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mikam23 13.12.2009 17:57:15

Öltemperatur bei GS
 
Moin

wie hoch ist eure Öltemperatur wärend der Fahrt? Habe mir mal so ein Öltemperaturmesser besorgt und heute bei 0 Grad und Gas hatte Sie 100 Grad

Gruss

Michael

icumblood 13.12.2009 18:51:13

http://forum.gs-500.de/search.php?searchid=76873

Sgt.Maulwurf 16.12.2009 14:16:53

Also die Normaltemperatur liegt zwischen 85 und 110 Grad. Je nach Außentemperatur eben. Auch hängt es davon ab wie du am Gas hängst.

snippy 16.12.2009 14:40:54

... und natürlich, ob irgendwelche Verkleidungsteile den Luftstrom am Motor stören. Dadurch kann die Öltemperatur auch angehoben werden.

Gruß
Finn

berndy 17.12.2009 03:27:50

Ich würde mal behaupten, es kommt auch auf die Genauigkeit des Thermometers an und wo es misst. Die Peilstab-Dinger sind nicht sonderlich genau aber besser als nix.

Da der Ölstrom bei der GS ohne Öhlkühler kein Thermostatventil besitzt, dürfte man im Sommer gerade nochmal die Außentemperatur hinzurechnen dürfen.

Mit Thermostatventil und Ölkühler sollte die Temperatur ja um die 80 bis 100 °C liegen. Im optimalen Themperaturbereich halt.

cha0s 17.12.2009 07:58:04

Zitat:

Zitat von berndy (Beitrag 370078)
Ich würde mal behaupten, es kommt auch auf die Genauigkeit des Thermometers an ..... Die Peilstab-Dinger sind nicht sonderlich genau.

wenn du die kurzen meinst, stimme ich dir zu. bezogen auf das lange (md-) thermometer ist das nicht richtig. in kochendes wasser gehalten, zeigt es bei mir genau 100° an. der lange stab taucht mit seinen ende in den ölsumpf ein und ist nur wenig vom kupplungskorb entfernt. dieser schleudert soviel öl durch das motorgehäuse, dass die angezeigte temperatur auch stimmt.


Zitat:

Zitat von berndy (Beitrag 370078)
...es kommt auch auf die Genauigkeit des Thermometers an und wo es misst..

dazu mal meine erfahrung mit dem koso- thermometer.
Zitat:

nach 100km mit dem koso stelle ich fest: er ist an der bohrung für den öldruckmesser schlicht falsch positioniert. er hängt einfach zu weit im freien bzw. im fahrtwind. im stand zeigt er wenige °C weniger an als das einschraubthermometer, damit kann man ja noch leben. während der fahrt fällt die temp.anzeige rasch ab und zeigt je nach fahrtwind bis zu 40° weniger an als das einschraubthermometer. als ich grade von der bab gekommen bin, zeigte der md-messer 120° an- der koso gerade mal 82... fazit: das ding fliegt wieder raus.
der sensor war bei mir mit einen adapter installiert. am ölablassgewinde installiert mag das weniger sein, wollt ich aber nimmer ausprobieren.

berndy 17.12.2009 10:28:54

Danke für die Bestätigung meiner Aussage.

Das ist wohl das Manko fast aller nachträglich eingebauten Anzeigeinstrumente. Man kommt meistens einfach nicht in den richtigen Bereich um genau zu messen.

Wobei der lange Peilstabthermometer wahrscheinlich noch am besten positioniert ist, da hast du recht. Besser wirds vermutlich mit größerem Aufwand auch nicht werden.

Um ganz genau zu sein (klugscheißern halt):

Die Siedetemperatur des Wassers liegt nur bei absoluter Reinheit und Normaldruck von 1013 mBar bei exact 100 °C.

Bei niedrigerem Druck darunter und bei höherem Druck darüber, Verunreinigungen verändern die Siedetemperatur ebenfalls.

Also wie exact war deine Messung unter "Laborbedingungen"?

Nimms nicht ernst, ist auch nicht ernst gemeint.:wink:

Ist genau genug.

Psychorex 17.12.2009 10:47:25

:) das mit dem Druck hat er sicherlich beachtet :)

Nein, also auch ich kann die Genauigkeit des MD-Thermometers nur unterstützen! Habe es mit einem Teekocher und einem 2. Thermometer bei 60 , 80 , 100 Grad getestet. Alle 3 Thermometer hatten eine maximale Abweichung von ca 3 Grad. Ich finde, das reicht föllig aus. Ich möchte schließlich nur wissen wie es grobe meinem Motorrad bzw. dem Öl geht...

Stelle mir gerade den Labortest des MD-Thermometers vor. Wäre einfach zu putzig, wenn das wirklich jemand im extra Raum testet... :) :)
Erinnert mich etwas an den Treat, beidem jemand aus die "Sekunde!" ausrechnen wollte, wie lange er sein Radio an einer Batterie betreiben kann... (soll lediglich ein kleiner Lacher für viel Forumleser sein! Bitte nicht persönlich nehmen, falls du der jenige warst, der das wissen wollte!)

Also machts jutte und einen vollen Sack und dicke Nüsse zu Weihnachten...
[musste mal sein sry :oops:]

cha0s 17.12.2009 15:42:27

Zitat:

Zitat von berndy (Beitrag 370092)
Das ist wohl das Manko fast aller nachträglich eingebauten Anzeigeinstrumente. Man kommt meistens einfach nicht in den richtigen Bereich um genau zu messen.

theoretisch könnte man den sensor des koso's in den kupplungsdeckel kleben. so wäre die angezeigte temperatur jedenfalls exakt. da der dann aber kupplungskorb angebohrt werden muß um die leitungen rauszuführen und die anschlußleitungen des sensors sicher nicht 150° aushalten, baut man sich so mehr probleme ein als man löst. hab mal ein bastelprojekt angefangen was auf so einer lösung beruht, ist aber bisher nicht über die planung hinaus gekommen.
Zitat:

Zitat von berndy (Beitrag 370092)
Die Siedetemperatur des Wassers liegt nur bei absoluter Reinheit und Normaldruck von 1013 mBar bei exact 100 °C..

ernst hin oder her, interessant ist der einwand schon. wäre nett wenn sich unser chemiestudent dazu mal äußern würde, bin zu faul das selber auszurechnen :-D

Jais 17.12.2009 18:58:58

Im folgenden PDF ist eine Tabelle für die Siedetemperatur des Wassers in Abhängigkeit des Druckes.

http://grundpraktikum.physik.uni-saa...nkt_Wasser.pdf

berndy 18.12.2009 06:21:50

So weiter gehts mit Klugscheißern.

Grundsätzlich nimmt der Druck im unteren Atmosphärenbereich, in dem wir leben, relativ linear alle 8 Meter um 1 mBar (hPa) ab, das nennt man barometrische Höhenstufe. Mit zunehmender Höhe nimmt das aber zu, so beträgt diese barometrische Höhenstufe in 5500 m Höhe bereits 16 m.

Die Siedetemperatur nimmt etwa alle 300 m um 1 °C ab. Bei 300 m Höhendifferenz hat man eine Druckdifferenz von ca. 37,5 mBar (300 / 8). In größeren Höhen natürlich bei anderen Höhenstufen, siehe oben.

Es macht also relativ wenig aus.

Auf der Zugspitze sprudelt das Wasser bereits bei 90 °C.

Aber wer fährt mit der GS schon auf die Zugspitze.

Der Einfluss von Mineralien im Wasser ist noch geringer. Gelöste Mineralien erhöhen die Siedetemperatur wieder geringfügig. Eine gesättigte Salzlösung (da sind immerhin 356 g Kochsalz je Liter gelöst) erhöht die Siedetemperatur gerade mal um 8 ° auf 108 °C. Wenn also 3 g Salz im Wasser gelöst wären, würde sich, wenn ich richtig gerechnet habe, die Siedetemperatur dadurch nur um 0,067 ° erhöhen.

Je nach Wetterlage (Tief- oder Hochdruck) differiert die Siedetemperatur ohnehin um 2-3 °C.

Da ich etwa 100 m über NN wohne, beträgt bei mir der Luftdruck (ohne Wettereinfluss) ziemlich genau 1000 mBar bzw. hPa (1013 hPa - 12,5 hPa). Bei mir siedet reines Wasser also schon bei 99,66667 °C.

Übrigens siedet Wasser im Vakuum bereits bei 40 °C, falls es jemanden interessiert, wie es denn auf dem Mond so wäre.

Es macht also kaum was aus. Mein Einwand oben war ja auch deswegen nicht ernst gemeint.

Bösi 19.12.2009 12:19:57

Zitat:

Zitat von icumblood (Beitrag 369935)

geht nicht :motz:

Jais 19.12.2009 12:48:06

Das ist schon richtig. Ich erkenne aber dennoch dein Problem nicht.

Ist deine Frage noch nicht beantwortet? Denn dann solltest du sie vielleicht ein wenig ausführlicher formulieren. ;)


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