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Kleinen Kompressor für Lackierung auf/-umrüsten?
Hi there!
Wir haben einen kleinen Kompressor (Metabo ClassicAir 255 -> Ansaugleistung: 240 l/Min; Füllleistung: 140 l/Min.; Max. Druck: 8 bar; Max. Drehzahl: 2.850 /Min.; Nennaufnahmeleistung: 1,5 kW; Kesselgröße: ca. 24 l) und eine ausgediente 80 l Flasche (war mal Schutzgas drin). Ich würde gern in nem kleinen Pavillon damit lackieren. Nun meine Frage: Was brauche ich an Zubehör, damit das gut funktioniert? Externer Ölfilter für die Pressluft? Kann ich die 80 l Flasche als Pufferspeicher benutzen? Wenn ja, wie verbinde ich diese am besten mit dem Kompressor? Brauche ich da einen extra Druckminderer? Worauf sollte ich bei der Spritzpistole achten? Wo kann ich günstig die entsprechenden Teile beziehen? Vielleicht kann ja wer helfen :-D Besten Dank schonmal! |
Als Speicher kannst du die Flasche bestimmt nehmen, wie sie anzuschließen ist weiß ich aber nicht. Ob die Luft reicht, wirst du erst beim Lacken merken. Ich habe mit nem 24l Kessel lackiert und merkte nach dem halben Tank, dass der Druck deutlich abfiel. Wenn du ingsgesamt 100l Volumen hast, wirst du etwas länger lackieren können, aber der Kompressor braucht dann auch lönger, um die 100l wieder aufzufüllen. Du hast also warscheinlich lange Pausen.
Ich habe mir ne Rowi HVLP gekauft, damit bin ich gut zurecht gekommen. Mit ner konventionellen Pistole braucht man allerdings weniger Luft. |
Hi, hab mir deinen Metabo ClassicAir 255 mal angeschaut, verbinden könntest du den mit der Flasche über den Kondenswasserablauf. Da nen Schlauch dranbasteln und den an einen Stutzen von einem alten Druckminderer, MAGSchutzgas-Argon-Co2 sollte alles passen, den an's Flaschenventil. Sind ja nur max. 8 bar drauf, Kesselvolumen vergrößert, fertich.
Vom Lackieren mit Spritzpistole hab ich nicht wirklich Ahnung, weiß nur daß ne rel. große Luftmenge gebraucht wird. Grüßle |
Der reicht dir nicht der Kompressor, selbst wenn du die 80l Flasche angeschlossen bekommst, hast du immer noch zu wenig Lieferleistung. Eine halbwegs anständige Lackierpistole braucht mindestens 200 l/min.
Hol dir lieber nen 50l Kompressor mit mind 200 l/min. Auf Öl- und Wasserabscheider achten für ölfreie und trockene Druckluft ;-) |
Es kommt doch wie immer darauf an, was man damit lackieren will.
Die Lackierpistole sollte an den Zweck angepasst sein. Das mindert auch den Luftverbrauch. Vorausgesetzt die 80 L Flasche hält die 8 Bar aus, brauchst du vor der Flasche keinen Druckminderer. Ich glaube, die Argon-Flaschen halten 200 Bar aus. Zum Lackieren würde ich einen Druckminderer vorschalten, damit der Druck annähernd konstant bleibt. Damit bekommst du auch mehr Luftvolumen bei geringerem Druck, bzw. es dauert länger, bis der Luftvorrat aufgebraucht wird. Soweit ich weiß, reichen zum Lackieren etwa 2 Bar aus. Ich würde den Kompressor, die Flasche und dann den Druckminderer über ein T-Stück mit entsprechenden Schläuchen/Rohren verbinden. Passende Teile müsste man in Geschäften, die Druckluftwerkzeuge verkaufen, finden. |
Danke für die Antwort Berndy!
Gut, dass der Spammer (der Uwe poster zur Zeit in den verschiedensten Foren links zu seinem Kompressorshop) das Thema wiederbelebt hat ^^ |
Oh Mann, hätte vll. aufs Datum gucken sollen.
@SWM und, wie hast du es gelöst? |
Immernoch gar nicht :lol:
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so Plastikteile lackieren reicht doch auch spraydose...fuer alle metallenen Teile gibts doch deutlich bessere Lösungen :haha:
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Dieser Aussage halte ich für völligen Mumpitz! Warum reicht die Kunststoff ne Dose und für Metall gibt es besseres? Nicht jeder an pulvern (lassen).
Es ist eher so, dass für Kleinzeug die Dose komfortabler ist, weil das reinigen der Geräte entfällt. |
Bei der Kompressorgeschichte geht es ja nicht nur ums Lackieren.
Damit kann man auch strahlen, Druckluftwerkzeuge betreiben, ausblasen, ... Und bei Blech pulvern bin ich noch skeptisch, was den Rostschutz angeht. Auch Schäden ausbessern geht nicht. Zudem ist da oft die Größe der Werkstücke ein Problem und was der Ofen an Strom zieht und wie lange der zum.aufheizen braucht, will ich gar nicht wissen :-D |
Für Druckluftwerkzeuge und zum Strahlen braucht man aber viel Luft und auch einigermaßen Druck.
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Ein Bekannter hat seinen 70er Jahre Transit komplett mit nen winzigen Kompressor gestrahlt...dauert eben, weil man ständig warten muss.
8-12 bar machen die kleinen Baumarkrkomoressoren auch. Deshalb die üppige Pufferflasche, damit.man ein Stück länger draufhalten kann. |
Zitat:
Zitat:
Pulvern oder lackieren. Hat beides seine vor und nachteile. Pulverbeschichtungen kann man reparieren, dafür gibts Reparaturkits. Das Pulver wird dabei mit einer Flüssigkeit vermischt und auf die schadhafte Stelle aufgetragen. Hochtemparaturspachtel gibts auch. Und bei dünnen Blechen will ich meinen, hällt das Pulver besser an den dünnen Kanten, da der Lack ja immer fließt und dort keinen halt findet. Beim lackieren brauchst du viel Geduld, eine staubfreie Kabine für ein gutes Ergebniss und natürlich den Lack .Da fällt wieder n haufen Müll an, wegen dem ganzen Abkleben. Willst ja auch nicht, dass das Zeug überall rumfliegt. Und natürlich auch einen guten Kompressor mit wirklich reichlich Zwischenspeicher (habe insgesammt 250L und 2 Kompressoren, ein Großer mit 3 Kolben und einer ausm Baumarkt, Wasserabscheider und eine gute Lackierpistole sollte es auch noch sein. Der Vorteil beim lackieren ist natürlich, dass es doch den ein oder anderen Effekt gibt, dems beim Pulvern nicht gibt (FlipFlop) und das 2 Farbige Lackieren, was mit pulver manchmal schwierig umzusetzen ist und dass man Teile lackieren kann, ohne Auszubauen. Dafür kann das Teil nachm Pulvern sofort eingebaut werden, nachm abkühlen und muss nich noch Stundenlang trocknen. Klar, die größe des Werkstückes ist immer begrenzt durch den Ofen, genau wie es beim lackieren durch die Kabine begrenzt ist. Und was du beim Ofen an Stromkosten hast, haste beim lackieren durch andere Kostenfaktoren, Abklebemateriel und Lack z.B Wenn ich für 15€ 500 Gramm Pulver kaufe, kann ich damit 2 Komplette Schwalben pulvern. Dafür bekommt man als Lack evtl eine Dose (Ich gehe jetzt von spraysdose aus), wenns n besserer sein soll. Da schaffste gerade mal n Halben Simsontank. Letztendlich soll jeder machen. Plastikteile lass ich auch lackieren beim Lacker meines Vertrauens, weil ich damit nichts zu tun haben will. |
Danke für deine Antwort! :up:
Wie sieht es jetzt speziell mit dem Rostschutz bei Pulver aus? Was sind die Möglichkeiten und was taugen die? Du lackierst also auch? soso, gut zu wissen ^^ |
Zitat:
Das Pulver ist an sicht der Rostschutz, es gibt aber auch Epoxy Zink oder Alu-Grundierung |
Zitat:
Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie behalten. :D |
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