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Raphael 10.02.2008 17:49:35

Motorgeräusche
 
Hallo ich hatte zum Ende der letzten Saison meine Probleme mit meiner GS500 geäußert aber nach einigen Untersuchungen bin ich nach wie vor auf dem selben Stand wie damals.

Also nochma kurz zu meinen Problemen.
Bei meiner GS500 BJ95 mit jetzt 35.000km habe ich seit letztem Sommer mehr und mehr Geräusche im Bereich der Kupplung festgestellt und der Zustand verschlechtert sich mehr und mehr.
-1.anfangs hatte ich dieses Klackern und nach langen Fahrten ließ sie sich schlecht schalten.
-2.jetziger Zustand ist,dass sie dauerhaft Klackert und sich auch nicht mehr richtig sauber schalten lässt,sprich,dass die Gange oft nich richtig reingehen.

Hatte daraufhin nach nen paar Tipps mal die Kupplung auch auseinander aber die Federn sind ok und die Kupplungsbeläge fast jungfräulich.

Woran könnte das noch liegen?
nen paar meinten,dass auch eventuell Lager kaputt sein könnten aber dass würd mir dann nich erklären,warum die sich immer schlechter schalten lässt.


Mfg Raphael

Saugwurmmensch 10.02.2008 18:04:37

Re: Motorgeräusche
 
Kontrollier mal ob die Kupplung richtig trennt (aufbocken, Motor an, Kupplung ziehen, Gang rein, Hinterrad abbremsen. Wenn der Motor ausgehen will oder langsamer läuft trennt die kupplung nicht richtig).
Sollte das der Fall sein könntest du den Kupplungszug nachstellen, oder wenn sich das Schalten bei warmen Motor verschlechtert das Spiel der Kupplungsdruckstange kontrollieren:
Zitat:

Zitat von Che
Prolog:
Ich habe das jetzt mal eben schnell hingerotzt, während draußen
schon die GS-Gemeinde durch die Sonne schiesst :-) Wer dazu
noch Pics haben möchte, solls sagen. Ich bemühe mich dann
später darum, welche nachzuliefern.
Ausserdem muß ich vorrausschicken, daß etwas Nachstellen
an Kpl-Hebel oder Kpl-Druckstange vielleicht genügt hätten.
So wie es JANNMS und SWM empfohlen hatten.
Da ich aber die Vorgeschichte meiner GS (habse erst seit 11-07)
nicht kenne, habe ich mich für eine Wartungsjustage entschieden.

- Auszug aus Suzuki's Werkstatthandbuch -

Kupplung einstellen (1000km, dann alle 6000km/12 Monate)

° Kupplungshebel:
Die Kontermutter am Kuppl-Hebel lösen und den Einsteller ganz
in den Kupplungshebelhalter drehen.

° Kupplungszug am Motor (linke Seite vorm Anlasserdeckel):
Die Kontermutter lösen und den Einsteller erforderlichenfalls so
drehen, daß der Kupplungshebel etwas Spiel bekommt.
° Die Kupplungsausrückabdeckung entfernen
Kleiner runder Deckel, linke Motorseite, die zwei Schrauben lösen.
Darunter ist die Einstellschraube der Kupplungsdruckstange mit
Kontermutter zu sehen.

° Die Kontermutter lösen und die Einstellschraube zwei oder drei
Umdrehungen herausdrehen.
° Die Einstellschraube langsam hineindrehen, bis starker Widerstand
spürbar wird.
Von dieser Position die Schraube 1/4 - 1/2 Drehung zurückdrehen
und die Kontermutter sichern.

° Den Einsteller vorm Anlasserdeckel nachstellen, so daß ein Kupplungs-
hebelspiel vom 4mm erhalten wird und dann die Kontermutter anziehen.
° Den Einsteller am Kupplungshebel mit der Kontermutter sichern.

Haha.
So einfach funkts vielleicht bei einer GS mit wenig km, bei meiner nicht!

So gings bei mir voran:
Nach dem Eindrehen der Einsteller oben und unten, hing der K-Zug selbst
bei angezogenem K-Hebel zuerstmal vollkommen lose herum, also nix mit
"etwas" Kupplungshebelspiel, *hmmh.

Dann K-Druckstange wie oben beschrieben eingestellt. Dabei ist mir auf-
gefallen, daß sich beim Anziehen der Kontermutter die Einstellschraube
minimal mitdreht, grrrr. Also nochmal von vorne und diesmal die Einstell-
schraube beim Anziehen der Kontermutter mit dem Schlitzdreher fixiert.

Jetzt den Einsteller unten wieder angezogen, aber selbst vollkommen
eingedreht hängt der Zug lose rum. Hmmh. Ok, ergo gehts darum eine
Mittelposition zwischen Einsteller unten und oben zu finden.
Deshalb den Einsteller unten wieder gelockert, um Justagespielraum
zu haben und mit dem Einsteller oben nachgespannt, sodaß **subjektiv
4mm Hebelspiel bleiben.
Das Kupplungsrutschen war dann weg, dafür krachte die Kupplung
gerne mal in die unteren Gänge. Das ließ sich beseitigen, nachdem
ich die Einstellschraube an der Kupplungsdruckstange minimal nach
rechts nachgedreht hatte.
Hier zeigte sich: ***Sein oder nicht Sein liegt zwischen 0,5 - 1mm

* Das große Spiel gefällt mir nicht. Habe deshalb neuen K-Zug geordert.
** Ich habe nach der Testfahrt leicht nachgestellt, mir war der Hebelweg
zum Trennpunkt doch zu lang.
*** Copyright William S. ;-)

Anm..
Ich habe das zu erstenmal gemacht, schildere also nur meine eigenen
Erfahrungen. Das muß nicht bei jedem so hinhauen.

Mathien

aus viewtopic.php?f=58&t=29751

Öl ist und war immer genug drin (aufm Hauptständer stehend bei aufgelegtem (nicht eingeschraubtem) Peilstab)?
Wenn es daran nicht liegt, wird wohl mit deinem Getriebe etwas nicht in Ordnung sein.
Aber afaik kann man das tauschen ohne den Motor komplett zu zerlegen.
Aber einfach ist es nicht und da sind sicherlich einige Dichtungen und Simmerringe zu tauschen.


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