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Richtig anbremsen - wie ists "richtig"
Da ich mittlerweile die 20Tkm Grenze überschritten hab, und denke das ich so langsam auch etwas Erfahrung und Sicherheit hab fahre ich zunehmend auch mal etwas sportlicher.
Eins ist mir dabei aufgefallen: Wenn ich eine Kurve anfahre, bei der man permanent am Gas bleibt (kein Motor-/Bremsen) klappt alles wunderbar, und Schräglage ist kein Problem. Wenn allerdings eine Kurve kommt, die hartes Anbremsen benötigt ist meist auch Runterschalten notwendig. Beim Auskuppeln sinkt die Drehzahl und erzeugt beim Einkuppeln Motorbremsen. Das führt dazu, das ich beim Einlenken immer etwas Angst habe, das die Haftung für Kurve und das Drehen des Motors nicht ausreicht; die Schräglage ist dann auch nicht besonders. Teilweise hoppelt/blockiert das Hinterrad auch kurz (vor dem Einlenken). Die Frage ist jetzt: Mach ich was falsch? Bzw. wie macht man das denn richtig? In der Kurve kuppeln soll man ja eigentlich nicht, andererseits sind die Lastwechselreaktionen bei Gasgeben in Schräglage auch nicht zu unterschätzen. Bremst/lenkt ihr ausgekuppelt ein, oder fahrt ihr enge Kurve eingekuppelt? |
Nach moeglichkeit vor der Kurve runterschalten und auch schonwieder einkuppeln. Das mach ich beim normalem Fahren zwar auch nicht immer, aber beim sportlichen Fahren sollte man das schon machen (sofern man nicht gerade eine Anti-Hopping Kupplung hat - und selbst dann waer's wohl besser).
Das stempelnde Hinterrad vor der Kurve, weil man nicht feinfuehlig genug eingekuppelt hat, ist nicht weiter tragisch. In voller Schraeglage kann es einem dann aber recht schnell vom Bock holen. |
ps: Generell gilt eigentlich, dass man eine Kurve am besten mit leichter Beschleunigung durchfahren sollte. Weil man durch den geringeren Radius der Reifenflanken eh schon Geschwindigkeit verliert und ausserdem wird durch Beschleunigen das Vorderrad entlastet (Man will ja keiner Rutscher provozieren)
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ja, so hab ich das auch immer gehandhabt, nur bin ich dann im Schiebebetrieb in die Schräglage rein und hab dabei ein mulmiges Gefühl. Man merkt halt, dass das Hinterrad "zieht"
Mit Kupplung oder Gas ist es halt irgendwie angenehmer |
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Genau, soweit war ich auch schon mit den Gedanken (und Erfahrungen). Aber ist das nicht irgendwie paradox, das man erst stark bremst, um dann kurz vor der Kurve wieder aufs Gas zu gehen?
Optimalerweise sollte man doch bremsen, einlenken und ab Scheitelpunkt wieder nach können Gas geben? (oder gilt das nur für 4-Räder) |
naja, da ich noch wohin muss, werd ichs jetzt wohl gleich mal ausprobieren.
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oki!
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Hab erst ein Viertel deiner Laufleistung hinter mir. Bei mir ist's immer so als wuerde ich 'ne Aufwaermphase brauchen. D.h., wenn ich 'ne kurvenreiche Strecke fahre, dann sind die ersten nicht so tief gefahren, aber je mehr Kurven kommen, um so tiefer geht's dann.
Kurven bergab zu fahren fand ich auch etwas gewoehnungsbeduerftiger als bergauf. Bergab find ich Motorbremse ganz hilfreich, da es einfacher ist in der Kurve am Gas zu ziehen, als zu bremsen. Grundsaetzlich sind mir Linkskurven lieber, hab ich mehr Vertrauen runterzugehen. Weiss nicht warum, ist aber so. Ein Bekannter meinte, dass jeder Mopedfahrer eine Lieblingsseite hat. Am schoensten sind hier so Uebergehungsbruecken. Haben hier 'ne Landstrasse, wo man zum Linksabbiegen rechts raus faehrt und dann ueber eine langgezogene Linkskurve die Landstrasse ueberfaehrt. Wenn ich kein Auto vor mir hab, kann ich da ganz locker mit 100km/ h durch und komme dann auch recht tief. Naja, fuer meine Verhaeltnisse. Da bei mir noch nichts geschliffen hat (was ich auch versuche zu vermeiden, da mir's Moped zu schade ist), bin ich warscheinlich noch Lichtjahre von einigen Profis hier im Forum entfernt. Und grundsaetzlich veruche ich auch vor der Kurve mit dem runterschalten fertig zu sein und ziehe auch durchgehend etwas am Gas. Nur wenn ich 'ne Kurve mal falsch einschaetze (oder ploetzlich eines dieser miesen Schlagloecher mit halber Radtiefe auftaucht), dann schalte ich auch in der Kurve runter, wobei dann natuerlich vorsichtiger gefahren (=weniger Schraeglage) wird. In der Kurve bremsen musste ich auch schon oefters. Dann wird's Rad aufgerichtet, gebremst und wieder umgelegt. Alles in allem bin ich ganz zufrieden, wenn ich bedenke, dass ich nie 'ne (Moped-)Fahrschule besucht hab. :wink: |
und bei den autos vorsichtig sein, mit gas in der kurve. beim hecktriebler nur bewusst machen, und auf etwaige reaktionen vorbereitet sein, sonst kanns sein, dass das heck lustige ambitionen entwickelt
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Ich meinte eigentlich, wenn ich kein Auto vor mir herfahren habe. :D
Abgesehen davon ist ein ausbrechendes Heck bei einem heckangetriebenen Auto doch sehr einfach zu beherrschen und macht gerade den Fahrspass aus. Ich erinnere mich noch an meinen 78er 924. War das spassigste Auto was ich je hatte. Mit 205er Reifen im Schnee bin ich quer die Strasse hochgefahren. War eigentlich zweispurig (meine Fahrtrichtung), kam aber keiner mehr dran vorbei. :lol: |
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hecktriebler is das beste überhaupt ..... nur leut, die nicht drauf vorbereitet sind, dass so ein ding ausbrechen kann, sind dann hoffnungslos überfordert, und versenken die karre. (hab auch schon oft ein rutschendes heck eingefangen, bzw. mein auto im winter zum ausbrechen gebracht, .... is keine grosse kunst, wenn man ein bissl interessiert is, .... ) |
also ich bremse vor den kruven beim sportlichen fahren immer als ertes langsam anfangen zu bremsen sehr wichtig, zu ruckig und es kann leicht blockiern mir is schon das 2te mal da vorderrad blockiert und beim ersten mal hats mich hingehaun ^^ beim 2ten mal wars lustig auf der graden vollbremsung weil mich einer schneidet es blockiert und keine ahnung wie ich sie noch gehalten h ab aber es hat geklappt..
naja aufjedenfall leichter anfangen und dann immer fester reintreten / ziehen beim bremsen auchnoch die kupplung ziehen 1-2 gänge runter und dann vor der kurve gefühlvoll (manchmal mit gas) einkuppeln lassen( wenn du sie zuschnell loslässt is klar das der reifen blockiert aber solang du da nicht vor schreck vom bike hupfst fliegst auch garnicht hin gibt halt nur keine bremsung für die paar sek) um dann schön in die kurve reinzufahren und falls was im weg ist, das die motorbremsung dir beim ausweichen bzw geschnwindichkeitsverlust hilft immer hochtourig in die unüberischtlichen kurven fahren, man denkt sich die ist garnicht so stark aber wenn jemand auf der straße liegt zählen die hundertsdell so mach ich es meistens.. aja zu kasapv, wenn du anfängst auf der landstraße sind 1. die reifen noch kalt und 2 hast du noch keinen richtigen adrenalinschub fang nie sofort von 0 auf 100 an das geht nich gut nach ein paar kurven sin die reifen auf temperatur und deine glückshormone springen in die luft und du traust dich mehr, sag mal nicht das das soo gut is aber es is einfach GEIL ^^ |
Ich habe beim einkuppeln irgendwie kaum bis gar nicht Motorbremse.
Während des Einkuppelns gefühlvoll Gas geben, je mehr die Kupplung greift, desto mehr Gas geben. Geht natürlich nicht, wenn man die Gänge nur so reinkracht. Irgendwer hier fährt auch ohne zu kuppeln, weiß aber grade nicht mehr, wer das war. Achja, wenn man in der Kurve merkt, dass der Gang es nicht mehr packt, und man zu den ganz Vorsichtigen gehört, kann man ja auskuppeln und rollen bis die Kurve zu ende ist und dann schalten. |
ne wieso denn in der kurve kannst auch einkuppeln, nur dort hast du viel mehr gefahren wenn du falsch einkuppelst, da wenn der hinterreifen durch dreht du liegst..
also wenn man mit dem falschen gang in die kurve reinfährt, hände weg vom gas ein gang runter und laaaangsam einkuppeln lassn |
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Ich denke mal Kurven Anbremsen (und vor Allem hineinbremsen) ist was für die Rennstrecke. Da kann mir Grobmotoriker zuviel schiefgehen.
Auf der Landstraße habe ich immer schon weit vor der Kurve runtergebremst und fahre dann mit leicht geöffnetem Gas ein und beschleunige schön raus. (Das macht man, weil da die Fahrstabilität eben am größten ist, das Motorrad hebt sich und hat so übrigens auch mehr Federweg). Ich achte immer darauf, dass ich sämtliche Aktionen (Schalten, Umsetzen, Gasgriff öffnen usw.) unbedingt noch vor dem Kurveneingang erledigt habe - das ist meiner Meinung nach das Wichtigste! In der Kurve sollte ich nicht mehr Bremsen und schon garnicht mehr Schalten müssen (ausser hochschalten, das ist aber relativ unproblematisch - ich mache das auch immer ohne Kupplung, da merkt man fast garnichts davon). |
also kurven schon wenn man ne ausfahrt macht, sollte man aggresiver fahren
ich fahr zumindest so... sonst machts ja nicht soviel spaß.. aus der kurve rausbeschleunigen vollgas, vor der nächsten kurve stark bremsen und schalten und weiter, immer soweiter bisn ortsgebiet kommt.. ^^.. das macht richtig fun vorher abbremsen is ja eher was für nen anfänger tripp oder halt gemütlich aber sowas gibts ned immer =) zum verschätzen, ja klar das is mir auch passiert da stimme ich zu wenn man nen fehler macht lernt man drauß und weiß wie man damit umgeht.. schon sehr lehrreich man sollte es haltned übertreiben..... kann ja auch immer böse ausgehn aber da is inner stadt viel mehr gefahr finde ich alleine von den passanten und auto LKW fahrern aus.. |
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Unter "Kurven Anbremsen" verstehe ich halt sportlich motiviertes und knapp kalkuliertes Anbremsen von Kurven, mit dem Ziel möglichst lange Schnell zu sein... Das was du meinst, nenne ich dann eine Notbremsung... etwas ganz anderes |
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Aber wie meinst du das? Wenn was im Weg ist und die Motorbremse als einzige Verzoegerung ausreicht, dann ist das ja Lichjahre weit entfernt. Bzw. wie soll dir die Motorbremse beim ausweichen helfen?? Zitat:
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Aber Auskuppeln ist in dieser Situation doch vollkommender Quatsch, selbst wenn man sich das Schalten in der Kurve nicht zutraut, dann faehrt man halt mit konstanter Geschwindigkeit weiter und schaltet nach der Kurve. |
Ach ja, noch was, weil ich schon öfters jetzt Motorbremse gehört habe:
Die Motorbremse ist keine Bremse! Ist ja ganz nett zum ausrollen lassen und wenn man gediegen langsamer werden will, aber nicht zum Verzögern! Schon garnicht vor oder in einer Kurve. Und zum Ausweichen oder Vollbremsungen machen kuppelt man immer aus! |
Ein gang sollte drin sein. Wenn man eine kurve schon mit moderater drehzahl angeht und langsamer werden muss, kann es sein, man verhungert am scheitelpunkt. Auch nicht schön ist das "geschiebe" vom Motor.
Also besser runterschalten. Zwischengas hilft dabei ungemein. Sonst stempelt das heck oder die kupplung wird gequält. Mit einer Anti-Hopping-Kupplung wie bei der GSR 600 braucht man das natürlich nicht. Im Straßenverkehr kann man ja bremsen, dann mehrmals mit zwischengas runterschalten und dann die kurve mit ordentlicher drehzahl fahren. Am besten ist, man weiß den richtigen gang vor der kurve. Beispielsweise bei einer abknickenden vorfahrtstraße den zweiten. Lieber einen zu niedrigen gang als einen zu hohen. Auskuppeln glaube ich ist worst-case einer guten kurvenfahrt. Es fehlt der stabilisierende kreisel und überhaupt... Das sogenannte "Stützgas" finde ich für mich nicht so wichtig. Störender ist da schon der lastwechsel, wenn man das gas ganz zu und dann wieder auf macht. Deshalb lohnt es sich schon beim reinfahren in die kurve nicht komplett vom gas zu gehen. Man kann durchaus ohne also Opa zu gelten allein durch die Motorbremse beim zurückschalten flüssig zusammenhängende kurven fahren. Bei vielen Wechselkurven würde ich dir empfehlen, das nur mit Motorbremse zu machen. Je höher die drehzahl, desto stärker ist sie. Wenn du nicht wirklich sehr hart fahren möchtest, wirst du mit der methode mehr erfolg haben, als wenn du viel bremst. Teilweise kann man so in engen kurvenkombination auf der Rennstrecke schneller sein, als wenn man bremst ohne es richtig zu können. Das starke eingetauche vorne ist vielleicht auch nicht so hilfreich. Lange rede, krurzer Sinn: Mit zwischengas runterschalten in einen gang mit ausreichend drehzahl. Dabei nach Möglichkeit nicht das gas komplett schließen. Wenn man noch später bremsen und fixer rausbeschleunigen will, muss man hartes bremsen mit zwischengas und runterschalten üben. Das geht aber nur, wenn man nicht mit allen fingern bremst, sondern noch mindestens einen für das gas frei hat ( beim greife ich um den gasgriff dann mit daumen und zeigefinger ). Einen finger auch beim bremsen am gasgriff zu haben ist immer gut. Bremsen und gasgeben muss gleichzeitig gehen können. Also man bremst ohne schräglage hart und schaltet dabei mit zwischengas ( und kupplung ) runter. Das runterschalten soll so sein, dass man vorm kurveneingang so 9000-10000 U/min drauf hat. Da man beim reinbremsen langsamer wird, kommt man am kurvenscheitelpunkt vielleicht mit 6000 U/min an. Das reicht meistens um sich das runterschalten beim rausbeschleunigen zu sparen. Nebenbei bremst der Motor hinten ordentlich mit. Leichtes rutschen ist möglich, aber nicht schlimm. Fußbremse braucht man nicht. Den lastwechsel sollte man sich auch klemmen und das gas minimal geöffnet lassen. Bremsen in schräglage und das alles aber besser auf einer rennstrecke üben. Da macht man das wie von selbst. Im normalen Straßenverkehr mache ich sowas nicht. Da reicht mir die Motorbremse zum hineinbremsen oft aus. Beachte noch das "hinschmeißmoment". Wenn du in schräglage reinbremst, wird die schräglage schwerer aufzubauen sein - du musst mehr drücken. Lässt man die bremse los, geht das Motorrad dann sehr willig nach unten. Ein schöner effekt. Wenn dir das nicht zu weit ist: in Peenemünde gibt es eine Stop-and-Go-Strecke mit einer ekligen zielkurve. |
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Wenn man ein gewisses Sicherheitspolster laesst, geht das trotzdem noch recht zuegig. |
@cba: schon richtig, macht ja auch Spaß! 8) Bremsen ist mindestens genauso spaßig wie Gas geben!
@verbali: Weiß ich schon, aber ich kennen eigentlich keinen der sie wirklich zum Bremsen benutzt. Mir wäre die Bremswirkung entweder zu lasch oder die Fahrwerksreaktion zu unangenehm. Muss an der Stelle aber zugeben, dass ich das noch nie bei 10000 rpm probiert hab. Wie gplchris geschrieben hat, scheint das ja tatsächlich und auch auf der Renne zu funktionieren - auch wenn ichs kaum glauben kann und für ziemlich gefährlich halte. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. |
Ich glaube wir reden da aneinander vorbei... :lol:
Was meinst du jetzt? Motorbremse=Gas zu und Schleppmoment des Motors ausnutzen oder Hinterradbremse=Das kleine Hebelchen auf der Rechten Seite, welches ich übrigens auch nicht missen möchte (Enge Kehren mit schleifender Hinterradbremse - ein Traum!) Edit: Ah, ich glaube, jetzt hab ichs kapiert! 8) |
Dem Verbali spricht von der HR Bremse ... sonst wuerd er ja kaum von der Sensibilität seines rechten Fusses sprechen ;)
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Hallo,
wie soll man denn schöne (v.a. enge) Kurve ohne eine Hinterradbremse fahren? Ich musst die letzten 500km fast ohne sie fahren, weil die Beläge runter waren. Aber da kommt man doch daher wie der letzte Depp. 8) Meine Meinung. |
*beprunz* wir reden hier von Menschen ... und nich von goodboy :twisted:
http://www.world-of-smilies.com/wos_...kranke_200.gif http://www.world-of-smilies.com/wos_...kranke_200.gif http://www.world-of-smilies.com/wos_...kranke_200.gif http://www.world-of-smilies.com/wos_...kranke_200.gif |
@Verbali: habsch auch weder ordentliche Reifen, noch Bremse oder Fahrwerk gehabt. :twisted: :mrgreen:
Gut bist du erst, wenn du Bene ueberrundest ... richtig gut, wenn du's bei GB auch schaffst |
cba, da du in einer schärglage kaum eine vollbremsungeinleiten kannst ist mit dem leichten betätigen beider bremsen und gewichtsverlagerungen die einzige hilfe hände weg vom gas bei 8.000 touren hilft die motorbremse da auch ein bisschen was mit und somit meinte ich das mit milli sekunden zählen...
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Steht in den AGB's das ich ,,,, .... --- !!! ??? machen muss"?" Lieber Verbali"?"
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Nein das steht im Duden :wink:
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Nur nicht bei mir; da fehlt noch einiges. Den Motor bremsen lassen kommt mir sehr viel einfacher vor. Peenemünde ist leider nicht die Nordschleife und ich bin sehr selten dort. Regelmäßiges üben fällt flach. Und für so mal eben, finden ich den ablauf zu schwer ( besonders wenn die fußspitzen auf den fußrasten sind ). Eine andere GS oder meinetwegen auch CBF 500 oder sowas habe ich in peenemünde noch nicht gesehen. Mit fehlt der vergleich, obwohl ich schon das gefühl habe, ich verliere in der letzten kurve was ( wird mit ca. 60-70 km/h gefahren und ist damit die langsamte kurve ). Ist der Nutzen der Hinterradbremse in der kurve so gewaltig? In der Reihenfolge der Wichtigkeit für flüssiges Kurvenfahren hätte ich die hinterradbremse jetzt ganz hinten angestellt; das i-tüpfelchen sozusagen. |
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Ansonsten stimme ich dir natürlich zu. |
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Und meine ganz persoenliche Meinung wegen sportlichem Kurvenbremsen, das hat auf oeffentlichen Strassen nix zu suchen. Auf 'ner Rennstrecke faehrste zigmal die gleichen Kurven durch und kannst dich steigern. Auf oeffentlichen Strassen, selbst auf der Hausstrecke, kann immer was unvorhergesehenes in der doch so gut bekannten Kurve auftauchen (Baustelle, Oel, Schlagloch, jemand mitten in der Kurve stehen geblieben, Oma's Waldi hat sich losgerissen und rennt gerade ueber die Fahrbahn...etc.). Und vor jeder Kurve stark Abbremsen ist mir zu stressig. Dann lieber schoen fluessig fahren. Gerade bei kurvenreichen Passtrassen in den Bergen, da ueberhitzt man auch seine Bremsen nicht. |
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Abgesehen davon überträgt ein sich drehendes Rad mehr Kräfte als ein Rutschendes (soviel zu Hinten blockiert, Vorne dosiert) und ich persönlich habe lieber die stabilisierende Wirkung eines Kreisels hinten, als unkontrollierbares Stempeln. Ausserdem: Kann es bei ner Notbremsung dazu kommen, dass du vor Schreck nicht vom Gas gehst, sondern sogar beim Bremsen das Gas noch aufdrehst... Da ist dann nicht viel Motorbremswirkung da ;-) Und wenn mein Motorrad ABS hat, dann würde ich auch nicht wollen, dass mir auf den letzten Metern der Motor abstirbt und das ABS ausfällt... Wenn man gut ist und Alles perfekt koordinieren kann, könnte es so aussehen: Am Anfang der Bremsung das Gas zu machen, noch die Motorbremse ausnutzen und dann, kurz vorm Stillstand und absterben des Motors erst die Kupplung ziehen... das ist aber von nem normalen Menschen in einer Notsituation nicht zu leisten. Und auch das bewahrt einen nicht vor einem Stempelnden Hinterrad. (Ich bin mir dabei übrigens auch nicht ganz sicher, ob in so einer Situation, bei entsprechend starker Verzögerung, der nicht ausgekuppelte Motor das Motorrad nicht sogar noch etwas anschieben würde... also genau den gegenteiligen Effekt bewirken würde) |
Da schließe ich mich soweit fragmaster an. Dem Mopped beim Bremsen den Antrieb zu nehmen, macht auch ein paar Meter aus. Ansonsten haben wir einen kleinen Widerspruch vorliegen, denn das Primärbestreben des Motors ist das Antreiben.
Wo ich allerdings anderer Ansicht bin: die dynamische Radlastverlagerung ist bei einer GS 500 anders als bei einer CBR 600 F, anders als bei einer TDM 900 und wiederum anders als bei einer VS 1600. Jedes Motorrad hat am Hinterrad auch Bremswirkung, nur bei der einen ein wenig mehr und bei der anderen bauart bedingt weniger. Wenn also eine Hinterradbremse keinen nennenswerten Anteil hat, warum bauen die Hersteller dann an jedes Mopped eine an? In der Grenzsituation einer Notbremsung hat der Kopf genug zu tun. Es stimmt, dass das optimale Bremsen bedeutet, beide Räder kurz vor der Blockiergrenze zu halten. Ich bezweifele allerdings hiermit und formvollendet, dass wir "Normalbremser" dazu in der Lage sind. Wir haben Stress pur hinterm Lenker. Ich unterstelle, dass viele Moppedfahrer deswegen allein schon vorne wie hinten Bremswirkung verschenken. Abgesehen davon wird nur dann ein Highsider produziert, wenn das blockierte Hinterrad unglücklicherweise wieder gelöst wird. So lange das Rad blockiert ist und bleibt, wird es dem Vorderrad folgen. Stempeln wird es auch nicht, es sei denn, die Kupplung wurde vorher nicht oder zu spät gezogen. Deswegen bin ich persönlich für "hinten blockieren - vorne dosieren". Weils einfacher ist und mich definitiv zu einem 97% guten Bremser macht, ohne dass ich nervös werden muss. Ich weiß, es ist nicht mehr richtig im Thema, aber das musste ich schon loswerden. |
@fragmaster: Das klingt nu allerdings logisch. Werd ich mal ausprobieren muessen.
Fahrsichertstraining wuerde ich auch gerne mal dran teilnehmen. Hier gibt's allerdings nicht mal Fahrschulen fuer Mopeds. Wenn man drueber nachdenkt schon witzig, denn zur praktischen Pruefung muss man mit Motorrad vorfahren. Da muesste man eigentlich gleich ein Bussgeld aufgedrueckt bekommen. Unabhaengig davon, wo man eigentlich Fahren gelernt hat (illegal im Strassenverkehr da ohne Fahrerlaubnis), zumindest beim Fahren zum Treffpunkt der praktischen Pruefung, war man ja schliesslich ohne Fuehrerschein unterwegs. :twisted: ¡Viva México! |
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Ausser, das die Fahrzeuggeometrie keinen Einfluss auf die - ich sag mal "Ausbrechneigung" des HRs hat, das kann ich nicht ganz glauben (man fährt ja auch nicht immer nur schnurgerade mit den Rädern in einer Flucht - dort mag das stimmen, aber ist ne SuMo oder ne Sportmaschine mit entsprechend giftiger Bremse vorne doch sicherlich anfälliger für ein ausbrechendes Hinterrad als ne Tourenmaschine mit langem Radstand ? Also dort wird wohl auch ein geringerer seitlicher Versatz ausreichen um das Rad ausbrechen zu lassen, dass mein ich.) Und zum Stempeln: wenn ich bei meiner VTR voll reinlange, dann hüpft und rattert (das mein ich mit stempeln) mein Hinterrad! Und das kann doch eigentlich nur am Fahrwerk und der Dämpfung liegen? Ich könnte vielleicht ein Video vom letzten Sicherheitstraining hochladen, da siehst du was ich meine. |
Jetzt, wo ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, kanns eigentlich garnicht anders sein. Werde das am WE nochmal ausprobieren und darauf achten, wie und wann ich kupple. Möglich, dass ich die erst während der Bremsung ziehe und deshalb ein Stempeln habe.
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Auskuppeln beim Notbremsen ist schon deshalb wichtig um den Motor zu schonen. Andererseits steht man nach dem Stop für einige Sekunden ganz schön doof da und sortiert seine gänge - auch das ist nicht immer toll und ungefährlich. Hinten blockieren, vorne dosieren hat den Nachteil, dass viele Menschen dazu neigen, die Vorderbremse zu lösen. Wenn man dazu nicht neigt, ist es gut, aber wenn doch .... - Bremstechnik muss auch die Defizite des Bremsenden berücksichtigen.
Bremsübungen kann man zur Genüge bei allen geschwindigkeiten jeden Tag für lau machen.... |
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Deswegen denke ich, dass es vorallem fuer Fahranfaenger besser ist, sich in Notbremsungen ehr auf die Vorderradbremse zu konzentrieren. Da man hinten meisst automatisch Ueberbremst und sich dann eben doch recht schnell lang machen kann, wenn man eben nicht 100%ig gerade ist oder der Bodenbelag nicht absolut top. |
Also in der Fahrschule wird das eigentlich auch so beigebracht, dass man hinten einfach voll drauftritt und sich auf vorne konzentriert.
Wenns hinten so doll zur Seite geht, das es arg wird, macht man aus Reflex schon wieder auf. Aber probiers doch mal auf leerer Strecke, viel wird nicht passieren, meistens merkt man garnicht, wann genau das Rad hinten blockiert. |
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Viele machen wie bereits mehrmals beschrieben automatisch auch vorne mit auf! Und: Durch das wieder grippende Hinterrad machst du wenn du Pech hast nen Highsider! |
Vielleicht hätte ich schreiben sollen: Wenn du ganz ganz ganz viel Pech hast! :wink: Muss nicht, kann aber!
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Also ich hab mich damals mit meinem 200ccm China-Sportbikeverschnitt mal langgemacht.
Bin mit 50km/ h normal durch die Stadt und vorm Bremshuegel gebremst. Schwupps kam das Hinterrad rechts an mir vorbei, umgekippt, Moped auf’n Fuss drauf und wir sind beide noch ueber die Strasse geschlittert. Das ging alles in einem Sekundenbruchteil. Da war nix mehr mit korrigieren. Kann mir nur 2 moegliche Ursachen erklaeren. 1. Die Strasse war an der Stelle nass, weil jemand seinen Putzeimer ausgekippt hat. Koennte sein, dass der Seifengehalt etwas hoch war. 2. Am Tag zuvor hatte der Haendler die Inspektion gemacht und dabei die Hinterrad(trommel)bremse eingestellt. Sobald sich da ‚ne Fliege auf’s Pedal setzte hat die auch schon gebremst. Bin zwar vom Haendler nach Hause gefahren, aber vielleicht bin ich am naechsten Tag einfach gedanklenlos draufgelatscht. Da ich damals auch noch gar keine Ahnung von Mopeds hatte, ist das natuerlich im nachhinein schwer zu klaeren. |
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