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Was ist denn an deinem Öl im Detail besser? Zitat:
Erklär doch mal bitte, was das mit der Kolbengeschwindigkeit zu tun hat und wie sich eine Druckölschmierstelle von einem hydrodynamischem Gleitlager unterscheidet? Ist die Druckölschmierstelle eventuell sogar hydrostatisch? Welchen Druck braucht man denn da? Hat das vielleicht mit dem Stick-Slip-Effekt oder sogar mit dem Dunning-Kruger-Effekt zu tun? Erklär mal, du hast scheinbar Ahnung! :-) |
Mit meinem minimalen Fachwissen möchte ich einfach mal zu bedenken geben, dass die mittlere Kolbengeschwindigkeit nicht nur von der Drehzahl sondern auch vom Hub abhängt.
Hochdrehende Motoren haben i.d.R. einen niedrigen Hub, langsamdrehende einen höheren Hub. Da Geschwindigkeit ja Weg in einer Zeiteinheit (gewöhnlich m/s) beschreibt, kann es durchaus sein, dass langsamdrehende, langhubige Motoren eine höhere mittlere Kolbengeschwindigkeit als hochdrehende Kurzhuber haben. Aber das hängt eben von der Konstruktion des Motors ab. Es gibt eine Tabelle, in denen Pkw-Motoren eine etwas höhere Kolbengeschwindigkeit als Motorradmotoren haben. Da sollte man aber auch wieder vorsichtig sein weil da nicht angegeben wurde, welche Motoren als Referenz genommen wurden. https://de.wikipedia.org/wiki/Kolben...windigkeit.png Man kann nicht immer nur von der Drehzahl direkt auf die Kolbengeschwindigkeit schließen ohne den Hub mit zu betrachten. Da ich eben nicht über das notwendige Wissen verfüge, vertraue ich auf das Wissen und die Erfahrung der Suzuki-Ingenieure und nehme einfach das Öl, mit den vorgegebenen Spezifikationen. Aber das ist eben nur :meinung: Soll jeder machen wie er will. Ich finde dünneres Öl bei der GS nicht von Vorteil. Allerdings schließe ich den Dunning-Kruger-Effekt als Ursache für eine rutschende Kupplung oder Mangelschmierung aus. |
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Ich erinnere mich aber an SAE 10W-40 und API SE bzw. SF als Mindestanforderung, nicht schlecht, oder? :mrgreen: Ja, nicht schlecht, und diese Anforderungen erfüllt heutezutage jedes Synthetische Öl locker. Und ja , ich kenne mich aus, du aber offensichtlich auch, also alles gut. Kein Grund deswegen hier eine wissenschaftliche Diskussion loszubrechen. Es reicht doch wenn ich Dir sage dass Du dich auskennst. Und jeder fährt sein Öl. |
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Nix für ungut aber mir bringt das hier nix! :wink2: |
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Wen wolltest Du eigentlich veräppeln? Nur mich , oder die restlichen Kollegen hier auch? |
Die restlichen Kollegen können vermutlich lesen ...
... deine Frage erübrigt sich also. |
Um wieder aufs Thema zu kommen: ich habe mir wieder ein mineralisches 10W40 gekauft, auch wenn ich auch bei niedrigeren Temperaturen mit ihr fahre.
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und deswegen erübrigt sie sich auch nicht |
Fahre auch im Winter bei Minustemperaturen mit teilsynthetischem 10W-40. Läuft seit 98500km. Beim Vorbesitzer lief die GS 9 Jahre mit dem gleichem Öl und einer Laufleistung von 6Tkm. Von daher, viel Geschrei um nichts. Es muss halt nur genug drin sein. Dennoch: Jeder wie er mag, aber ich halte das teure Öl für rausgeschmissenes Geld. :pop:
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Ich bin in meinen 3 GSen Sommer wie Winter teilsynthetisches 10W-40 mit JASO MA gefahren. Und wenn sie anfingen mir zu viel Öl zu verbrauchen dann habe ich auf 20W-50 gewechselt. Ölverbrauch wurde damit wieder signifikant geringer.
@3y3joe Du brauchst mich hier nicht anzuschwärzen, dass ich andere veräppelt hätte. Ich habs dir oben rot markiert. :wink: |
Ist dann die 50 für den Ölverbrauchsrückgang verantwortlich? Wenn ja, einfach deshalb, weil es bei hohen Temperaturen höherviskos (oder heißt es hochviskoser?) ist?
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Keine Ahnung:), würde auf höherviskos tippen.. aber höhere Viskosität stimmt auf jeden Fall:) Wenn die Viskosität höher ist, dann ist die Brühe eben bei der gleichen Motortemperatur zähflüssiger als beispielsweise ein 40 Öl. Und wenn Du dann nen ausgelutschten Motor hast, dann sabbert eben bei dickerem Öl etwas weniger Brühe durch den Spalt an den Ölabstreifringen und den Ventilschaftdichtungen. Ich hab meine GS mit 10tkm gekauft, und bei 35tkm bin ich dann umgestiegen auf 5W40 Synthetik Autoöl. Jetzt hat sie 77tkm und der Ölverbrauch liegt bei 0,5 l auf 5000 km. Wer weiss, hätte ich anderes Öl genommen, dann müsste ich jetzt vielleicht auch so langsam auf 20W50 umsteigen:) |
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Und auf die bessere Schmierfähigkeit eines 10ers bei kaltem Motor kann man beim ausgeluschten Motor dann auch verzichten. Ich habe übrigens erst bei 95.000 km angefangen 20W-50 zu benutzen weil mir ein Ölverbrauch von bis zu 0,5L/1000km im Sommer lästig wurde. Gekauft habe ich die Gurke übrigens mit 78.000 km, etwas zu wenig Öl drin und war "erst" 7. Besitzer. Die Vergaser habe ich dann mal richtig entdrosselt nachdem da bisher offensichtlich viel rumgemurkst wurde. Insgesamt wurde das Mopped vorher also ziemlich schlecht behandelt. Diese GS war damals eine kurze Übergangslösung für mich und alle Kumpels hatten deutlich mehr Leistung aber nicht mehr Spaß! Mit etwas kürzerer Übersetzung und noch der ersten Kupplung verlor sogar das Vorderrad öfter den Bodenkontakt. Geschont habe ich den Motor also ganz bestimmt nicht aber wenigstens warm gefahren bevor ordentlich gedreht wurde. Insgesamt also kein Grund davon abzuleiten, dass ich hohen Ölverbrauch hatte weil das von mir verwendete Öl schlechter war! :wink: Und noch was zu den Spezifikationen allgemein: Die Norm JASO MA einzuhalten ist sinnvoll weil die API-Spezifikationen keinen minimalen Reibwert für Ölbadkupplungen definieren. Es reicht also nicht unbedingt nur die Mindestanforderung an die API-Klassifizierung einzuhalten. Auch wenn jemand schon zigtausende Kilometer problemlos mit modernem Autoöl fährt ändert das daran grundsätzlich nichts, das ist nur anekdotische Evidenz. Ein modernes Autoöl kann funktionieren, es muss aber nicht! |
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Was die anekdotische Evidenz angeht, nun nicht nur bei den GS Fans sonder auch bei anderen yougtimern kommt oft synthetisches Autoöl zum Einsatz solange die Kupplung greift, das ist durchaus Usus, und wenig ignorante und rechthaberische Kollegen wissen das. |
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Stört es dich? :mrgreen: Und nicht persönlich werden! :wink: |
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Leider sind diese Werte oft gut gehütete Geheimnisse, sodass ein Vergleich schwer ist. Manche Hersteller sind aber vorbildlich und geben diese Daten Preis. Mein Öl der Wahl ist immer Ravenol, da hat z.B. das 5W40 Mopped Öl ein NOACK von 10,4% und das 20W40 ein NACK von 8,8%. Also rein statistisch betrachtet (auf 3000ml gesehen), verdampft bei dem 5W40 Öl (0,852) theoretisch 265g Motoröl, beim 20W40 (0,876) 231g. Also gut 30g weniger. Je nach Dichte, sollten das im Kopf überschlagen 50ml sein? Hört sich erstmal nicht viel an, in Kombination mit den anderen Faktoren aber nicht unerheblich. Wobei hier der Unterschied recht klein ist. Bei den TOP vermarkteten Ölen hast du bei 0W30 z.T. 15% Verlust. |
Am Rande:
Schön, dass hier mal wieder ein ernsthafter, nicht abgewürgter Ölthread läuft. Wirklich. Schade, dass -BW- hier die Leute so anmault. Lesen können alle, ob Text rot oder schwarz ist, ist doch wurscht. -BW-, nicht nur als neuer Benutzer ist das nervig. :dagegen: Euch allen einen freundlichen und lustigen Tag! |
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Klar , das hat er sicher gesehen, aber der letzte Beitrag war vom 20.9. und der war recht interessant zu dem Thema ÖL:)
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Nö, hab ich nicht gesehen.
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Ich habe einen angemault, nicht die Leute ... und ganz so neu bin ich dann doch nicht: 2006 war mein erstes Forumstreffen! Aber viel Spaß noch im Forum, Neuling. :mrgreen: |
Ja ne, ist klar.
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Was genau hast du jetzt nicht geglaubt?
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Lassen wir das. Das führt zu nichts.
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Komisch, daß Ölfreds häufig so enden...
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Tja manche müssen ja alte Kamellen wieder hervor holen! Hat wohl der BW viel Langeweile :-P :-P :-P
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Anscheinend reicht die Langeweile aber, um diesen Öl-Thread mit Posts zu füllen, die nicht zum Thema gehören. Wäre schön, wenn alle Beteiligten das jetzt einstellen würden. Danke.
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