten mir die grünen nicht kleinkariert genug sein.
Nur, Berndy, viele regeln machen den fahrzeugführer auf dauer zum schlechten fahrer. Wer für jede verkehrssituation ein schild braucht, sollte die pappe gleich abgeben.
Die Beschilderung geht zu oft vom greisen, sehschwachen, alkoholisierten und abgelenkten fahranfänger mit achsenbruch und verteerter windschutzscheibe aus. Wer sich dazu nicht zählt, hält sich eben nicht an die vorschriften.
Das kann man ruhigen gewissens tun:
Der Gesetzgeber hat verkehrschilder einfach so dem Verwaltungsakt ( speziell: Allgemeinverfügung ) zugeordnet. Damit ist auch ein rechtswidriges verkehrsschild zu befolgen. Das erklärt diese schlamperei der behörden. Wäre ein Schild eine verordnung, wäre sie nichtig, wenn sie rechtswidrig ist. So aber hat sich die staatsgewalt aus der verantwortung gestohlen. Warum sollte ich päpstlich wahrscheinlich rechtswidrige anordnungen befolgen, wenn der gesetzgeber so großzügig mit fehlern der staatsgewalt umgeht?
Der Gesetzgeber hat Ordnungswidrigkeiten dem Strafprozess unterworfen, nicht dem Verwaltungsprozess. Damit wird bsp. nicht der Bußgeldbescheid, sondern nur die Tat bewertet. Somit muss man in vielen Fällen mit einem rechtswidrigen Bußgeldverfahren und Bußgeldbescheiden leben und wird trotzdem verurteilt.
Dass unsere beschilderung der verfassung geschuldet ist, - ich hoffe das lernt man nicht wirklich in der polizeischule - ist nicht wahr. Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte. Wenn der Staat einfach so mit hinweis auf seinen "schutzauftrag" für grundrechte ( bsp. leben ) in andere grundrechte eingreifen müsste ( bsp. Handlungsfreiheit ), wären die grundrechte wertlos. Eine SchutzaPFLICHT hat der Staat nur in engen grenzen. Er muss das minimalste machen, damit das Grundrecht an sich nicht in Frage gestellt würde ( bsp. Strafbarkeit und Strafverfolgung des Totschlags ). Er hat zwischen Untermaßverbot ( bsp. Schutz des Lebens dch. das StVG ) und Übermaßverbot ( Einschränkungen der anderen Grundrechte durch bsp. das StVG ) einen sehr weiten Spielraum. Das sich die deutsche Staatsgewalt über StVG, StVO bis hin zum einzelnen Schild eher dem Übermaßverbot annähert ist mit der verfassung nicht zu erklären. Einen Erziehungsauftrag gibt es im Grundgesetz nicht.
Sicherheit im Straßenverkehr hat keiner der politiker im sinn ( außer er ist beschränkt ). Wählerfang. Einbremsen, Drosseln, Verbote und Abzocke der Fahranfänger kommen bei einigen personengruppen wie müttern, sonntagsfahrern und alten besserwissern sehr gut an.
majestic_morpheus
19.10.2006, 08:54:51
... Einbremsen, Drosseln, Verbote und Abzocke der Fahranfänger kommen bei einigen personengruppen wie müttern, sonntagsfahrern und alten besserwissern sehr gut an.
PROTEST :!: :lol:
Den Rest sehe ich ähnlich!
Immer wenn wir über Politik reden, fällt dein Name. Das ist doch was :mrgreen:
berndy
19.10.2006, 08:55:28
Dass unsere beschilderung der verfassung geschuldet ist, - ich hoffe das lernt man nicht wirklich in der polizeischule - ist nicht wahr. Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte. Wenn der Staat einfach so mit hinweis auf seinen "schutzauftrag" für grundrechte ( bsp. leben ) in andere grundrechte eingreifen müsste ( bsp. Handlungsfreiheit ), wären die grundrechte wertlos. Eine SchutzaPFLICHT hat der Staat nur in engen grenzen. Er muss das minimalste machen, damit das Grundrecht an sich nicht in Frage gestellt würde ( bsp. Strafbarkeit und Strafverfolgung des Totschlags ). Er hat zwischen Untermaßverbot ( bsp. Schutz des Lebens dch. das StVG ) und Übermaßverbot ( Einschränkungen der anderen Grundrechte durch bsp. das StVG ) einen sehr weiten Spielraum. Das sich die deutsche Staatsgewalt über StVG, StVO bis hin zum einzelnen Schild eher dem Übermaßverbot annähert ist mit der verfassung nicht zu erklären. Einen Erziehungsauftrag gibt es im Grundgesetz nicht.
Das kann und will ich so nicht stehen lassen.
Art. 1 Abs. 3 GG:
Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Daraus leitet sich ab, dass der einzelne Bürger auch bei Ruhestörungen usw. sich an die Polizei, besser Obrigkeit, wenden kann, die dann das Recht des Einzelnen durchsetzt. Genauso sehe ich das bei den Beschilderungen. Die haben ja nicht die Aufgabe den Bürger zu knechten, sondern ganz im Gegenteil, für seine Sicherheit zu sorgen und ihn vor anderen Bürgern zu schützen.
Ebenso wird aus Art. 1 Abs. 3 GG die Pflicht des Staates abgeleitet Selbstmörder daran zu hindern sich selbst das Leben zu nehmen.
Dieser Schutzanspruch des Bürgers an den Staat besteht und daraus ergibt sich z.B. auch die Verkehrssicherungspflicht der öffentlichen Verwaltung, sonst bräuchte man keine Verkehrsregeln. Was störts den Staat, wenn sich seine Bürger gegenseitig tot fahren.
Edit:
Ach ja nochwas, dass wir bald in einem solchen Schilderwald unterwegs sind, dass sich keiner mehr auskennt, liegt z.B. an den Bürgern, die meinen, sie müssten sich über alle allgemeinen Regeln hinwegsetzen.
Habt ihr auch mal darüber nachgedacht?
Wenn sich jeder an § 1 Abs. 1 und 2 StVO halten würde, bräuchte man weit weniger regelnd einzugreifen.
majestic_morpheus
19.10.2006, 09:22:28
Man kann die Bürger aber auch in Watte packen!
Es ist halt immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Es gibt definitiv zu viele Verkehrsschilder, teilweise sogar so viele, daß man bei erlaubter Geschwindigkeit nicht mehr in der Lage ist alle Informationen aufzunehmen!
Eindeutig richtig. Ich habe in meiner Stadt mal an einer Kreuzung die Schilder gezählt, die für mich als Fahrer relevant sind, es sind 16! Die zu erfassen ist unmöglich, es sei denn man hat aufgrund der langen Rotphase die Zeit dazu.
@Berndy: Ich glaube, du machst es dir zu einfach. Zu behaupten, der Staat hätte die Pflicht, alles mit Beschilderung zu regeln steht im Wiederspruch zur Pflicht des Einzelnen, umsichtig und vorsichtig zu handeln (§1). Laut deiner Aussage müsste der Staat alle Schilder und Strassen regelmäßig von z.B. Schnee befreien, um seiner Fürsorgepflicht nachzukommen. Das dies nicht passiert, ist keine Spekulation...
berndy
19.10.2006, 09:35:54
Was du mit durchsetzen meinst bedeutet mehr Kontrollen und härtere Strafen!
Ihr müsst mal mit den Bürgern sprechen, die in einer bisher ruhigen Straße wohnen, in der seit kurzem, weil die Hauptdurchgangsstraße gesperrt ist, mehr Verkehr läuft, wie die nach mehr Schildern und mehr Kontrollen schreien.
Es ist unglaublich, wie die sich über 200 Autos am Tag aufregen können.
ricky2000
19.10.2006, 10:21:42
Die Verkehrsregelung ist viel zu präventiv ausgelegt. Es wird versucht, für jede einzelne Situation, genaue Regeln zu finden und das auch noch per Schilderwald an der Straße zu kommunizieren.
Die Folge ist, dass a) viele Leute glauben, genaustens Bescheid zu wissen und in diesem Rahmen glauben, immer im Recht zu sein und b) eigentlich doch keine Ahnung haben, weil sie´s nicht mehr überblicken.
Das führt dann dazu, dass die Leute so auf ihrem Recht bestehen, dass viele beispielsweise draufhalten und Hupen, wenn ihnen einer die Vorfahrt nimmt statt mal zu bremsen. Teilweise bestehen die Leute natürlich auch auf vermeindlichen Rechten, die sie gar nicht haben...
Ich fände es viel sinnvoller, die Regeln und Beschriftungen zu vereinfachen und tatsächlich passierte Dinge konsequent zu bestrafen.
§1 (Gegenseitige Rücksicht) zum wichtigsten und zentralen Paragraphen machen und den Leuten klar machen, dass nur sie alleine für ihr Handel verantwortlich sind. Das heisst auch, dass man z.B. die "Schuld" an einem Unfall mehr auf beide Beteiligten verteilt, so dass ALLE Leute mehr darauf achten, keinen Crash zu bauen. Dass man Schiss hat, ein Kind umzufahren und damit richtig in der Scheisse zustecken, wenn man 60 an der Schule fahren will und nicht "Angst" vor 30€ "Strafe". Dann kann man auch mal drauf pfeifen, wenn einer irgendwo im nirgendwo mal 130 auf der Landtraße fährt, solange er sich im Umgang mit anderen zusammenreisst.
Aber genau dieses eigenverantwortliche Handeln wird uns nicht zugetraut. Viele werden sich damit vielleicht auch schwer tun. Aber man muss ja nicht alle behandeln wie kleine Kinder.
Ja, irgendwie fehlt im Regelland das Konzept. Das ist doch auch in der Politik zu erkennen.
Anstatt den Schulden mit weniger Ausgaben zu begegnen werden halt mehr Steuern reingeholt. Es fehlt einfach an Übersicht
zB. ein kleines ca. 400 Meter langes Stück zwischen zwei kleinen Orten bei uns.
50 --> 70-->100-->70-->50-->30 ! 8O Wo liegt denn da der Sinn? 50-->70-->30 und gut is..! :roll:
Ich kann BW und ricky nur zustimmen. Den Leuten wird viel zu sehr das Denken abgenommen!
Wie oft fahren die Leute Zobieartig durch den Verkehr.
Wenn ich das auch machen würde hätte ich gestern meine Vorfahrt genossen und den Radfahrer umgesenst
oder würde auch bei regen 100 fahren!
Es schadet keinem wenn er sich etwas mehr auf weniger aber sinnvollere Schilder konzentriert anstatt zu telefonieren oder zu dösen.
@berndy: geht nicht gegen dich! ich weiß dass du die nicht alle aufgestellt hast! :wink:
In Flames
19.10.2006, 10:49:05
@bäni
also das mit den Geschwindigkeitsbeschränkungen für wenige meter hat mich stellenweise auch schon sehr verwundert, aber was mir bis jetzt immer aufgefallen ist: wenns richtung ortschaft geht, sind die schritte auf den tafeln nie grösser alls 20 km/h.
das heisst nach einer 80er tafel kann nie eine 40ger oder 50ger tafel kommen.
Irgendwo in Niederösterreich hat man anfang des Jahres ein Pilotprojekt gestartet. Da ging es genau um das Thema: zu viele schilder, es wird einem das denken abgenommen.
Man hat dann in einem Ort etwa 2/3 aller Schilder abgenommen (weiss nicht mehr genau aber etwa 65 bis 75%), nur noch die wirklich wichtigen stehen gelassen. Das ganze hat man dann über längere Zeit beobachtet und siehe da: die Unfallzahlen gingen zurück, die Eigenverantwortung der Autofahrer gegenüber Fahrradfahrern und Fussgängern nahm wirklich spürbar zu tun. Bleibt nur zu hoffen dass dieses Modell Schule macht.........
Ich denke auch, dass Prinzip fuktioniern könnte! Super sache, dass es mal getestet wurde.
Naja, die Abstufungen sind an manchen Stellen schon sinnvoll, aber wenn ich schon das nächte Ortsschild sehe weiß ich doch, dass ich irgendwann wieder langsamer werden muss...:roll: aber no comment dazu.
In Flames
19.10.2006, 11:57:13
war ja auch nur das was ich beobachtet habe. dass eine 100er strasse sofort ohne irgendwas in einer ortschaft endet hab ich noch nie gesehen, meistens kommt doch davor noch nen 70er schild.
Sollte nicht so rüberkommen, alls das das eine Vorschrift ist.
majestic_morpheus
19.10.2006, 12:00:52
war ja auch nur das was ich beobachtet habe. dass eine 100er strasse sofort ohne irgendwas in einer ortschaft endet hab ich noch nie gesehen.
Das ist bei mir in der Gegend ziemlich oft der Fall, meist sind die Ortseingangsschilder aber gut sichtbar.
majestic_morpheus
19.10.2006, 12:03:12
In dem Thread hier ist mir eindeutig zu viel Text :evil:
Du brauchts auch nur die Posts lesen, die nicht vom Berndy sind, der Rest erschließt sich von selbst. :wink:
majestic_morpheus
19.10.2006, 12:07:33
Ui, bist du heute wieder Böse 8O
Eigentlich nur ehrlich... :wink:
Allerdings habe ich beim Durchschauen feststellen müssen, dass die längsten Posts gar nicht vom Berndy sind, also Sorry.
berndy
19.10.2006, 20:15:56
So bin jetzt nach 9 Stunden Spätdienst wieder zurück.
Ich bemüh mich ehrlich meine Posts kurz zu halten. Nur gelingt mir das irgendwie nicht.
Ist aber schön, dass ich mit meiner Schreiberei eine Diskussion angezettelt und untrhalten hab.
Auch wenn viele mich vll. für einen engstirnigen Paragraphenreiter halten, bringt diese Disskussion etwas.
Ihr macht euch etwas Gedanken um die Verkehrssicherheit.
Und im übrigen: Die Polizei stellt keine Schilder auf, höchstens ausnahmsweise mal ein Gefahrenzeichen. Wir haben keine Schilder. Das machen die Kommunen bzw. die Straßenmeistereien. Die Polizei hat auch keinen Einfluss darauf, wo Schilder aufgestellt werden, sie hat nur beratende Funktion, zumindest in Rheinland-Pfalz. Aber überwachen, das muss die Polizei.
Darum verkneife ich mir über Sinn und Unsinn von Verkehrsschildern weiteres zu sagen. Nur so viel noch, wenn sie stehen, sind sie zu befolgen, ob sinnig oder unsinnig.
ricky2000
19.10.2006, 21:40:44
Darum verkneife ich mir über Sinn und Unsinn von Verkehrsschildern weiteres zu sagen. Nur so viel noch, wenn sie stehen, sind sie zu befolgen, ob sinnig oder unsinnig.
Was aber nicht bedeutet, dass man sie nicht in Frage stellen darf.
berndy
19.10.2006, 21:58:39
Dürfen darfst du.
Darum verkneife ich mir über Sinn und Unsinn von Verkehrsschildern weiteres zu sagen. Nur so viel noch, wenn sie stehen, sind sie zu befolgen, ob sinnig oder unsinnig.
Mach ich aber nicht, egal wieviel du hier schreibst bäääääh :twisted:
berndy
20.10.2006, 16:55:06
Du weißt, dass die Verwaltungsbehörde dir bei beharrlichen Verstößen gegen die StVO die Fahrerlaubnis entziehen kann?
Das wäre z.B. dann der Fall, wenn du immer wieder wegen Geschwindigkeitsverstößen im Bußgeldbereich auffallen würdest.
Das mag schon sein, aber so leicht ist die Pappe nicht weg, und wenn dann für 1-3 Monate (nein, ich fahr nicht betrunken oder bekifft falls du jetzt damit anfängst).
Ich fahr jetzt schon seit fast 2 Jahren mit der GS und halte mich zugegebener maßen selten an Geschwindigkeitsregeln (haut mich) und das einzige was mir bis jetzt passiert ist waren 15 € Verwarnungsgeld und einmal ein Bußgeldbescheid über 125 €, 4 Punkte etc. p.p. den ich aber nie bezahlen mußte da man sich auf dem Mopped und ein paar Tipps gut aus der Schlinge ziehen kann. Und Fahrtenbuch gabs auch keins.
Die Wahrscheinlichkeit auf dem mopped erwischt zu werden ist eben geringer als beim PKW und bis jetzt kann ich mich nicht beschweren. Und so schnell ist deine Pappe nicht weg.....und wenns mal nen Monat oder zwei sein sollten dann is mir das auch wurscht da ich nicht wirklich auf mein Lappen angewiesen bin und die Strafe dann im Winter antreten kann.
berndy
20.10.2006, 17:10:14
Das ist definitiv nicht richtig. Die Verwaltungsbehörde kann, wenn du wiederholt grobe Verkehrsverstöße begehst, die Pappe im Verwaltungsweg wegen Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen entziehen und dich zu einer med. psycholog. Untersuchung schicken. Das hat mit Suff oder Drogen gar nix zu tun, da gehts um deine innere Einstellung zur StVO!
Deiner Meinung waren schon viele, die dann mit dem ÖPNV fahren mussten.
Die Pappe ist kein Freibrief, die ist schneller weg als man glaubt.
berndy
20.10.2006, 17:11:39
Heute gemeinsam Goose?
Naja...bis jetzt hab ich ja noch eine reine Weste und sollte es mich mal erwischen tut man halt ein bisschen langsamer. Aber ich denke bis dahin werde ich bestimmt noch viel Freude haben :).
gplchris
20.10.2006, 21:55:30
@besserwisser
mein fehler.
@berndy
Nö, Deine argumentation mit Art. 1 III GG ist zirkulär. Da steht, dass die Grundrechte den Staat binden. Da steht nicht, dass sie den so Staat binden, wie Du das auffasst.
Wenn ich mir jetzt den arm absägen will, heißt Art. 1 III GG nur dass der Staat meine grundrechte beachten muss, wenn er etwas dagegen unternehmen will. Art. 1 III bringt also ohne den inhalt der grundrecht gar keine erkennntnis.
Nach jetziger Auffassung von Lehre und Rechtsprechung gehört mein grundrecht zum größten teil mir. Also kann ich mir am arm rumsägen wie ich will. Ich sollte es nur leise machen und dabei keinen belästigen und noch bei Verstand sein. Wer dieses von sich behaupten kann, darf dann munter drauflossägen. Naja, in Bayern vielleicht nicht.
Der Staat hat keine eingriffsbefugnis einen selbsttötung zu verhindern!
Praktisch macht er das, weil der handelnde polizist in den meisten fällen zu recht von appellselbsttötungen ausgehen kann, die gewählte tötungsart andere leute stört oder die person gerade geistig nicht beisammen ist. Wer aber allen ernstes, nach reiflicher überlegung, friedlich ins grab steigt und aufpasst, dass niemand sich niemand durch die selbsttötung gestört fühlt, kann sich "verabschieden". Die Selbsttötungskabine aus Futerama wäre so eine sozial veträgliche Lösung.
Die überlegungen zu diesem theoretischen fall sind sehr wichtig für die beurteilung der sterbehilfe ( passiv und aktiv als gehilfe ).
berndy
21.10.2006, 04:18:53
Deine Auffassung ist nicht mit unseren Gesetzen und Verordnungen in Einklang zu bringen. Alle Gesetze und Verordnungen gründen auf dem GG, welche Rechtsgrundlage sollten sie sonst haben. Sie müssen ja auch konform mit dem GG sein.
Wenn den Staat keine Handlungspflicht träfe, wozu würde er dann eine Unmenge Geld ausgeben um seine Bürger vor sich untreinander und sich selbst zu schützen?
Alle Polizeigesetze beinhalten den Schutz eines Selbstmörders. Der ist zu seinem eigenen Schutz daran zu hindern.
Deiner Auffassung nach wären dann alle solchen Gesetze verfassungswidrig. 8O
Der Staat hat die Grundrechte seiner Bürger zu achten. Das man das in erster Linie als Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat sehen kann, ist wohl auch so gedacht. Aber im Umkehrschluss ergibt sich für den Staat daraus auch die Verpflichtung die Grundrechtsausübung überhaupt erst zu ermöglichen.
Was nutzt dir die Freizügigkeit, wenn keine Verkehrswege bestehen?
Warum sollte der Staat irgendwelche Straßen in die abgelegensten Orte bauen, wenn er nicht muss. Wie siehts den in anderen Staaten aus. Da gibts keine Straßen.
Was nutzt dir das Recht am Eigentum, wenn keiner da ist, der Diebstähle verfolgt? Usw.
Es ist richtig, diese Verpflichtung geht nicht so weit, dass der einzelne Bergbauer sich eine vierspurige Autobahn erklagen kann, aber eine adäquate Verkehrsanbindung schon und wenns nur ein Fußweg ist.
Warum sollte der Staat den sonst seine Bedürftigen unterstützen, wenn er nicht muss. Diese Verpflichtung ergibt sich auch aus Art. 1 Abs. 1 GG die Würde des Menschen. Menschenwürdige Existens z.B. muss dir der Staat ermöglichen. Daraufs ergibt sich dann auch die Verpflichtung keinen verhungern zu lassen.
Und diese Pflichten des Staates seiner Bürger gegenüber führen so weit, dass der Staat auch den Verkehr regeln muss.
Der Staat ist eben auch für die Gefahrenabwehr zuständig um seinen Bürgern ein halbwegs erträgliches Leben zu ermöglichen.
Du machst dir das etwas zu leicht das GG nur als Abwehrrecht zu sehen.
King Madness
21.10.2006, 10:29:21
Wie schön einfach war doch die Zeit, als Selbstmord eine Straftat darstellte und selbst dr Versuch bestraft wurde ...
Mit Tod durch erhängen !
berndy
21.10.2006, 12:00:17
Edit: @gplchris
Und da das hier ein Motorradforum und kein Forum für Verfassungsrechtler ist, könnten wir unseren kleinen Streit beilegen. Ich denke, ich werde dich nicht bekehren und du mich nicht.
Nur eins noch, ich wüsste gerne, ob man dir auch gesagt hat, wo die einzelnen Gesetze ihre Rechtsgrundlage heraus beziehen.
Ohne Rechtsgrundlage kein Gesetz und erst recht keinen Rechtseingriff.
Und in jedem Gesetz muss der Bezug zum GG genannt sein!
Betty.the.Bat
21.10.2006, 13:16:22
Rabarberlabarberrabarberblabla
berndy
21.10.2006, 13:32:32
Ich meinte den -> gplchris.
Wir haben doch keinen Streit. Wir sind vll verschiedener Meinung :wink: aber Streit nee, nee.
ricky2000
21.10.2006, 21:56:24
Ein Schild ist kein Gesetz und begründet sich auch nich unmittelbar auf eines, sondern steht irgendwo, weil jemand entschieden hat, dass eine Notwendigkeit für dieses Schild besteht (dieser jemand ist natürlich gesetzlich legitimiert, Schilder aufstellen zu lassen… blabla). Diese Entscheidung kann aber falsch sein und das Schild kommt wieder weg.
Cherry
22.10.2006, 11:39:46
Ohne jetzt auf die ganze Diskussion um die gesetzliche Grundlagen eingehen zu wollen, wirds mal wieder Zeit, einen Artikel in den Raum zu werfen, der mir sehr aus der Seele spricht ;-)
Der ein oder andere wird sich noch erinnern, daß wir den hier im Forum schon öfter hatte, aber das letzte Mal ist schon ne Weile her.
Daher hier mal wieder (Achtung Link):
Der Kick der Landstraße - Streetsurfing
von Johannis Riegsinger
Herrliche Fahrdynamik, Mensch und Maschine, grandiose Freiheit. Wenn es nicht darum geht, um was geht es beim Motorradfahren dann?
Irgendwann in der Steinzeit kam ein Neandertaler auf die Idee, sich auf den Rücken eines Pferdes zu setzen, anstatt es zu essen. Der brutale Abzug des Gauls muss so bestechend gewesen sein, dass der Neandertaler beschlossen hat, Pferde zum Angasen zu benutzen. Es steckt eben im Menschen. Alles, was schneller ist als er zu Fuß, wird genüsslich zur Brust genommen.
Rasen.
Bis zur Besinnungslosigkeit über die Landstraße brettern. Sich Schräglagen reinziehen, die entgegenkommende Autofahrer mit offenstehenden Mund und völlig fertig den nächsten Parkplatz suchen zu lassen. Warnschilder und Tempolimits großzügig ignorieren, jeden anderen als Gegner und obendrein noch einen Heidenspaß haben. Heizen. Blasen. Jagen. Uuaah!
Klar, nicht jeder will und braucht das. Ist ja auch verboten und gefährlich. Man kann dabei sterben, im Rollstuhl enden, den Führerschein und viel Geld verlieren. Und trotzdem ist das gut durchgewärmte Fahren auf Landstraßen die Essenz des Motorradfahrens. Du hockst auf dem Eisen, drehst am Gas und es geht vorwärts. Einfach nur vorwärts. Es tut so gut, wenn man Beschleunigung nicht am Tacho ablesen muss, sonder spürt, wie es einem die Augen in Richtung Gehirn zieht, die Eingeweide gegen das Rückgrat presst und die Arme längt. Aber es muss gar nicht die Brachialbeschleunigung Marke "Tritt in die Nieren" sein. Es reicht, immer wieder in langen Zügen die Geraden runterzufräsen und zu hoffen, dass eine Kurve kommt. [...] (http://www.ezwebz.com/gs-classic/wir_sie/streetsurf01.htm)
Cherry
berndy
22.10.2006, 13:53:30
:meinung:
Ihr habt Recht, wenn ihr meint, dass Tempo-Limits nicht die Sicherheit erhöhen. Das stimmt voll und ganz, geb ich euch total Recht.
Und die aufgestellten Schilder stellen sogar eine Gefahr dar, wenn man wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt und voll dagegen knallt, wie es vor 3 Jahren einem 20 jährigen Motorradfahrer ergangen ist, der ein 70 km/h Schild mit ca. 150 getroffen hat. Das war eine Schweinerei, 5 Liter Blut auf dem Wirtschaftsweg.
Was das ganze Schilderaufstellen ad absurdum führt, sind Leute die sich partout nicht daran halten wollen, die gefährden die Sicherheit.
Ihr habt vollkommen Recht, mit Schildern bewirkt man nichts. Man könnte die sich sparen, irgendwann sind die ausgestorben, die sich sowieso nicht dran halten wollen.
Das hat was mit der darwinschen natürlichen Auslese zu tun. Überleben tun nur die cleveren.
Cherry
22.10.2006, 14:52:08
Nur soviel: meine beiden einzigen "Stürze" mit der GS (sind mittlerweile auch schon einige Jahre her) geschahen bei Geschwindigkeiten weit unter 100 km/h.
Der erste auf der Heimfahrt vom Bund, weil ich so vor mich hin träumte, plötzlich aufschreckte und der Meinung war, ich würde ne Kurve nicht kriegen und vor Panik gebremst hab (auch hinten). Die Kurve war ne langgezogene Linkskurve, letzte Kurve vor nem Ortsausgangsschild. Gefahren bin ich an der Stelle höchsten 60 (war ja innerorts), der Kurvenverlauf hätte an der Stelle im Nachhinein betrachtet prinzipiell auch 100 oder mehr zugelassen. Sturzursache: Träumerei (eine Woche Bund vorbei, schönes Wetter, heimfahren...), Unkonzentriertheit.
Schäden: paar Meter auf der Straße gerutscht, Kupplungshebel abgebrochen, Mopped paar Kratzer. Hätte bei Verkehr eventuell etwas anders ausgehen können, aber da hätte ich vielleicht auch nicht so vor mich hin geträumt, who knows.
Der zweite nen Jahr später, an nem nassen, kalten Oktoberabend (11 Uhr abends oder so) 30 km von zu hause weg. Ich bin eh langsam gefahren wegen naß und kalt und weil ich schon gemerkt habe, daß ich nicht 100% bei der Sache bin. Dann in einer Rechtskurve so eine Baustellenwarnbake, weil am Gulli dahinter das Gitter fehlte. Ich war in meinem Tran der Meinung, daß ich mit dem Oberkörper (weil Schräglage) nicht an der Bake vorbeikommen würde (im Nachhinein auch Schwachsinn, ich hatte so wenig Schräglage, daß ich da locker hätte drumrumfahren können), also aufgerichtet, gebremst und dann gradeaus 2m Abhang runter in die Wiese gefahren/gerutscht. Schaden: wenn ich beim Abhang runterrutschen nicht mit dem Motorseitendeckel nen Stein erwischt hätte: außer Dreck wäre nix passiert.
Ursache auch hier wieder: Unkonzentriertheit (wegen Nacht und kalt und naß und müde), ich war weit unterm erlaubten Speedlimit.
Es hat mich (nach mittlerweile ca. 80 Mm auf motorisierten Zweirädern) bisher nicht wegen Schnellfahren gelegt, obwohl ich dazu neige, Speedlimits großzügig zu interpretieren.
Die Schlüsse daraus überlasse ich anderen.
Cherry, fährt lieber voll konzentriert zu schnell, als sich sklavisch an die Speedlimits zu halten und dann vor Langeweile zu sterben.
berndy
22.10.2006, 16:45:29
Das muss jeder für sich aus machen.
Denkanstöße gab ja genug. :wink:
Achja lieber berndy....in meiner Wut mußte ich doch vorgestern direkt an dich denken.
War ein bisschen mopped fahren. Auf dem Rückweg ging es dann über eine Art Schnellstrasse wieder Richtung Stadt.
Was war dann natürlich los auf dieser Straße ?!?!?............Fetter langer Stau bis in die Stadt hinein. Da diese beiden Spuren aber ziemlich breit sind und ne Menge Platz in der Mitte ist, war natürlich durchfahren angesagt. Meine Mitfahrerin brach dann aber das durchfahren plötzlich ab da vor uns ein Polizei Wagen im Stau stand und sie noch in der Probezeit ist.
Da ich dann davon ausging dass es auch manchmal nette Polizisten gibt hab ich mich dann geopfert mal einfach zu versuchen an denen vorbeizufahren da ich keine Probezeit mehr hab. Und was passiert als ich neben dem Auto bin???? Fängt natürlich gleich an zu hupen, wild rum zu gestikulieren als hät ich jemand erschossen das ich sofort wieder auf die Spur zurück soll und bla bla bla.
So ein scheiß versteh ich einfach nicht. Es war wirklich ausreichend Platz und so dürften wir dann eine gute halbe Stunde rumstehen nur weil zwei grüne Ameisenficker sich mal wieder daran aufgegeilt haben das alle genauso warten müßen wie sie wobei die zweirädrigen Kollegen der Rennleitung das oft genug (ohne Blaulicht) selber machen. Zum kotzen sowas. :twisted: :twisted:
Ich finde das man vorallem an heißen Tagen so vorgehen muss, da man sonst unter seinen Klamotten umkommt.
Bin mal mit einer Freundin gefahren, die mir immer sagte sie fände es nicht gut wenn Motorradfahrer sich "vordrängeln", als sie dann bei 35 Grad, mit Jacke an, bei mir hinten drauf an der Ampel schwitzte, änderte sie ihre Meinung natürlich für immer :D.
Cherry
23.10.2006, 21:33:09
Da ich dann davon ausging dass es auch manchmal nette Polizisten gibt hab ich mich dann geopfert mal einfach zu versuchen an denen vorbeizufahren da ich keine Probezeit mehr hab. Und was passiert als ich neben dem Auto bin???? Fängt natürlich gleich an zu hupen, wild rum zu gestikulieren als hät ich jemand erschossen das ich sofort wieder auf die Spur zurück soll und bla bla bla.
So ein scheiß versteh ich einfach nicht. Es war wirklich ausreichend Platz
Aber durchschlängeln ist doch VERBOTEN!!! weil krass unsicher und eine Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer (die anderen und euch). Das mußt du schon verstehen, die haben nur aus Rücksicht auf deine Gesundheit so gehandelt.
und so dürften wir dann eine gute halbe Stunde rumstehen nur weil zwei grüne Ameisenficker sich mal wieder daran aufgegeilt haben das alle genauso warten müßen wie sie
Richtig so. Gesetz ist Gesetz, wo kommen wir denn da hin, wenn wir da anfangen ein Auge zuzudrücken =:-O
wobei die zweirädrigen Kollegen der Rennleitung das oft genug (ohne Blaulicht) selber machen. Zum kotzen sowas.
Sowas ist natürlich aufs schärfste zu verurteilen. Ich wette, wenn Berndy solchen Kollegen begegnet, werden die natürlich genauso zur Kasse gebeten wie jeder normale andere Verkehrsteilnehmer.
Cherry
PS: Ironiesmilies dürfen nach Belieben im Posting verteilt werden
PPS: komisch, daß das mit dem im-Stau-nach-vorne-fahren z.B. in Ösiland legal ist und dort prima funktioniert
PPPS: ich könnte ja jetzt z.b. an Sinnlosvorschriften auch unsere tolle Reifenbindung bringen, die ja immer noch viele Moppeds gängelt. Darüber lacht man sich in unseren Nachbarländern auch kaputt
PPPPS: wenn ich mir das alles so in Ruhe überlege: ich bin wirklich wirklich böse und sollte dringend meinen Führerschein abgeben... ich fahre zu schnell, ich drängle mich vor, ich hab schon rechts überholt, ich habs sogar schon gewagt, mit einem Diagonalreifen vorne und einem Radialreifen hinten zu fahren... achja, und überhaupt, die Reifen sind viel breiter als es im Schein steht... das Mopped ist zu laut und die Blinker vorne sind bestimmt auch nicht weit genug auseinander... jaja, ich hör ja schon auf, sonst stehen heute Nacht noch die kleinen grünen Männchen vor der Tür und holen mich ab
@cherry
:lol: :lol: Ich hab mich grad kräftig amüsiert :lol: :lol:
P.S
Cherry, ich will ein Rind von dir :kiss2:
In Flames
24.10.2006, 06:27:34
ist in Deutschland vorschlängeln wirklich verboten? 8O
Ja, aber jeder muss halt selbst wissen ob der Platz reicht oder wie es mit Gegenverkehr aussieht. Ich hab auf dem Heimweg von der Arbeit ne Baustellenampel an der man locker 15 Min. mit schleifender Kupplung vorrollen muss. Das wurde mir echt zu dumm da rumzuwackeln. Aber irgendwie schaffen es die Dosenfahrer so kreuz und quer zu stehen das man halt direkt auf der leeren Gegenspur fahren muss. Habs versucht als keiner kam, wurde dann konsequent und quasi aus Protest nicht wieder reingelassen und stand halt dämlich im weg rum...
Und wenn man den Hals etwas reckt sieht man meiner Meinung nach recht gut ob irgendwo vorne Blaulichter überstehen! :wink:
Naja direkt mit Gegenverkehr wars ja nicht. Aber ihr wisst ja wie ne Baustellenampel arbeitet wenn nur die halbe Fahrbahn zur Verfügung steht. Mir ist halt einfach schon öfter aufgefallen, dass Auto fahrer sich so benachteiligt fühlen, dass sie einem regelrecht sauer sind. Am besten stellt man sich halt an die Spitze der Reihe. Aber ob da Platz ist oder ob man schon fast auf der Kreuzung steht sieht mam erst wenn man da ist.
Naja...alles könnte so einfach sein. :roll:
berndy
24.10.2006, 09:00:09
8O Genau deswegen solls ja auch verboten sein. :wink:
Stimmt schon. Is doch wie mit allem. Aber wenn man die Situation gut überblicken kann, genug Platz als Sicherheit da ist und man niemanden behindert oder gefährdet kann man ja mal ne Ausnahme machen. (Also fast nie! :wink: )
Lord Loyd
24.10.2006, 09:08:12
Ist halt immer so ne Sache mit den Dosenfahrern.
Einige machen extra Platz und andere versperren einem ablichtlich den Weg.
die sind ja nur neidisch auf uns weil die sich nicht verbeimogeln können
Dabei wissen die es gar nicht zu schätzen wenn sie sich im Stau zurücklehnen und den Arsch plattsitzen können während sie kippelfrei dahinkriechen! :lol:
Lord Loyd
24.10.2006, 09:24:55
die sind ja nur neidisch auf uns weil die sich nicht verbeimogeln können
Wieso eigentlich?
Die dürfen uns doch sogar im Überholverbot überholen wenn sie dabei keine durchgezogene Linie überfahren! (Nur mehrspurige Fahrzeuge dürfen nicht überholt werden!)
Ich nehme es an, weil ich die ganzen Motorradfahrer beneide und mir meine Suzi herbeiwünsche, wenn ich grad in einer Dose im Stau stehe.
Wer würde bei einem Stau nicht gerne einfach vorbeifahren?
Cherry
24.10.2006, 15:25:09
Wieso eigentlich?
Die dürfen uns doch sogar im Überholverbot überholen wenn sie dabei keine durchgezogene Linie überfahren! (Nur mehrspurige Fahrzeuge dürfen nicht überholt werden!)
Ja danke, daß du mich daran erinnerst. Noch so eine supereinsichtige Verkehrsregel. Zumal ja auch Mopped so lange zum überholen brauchen, während ne Dose mal fix vorbeigeflitzt.
Cherry
PS: um meine Liste von oben zu ergänzen: ich hab auch schon im Überholverbot überholt, und dabei sogar eine doppelte durchgezogene Linie überfahren... böserböser Cherry
PPS: wo ich so drüber nachdenke: so langsam frag ich mich, gegen welche Verkehrsregel ich eigentlich noch nicht verstoßen habe?
PPPS: merkt man sehr, daß ich die Straßenverkehrsvorschriften mehr als grobe Empfehlung betrachte, die man im Einzelfall gerne mal ignorieren kann?
PPPS: merkt man sehr, daß ich die Straßenverkehrsvorschriften mehr als grobe Empfehlung betrachte, die man im Einzelfall gerne mal ignorieren kann?
JA :lol: :lol: :lol:
aber solange man nicht gegen empfehlungen des gesunden menschenverstand verstoesst ... ;)
PPPS: merkt man sehr, daß ich die Straßenverkehrsvorschriften mehr als grobe Empfehlung betrachte, die man im Einzelfall gerne mal ignorieren kann?
JA :lol: :lol: :lol:
aber solange man nicht gegen empfehlungen des gesunden menschenverstand verstoesst ... ;)
Tut er nicht!
Cherry fährt definitiv nicht kopflos!
hab ich doch auch nich gesagt :!:
damit wollte ich blos sagen, dass man die vorschriften oft etwas grosszuegiger auslegen kann, solange man nicht kopflos unterwegs ist.
aber darueber wie grosszuegig man es kann will ich jetzt aber eigentlich nicht diskutieren, ich glaub davon steht schon genug im forum ;)
Wieso eigentlich?
Die dürfen uns doch sogar im Überholverbot überholen wenn sie dabei keine durchgezogene Linie überfahren! (Nur mehrspurige Fahrzeuge dürfen nicht überholt werden!)
Ja danke, daß du mich daran erinnerst. Noch so eine supereinsichtige Verkehrsregel. Zumal ja auch Mopped so lange zum überholen brauchen, während ne Dose mal fix vorbeigeflitzt.
Cherry
PS: um meine Liste von oben zu ergänzen: ich hab auch schon im Überholverbot überholt
Hmm Mist, wußte gar nicht das es sowas auch für moppeds gibt.
Zack3
24.10.2006, 21:06:29
Manche Verkehrsschilder wurden "kopflos" aufgestellt. Manche Verkehrsregeln wurden von "Kopflosen" erdacht!
Zack3
24.10.2006, 21:08:03
auf manchen Strassen wurden von Kopflosen die Kurven vergessen :evil:
Richtig!
PPS: wo ich so drüber nachdenke: so langsam frag ich mich, gegen welche Verkehrsregel ich eigentlich noch nicht verstoßen habe?
PPPS: merkt man sehr, daß ich die Straßenverkehrsvorschriften mehr als grobe Empfehlung betrachte, die man im Einzelfall gerne mal ignorieren kann?
:anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: Heil meinem neuen Gott :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet: :anbet:
gplchris
25.10.2006, 18:13:28
Ihr werdet lachen. Ein Gericht hat tatsächlich mal eine geldbuße aufgehoben, weil es meinte, Überholverbote gelten nicht für motorräder, wenn die Überholgefahr aufgrund der besseren Beschleunigung vorn vornherein nicht gegeben ist. Wurde leider kassiert. Wenn mehr Richter und Verkehrsminister motorrad fahren würden ( jetzt nicht bwm oder chopper ) sähe alles entspannter aus.
PS: Also wenn der Verfassungsschutz dieses Forum unterwandert hat, landet Cherry wohl im Butterturm. Für einen Eintrag in Sat 1 "Hall of Fame der gewissenlosen Raser" reichts allemal.
Ghost
25.10.2006, 19:30:24
Ich wurde im April geblitzt.
Vielleicht war ich ja zu schnell.
Hab nie wieder was gehört.
Naja, hab mal gehört das die mobielen Blitzer nur bis
250km/h blitzen können.
Also immer schön legen & Gas geben wenn ihr ne Blitze seht.
Gruß
Ghost
PS: Also wenn der Verfassungsschutz dieses Forum unterwandert hat, landet Cherry wohl im Butterturm. Für einen Eintrag in Sat 1 "Hall of Fame der gewissenlosen Raser" reichts allemal.
Dann muß wohl die gesamte schnelle Gruppe vom Eifel-Treffen mit einsitzen oder kommt ins Fernsehen! 8)
oder beides wenns ne doku über z.b. "knastaltag" is :mrgreen:
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