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Garantiefall?
Tach alle zusammen,
hab Ende letzte Saison meine GS 500E Bj. 96 zum Suzihändler gebracht, da ich nen immer lauter werdendes Rasseln bemerkt hatte und davon ausgegangen bin, dass es am Ventilspiel liegt und er mir das neu einstellen könne. Mittlerweile habe ich ein ähnliches lauter werdendes "Tickern" bemerkt, allerdings nur im linken Topf und wenn der Motor warm ist. Besonders hörbar ist es beim Abtouren bzw. gemächlichen "Dahinrollen". Meine Frage ist nun, ob ich die Maschine mit der Rechnung vom letztem Jahr zum Händler bringen kann ohne Angst haben zu müssen noch einmal 500 Tacken hinzulegen. Er hat ja dabei auch gleich das Ventilspiel eingestellt, sämtliche Dichtungen erneuert und das Axialspiel der Nockenwellen beseitigt, von daher kann es meiner Meinung nach nichts neues sein. Gibt es bei Reparaturen so etwas wie Garantie? Dank euch schonmal im Vorraus. |
könnte die kette sein, die im schiebebetrieb auf der schwinge schleift. tritt das geräusch auch im stand auf?
die händler müssen schon garantie auf ihre arbeiten geben- m.E. hat das geräusch aber nix mit der reparatur von damals zu tun, zumal das schon n jahr her ist. [QUOTE=outlaw;390305]Die Reparatur hat mich stolze 480 Euronen gekostet. |
Jepp....erstmal die einfachen Sachen und Kettendurchhang prüfen.
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Nur zu hören, wenn es warm ist und recht genaue Lokalisierung, ob linker oder rechter Zylinder, hört sich stark nach Pleuellager an. :?
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Wenn man sich, wie hier gelegen, diese Regelungen mal überlegt erscheinen die sehr vernünftig, sollte es wirklich nur der Kettendurchhang o.ä. simples sein. |
Danke für euren schnellen Antworten!
Um einiges auszuschließen: Kettendurchhang ist bei mir ordnungsgemäß eingestellt (auf Hauptständer usw. wie in FAQ beschrieben). Außerdem kommt das tickern eindeutig vom Motor, auch wenn sie warm ist im Stand und ich die Drehzahl "etwas" erhöhe nimmt das Tickern proportional zu. und kommt 100%ig aus dem linken Topf. Ölstand wird bei mir regelmäßig kontrolliert (ca. alle zwei Boxenstops, auf Hauptständer mit aufgelegtem Stab). Hatte seitdem ich sie fahre nie zu wenig Öl, hab die Wechselintervalle immer eingahalten (alle 6tkm Öl und Filter). Er meinte, der Motor ist nun wieder tip topp, läuft wie ne 1, alles eingestellt etc. und da der Motor einmal komplett auseinander war (wie cha0s schon sagte, hätten sie alles gereinigt, haufenweise Dreck aus irgendnem Sieb geholt, unterm Ventildeckel halt alles eingestellt (Ventilspiel und Axialspiel) auch neue Iridium Funkenspender hab ich jetzt drin. Wenn Jais mit seiner Annahme Recht hat ist mein Motor im Arsch, so viel Geld steck ich dort nicht noch mal rein. Wenn die Maschine richtig warm ist, wird sie schon ziemlich oft richtig getreten, also so 10-11 krpm sind da im Höchstfall schon mal drin, aber nie in Rot. Ich denke unter den beschriebenen Umständen (warm, genug Öl) sollte so ein Motor das allemal aushalten, da es kein Automotor ist und er für hohe Drehzahlen konstruiert wurde. So muss ich nun denn das Ding richtig zerlegen um der Sache auf den Grund zu gehen oder ich werd nochmal mindestens 500 Tacken los oder? |
jetzt wirds knifflig...
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Hmm wie fit bin ich im Schrauben? Also Kettenkitwechsel mit Schwingenausbau, Bremsen, Benzinhahn, Elektronik, Räder, Druckschnecke.. das ist in etwa das was ich mit der GS schon durchhabe. Habe anfangs auch überlegt, das "Ventilspiel" letztes Jahr selber zu machen, hier auch gute FAQs gefunden, aber leider niemanden, der mir da nen bisschen auf die Finger schauen könnte. Deswegen war meine Devise "Alles was mit Motor zu tun hat lässte den Schrauber machen". Mittlerweile ist das aber schon zum 2. Mal und ich hab langsam kein Bock mehr alles dem Händler zu geben und blind darauf zu vertrauen dass der alles richtig macht, und dafür auch noch nen Haufen Radatten hinzulegen.
@cha0s: Meinste mit der oben beschriebenen Erfahrung könnte das nach Anleitung hier im Forum klappen wenigstens das unterm Ventildeckel auszuschließen oder eher nicht? |
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Also wenn du mir sagst wo ich ne Anleitung für die Ventilfederpresse finde dann mach ich mir das Ding Montag auf Arbeit. Dort hab ich MAG, Drehbänke, Fräser etc. denke das sollte möglich sein.
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Aber ne gebrochene Ventilfeder müsste man doch auch am Fahrverhalten merken vor allem oben raus oder?
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hoffe, die anleitung ist verständlich. hab sie grad auf die schnelle zusammengestrickt. http://gs-500.info/index.php?title=S..._selbstgemacht
eine gebrochene ventilfeder würde sich bei "höheren" drehzahlen bemerkbar machen. klappergeräusche würde es aber über das ganze drehzahlband verursachen. die federn können das ventil bei höheren drehzahlen nicht mehr rechtzeitig zurück in den sitz drücken wenn die nocke vorbeigelaufen ist, dann schlägt der kolben gegen das ventil. ich kann aber nicht beurteilen, ab wann das auftreten würde. |
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