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Gs 500 übersetzung ändern?
Hallo!
Ich möchte bei meiner GS 500e die Übersetzung so abändern dass ich im ersten Gang problemlos einen Gaswheele mache und sie in allen Gängen sauber hochdreht (Im 5 u. 6 Gang mehr man ja dass sie sich nicht mehr so leicht tut.) Was empfehlt ihr? |
Ich empfehle dir das aus dem kopf zu schlagen!
Für nen Gaswheely musst die die GS extrem kurz übersetzen, dann is bei 120km/h vermutlich schon Schluß. Das Ritzel bekommt man noch mt 17 Zähnen (mehr passt evtl. nicht rein). Das Kettenrad musst du dir anfertigen lassen, da es da nichts passendes von der Stange für die GS gibt. Das das Ganze illegal ist weißt du?! |
Re: Gs 500 übersetzung ändern?
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Nö wusste ich eigentlich nicht.
Nur habe ich schon mit dem Gedanken gespielt mir ne Lc 4 als Spaßgerät zuzulegen. Aber eben nur in dem Fall wenns mit der Gs nicht möglich ist. Dankeschön. |
Durch die Änderung der Übersetzung änderst du das Abgas- und Geräuschverhalten. Und wenn was in Deutschland die Betriebserlaubnis erlöschen lässt, dann sowas ;)
Zumal ich nicht glaube, dass die Standrohre oder das Lenkkopflager das harte Aufsetzen nach dem Wheely lange mitmachen. |
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Da war ich wohl etwas unkonzentriert... Für kürzere Übersetzung braucht man natürlich ein Ritzel mit weniger Zähnen und ein Kettenrad mit mehr Zähnen. Beim Ritzel ist wohl bei 14 Zähnen Schluß, weil die Kette nicht viel kleinere Radien verträgt... |
Moin,
also der dealer meines vertrauens hat für die gs alukettenblätter durchgehend von 41 bis 48 zähne. je nachdem wie sehr man das ganze ändert, braucht man dann aber evtl. auch eine längere kette. |
Was würden die Kosten?
sicherlich >>40€/Stück, oder? |
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Gruß Sven |
Habe auf meiner GS nen kleines Ritzel seitdem geht sie ein Stück besser dreht besser raus, also ich würds wieder machen ;-)
Gruß Ronny |
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Ich würde mal annehmen wollen, dass sich die Ingenieure von Suzuki schon etwas bei der Übersetzung gedacht haben.
Ein allgemeingültiges Optimum gibt es für dieses Problem natürlich nicht. Eine Übersetzung der Motordrehzahl zur Umlaufgeschwindigkeit des Antriebsrades wird immer ein Kompromiss bleiben, der davon bestimmt ist, auf was man größeren Wert legt. Suzuki wird da sicher auf Alltagstauglichkeit, Haltbarkeit und Fahrbarkeit geschaut und dafür das beste Konzept genommen haben. Geht man davon ab, wird man in anderen Bereichen Nachteile verschmerzen müssen. Eine kleinere Gesamtübersetzung bedingt erhöhte Drehzahl, mehr Verbrauch und höheren Verschleiß und dafür ist im Allgemeinen die erreichbare Vmax auch geringer. |
Um das beurteilen zu können, müsste man nun die Parameter, die sich Suzuki als Ziel gesetzt hat, kennen.
Es kommt doch darauf an, was du haben willst. Sicherlich spielte da auch die kostengünstigste Variante eine Rolle. Suzuki will doch mit der GS vorrangig Geld verdienen und uns nicht ein optimales Motorrad hinstellen. :wink: Edit: Bei aller Rechnerei darf man auch nicht übersehen, dass es bei Zahnrädern keine Nachkommastellen gibt, es gehen nur ganzzahlige Zahnanzahlen. Alleine deshalb wird man nur näherungsweise an das Optimum kommen, egal welchen Aufwand man treibt. |
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Um das ganze mal abzukürzen:
Serienmäßig ist die GS mit 16/39 imho zu lang übersetzt. 15/39 (oder 16/41 bzw 16/42) paßt besser zum Leistungsvermögen des Motors. Gaswheelies gehen damit aber trotzdem noch lange nicht. Mit 15/39 ist die Endübersetzung um knapp 7% kürzer, Topspeed bleibt gleich (die Motorleistung ist nicht ausreichend, um im 6. den Motor komplett auszudrehen), im Spritverbrauch macht sich's bei mir nicht bemerkbar (die letzte Tankfüllung hab ich ca. 5.3 Liter auf 100 km abgefackelt bei nicht grade langsamer Gangart). Ich hatte auch mal 14/39, geht auch gut, aber dann schafft man es durchaus mal, im 6. in den roten Bereich zu drehen. Für reines Landstraßenfahren vielleicht akzeptabel, für Langstreckenfahrer eher nicht. Eventuell war auch das durch die kurze Übersetzung erhöhte Drehzahlniveau eine der Ursachen (neben Schlamperei bei der Ölkontrolle) für den Motorschaden der ersten GS, zumal ich zum damaligen Zeitpunkt ziemlich viel Langstrecke (regelmäßig zwischen FFM und Ilmenau gependelt) gefahren bin. Was die Legalität angeht: ich bilde mir ein, irgendwo mal was von gelesen zu haben, daß Übersetzungsänderungen im kleien Umfang (was bei 7% oder so) eintragungsfrei oder zumindest einfach eintragungsfähig sind. Aber ich weiß nichtmehr, wo ich das her hab. Wenn jemand was dazu einfällt: immer her damit. Ansonsten: ob du vorne 15 oder 16 Zähne fährst, kriegt eh keiner mit. Cherry |
Zitat:
weiss es zwar nich, aber damit koennte es vielleicht gehen ... auch wenn die uebersetzung dann schon so kurz ist, dass sie wirklich (fast) sinnlos ist. |
Also um so kleiner die Übersetzung um so beser gehen auch Gaswheelis, schau mal solche Stuntcrew Videos an was die hinten für nen riesen Kettenrad haben . 8O
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