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Knotenfrosch 28.07.2013 09:45:26

Lust & Frust
 
Wann wart Ihr beim Schrauben das letzte Mal so richtig glücklich oder einfach nur gefrustet? Erzählt mal!

gsmattis 28.07.2013 10:05:41

Gefrustet, als ich nachm Getriebetausch die Schraube, die den Anlasserfreilauf auf der Kurelwelle hält, nicht richtig angezogen hatte. Einmal orgeln ging. Danach war Öl auf dem Sitz und er derhte durch. Kam sogar einmal von nem Bekannten nicht wieder weg, weil sie nicht starten konnte.
Hab dann den Deckel abgenommen und den Kegelsitz entölt, Anlasserfreilauf wieder drauf, Schraube angeknallt so weit es ging (sollen 150Nm drauf) und alles wieder zu. Seitdem läufts :up:

Anderes Mal nachm Ventile checken ist mir eine Dichtung der Kerzenschächte verrutscht. Folge war die, dass Öl aus der Ablauföffnung vorne bei den Krümmern floss.

Einige Male mit der GS beim Tank montieren den Benzinschlauch geknickt und nach nen paar KM den Rückweg angetreten.

Glücklich, als der Bock nachm Einbau wieder lief und das Getriebe seinen Dienst aufnahm.

Knotenfrosch 29.07.2013 07:22:32

Genau solche Geschichten meine ich.

Ich saß nämlich gestern 2 Stunden dran und wollte hinten die Bremsbeläge wechseln. Naja genaugenommen verbrachte ich 2 Minuten mit "Werkzeugkiste aus Keller holen" und weitere 2 Minuten für das Entfernen der Splinte und des linken Führungsstiftes.
Die restliche 1h 56min saß ich dran und hab den rechten Stift in WD40 gebadet, gezogen, geklopft, etc... Das Mistding bewegt sich nicht einen Millimeter! :motz:

Habe dann frustriert aufgegeben und werde heute mal nach einer Lösung suchen. Vielleicht hatte ja jemand aus dem Forum schon das gleiche Problem.

gsmattis 29.07.2013 08:41:51

Bremssattel zerlegen, dann versuchen die Stifte rauszubekommen. Falls das nicht klappt, so wieder zusammenbauen :grinser2:

Hab den Pfusch auch gemacht und so verkauft. Die Beläge waren aber noch für einige 1000km gut und bei dem Wechsel müssen die dann halt neue reinmachen :grinser2:

tobitobitobi 29.07.2013 09:03:16

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 513531)
Hab den Pfusch auch gemacht und so verkauft.:grinser2:

Stolz darauf? :? :?

gsmattis 29.07.2013 09:13:07

Wie mans nimmt

Fish 29.07.2013 10:00:05

Ich könnte nur empfehlen, mit etwas festem in das loch des Splintes und versuchen zu drehen. evtl. das drehen mit nem Hammer unterstützen. Oder mittig den Stift mit ner Rohrzange packen und drehen. Oder mit etwas sehr dünnen unter den Kopf hebeln. Mehr Tips zur zerstörungsfreien Demontage gibt es fast nicht.

Ganz wichtig, beim Zusammenbau etwas Kupfer oder Keramikpaste auf den Stift. Dann haste solche Probleme nicht mehr.

Mfg

Andreas

Knotenfrosch 29.07.2013 10:18:45

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 513531)
Bremssattel zerlegen, dann versuchen die Stifte rauszubekommen. Falls das nicht klappt, so wieder zusammenbauen :grinser2:

Jo, hab Deinen Thread grade gelesen. Ich denke mal, dass ich das so machen werde. Bleibt einem aber auch nix erspart, eh!


@Fish: Kupferpaste hab ich schon hier. Danke für den Tipp!

OldSweathandTW 29.07.2013 20:46:21

Ach Günni,

bring den Sattel doch einfach bei mir vorbei ;) Machen andere aus dem Forum hier auch :P Und bring die Kupferpaste mit! (ist ja schließlich meine :hammer:)

Bei solchen Problemchen kannst Dich gern direkt bei mir melden!

Grüße

Achso: So richtig gefrustet war noch nich beim Schrauben, das letzte Mal schrauben wars doch ganz witzig :P

Knotenfrosch 29.07.2013 22:13:48

Deine Kupferpaste liegt noch bei HelloKitty, ich hab mir zwischenzeitlich eigene gekauft. ;)

Ich hab ja 3 Wochen Urlaub, wann hätteste denn mal Zeit für mich bzw. meine Suzi? PN please!

Smolle 29.07.2013 23:04:42

Bremssattelrevision bei einer vielbenutzten ganzjahres- Kymco.

Die Bremsbeläge sind mit zwei langen Schraubstiften(?)
-Stifte mit Gewinde an einem Ende und Inbus, natürlich kein Schraubkopf sondern plan versenkt-
quer durch den ganzen Sattel fixiert.

Natürlich festgegammelt wie nix.

Hab drei(!) Tage lang an den zwei Dingern genagt bis sie draußen waren.

Wollte ja den Sattel nicht zerstören.

gsmattis 30.07.2013 06:51:46

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 513531)
Hab den Pfusch auch gemacht und so verkauft.

Ich hab die GS danach noch ne ganze Zeit so verkauft. Ich mach mir dann ja nicht nochmal die Arbeit, die Stifte zu lösen. Ich bremse hinten sowieso fast gar nicht.

geko4711 10.08.2013 22:38:43

Mal was erfreuliches -es gibt also nicht nicht nur Frust beim Schrauben :grinser2::
Ich habe mir meinen Krümmer wieder mal vorgenommen. Da hatte ich doch so ne Tube schwarze Paste von Bindulin (weiß die genaue Bezeichnung jetzt nicht genau) für Kochplatten, Ofenrohre und solches Gedöhnst im Bestand und dachte mir: Probierste mal aus. Da habe ich mittels Zahnbürste das Zeug dünn aufgetragen, kurz antrocknen lassen und dann poliert (steht so drauf). Das Ergebnis ist ein schwarz-grauer Mattglanz, der nach dem ersten Start bissel dampft, aber sonst bisher sehr gut aussieht und auch zu halten scheint - sehr viele km waren es aber noch nicht, ich werde es weiter verfolgen.

HWK 10.08.2013 23:05:23

Kettensatz gekauft. Motorrad zerlegt: Hinterrad raus, Schwingenachse und Umlenkhebel gelöst, alles schön sauber gemacht. Neue Kette ausgepackt: Sch..., eine offene erwischt (Bestellung war korrekt, falsch verpackt:?) Keine Werkstatt in der Nähe zum vernieten, Moped zerlegt...:motz:

Phenix 10.08.2013 23:46:14

Gabel nach einem Unfall raus und eine neue, überholte hinein. Mist, Lenkkopf leicht verzogen, passt nicht. Also musste ein neues unteres Gabeljoch her...

Che 11.08.2013 11:11:53

Habe den Frust (1. GS-Motor) in den Keller verfrachtet, nachdem
ich die Lichtmaschine trotz aller bekannten und unbekannten Tricks
nicht von der Kurbelwelle bekommen hatte.
Wie heists so schön: "Jeder hat ne Leiche im Keller" ;)


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