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Warum "stockt" meine GS beim Bremsen? Wer kennt das?
Hey,
Wenn ich mit der GS versuche die Vorderbremse immer fester zu zu machen, um schnell zum stehen zu kommen, stockt die Bremse. Damit meine ich, dass ich gleichmäßig immer mehr zu machen möchte, die Bremse jedoch wie in "treppenform" immer fester zu geht. Ist leider nicht so einfach zu erklären. Wer kann helfen? Danke schonmal! |
Re: Warum "stockt" meine GS beim Bremsen? Wer kennt das?
Du solltest die Leichtgängigkeit deines Bremshebels überprüfen und eventuell etwas an der Schraube fetten. Wenn das nichts hilft, wirst du wohl den Bremssattel demontieren müssen und überprüfen, ob die Bremskolben noch in Ordnung sind.
Bist du dir sicher, dass die Bremse stockt und nicht die Gabel vibriert? Dies kann auch vorkommen. |
Re: Warum "stockt" meine GS beim Bremsen? Wer kennt das?
Die Gabel ist es definitiv nicht.
Ich denke auch, dass es zu 99% die Hülse ist, in der der Bremshebel gelagert ist. Die werde ich mal schmieren. Es knackt auch ganz leise (je weiter der Hebel zu geht) an der Befestigung des Hebels habe ich eben gemerkt. Stellt euch vor, ihr könnt den Bremshebel nicht gleichmäßig beiziehen, sondern in Stufen. :oops: Sonst würde ich eventuell auch auf die Gleitbolzen der Brembeläge tippen. Ich guck morgen mal. Danke schonmal!!! |
Re: Warum "stockt" meine GS beim Bremsen? Wer kennt das?
hatte mal genau das gleiche problem wie du.
lösung: bremshebel raus - gleitflächen säubern - neu fetten - un wieder einbaun - feddisch |
Re: Warum "stockt" meine GS beim Bremsen? Wer kennt das?
Super alta!!!
Genau sowas habe ich vermutet... Ist echt übel beim Fahren. Damit kann man kaum ne richtige vollbremsung machen. Die Bremse haut dann plötzlich nach mehr druck so zu, dass das Vorderrad blockiert. Besten Dank Kollesch! |
Womit fettet man die Gleitflächen denn am besten? Im Fahrerhandbuch steht Motoröl. Das kann ich mir kaum vorstellen.
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Der Thread ist schon 10 Jahre alt.
Allerdings hat sich am Fahrerhandbuch nichts geändert. Wenn du es besser weißt als die Suzuki-Ingenieure, was würdest du vorschlagen? Du kannst, um die Stellen abzuschmieren, an denen Suzuki Motoröl vorgibt, alle anderen Schmieröle verwenden. Aber, unterwegs hat man immer einen Tropfen Motoröl am Ölmessstab, von daher ist es immer verfügbar. Eventuell hat das Suzuki bewogen einfach das naheliegendste zu nehmen. |
Das klingt einleuchtend, danke!
Mich hat es nur gewundert, weil ich überall gelesen habe man soll Fett zum Schmieren nehmen. Aber dann auch nicht irgendein Fett, damit das Gummi an der Bremspumpe nicht beschädigt wird. Übrigens, im Handbuch steht sogar, man solle die Kette mit Motoröl schmieren. Da bräuchte man wohl etwas mehr als ein paar Tropfen. |
Lagerfett.
Brauchst du eh, wenn du dich mal um Lenkkopf-, Schwingenlager und Co kümmerst und die Tube reicht ewig. |
Suzuki schreibt nicht, dass man die Bremspumpe mit Motoröl schmieren soll sondern nur die Achse des Bremshebels.
An den Gummidichtungen der Bremspumpe und des Bremssattels hat mineralisches Schmiermittel nichts zu suchen. Das greift die Dichtungen an. Da nimmt man spezielles Bremszylinderfett/Montagepaste für Bremszylinder. Für die Kette braucht man zwar mehr als einen Tropfen, aber man hat ja immer etwas Motoröl zum Nachfüllen zu Hause, vll. sogar unter der Sitzbank. Man macht ja auch nicht so viel drauf, dass es trieft. |
Ok, verstehe. Also die Achse des Bremshebels mit Motor Öl oder Lagerfett.
Kann die Stelle, an der der Bremshebel die Pumpe betätigt (also nicht im inneren der Pumpe, sonder außen) auch mit Lagerfett geschmiert werden? Oder ist Lagerfett auch ein mineralisches Schmiermittel? Danke für die Aufklärung! |
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Bei ner O-Ring kette schmierst i.d.R nur die Rollen, da reichen dann 6- 6,5 Tropfen wenn du sparsam bist |
Interessant! Ich habe leider keinen Ort an dem ich das machen könnte, ohne dass das Öl ausversehen ins Grundwasser gelangen könnte.
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Du sollst damit aber auch nicht die Gummimanschette einschmieren. Auch der Bolzen/Achse die den Hebel an der Pumpe hält ist nicht das Problem. Schraub den Bremshebel ab, wische die Führung des Hebels gründlich sauber und geh da mit nem fettigen Finger zwischen. Der Hebel kann an den Stellen ebenfalls leicht gefettet werden. Auch das kleine Ende, das die Pumpe direkt betätigt kann etwas abbekommen (ja, da ist die Manschette in der Nähe, aber das Lagerfett fließt nicht und bleibt dort). Den Bolzen/Achse fette ich hauptsächlich für den Rostschutz. |
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Und wenn der vollgesaugt ist, dann werfe ich den in den Dorfbrunnen. Da steht nämlich ein Schild "Kein Trinkwasser" :) |
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