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Geht ohne Choke aus
Halli Hallo
hab jetzt endlich den schein bestanden und mich doch glatt mal mit meiner gs beschäftigt, sprich bissl gefahren. allerdings isses ja draußen nich gerade sommerlich. Also fahr ich sie immer brav mitm choke, doch wenn ich den rausnehme, dann neigt sie doch sehr stark dazu auszugehen, mit choke hab ich ne standgasdrehzal von ungefähr 4000 und das is mir doch bissl zu hoch, oder is das normal? liegts an dem kalten wetter, dass man kaum ganz ohne choke fahren kann? |
Re: Geht ohne Choke aus
Hallo,
normal sollte sie wenn sie warm ist ohne Choke im Stand laufen, allerdings dauert es etwas bis der Motor stabil ohne Choke läuft ist bei mir jedenfalls so. Ich starte immer so bei kaltem Motor: Choke voll ziehen, starten und wenn die Drehzahl höher wird den Choke soweit rausnehmen bis der Motor 1,5-2k dreht. Dann gemütlich Handschuhe an und Helm auf und losfahren. Nach ein paar 100m nehme ich den Choke dann ganz raus das klappt bei mir ganz gut auch bei 1-2 Grad die hier gerade herrschen. |
Re: Geht ohne Choke aus
Der Choke ist bei der GS eine fummelige Angelegenheit. Nicht zu doll aufdrehen, dann schauen auch nicht alle blöd an der Ampel. :wink:
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Re: Geht ohne Choke aus
definiere "bissl gefahren"
also es ist schon so das die gs ne zeit braucht eh sie warm wird, aber nach 5 minuten sollte der motor ohne choke laufen... fraglich ist natürlich wie lange die gs stand... der vergaser könnte also verdreckt sein, so das nur über die choke düse sprit zum motor kommt oder vielleicht auch die zündkerzen angelaufen sind... wenn irgendwo im system wasser war vom stehen kann durch die kalte luft auch kurzfristig mal eis entstehen, welches die eine oder andre düse im vergaser undurchlässig macht... also keine panik... der winter ist zum schrauben da... wenn du nur mal um den block gerollert bist gibt es auch kein problem ich hab noch ne gsx in der garage die braucht mindestens doppelt so lange wie die gs zum warm werden und der choke ist so fummelig dagegen ist die gs schon fast ne automatic ;-) :wink: |
Re: Geht ohne Choke aus
Das bewegt sich alles noch im normalen Rahmen.
Durch diverse "Verbesserungen" während der Baujahre wurde die Vergasereinstellung an den verschiedenen GS-Modellen jeweils geringfügig verändert. Dazu kommen dann auch noch individuelle Unterschiede zwischen den GS gleicher Baujahre. Bei diesen niedrigen Temperaturen braucht der Motor auch schon mal 20 - 30 km um auf Betriebstemperatur zu kommen. Wenn der Motor trotz längerer Fahrt im Stand zum Ausgehen neigt, kann man mit der Standgasschraube (Drosselklappenanschlagschraube) das Standgas etwas erhöhen. Die Standgasdrehzahl solte ca. 1200 +/- 100 U/min. betragen. Wenn der Motor dann irgendwann höher läuft, kann man es auch wieder etwas herunter drehen. Das ist zwar fummelig, ist aber bei dem alten Vergasersystem nicht anders zu bewerkstelligen. Auch mit dem Choke kann man etwas variieren, es gibt auch Zwischenstellungen nicht nur ganz zu oder ganz auf. Das ist aber alles Übung und Gewohnheitssache. |
Re: Geht ohne Choke aus
alles klärchen
bisschen gefahren war so ca 6-7 km xD wenn hier aber die rede von 20 km ist, dann kanns natürlich daran liegen^^ naja hab bald wieder zeit, dann werde ich die vergaser mal runternehmen und saubermachen, weiß ja nicht wielange die beim händler schon stand oO muss man da irgendwas bei beachten bezüglich des synchronisierens? also müssen die nachm reinigen erstmal wieder synchronisiert werden? |
Re: Geht ohne Choke aus
Solange du die Vergaser nicht trennst, ist das eigentlich nicht nötig.
Wichtig ist, dass du keine Schläuche vergisst und die Schellen wieder ordentlich anziehst. :wink: Vorsicht vor den kleinen O-Ringen direkt unter den Vergaserdeckeln. Die sind schnell mal verloren und gibt es nur bei Suzuki für entsprechende Preise. |
Re: Geht ohne Choke aus
Das Reinigen an sich ist eigentlich keine große Sache.
Allerdings sollte man schon ein bisschen Schraubererfahrung besitzen. Die verwendeten Schrauben sind sehr weich und meistens auch sehr fest, was dazu führt, dass die Kreuzschlitze ziemlich schnell rund werden und man die Schrauben mit dem Kreuzschlitzschraubendreher nicht mehr aufbekommt. Man sollte daher schon wissen, wie man abgenudelte Schrauben aufbekommt und entsprechendes Werkzeug dafür haben. Oder aber von vorneherein das Ganze mit gutem Werkzeug verhindern. Wenn man die Schrauben draußen hat, kann man sie auch gleich gegen bessere tauschen, entweder Inbus oder Schlitzschrauben, am besten verzinkt/vernickelt, eventuell Messingschrauben, die rosten nicht so schnell bzw. gar nicht. Die originalen sind wohl gelb-verzinkt. Grundsätzlich gilt immer: Nur gutes und passendes Werkzeug verwenden. Gerade bei den Vergasern: Immer nur einen Vergaser zerlegen, reinigen und zusammenbauen, dann den anderen. Das verhindert, dass man Teile vertauscht. Die Vergaserbank nicht trennen, dann muss man auch nicht synchronisieren, wenn man nicht an der Synchro-Schraube herumgefummelt hat. Der Arbeitsplatz sollte sauber, und hell sein und der Boden sollte so beschaffen sein, dass man heruntergefallene Kleinteile wieder findet. Unbefestigter Boden oder Gitteroste sind nicht so toll. Zum Reinigen kann man speziellen Vergaserreiniger oder Waschbenzin oder Bremsenreiniger oder Verdünnung verwenden. Aber: Vorsicht bei Kunststoffteilen, die vertragen i.d.R. weder Bremsenreiniger noch Verdünnung. |
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