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Gedankenaustausch Bordwerkzeug
Hallo Leute,
immer wieder mal sitze ich vor meinem Bordwerkzeug und überlege, was man da noch so praktisches dabeihaben kann, ohne aber gleich nen Anhänger zu brauchen... Bisher umfasst mein Bordwerkzeug natürlich alle an meinem Motorrad gängigen Schlüsselweiten in Ring- oder Maulschlüssel (wollte ich hier nicht auflisten, fahre ja privat keine GS), sowie die benötigten Größen Inbus. Weiterhin eine ordentliche Kombizange, Kerzenschlüssel und einen Umsteck-Schraubendreher (der stammt aus dem BMW-Auto-Bordwekzeug, sieht zwar nicht wirklich hochwertig aus, ist aber recht solide) und einen Lampenkasten sowie eine Verbandstasche. Ja, und nun kommen die "MacGyver" - Sachen:D -Rollgabelschlüssel (Harley-Fahrer-Helferwerkzeug:-D) -Selbstverschweißendes Isolierband (wg Packmaß ohne inneren Plastering) -Panzerband (gibts im Baumarkt auch in kleineren Größen) -Edelstahlbindedraht -Isoband -kleines Sortiment Kabelbinder -kleines Sortiment Schrumpfschläuche -Benzinschlauch -Lötverbinder blau http://www.eap-elektrotechnik.de/de/...pfschlauch.php -Feuerzeug -Knetmetall in Ü-Ei-Dose (gibts aber mittlerweile auch in kleinen Portionen) -Metallsägeblatt auf Werkzeuglänge gekürzt, Griff aus Panzerband -WD 40-Pen -Putzlappen zusammengerollt -LED-Leuchte -Hylomar -110 ml Motoröl in alter Kosmetikflasche (natürlich mehr, wenn ich weiter fahre) -Babyfeuchttücher, machen fast alles sauber (Minipack aus Drogeriemarkt) So, ich glaub das wars. Taschenmesser hab ich natürlich auch immer dabei und der Fuel-Friend fährt an der Soziusfußraste mit...Geplant ist die Anschaffung eines kleinen Multimeters, hatte mal eins gesehen das kaum größer als ne Streichholzschachtel war, hätte ichs mal bloß gleich gekauft... Was habt Ihr sonst noch so dabei? Was kam schon zum Einsatz? Was lässt sich wofür zweckentfremden? Bin mal gespannt, man lernt ja nie aus... |
moin!
wie man sieht fährst du keine gs - sonst hättest du nicht so viel dabei... ;-) Wir haben 08/09 ne Motorradtour durch australien gemacht - 24000km auf enduros mehr oder weniger querfeldein (drz 400 E) und hatten auch dementsprechend werkzeug dabei. wenn man nur in deutschland unterwegs ist kann man durchaus einige sachen weglassen... >Bisher umfasst mein Bordwerkzeug natürlich alle an meinem >Motorrad gängigen Schlüsselweiten in Ring- oder Maulschlüssel >(wollte ich hier nicht auflisten, fahre ja privat keine GS), sowie die >benötigten Größen >Inbus. Weiterhin eine ordentliche Kombizange, Kerzenschlüssel und >einen Umsteck-Schraubendreher (der stammt aus dem BMW-Auto- >Bordwekzeug, sieht zwar nicht wirklich hochwertig aus, ist aber recht >solide) und einen Lampenkasten sowie eine Verbandstasche. Ein guter engländer und die nüsse für die radmuttern, mit rohr als verlängerung haben bei uns ausgereicht.+ zündkerzenschlüssel dazu noch eine kombizange zum gegenhalten... beim inbus lieber hochwertige bits verwenden - die halten auch n bremsscheibenwechsel aus.... Schraubendreher kreuz und schlitz in hochwertig. Rücklicht und Blinker ahben wir auf LED umgebaut - nur noch hauptscheinwerferlampen nötig. >Ja, und nun kommen die "MacGyver" - Sachen > >-Rollgabelschlüssel (Harley-Fahrer-Helferwerkzeug) >-Selbstverschweißendes Isolierband (wg Packmaß ohne inneren Plastering) >-Panzerband (gibts im Baumarkt auch in kleineren Größen) >-Edelstahlbindedraht >-Isoband >-kleines Sortiment Kabelbinder >-kleines Sortiment Schrumpfschläuche Panzerband, Kabelbinder reicht für die behelfsreparatur. >-Benzinschlauch ausreichend lang bitte damit man auch zur not "umtanken" kann... >-Lötverbinder blau http://www.eap-elektrotechnik.de/de/...pfschlauch.php >-Feuerzeug >-Knetmetall in Ü-Ei-Dose (gibts aber mittlerweile auch in kleinen Portionen) knetmetall ist top :-) >-Metallsägeblatt auf Werkzeuglänge gekürzt, Griff aus Panzerband komplätte länge ist besser - spart viel zeit und arbeit! >-WD 40-Pen motoröl tuts auch! >-Putzlappen zusammengerollt macht sinn! >-LED-Leuchte >-Hylomar hatten wir auch überlegt - aber da man sowieso unterwegs den motor nicht auseinandernimmt kann man auch mit knetmetall von außen dichten! >-110 ml Motoröl in alter Kosmetikflasche (natürlich mehr, wenn ich weiter fahre) >-Babyfeuchttücher, machen fast alles sauber (Minipack aus Drogeriemarkt) wichtig: Locktite blau, vorher mit benzin reinigen (deshalb die lappen) sekundenkleber - mit bischen lappen asl verstärkung kann man damitsogar die verkleidung kleben. ein scharfes messer - n leatherman surge ist da top - hat auch eine metallfeile!!! bischen ersatzkabel, zwei drei schlauchschellen (hochwertig). zwei-drei schrauben in m6 bis m10 mit unterlegschaiben und muttern selbstsichernd sind auch nicht verkehrt.... dann noch hochwertige reepschnur, ausm kletterbedarf - damit kann man notfalls sogar das möpp abschleppen (im outback natürlich - nicht im bereich der stvo.....) damit - und mit bischen fantasie kommt man überall hin... :-) evtl auch noch n ersatzschaluch, reifenheber, bischen lagerfett, n kleiner brenner, duchgel zum reifen montieren.... etc... mehr geht immer aber weniger ist halt mehr! wenn ich in deutschland rumfahre, dann meißt nur mit nem leatherman surge und zwei kabelbindern - das reicht in 99,99% der fälle aus. |
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So ein Universal Bowdenzug-Set werd ich mir auch mal anschaffen, kost nicht die Welt und kann gut helfen. |
Wichtiger als so viel Werkzeug wären mir ein Paar Ersatzhebel.
Die Kiste braucht nur umzufallen, der Kupplungshebel bricht ab und die Fahrt ist vorbei...egal welches tolle Werkzeug man dabei hat. zudem: murphy´s law: hast du sie dabei, gehen sie nicht kaputt ;) Ich hab als erste Handlung das Bordwerkzeug rausgeschmissen. Original ist da nichts dabei, was einem während der Fahrt nennenswert nützen würde... |
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Das sich in meiner Werkzeugtasche nix originales mehr befindet, hielt ich für so selbstverständlich, das ich es nicht erwähnt habe. |
Kommt eben drauf an, was man vor hat.
Für die Weltumrundung ist Werkzeug ratsam. Für die Fahrt zur Hausstrecke eher nicht. Zumal bei der GS eh vergleichsweise wenig einfach so kaputt geht. Und bei den klassischen Ausfällen (Reifen, Kette und Co) nützt dir nur das Werkzeug zum wechseln auch erstmal nichts. Gut gewartet braucht man unterwegs kaum Werkzeug ;) |
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Reifenpanne hatte ich in 18 Zweiradjahren gerade einmal, Kette noch nie. dafür aber 2 Elektropannen, sonst immer nur Hilfestellung für andere Biker (meine Hausstrecke ist so rund um den Tequila-Drive, da gibts im Sommer mehr Moppeds als Autos auf der Straße) |
Soviel Zeugs hatte ich nichtmal bei 200Km langen Touren mit 30 Jahre alten Oldtimerbikes mit. Wartung und das Nötigste an Ersatzteilen für Unterwegs.
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mein kupplungshebel macht an der spitze fast ne 90grad wendung nach vorn :grinser2: zum thema werkzeug: ich führe auch meist den komplett benötigten nuss satz mit und es hat mir mal den arsch gerettet als ca 40km von zuhause weg eine vergasernadel beschlossen hat aus dem clip zu rutschen :) und ein zweites mal als ca 500m von zuhause (berg runter und in praller sonne) der vergaser leer war, weil ich den haupthahn noch zu hatte :hammer: |
hatte ich noch vergessen - zwei clipschlösser und ein stückchen kette hatten wir auch noch dabei, plus reifenflickzeug (waren aber schlauchreifen) mit montiereisen und duschgel als gleitmittel... :-)
und, wir haben festgestellt, dass man mit panzerband auch schläuche von reifen flicken kann... und einen karkassenbruch mit hilfe einer pet-flasche und panzerband noch bis zum nächsten reifenwechsel fahren kann... und mann kann auch den reifen bis auf den schlauch durch fahren, ohne dass der schlauch platzt (ist flexibel genug um nach innen auszuweichen) gebrochene hebel kann man übrigens super mit sekundenkleber, mehl, taschentüchern und knetmetall wieder herstellen... ist zwar alles n notbehelf aber funktioniert... :-) wie gesagt - kreativität ist alles.... |
äähm, noch was;
mir ist gerade eingefallen, dass ich mir letztes Jahr im Mai ne Glasscherbe seitlich in den Autoreifen gefahren habe; ich hab es dann mit Sekundenkleber geflickt - und bis gerade eben vergessen.... Ich glaube es wird Zeit für einen neuen Reifen.... |
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Hebel flicken?
Die würde ich nichtmal versuchen zu verbiegen...das ist nur Guss. Wer Bremshebel so flickt, fährt hoffentlich im Schritttempo (wobei man da auf den Bremshebel verzichten kann) oder hat mit seinem Leben schon abgeschlossen... |
:rock2:
das mit dem bremshebel haben wir nicht ausprobiert, ich glaube, ich würde das auch lassen wollen ;-) mir hat es den kupplungshebel zerlegt, dann hab ich meinen ersatz kupplungshebel verwendet und dann hat es den kupplungshebel vom kollegen zerlegt... hier unsere "lösung" den kupplungshebel an der bruchstelle mit sekundenkleber einträufeln, dann mit mehl bestäuben (als füllstoff) dann nochmals mit sekundenkleber beträufeln und zusammenfügen. nach einigen sekunden sollte das hart sein. dann ringsherum eine nut einfeilen, einen tropfen sekundenkleber ringsherum verteilen und aushärten lassen (ergibt dann so eine weißliche schicht, die besser auf dem aluminium haftet als das knetmetall) dann mit knetmetall diese nut ausfüllen, leicht über die ränder modellieren, aushärten lassen, zurechtschleifen und weiterfahren... das ist natürlich NUR als absoluter notbehelf zu sehen - nicht im bereich der stvo anzuwenden. aber wenn man im outback gerade nicht an ersatzteile rankommt geht es halt auch so.... da ist die verkehrsdichte allerdings auch ein wenig geringer.... ;-) |
Bordwerkzeug? ööhm,...Handy, Kreditcard, ADAC-Card, Victorinox http://www.smilieportal.de/smilies/teufel/7.gif
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