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Kein Start bei Kälte
Hallo liebe Leute,
ich möchte hier einfach mal kurz mein Problem schildern, ich bin nämich echt am Verzweifeln... Ich hab vor ein paar Tagen meine GS500e aus dem Winterschlaf erweckt, sie läuft auch ruhig, ohne Aussetzer, einfach Wunderbar. Sie sprang auch auf anhieb an, sie stand den ganzen Winter über in der Garage. Nun hatte ich sie ein paar Stunden bei ca. 11 Grad am Straßenrand stehen und schwups, sprang sie nicht mehr an. Das klassische "orgeln" des E-Starters war zu vernehmen, allerdings sprang sie einfach nciht an. Ich habe sie dann angeschoben, sie lief dann wunderbar. Nachdem sie warm war, funktionierte es dann auch wieder mit dem E-Starter. Was kann ich gegen das Problem tun? Ich kann sie ja nicht immer anschieben... |
da du es nicht expliziet gesagt hast, startest du mit Choke?
lg Merle |
Japs, tue ich.
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Drehst du dabei am Gas? Mal ohne Choke versucht?
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Nein, ich nutze nur den Choke. Ich habs auch ohne Choke versucht, das macht aber keinen Unterschied.
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schau mal nach dem Vergaserschlitten. Vielleicht hat sich der Zug aus gehangen und der Schlitten öffnet die Chokedüsen nicht.
Kannste ja sehr leicht unten prüfen. lg merle |
Chokeschlitten bewegt sich? Nicht dass sich nur der Hebel am Lenker bewegt.
Vll. beim Choke etwas verstopft. Gealtertes Benzin kann auch mal Probleme machen. Ist nicht mehr so zündfreudig. Hatte ich mal beim Rasenmäher. Vll. Batterie zu schwach. Kann sein, dass es noch für den Anlasser aber nicht mehr für die elektronische Zündung reicht. Die braucht eine Mindestspannung. |
Zitat:
Der gesamte Chokezug ist auch Anfang letzten Jahres erneuert worden. Zitat:
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Ich weiß nicht ob es eine definierte Mindestspannung für die Zündung gibt, aber das Problem ist ja: genau in dem Moment, wo der Starter am stärksten "ziehen" muß (OT), da muß auch die Zündung "feuern". Mit einer statischen Spannungsmessung wirst du da evtl. nicht weit kommen. Außerdem gibt es sicherlich Serienstreuungen, die dafür sorgen daß die eine Zündung noch etwas weniger Spannung verträgt als die andere.
"Springt mit Anlasser nicht an, läßt sich aber gut anschieben" ist aber meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Hinweis auf "schwache Batterie" (evtl. einfach alt und deswegen erhöhter Innenwiderstand?) oder auch "schlechte Kontakte, erhöhter Übergangswiderstand", also mal die Kabel an der Batterie abmachen, Kontakte säubern, alles fein mit Polfett wieder ordentlich festschrauben. Evtl. hilft das schon. Auch die Batterie laden kann nicht schaden. Wenn das alles nicht dauerhaft hilft, dann würde ich erst eine neue Batterie einbauen und dann noch das Ladesystem prüfen (nicht daß sie immer nur halbvoll geladen wird) |
Zitat:
Dann werde ich das jetzt als ersten Versuch mal starten. Ich werd mich morgen früh mit dem Ergebnis melden, danke schonmal. |
Zitat:
Hinweis: Das Fett gehört erst nach dem Anschrauben dran! Wenn du erst die Pole fettest, dann hast du eine Isolationsschicht aufgebracht und damit einen hohen Übergangswiderstand. |
Darüber kann man streiten. Weil das Fett drückts ja raus, und da wo sonst luft wäre (+ feuchtigkeit => Korrosion?) ist jetzt Fett.
Ist wohl eine Glaubensfrage. Ich mach immer Polfett dazwischen, und dann schmiere ich auch noch alles aussenrum schön zu :grinser2: Kann aber jeder machen wie er denkt. Kurzfristig macht auch "Fett oder kein Fett" keinen Unterschied, nur "sauber oder nicht" :-D |
Also: Es scheint tatsächlich an der Batterie zu liegen. Ich werde mir in den nächsten Tagen mal eine neue zulegen, meine jetzige hat einen Aufdruck mit 09/2010...
Lasse ich bin Startvorgang das Licht aus, springt Sie ohne Probleme an. Danke für die Hilfe! |
Du solltest deine Maschine ohnehin immer ohne Licht starten. Die (neue) Batterie wirds dir danken ;-)
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Zitat:
Hab schon haue bekommen :hammer: |
Zitat:
http://motorradteile-service.de/JMT-...l?drop_3=53777 OK, mann muß einige € mehr in die Hand nehmen und braucht auch ein passendes Ladegerät, aber: -Das Teil wiegt fast nichts -Kann keine Säure auslaufen -Keine Ausgasungen beim Laden -Ladezustand per Knopfdruck überprüfbar. Habe das Teil in meiner GS und x7. Auch nach Standzeit und nach Nachtfrost bisher keine Startprobleme. MfG Holgi |
Hmm - in der Beschreibung für diese Li-Ionen-Batterie steht das die Ladespannung 14,9V keinesfalls überschritten werden darf, da dann Explosionsgefahr besteht. Mutig finde ich es dann von diesem Händler diese Batterie für Motorradmodelle freizugeben, die ein Ladesystem mit einer Ladetoleranz bis 15,5V aufweisen....und diese Spannung wird auch erreicht!
Ich würde dort einmal nachfragen ob der das überhaupt weis, bzw. ob diese Batterien eine Überspannungsschutz eingebaut haben.......und wer im Falle eines Schadens dann haftet! |
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