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wintermotorrad
moin beisammen... mir geistert da was durchn kopf...und zwar würd ich mir gern bis zum nächsten winter n maschinchen vor die tür stellen, was nen kickstarter und trommelbremsen hat. beides sehr winterfest hoffe ich...aber wie siehts bei euch da so aus? was fahrt ihr im winter und was könnt ihr mir in der hinsicht empfehlen?
auch sollte das ganze möff nich so teuer sein und muss optisch nichts aufm kasten haben... hauptsache trommelbremsen, kickstarter und günstig is mir wichtig... |
Re: wintermotorrad
Warum Kickstarter und Trommelbremsen?
Eigentlich ist ne GS das ideale Wintermotorrad ;) Brauchst also nur ne zweite, wenn du mit "Wintermotorrad" meinst, dass du es nicht pflegen willst... |
Re: wintermotorrad
Ich fahr auch GS im Winter!
Wenn es schneit fahr ich dann mit meinem Quad! |
Re: wintermotorrad
wie wärs mit ner Suzuki DR 350 oder ner DR 600? Die Dinger sollen unverwüstlich sein, ham nen Kickstarter und machen ne Menge Laune. Dürften auch relativ günstig sein. Die 350er hat zwar vorne und hinten Scheiben wiegt aber vollgetankt nur 130kg bei 32PS. 8) Die 600er hat hinten ne Trommel- und vorne eine Scheibenbremse. Oder halt die DR 500 mit Trommel vorne und hinten, die ist jedoch schon relativ alt, weiß nicht wies bei der mit hohen Laufleistungen ausschaut.
Achja und mit schönen Stollenreifen lässt sich auch im dicksten Schnee fahrn ;) EDIT: Wo ich schon grad bei den DR bin... es gäb auch noch ne DR650 ;) |
Re: wintermotorrad
Ich würd mir eine gammelige 150er MZ suchen.
Billig in der Anschaffung und im Unterhalt, einfache, überschaubare Technik, billige Gebrauchtteile. Und meine war extrem zuverlässig. |
Re: wintermotorrad
kickstarter, damit ich nich unbedingt auf ne 100% funktionstüchtige batterie angewiesen bin... und trommelbremsen, damit ich nich ständig neue bremskolben kaufen muss, wenn ich bei salz fahre und nich sauber mache ;D
jepp, es siegt mal wieder die überlegung der faulheit! |
Re: wintermotorrad
Wenn dir 60 km/h nix ausmachen, dann kannst du auch ne S50/51 oder Schwalbe nehmen. Die fahren auch ganz ohne Batterie im Gegensatz zu Berndys Vorschlag. Aber die ist natürlich schneller. :lol:
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Re: wintermotorrad
hab ma ne runde gegoogelt... also ne xt 500 wär hinsichtlich dessen ideal...aber scheidet auf grund des hohen anschaffungspreises aus....
ich denke richtung enduro wär schon ganz schön (auch wenn man dann tiefer fällt, wenns glatt is :D ) aber ich möchte halt unbedingt trommelbremsen und kickstarter...oder spricht da was gegen? |
Re: wintermotorrad
Zitat:
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Re: wintermotorrad
Naja, wenn die Faulheit siegt, wirds auch mit Scheibenbremse nicht sicher.
Trommelbremsen haben zwar die Eigenart, dass sie nicht ganz so kräftig zupacken wie Scheibenbremsen, dafür werden die Reibflächen im Winter oder bei Regen auch nicht nass. Man hat also von Anfang an die (wenn auch etwas geringere) technisch mögliche Bremskraft. Das wäre zumindest auch mal ein kleiner Vorteil für die Trommelbremse. Einen Kickstarter vermisse ich irgendwie an der GS auch. Richtige Männer treten ihr Motorrad eben gerne an. :wink: (wie schreibt man Grunzlaute?) |
Re: wintermotorrad
naja, dass trommeln nicht so gut packen is grade bei nässe oder im schnee doch eher n vorteil, da das rad nicht ganz so schnell stehn bleibt, oder?
quasi ne art abs-ähnliche bremse...weil sie nicht ganz so schnell blockiert. klar, der oberhammer sind die dinger jetzt nich (zumindest die von der xt 500 meiner ex waren nich so top) aber im winter eigentlich optimal - genau wie der kickstarter. und wenn der motor hin und wieder mal gut gewartet wird, dann is auch der kickstarter kein problem. alternative wäre, immer ne ersatzbatterie für die gs zu haben und im winter scheibenbremsen dran zu montieren. dürfte aber mit nem bisschen (viel) frickelei und eintragerei verbunden sein :D |
Re: wintermotorrad
Man sollte seine Scheibenbremse gut genug dosieren können.
Wenn es so glatt ist, dass es nicht mehr geht, ist das Motorrad das eindeutig falsche Fortbewegungsmittel und da helfen auch Trommelbremsen nicht. Wenn man eh vorsichtiger bremst, ist auch Nässe kein Problem, weil das Wasser doch sehr schnell weg ist. Aber was ist bei gutem Winterwetter? Da würde ich für den zweifelhaften Vorteil bei motorraduntauglicher Witterung keine Bremsperformance durch antiquierte Bremsanlagen einbüßen wollen... |
Re: wintermotorrad
glatt bis nimmer geht....okay, dann hab ich noch mein fahrrad und die überteuerten-nazi-öffentlichen... (nazi is in meinem sprachgebrauch ein normales schimpfwort...zum einen zur trivialisierung des wortes an sich und zum anderen, um negativedinge besonders hervorzuheben...) aber wenns so anner grenze zwischen kalt und arschkalt is könnt ich mir halt vorstellen, dass trommelbremschen auch vorteile haben^^
und zum dosieren: is dir noch nie bei regen das vorderrad weggerutscht? klar, wenn man schnell parriert, fängt man sich wieder...aber wenns dazu noch kalt is.....geht das alles verdammt viel schneller! |
Re: wintermotorrad
Ist ne Übungssache.
Ohne Übung maulste dich auch mit Trommelbremsen hin. Ich bin lieber konzentriert und beherrsche meine Bremse, als dass ich in einer brenzligen Situation in TrommelbremsTeig greife... Für mich wäre Trommelbremse ja oder nein kein ausschlaggebendes Kriterium für ein Wintermoped. Genausowenig wie ein Kickstarter. Kommt aber immer drauf an, wie sehr du dein Wintermoped hassen willst. Ich persönlich halte nichts davon, da das den Status älterer, unbeliebter Motorräder diskreditiert. Allerdings wohne ich in einer Gegend mit sehr gutem ÖPNV-Netz, günstigem Studententicket und für schlechtes Wetter ist auch meist ne Dose greifbar, sodass ich mich noch nie genötigt gesehen habe, bei arg suboptimalem Wetter Moped zu fahren. |
Re: wintermotorrad
naja, ne dose hab ich seltenst zur verfügung...(wohl halt shcon n weilchen nimmer zuahause...) und vom öpnv profitier ich nich so...zur arbeit hätte mich zweimal am tag 1,90€ gekostet...mim motorrad ~1,20-1,30 sprit... und mim fahrrad kostenlos.
aber wenn ich bald student bin, denk ich, dass ich auch öfter aufn öpvn zugreifen werde. aber wintermotorrad schwirrt trotzdem noch in meim kopf rum. denn grade an heiligabend oder solchen sektenfesten fahren die öffentlichen ja sehr kurios... |
Re: wintermotorrad
Ich kann dir mal meine Erfahrungen mit den Trommelbremsen meiner seeligen 50er Simmson und des ebenso im Nirvana angekommenen Trabant 601 schildern. Die hacken bei Kälte und Nässe extrem, erst gar keine Bremsleistung und dann alles was geht - extrem schwer zu dosieren. Diese blöden Bremsen waren für die bisher (auf Holz klopf) einzigen Mopped-/Motorradstürze meines Lebens verantwortlich.
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Re: wintermotorrad
Zitat:
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Re: wintermotorrad
@m²: also rätst du mir eher von nem wintermopp mit schlagzeugbremsen ab? oder meinste, dass es da auch unterschiede gibt? bin halt nur so an warmen frühlingstagen ma n möpp mit welchen gefahren. klar, die ham nich ganz so viel wirkung aber da ließen sie sich recht gut dosieren...
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Re: wintermotorrad
Ach, da gibt es natürlich Unterschiede - die o.g. Trommelbremsen sind ja auch technisch um die 30 - 40 Jahre alt (meine Simme war BJ 75). Aber auch die waren eben nicht frei von Umwelteinflüssen und konnten innerlich sehr hervorragend vergammeln. Eine Scheibe bremst deutlich besser und reinigt sich auch schneller, dem Salzgammel kann man auch mit einer gelegentlichen Reinigung entgegenwirken.
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Re: wintermotorrad
Die Scheibenbremse meiner ETZ war relativ giftig und griff ganz ordentlich. Zusammen mit einem ordentlichen Reifen ging mehr als einmal das Hinterrrad beim Bremsen vom Boden weg.
Bei den seilzugbetätigten Trommelbremsen ist eben auch etwas Wartung gefragt. Es sollte alles leichtgängig und verhältnismäßig sauber sein. Eine ovale Bremstrommel ist auch nicht so das wahre. Vernünftig konstruierte Trommelbremsen mit entsprechender Wartung bremsen nicht viel schlechter als Scheibenbremsen. |
Re: wintermotorrad
hmmm...also dann wohl doch eher scheibenbremse und gelegentlich ma sauber spritzen...
aber kickstarter fehlt mir definitiv. oder halt immer ne geladene ersatzbatterie :D |
Re: wintermotorrad
Die GS lässt sich wirklich leicht anschieben ;)
Wenn die Kiste aber ungeschützt draußen rumgammelt - äh, rumsteht, würde ich die Batterie abends ausbauen, mit in die Bude nehmen und bei Bedarf einbauen. Ist ne Sache von wenigen Sekunden und schont die Batterie ungemein. |
Re: wintermotorrad
hmmm...leicht anschieben? hab mich ma den berg runterrollen lassen (zififreizeit...äh fortbildung...da hats geschneit *bibber*), da wollte sie auch nich anders angehn. aber so auf grader fläche hab ich das noch nich erfolgreich geschafft. in welchem gang machste das denn? 4-6? und wie geste da genau vor?
ich glaub so langsam, das perfekte wintermotorrad das gibts gar nich...muss ich wohl halt mehr n auge auf saubere bremsen legen wenn gestreut wird... |
Re: wintermotorrad
also anschieben is echt easy!
ich habn 2ten gang rein, drauf gehockt und angeschoben! brauchst nich wirklich schnell sein! kuplung schnaltzen lassen und gut! |
Re: wintermotorrad
im zweiten blockiert mir da das hinterrad O_o
und nachm kupplungflitschen direkt wieder ziehn, damit sie nich absäuft? |
Re: wintermotorrad
entweder ziehn oder einfach losfahrn ^^
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Re: wintermotorrad
du kannst auch gleich weiterfahren.
Wenn du dabei noch den Anlasser betätigst, hast du es noch einfacher. Allerdings funktioniert die GS mit total toter Batterie nicht. Also lieber die Batterie schonen (die kostet ja schließlich auch was). |
Re: wintermotorrad
Ich hab mir ne Bordsteckdose und Ladegerät zur Ladungserhaltung zugelegt. Gibts bei Louis für 49,95 EUR. Hat mein Nachbar an seinen BMW-Motorrädern auch, hatte nie Startschwierigkeiten, auch wenns noch so kalt ist.
Viele Grüße Peter |
Re: wintermotorrad
hmmm...ich hab n ladegerät mit erhaltungsfunktion...und ne bordsteckdose... das probelm is nur, dass die nächste steckdose in meim keller etwa 8-10m vom stellplatz des moppeds entfernt is...und das au fder straße steht. und ich denke, wenn ich da n kabel hin lege, hängen da irgendwelche pänz und laden ihre iphones auf :D
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