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Elektronik komplett tot!
Hallo miteinander!
Ich komme aus Augsburg bin 22 Jahre alt und bin seit kurzem im Besitz einer GS 500e Bj. 2000 mit 15000km auf der Uhr. Ich habe jetzt das Problem das meine GS von heute auf morgen überhaupt nichts mehr macht! Ich bin am vorabend ganz normal in die Garage gefahren und habe sie abgestellt! Als ich am nächsten morgen zur Arbeit fahren wollte ging nichts mehr! Kein Kontrolllämpchen keine Blinker es ist einfach die ganze Elektronik tot und starten kann ich auch nicht mehr! Mein erster Gedanke war natürlich Sicherung! So Sicherung heute nachgeschaut die sieht noch gut aus habe aber vorsichtshalber mal ne neue probiert das ergab aber leider keine Besserung! Die Batterie habe ich vor einem Monat neu reingekauft und das Multimeter zeit auch 12,5 V an! Ich habe vorsichtshalber da auch mal noch ein andere versucht aber keine Reaktion! Habe alle Stecker usw. kontrolliert aber mir ist dabei nichts aufgefallen! Dann habe ich noch am Relaieingang wo die Hauptsicherung reingesteckt wir die Voltzahl gemessen! Dort wo das Kabel von der Batterie ins Relai reingeht habe ich meine 12,5V(da wo dieser rote Schutz übergezogen ist)! Müsste ich da überhalb nicht auch die 12,5V haben wenn das Relais in Ordnung ist?(da wo das Kabel mit dem schwarzen überzug weggeht) Dort liegen bei mir nämlich 0 V an! Was könnte denn sonst noch sein? Vielen dank schonmal für eure Hilfe! Gruß Alex |
Hast du die Sicherung aus dem Gummiding getauscht? Das ist nur die Ersatzsicherung. Die Hauptsicherung ist in einem Stecker untergebracht. Bei der GS vor 2000 ist das ein roter.
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Ne leider weis ich das schon das das nur die Ersatzsicherung ist.
Ich habe schon die richtige erneuert. Hast sonst noch ne Idee? Danke Gruß Alex |
Da du alles durchgemessen hast kann ein Batteriekabel auch nicht lose sein, oder?
Hast vlt Marder inner Nachbarschaft die sich an Moppeds vergreifen? Guck doch mal alles nach, ob da nicht Bisspuren oder scheuerstellen sind |
Das Fahrzeug stand in der Tiefgarage da kann ich mir nicht vorstellen das das nen Marder war!
Danke Gruß Alex |
Ich tippe auf das Zündschloß, wenn du du da nicht den Kontakt richtig durch schalten kannst, dann zieht auch das Relais nicht.
Das Zündschloss wirkt übrigens auf das Anlasserrelais. Und wenn es sicher nicht die Sicherung war, dann kann es eigentlich nur noch das Zündschloss sein. Schau doch mal ob du die Stellung "Parklicht" rein bekommst, und ob sich da was tut. Wenn nicht, mal den Stecker vom Zündschloss abziehen und schauen. Ist übrigens der Grüne in der Lampe |
je nachdem wie die Tiefgarage verschlossen ist, schreckt das Marder auch nicht ab. *kenn*
War die andere Batterie wirklich frisch? Wird die Batterie überhaupt richtig geladen? miss mal mit frischer Batterie (kannste ja extern laden) bei höherer Drehzahl, wie hoch die Ladespannung ist. http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10610 |
Wenn alles tot ist, tippe ich auf den Killschalter. Da habe ich schon eigene Erfahrungen als frischer GS Besitzer und noch nicht wußte, dass es sowas gibt.
Gruß |
Der Killschalter kanns nicht sein, weil die Lampen auch nicht leuchten, das würden sie aber wenn nur der Killschalter hinüber wär.
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Wenn 12,5 Volt am Starterrelais anliegen, dann ist auch nicht alles tot, damit müsste mit einschalten der Zündung alle Kontrollleuchten angehen, und das Licht sowie die Blinker müssen auch funzen.
Da dieses Relais aber für die Stromverteilung in den Kabelbaum zuständig ist, muss es erst einmal geschaltet werden, das macht das Zündschloß. |
Abend miteinander!
Also ich habe den Fehler jetzt gefunden! Der Hauptkabelstrang lag unter dem Tank auf den Kühlrippen auf und muss da irgendwie durchgeschmolzen sein! Mich wundert nur das die Sicherung nicht geflogen ist! Als ich das rote Kabel dann mit einer Lüsterklemme überbrückt habe hat wieder alles ganz normal funktioniert! Ich muss es nur nochmal vernünftig reparieren! Vielleicht kann ja der ein oder andere noch eine Erklärung dafür abgeben??? Vielen Dank für eure Hilfe Gruß Alex |
Am einfachsten ists wahrscheinlich nen neuen Kabelbaum zu nehmen :P
Oder aber du machst das ganze mit flexiblen Leitungen, Lötzinn und Schrumpfschlauch und du verbindest die Kabel ab der Stelle, wo die Leitungen in Ordnung sind. Kleiner Tipp aus Erfahrung: Lass dir Zeit, mach es Gscheid. Denn lieber einmal richtig gemacht, als nachher mehr Zeit/Geld usw. zu investieren. |
Crimpen ist besser
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Zitat:
Ich hatte vor zwei Jahren so einen ähnlichen Fall. Bei mir war es aber ein Super Gau. Kabelbaum von Vorn bis Mitte kommplett erneuert und verbessert. Hinzu kammen weiter Sicherungen für eine optimale Absicherung. Leitungen wurden direkt dicht am Rahmen verlegt um das Problemm mit Hitze und Reibungen vom Motor zu vermeiden. Zeit hat das mich viel gekostet. Ca. 4 Wochen ohne Fahren. Aber!!! Es hat viel Spaß gemacht. Dabei hab ich gleich mal die Sache mit der "Kupplung ziehen" beim Starten abgestellt. |
Ok, danke fürs korrigieren. ich habe mal gehört, dass Löten wegen der erhöhten Bruchgefahr der ja doch unflexiblen Verbindung schlechter ist
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Naja, du darfst natürlich nicht "schlampen", sodass du eine Kaltlötstelle machst.
Lass dir auf jeden Fall Zeit dabei und mach nicht solche Fehler wie ich. Mir hatte Gott sei dank Goose aus der Sch.... geholfen :P |
Richtig! in der Ruhe liegt die Kraft. Und Kraft ist Weisheit! Vorallem nimm dir den Richtigen E-Plan mit dazu. Lötzinn sollte übrigens mit Flusmittel sein. Das läst sich besser verarbeiten. Ohne Flussmittel wird dir der Zinn an der Spitze kleben bleiben. Nimm dir auch ne kleine Schalle mit nem Schwamm drin mit. Schaff nass machen und ab und zu, wenn du die nächste Stelle machst vorher mit der Spitze da rein gehen und sie säubern. Zischt zwar ist aber gut für die Reinigung. Sonst nimmst du Russ und schmutz mit in die nächste Lötstelle.
Noch ein Tipp. Vor dem Verbinden beide Enden mit Lötzin versiegeln. Macht sich dann beim Zusammenlöten besser. |
ganz wichtig ist auch den Schrumpfschlauch für die Lötstelle vorher drüber schieben...
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...und weit von der Lötstelle wegschieben, nich dass sich der an der falschen Stelle zusammenzieht!
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1. Gegen Crimpen mit einer ordentlichen Zange ist absolut nichts einzuwenden! Die originalen Steckkontakte sind ja schließlich auch gecrimpt.
2. Wer nicht oft lötet und sich da nicht so sicher ist, der kann darauf zurückgreifen: http://www.conrad.de/ce/de/product/7...25016&ref=list Gruß Ric |
Es gibt auch Isoband und selbstverschweistes Isoband von der Rolle. Da brauch man keinen Schrumpfschlauch. Wenn man das ordentlich einmal hin und her abdreht geht das auch gut und hält dicht. Zum schluss nochmal ne Lage drüber und fertig.
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Also ab Werk sind zum Beispiel die Kabelbrücken im Kabelbaum nur gekrimmt, ab Werk wird niemand gelötete Stellen finden.
Ich arbeite mit allen drei Methoden, ich habe ne gescheite Crimpzange, ich habe Lötverbinder und ich habe nen Lötkolben, beim löten nehme ich immer zwei mal den Schrumpfschlauch drüber, einen kurzen der die Lötstelle abdeckt, und einen zweiten etwas längeren der großflächig über den Kabeln und der Lötstelle sitzt, quasi als Zugentlastung... |
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