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Gasschieber flattert?
Hey...
Mal wieder Probleme mit meinem Vergaser. Nachdem ich nun mal wieder meine altbekannten Probleme hatte (hält kein Standgas), hab ich mich die letzten Tage mal etwas genau damit beschäftigt. Hab neue O-Ringe in die Schwimmernadelventilsitze gemacht und heute auch synchronisiert (selbst gebaut mit Schlauch). Soweit, so gut. Als ich die Leerlaufgemischschrauben feineinstellen wollte (gemäß Anleitung hier "Einstellen nach Gehör"), hat sich beim drehen daran nichts geändert. Als ich die Maschine mal ohne Luftbox gestartet habe, ist mir folgendes aufgefallen: Video Der Schieber vom linken Vergaser flattert wie sonstwas und es fließt auch Benzin raus (also Richtung Luftbox), während der Rechte schön stillstand. Membran und O-Ring sind i.O. . Bei Motorstillstand kam da auch weißlicher Dampf raus (wieder Richtung Luftbox). Was zur Hölle kann denn sowas verursachen? :no::( Außerdem setzen sich ständig meine Haupt- und Leerlaufdüsen zu. Benzin ist sauber (über Tricher in Reserveschlauch eingefüllt) und die Schläuche sind auch alle gut... woran kann das liegen? |
Zum Flattern kann ich dir nichts sagen.
Hälst du den Gashahn fest oder tourt sie wirklich so langsam ab? Klingt nach Falschluft. |
Schade :cry:
Tourt echt so langsam ab, aber mit Luftfilter vorher war's normal. |
Zum Flattern: Membrane des Schiebers ist i. O.?
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Zitat:
Ich werd die Schieber morgen mal untereinander tauschen. |
Hast du vor dem Synchronisieren das Ventilspiel eingestellt oder wenigstens kontrolliert?
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Zitat:
LA, LE, RE = 0,06 RA = 0,09 |
Stimmt, ich erinnere mich an die 0,09 mm. Etwas außerhalb der Toleranz.
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Dachte mir, dass das beim Auslassventil besser ist als 0,04.
Ich mess morgen nochmal nach. |
Naja, Suzuki hat sich bei dem Ventilspiel bestimmt etwas gedacht.
Wenn es besser wäre, hätten die das dann wahrscheinlich auch so vorgeschrieben. Es wird nicht sehr viel ausmachen. Das Mindestspiel von 0,03 mm reicht. Die Spanne bis 0,08 mm ist der Abstufung der Shims geschuldet. 0,04 mm wäre absolut in Ordnung gewesen. Das Flattern des Gasschiebers ist seltsam. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Unterdruck, der den Gasschieber anhebt, zusammenbricht. Das würde für eine Undichtigkeit irgendwo oben im Bereich der Membran sprechen. Vll. ein gerissener Stöpsel auf dem Synchronanschluss oder plattgedrückter O-Ring oder die Membran sitzt nicht richtig... |
Ventilspiel guck ich morgen nach.
Also, Katastrophe. Hab gerade mal die beiden Schieber (inkl. Membran) untereinander getauscht. Und wieder flattert der linke Schieber. An der Membran oder an dem Schieber selbst kanns also nicht liegen, Stöpsel und O-Ringe schaun auch gut aus. |
Bei dem Kilometerstand dürfte eigentlich noch kein nennenswerter Verschleiß vorliegen.
Vll. weiß AmigaHarry Rat. |
Zitat:
Könnte villeicht noch an der Standgasluftdüse liegen - muss mir das zu Hause auf der Zeichnung genau ansehen.... |
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müßte meßbar sein
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Wenn die Angaben von towe stimmen, hat sein Motor erst 8700 km.
Ich halte es daher für unwahrscheinlich, dass übermäßiger Verschleiß oder große Ablagerungen für das Verhalten verantwortlich sind. Ausschließen kann man aber gar nichts. Wie sieht denn das Zeug aus, das die Düsen zusetzt? |
Mittlerweile sinds 9700, aber naja.
Mit den Düsen werd ich nochmal schaun... die hab ich bisher immer nur freigeblasen, ohne auf die "Substanz" zu achten. Ich schau heut nun mal noch wegen Ventilspiel und der Lerrlaufgemischschraube nach, und wenn das nix bringt, kommt sie zur Kompressiondruckmessung. |
Vielleicht ein dummer Gedanke: Wenn du die Düsen immer nur frei geblasen hast, nicht dass der Dreck aus einer Ecke des Vergasers kommt, die du noch nicht beachtet hattest. Oder es kommt vom Tanksieb, welches sich auflöst oder aus dem Schlauch - BH-System?
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Vergaser ist (theoretisch) ultaschallgereinigt. Sah zwar danach keineswegs so aus wie die schicken Vergleichsbilder im Netz aber naja.
Was ist eigentlich mit den zwei Löchern im Ansaugstutzen? Nur durch das jeweils größere kann ich Licht durchsehn, wenn ich oben drauf leuchte. Könnte das eine Fehlerursache sein? @AmigaHarry: Du hattest mir ja geschrieben, dass bei einer falschen Einstellung der Leerlaufgemischschrauben auch sowas auftreten könnte. Könnte nicht eine massiv verstellte Synchronisation dasselbe hervorrufen? Nach der Einstellung waren die beiden Flüssigkeitspegel im Schlauch zwar gleich hoch, aber ich musste den Schlauch sehr stark abdrücken, damit es nicht allzu sehr hin- und herspringt, und für diese Synchronisation musste ich die Schraube sehr weit rausdrehen. Gibt es eine Grundeinstellung für die Vergasersynchronisation? |
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grundsätzlich steh ich der Schlauchwaagen-Methode auch eher sehr skeptisch gegenüber mit Uhren kann man wirklich sehr fein einstellen , wenn man mit den Stellschrauben zuvor die Zeiger korrekt gedämpt hat ich hab mich mal länger mit meiner Vergaser-Einstellung beschäftigt und die Drosselklappen dann irgendwann wirklich so hinbekommen dass sie bei jeder Gasgriffstellung absolut identische Werte angezeigt haben danach konnte ich das Standgas locker um 300rpm senken , obwohl ich bereits zuvor keinerlei Probleme hatte Ventilspiel ist ja ok bei dir - Leerlaufgemisch auf Grundstellung - dann Synchro ( Uhr ) dann die Leerlaufgemischeinstellung nach Gehör ( und abschließend eventuell nochmals ein Synchrontest ) allerdings sollte sich beim Drehen der Leerlaufgemischschrauben auch was tun , sonst stimmt in dem Bereich irgendwas nicht |
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Meine Vergaser wurden noch nie synchronisiert, solange ich sie habe. Ich hatte anfänglich immer Probleme mit einem überfettenden Zylinder. Seitdem ich beide Lichtspalte gleich groß habe, läuft meine GS besser, der eine Zylinder überfettet nicht mehr dauernd und mein Leerlauf ist ab 800 U/min stabil. Macht also weniger Probleme als vorher. Ob die Vergaser vorher überhaupt synchron waren, habe ich nicht geprüft. Soweit ich mich noch erinnere, waren die Lichtspalte deutlich unterschiedlich. Ich möchte aber betonen, dass so die Vergaser nicht synchron werden und diese Methode nur dazu dienen soll einen brauchbaren Anfang zu finden. |
das ist aber grundsätzlich nicht verkehrt was berndy da empfiehlt
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Solang sie jetzt keine weiteren Probleme macht, lass ich das auch so. Ansonsten leg ich mir echt mal ein Paar dieser Uhren zu. Die Schlauchmethode erachte ich jetzt als offiziell Unsinn, wenn man es nicht unendlich genau macht. Kaum hatte ich die beiden Flüssigkeitsstände auf einem Niveau und habe die Klemmschraube (zum Dämpfen) etwas gelöst, kamen wieder vollkommen andere Werte raus. Bei den Leerlaufgemischschrauben hat sich nun wirklich ein wenig was geändert, aber das war jeweils sehr minimal. Jetzt zieht sie wieder schön, lässt sich auch unter 3000 fahren und läuft wieder ihre 170 (dazu siehe nächstes Thema von mir :-D ). Vielen Dank euch allen! |
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würde mich nicht wundern wenn hier im Forum massenhaft schlecht synchronisierte Maschinen rumeiern , nur weil mal jemand diese Pfennigfuchsermethode populär gemacht hat und andere das dann einfach nachgeplappert haben |
@towe: Bin erst heute von einer Dienstreise zurück und konnte nicht antworten. Fein das du es inzwischen lösen konntest - die Idee das schlecht synchronisierte Vergaser das auch verursachen können, ist goldrichtig. Meist gleichen unbedarfte "Mechaniker" das über Gemischregulierschrauben und Standgasschraube aus - kommt öfter vor als man denkt. Das bei deinen Gemischreguliereinstellungen aber nur wenig geändert werden musste, ist doch etwas ungewöhnlich bei diesem Fehlerbild. Achte bei der nächsten Abgasuntersuchung auf den Unterschied der CO und NOx-Werte zwischen links und rechts - vielleicht zeigt sich da noch was....
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Vll. schreibe ich jetzt etwas, was vielen Technik-Freaks nicht richtig schmeckt, ich finde den Hype, der um das Synchronisieren gemacht wird, sowieso etwas übertrieben. Eine unzureichende Synchronisation macht sich eh nur im unteren Drehzahlbereich bemerkbar.
Wenn es Probleme mit einem unruhigen Leerlauf, schlechtes Startverhalten oder Gasannahme usw. gibt, darf man auch mal über Synchronisation nachdenken. Wenn der Motor aber schön ruhig läuft, gut das Gas annimmt und sich angenehm fährt, sollte man vll. einfach alles so lassen wie es ist. @AmigaHarry Soweit ich weiß, hat die GS nur ein Endrohr. Wie meinst du das mit der Messung CO und NOx links/rechts? |
Zitat:
Die Synchronisation unterliegt ja auch keinem Wartungimtervall , wenn sie in Ordnung ist und keiner die Vergaser voneinander trennt , erweißt sie sich für gewöhnlich als äußerst haltbar |
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Originalanlage: Sind schnell reingebohrt und können mit Schrauben oder Schellen leicht verschlossen werden..... jedenfalls hat mir das in der Einstellung störrischer Vergaser schon öfters geholfen. |
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