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Campino 01.02.2016 15:37:58

Alternativen zur GS?
 
Wieviel hat die Suzi mal neu gekostet?

Ich kenn Preise von 6000DM bis 7000DM.... aber das ist ja bereits ewig her... (Damals hatten wir noch echtes Geld :grinser2: )

Wieviel hat sie 2004 neu gekostet? Weis das noch jemand

Ne0n 01.02.2016 15:52:35

Jap, hier nachzulesen, 4895€, also knappe 5 Riesen.

Nach 11 Jahren finde ich persönlich, auch bei der Laufleistung, 3000€ dann doch eher am oberen Preislimit. Aber das muss jeder selber wissen...


Tante Edit hat dann nochmal einen Artikel gefunden, in dem die '04er F für 4780€ gelistet ist.

Campino 01.02.2016 15:55:19

Gibt es heute noch neue Motorräder zu dem Preis die so viel bieten?

fw2842 01.02.2016 15:58:26

Jap die 48 ps Klasse von honda sind genau da im Preis bild drinne, wenn du von den 5000 euro ausgehst.

Ne0n 01.02.2016 16:00:35

Kawasaki Z300 / Duke390 für knappe 5 Riesen zum Bleistift?


Edit: Stimmt, die CBR300RR kost auch knappe 5.
Oder KTM RC390 / Yamaha YZF-R3 für knappe fünfeinhalb. Und so weiter...

Campino 01.02.2016 16:06:01

Hängen beide gegenüber der GS 500 um c.a. 20 PS hinterher...
Nichts desto trotz habt ihr mich überrascht! Ich hab nicht gedacht, dass es überhaupt noch so günstige Möps gibt....:shock:
Wonach ich suche fängt immer erst bei 8000 € an...

edit: okay die Duke nicht... die ist mindestens ebenbürtig

Ne0n 01.02.2016 16:11:09

Also die 300er CBR geht aber auch echt gut, da kam ich beim Kollegen mit meiner GS nur schwer hinterher... :D

Und die R3 hat ja auch mal eben 42 PS ^^

Alexsnd 01.02.2016 16:20:57

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 567697)
Hängen beide gegenüber der GS 500 um c.a. 20 PS hinterher...

Die 390er KTMs, Duke oder RC, haben 44PS. Und man muss schon ehrlich zu sich selbst sein - sie bieten durchaus mehr...


Gruß
Alex

fw2842 01.02.2016 17:01:54

Campion. Dann machst du was falsch selbst bei der cbr 500 r kommt eine gs spielend leicht mit nur der topspeed ist 3 kmh schneller. :kuku:
Alexsnd. Da geb ich dir recht die duke hat echt klasse fahrwerk und super fahr eigenschafften. Fuer 44 ps echt ein spitzen ding.

Campino 01.02.2016 17:59:01

Hi Takota,

es sieht so aus als wären die "Alternativen" zur GS (ich weis natürlich, dass es zur GS keine Alternative geben kann :meinung:) doch ein größeres Thema... könntest du als "Super Admin" die ganzen Beiträge dazu in einen eigenen Thread schieben?

Gruß
Campi

snailie 01.02.2016 18:04:10

Verschoben.

Hier könnt ihr weiter diskutieren! ;)

Campino 01.02.2016 18:12:07

@ Takota: Danke!

Jetzt wo wir uns hier in Ruhe auslassen können....
Die KTM Duke hätte mich ja durchaus mal interessiert... wie fährt sich ein 390 ccm Einzylinder?
Also im Verglich zum 500er twin?

Saß da schon einer druf und kann berichten?

fw2842 01.02.2016 18:31:49

Den 1 Zylinder merkst du einfach kaum finde ich, aber erst ab 6000 regt sich was bei der Duke. Der sound ist halt nicht schlecht ^^ Fahren kann man mit ihr recht sportlich durfte es aber nicht übertreiben ist nem kumpel gewesen.

Vergleich zur honda cbr 500r die ist auch in der Preisklasse fährt sich fast wie die gs. Hat auch so ne weiche gabel vorne diefinde ich schrecklich wenn sich das Möp R nennt. Denn sie hat MEINER Meinung nichts mit einem Honda R Model zu tun. Es sind einfach welten zwischen der Cbr 600 und der 500 er.

Aber für kleines Geld (wenn man sie neu holt) find ich sie top.
Obwohl die gs über 20 Jahre älter ist, ist die Honda nicht viel besser.
Wenn man das Fahrwerk der gs aufhübscht (hab ich gemacht) hat man fast ein besseres Fahrwerk als die Honda auch Punkto beschleunigung ist die gs genauso schnell nur im Topspeed wie gesagt 3 kmh mehr.
Desswegen muss ich sagen wer auf youngtimer steht macht mit der gs ja nix falsch sie ist vielleicht alt aber sie wird viel zu oft unterschätzt. AUch die Argumente von Fahrern mit 200 Schlappen haben keine Ahnung wie tief man doch mit ihr runter kann.
Auch das Hauptständerproblem in den Kurven, das man aufsetzt, ist mit nem gescheiten Fahrwerk weg, weil sie dann nicht so durch hängt.

seife 01.02.2016 19:54:35

CB500F ist auch noch in derselben Klasse (Preis- und Hubraum). Bin ich aber noch nicht selber gefahren. Meine Nichte wollte so eine neu kaufen, hat dann aber doch eine GPZ500S (alt) genommen.

fw2842 01.02.2016 20:19:03

Ist genau das selbe wie die cbr 500 r

seife 01.02.2016 20:52:17

Ok, das ist sozusagen die unverkleidete Version von der CBR? Fahrwerk etc. ist gleich?

Was mich ja wundert ist, daß die heute, 30 Jahre später, 20% weniger Leistung als die GPZ500 haben...

Ich würde ja wahrscheinlich beim Neukauf dann doch eher zu irgendeiner Ausführung der NC750 tendieren, wenn es denn eine Honda werden sollte.

Zum Glück sind neue Motorräder nichts für mich, ich rege mich über das "Neumodische Glump" R1100R (Bj 98) schon genug auf :-D

fw2842 01.02.2016 21:28:25

Ja ist gleich ^^

Ja die sollen ja sowenig Leistung haben wegen dem neuen Führerschein A2 da ja dieser auf 48 PS gehoben wurde ^^

die NC fährt auch ein Kumpel nervig bei der ist halt das Tanken. Die maschine hat ja nur einen Seitenständer und zum Tanken muss die sitzbank ab :S


Wenn du aber schon in die größere Maschinen richtung gehst muss ich gestehen find ich die alten Hondas die Reihe der Hornet z.B. überragend ^^.

Die cb 500 ist ja da auch sozusagen die Konkurentin der gs ^^
Doch da find ich die stereo Federbeine abstoßend ^^.

Aber wie gesagt die neue 500 Reihe von Honda mit genau den 48 ps sind echt schöne Anfänger Modele ^^ wenn man gleich am Anfang 5000 euro investiert.


Aber an die gs kommen sie nicht ran dafür haben die zuwenig Charakter :P


Ps: die gpz 500 ist aber teilweise immer so anfällig mit Motorproblemen. Hab auf dem Feldberg schon oft von denen gehört das schnell die Kolbenringe durch sind und die Maschinen dann enorm viel Öl verbrauchen und der Verschleiss sehr hoch sein soll.


Die R1100r geb ich dir recht :toilet_claw: aber sie taugen als scrambler umbauten :P (nur dafür ^^)

Campino 01.02.2016 23:33:06

Grundsätzlich habe ich nur ein Problem mit den neuen Maschinen....
Sie sind größten Teils Einspritzer....
Mit Boardkomputer.... :motz:
Da kann ich nicht mehr selbst basteln weil mir die Software fehlt und die IT Kenntnisse....
Einen Vergaser verstehe ich! Das ist noch echter Maschinenbau und nicht so ein IT Gelumpe...
Alles mit mehr als drei Leitungen ist Hexenwerk!

Was mich nur wundert an den ganzen neuen Maschinen ist, dass aus den kleinen Motoren (300 ccm) 48 PS raus gequetscht werden.... Sind die Toleranzen so eng oder wurden die Motoren wirklich so hoch gezüchtet? die können doch im leben nicht so standfest sein wie ein 500er mit 48 PS?!?
Klärt mich bitte auf!

Oh und noch eins.... Wieso gibts an neuen Maschinen keinen Lichtschalter mehr.... JA ich weis... ich muss das Licht eh immer an haben... aber ich will es wenigstens selbst einschalten können!!!!
Und die Blinker.... Sind Motorradfahrer echt so dumm, dass die Blinker automatisch nach spätestens 1 km fahrt aus gehen müssen??? Kriegen wir das nicht mehr selbst hin?!?!? wieso muss sowas überwacht werden??? Vll. will ich ja 20 km mit Blinker fahren?! Das möchte ich selbst entscheiden können!!!! :motz:

genug gemotzt für heute. Sorry ich weis jetzt auch nicht wo das her kam.... :bur2:

fw2842 01.02.2016 23:59:52

Also hoch gezüchtet würde ich das nicht nennen 300 ccm mit 48 ps wie in deinem beispiel ^^

die 2 takter zeit hat da viel mehr gemacht.

Auch wie schon angesprochen die gpz diese hat scharfe nocken ab werk sind für 500ccm auch 60ps.

das einzige was scheußlich ist das alle motoren mittlerweile so mager gestellt werden... aber da hilft ja ein power comander ;)

Alexsnd 02.02.2016 07:09:31

Wenn man lieber bastelt als zu fahren dann ist der Vergaser sicher besser als Einspritzer :) Am Einspritzer muss man gar nicht basteln, schon gar nicht an der Software.

Ninja 300 hat "nur" 39PS, Literleistung also nur minimal höher als bei der GS, andere 300er kenne ich gar nicht, oben erwähne KTMs haben 390cm³, haben auch nur etwas höhere Literleistung. Vor 60-70 Jahre gab es noch 500er die keine 20PS geleistet haben, das wäre doch was? :) Wobei zu bezweifeln wäre dass sie haltbarer waren als die heutigen... ;)

Das Gemecker über Lichtschalter und Blinker hat irgendwie überhaupt keine Grundlage...

Gruß
Alex

Campino 02.02.2016 07:23:51

[QUOTE=Alexsnd;567724]
Das Gemecker über Lichtschalter und Blinker hat irgendwie überhaupt keine Grundlage...
[QUOTE]

Das ist mir selbst bewusst! Ich kann dir auch nicht rational begründen warum mir das unsympatisch ist. Es ist halt so....
Ich als Maschinenbauer mag es halt nicht wenn hinter jedem Teil die Software steckt (Blinker nach 1 km automatisch aus). Vll. kränkt es mein "Mechanikherz".... ich kanns wie gesagt selbst nicht begründen! Ich weis nur, dass ich es nicht mag...

Ne0n 02.02.2016 08:07:37

Muss Campino zustimmen. Licht ohne Schalter ist Mist.
Was ist denn, wenn die blau-weißen mich nachts verfolgen und ich mich schnell in ner Seitengasse verstecken will? :D :D
Neeein, Motor ausmachen weil ich dann ja auch noch leiser bin ist keine Option *hust*

Ne, aber ernsthaft, wenns Moped nachm Winter schlecht anspringt wegen schwacher Batterie, da kanns Licht ausschalten schon mal Wunder wirken.

Und obwohl ich Informatiker bin, stehe ich da hinter Campino und blicke auch eher skeptisch auf so ne fahrenden Computer... ^^

Campino 02.02.2016 08:34:54

Zitat:

Zitat von Ne0n (Beitrag 567727)
Und obwohl ich Informatiker bin, stehe ich da hinter Campino und blicke auch eher skeptisch auf so ne fahrenden Computer... ^^

:anbet2::crash:[

Alexsnd 02.02.2016 08:41:27

Naja, meine Batterie überwintert im Warmen und wird regelmäßig geladen ;)

Die Software hat keinen Verschleiß und geht nicht kaputt, wenn es Probleme gibt dann kommen die von außen und sind mechanisch oder elektrisch, und da kann man ja immer noch selbst Hand anlegen ;)

Gruß
Alex

Campino 02.02.2016 08:48:26

Zitat:

Zitat von Alexsnd (Beitrag 567730)
Die Software hat keinen Verschleiß und geht nicht kaputt

Die SW geht nicht kaputt... aber wenn einer der kleinen Hall Sensoren (Vergossen auf einer Platine in irgendeinem Steuerkasten) kaputt geht gibt er nurnoch Mist an die Software weiter und den Fehler findest du NIEMALS ohne Außlesegerät...
Wenn jetzt der Hersteller keinen Fehler für "Hall-Sensor XY" defekt vorgesehen hat und die Auslesung dir das Problem nicht klar benennt kommt auch keine Vertragswerkstatt auf das Problem.

(Alles schon am Auto gehabt)

Knoz 02.02.2016 08:49:26

CB 450N /CB450S ist noch so ein Kandidat - fährt ein Kollege. Bitte nicht mit der CB 450 verwechseln.

Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Honda_CB450

Zum Thema "zu viel Elektrotechnik in Produkt xyz" kommt jetzt einmal mein Standardtext:


Es gibt genau ein elektronisches Konsumprodukt, bei dem alles richtig gemacht wurde: Der ATX PC - also der normale Feld, Wald und Wiesen Büro PC. Mein Computer ist über 9 Jahre alt, ein kompletter Zirkus aus Teilen verschiedenster Herkunft, gut die Hälfte der originalen Teile ist schon längst durchgebrannt, weitere 30% wurden wegen zu langsam durch günstige gebrauchte ersetzt. Auf dem Rechner, pro Forma von 2006, laufen Aktuelle Computerspiele :grinser2: Kosten: minimal.

Reinstecken - läuft. Obwohl die Teile noch garnicht existierten, als das Mainboard entwickelt wurde......denn das ist noch von 2006 - versteht aber eine Grafikkarte von 2013.

Das Zauberwort heisst Normung!!!!!!!

Es wäre kein Problem, kostengünstig kleine Standard SPS (Anmerkung: Speicherprogrammierbare Steuerung) Systeme zu entwickeln, die alles von Waschmaschine bis Motorrad steuern können und Open source sind, sodass jeder Verbesserungen und Einsicht erlangen kann.

Es gibt aber keine Motivation dies zu tun und keinen Rechtsweg die Hersteller zu zwingen.

Und so wird es wohl dabei bleiben, dass der ATX PC ein besonderer Glücksfall ist.

snailie 02.02.2016 09:03:00

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 567721)
Und die Blinker.... Sind Motorradfahrer echt so dumm, dass die Blinker automatisch nach spätestens 1 km fahrt aus gehen müssen???

Echt, so weit isses schon? Ich gebe zu, ich habe mich bislang in keinster Weise mit neu(er)en Moppeds und den darin verbauten Neuerungen der Technik befasst, weil's für mich eh nur die GS gibt... :grinser2: Aber so weit ist es wirklich schon, daß man bald nicht mehr selbst fährt, sondern von der Schäse gefahren wird? :no:

Alexsnd 02.02.2016 09:05:52

Möglicherweise bin ich ja verwöhnt weil ich außer den typischen Sachen wie LMM oder AGR noch keine Probleme mit den Einspritzern hatte... :)


Gruß
Alex

seife 02.02.2016 12:02:28

Also was mich an der R1100R bisher aufgeregt hat ist unter anderem, daß das Kabel des Hallgebers nach nur 17 Jahren (gefühlt noch in der Garantiezeit!) schon kaputt gegangen ist und ich deswegen stehen geblieben bin und mit dem Schandwagen heimfahren musste.

Allerdings lässt sich das noch recht einfach ohne Testgerät diagnostizieren: wenn die Benzinpumpe beim durchdrehen der Kurbelwelle nicht 2 mal pro Umdrehung kurz anspringt, ist kein Hallgebersignal da. Und das kann man auch mit dem Voltmeter feststellen.

Außerdem besteht das "Testgerät" aus einem Widerstand, einer Leuchtdiode, einem Taster und einem Stecker für die Bordsteckdose. Damit kann man sowohl die Fehlercodes der Motronik als auch des ABS auslesen.

Was ich damit sagen will: bei der GS500 bleibst du auch stehen, wenn die CDI kaputtgeht oder (beim neueren Modell mit nur noch einem Pickup) wenn der Pickup schlapp macht. (Und selbst wenn nur ein pickup schlapp macht, dann würde ich mit nur einem Zylinder auch nicht weiter als ein paar Kilometer heimfahren wollen).
Das ist also nicht anders als bei den Einspritzern. Wenn es dir darum geht, dann brauchst du ein Motorrad mit Vergaser und Kontaktzündung.

Und wenn man sieht, wieviele Leute hier probleme mit den Vergasern haben, die ordentlich gereinigt, montiert und eingestellt zu bekommen... diese Probleme hast du mit einer Einspritzung eher nicht. Und bei einer Maschine mit geregeltem Kat -- die Lambdaregelung regelt dir in gewissen Grenzen sogar die Falschluft weg :grinser2:

Ich war auch immer sehr kritisch gegenüber Elektronik in Kraftfahrzeugen eingestellt, aber selbst vor 25 Jahren auf der Z250C: Die hatte noch eine Unterbrecherzündung, was ich ganz toll fand, weil ich ja "wenn mal was ist das unterwegs reparieren kann". Dummerweise war ich der einzige, der dann wirklich irgendwo auf der Alpenpasstour die Zündung einstellen musste, die anderen mit ihren neumodischen Elektronikzündungen mussten nichts tun.
Und auch bei den Autos ist es so, daß ich in den 80ern und 90ern, als noch viele Autos ohne nennenswerte Elektronik fuhren, viel mehr Autos am Strassenrand standen und auf den Pannendienst warteten als heute. Und die Verkehrsdichte (und die Kilometerleistungen!) hat zugenommen. Ganz so scheisse unzuverlässig kann es also doch nicht sein.

Noch was: heute hat ein Motorrad Wartungsintervalle von 12000km aufwärts. Da muß ich nur einmal pro Saison in die Werkstatt, nicht zweimal.

Sollte die Motronik an der BMW tatsächlich mal ausfallen und kein Ersatzteil verfügbar sein, dann bau ich mir halt selber eine -- viel ist da schließlich nicht dran. Zwei Hallgeber (OT und UT) und eine Lambdasonde gehen rein, einmal Zünd- und zweimal Einspritzsignal kommen raus. Das sollte kein Aufwand wie ein Mondflug sein, die Kennfelder dazu zu errechnen und die Steuerung zu programmieren.
Wenn ich die BMW dann noch habe / haben will (was ich nicht als gesichert ansehe :-D)

DonArcturus 02.02.2016 13:14:11

+1
ABER: Lass mal eine klitzekleine Kleinigkeit kaputt gehen! Nichtmal ne Glühbirne kannst du bei dem modernen Kram wechseln...

Campino 02.02.2016 13:21:50

da hast du aber schon genau die Stichworte genannt... Steuerung programmieren....
Für mich ist ein Vergaser halt sympatisch weil ich das ding verstehe... Von Programierung (wenns nicht gerade Labview ist) verstehe ich absolut 0.
Aber bei einem Vergaser... den kann ich mir angucken... ich sehe was sich da drin bewegt.

Wenn die Maschine aber mit OBD Gerät ausgelesen werden muss komm ich nicht mehr weit!

Ich halte mich da an das Konzept: Was einfach ist geht nicht so schnell kaputt.
Und was gibt es einfacheres als einen Vergaser

seife 02.02.2016 13:29:48

So lange du ein Allerweltsmotorrad fährst wie die GS500, wo es an jeder Ecke günstig gebrauchte Ersatzteile gibt ist das korrekt.
Aber suche mal einen guten Vergaser für eine 10 Jahre ältere, seltene Kiste, weil bei deinem die Bohrung für den Schieber ausgeschlagen ist.

Mit viel Glück kannst du den dann ausbohren und ausbüchsen, und dir einen neuen Schieber fertigen lassen. Für teures Geld.

Ich prophezeie mal, daß es in 10 Jahren, wenn die originalen Motorsteuerungen mal in nennenswerten Zahlen ausfallen und nicht mehr lieferbar sind, fertige Steuerungsboxen zu kaufen geben wird, die dann halt modellspezifisch programmiert werden und gut. Wenn es das dann nicht gibt, dann weiß ich was ich als Rentner mache.

Und bald wirst du (bei der "heutigen Jugend" ;)) mehr Leute finden, die dir einen Mikrokontroller programmieren als welche, die dir einen Vergaserschieber drehen / fräsen können.
Ich könnte theoretisch beides, aber schon beim Werkzeug fängts an, und deswegen löte und programmiere ich dann lieber eine Steuerung, weil das Werkzeug dazu ist hauptsächlich zwischen den Ohren, da muß ich nicht erst Tausende investieren. Und Platz benötigt es auch nicht :grinser2:

Edit: Das mit der Glühbirne ist mir so nicht bekannt, an der 17 Jahre alten BMW geht das noch. Am Auto lasse ich das machen, weil ich schon meistens damit überfordert wäre, die Abdeckungen im Motorraum zerstörungsfrei abzunehmen. Das Auto ist aber auch älter als 10 Jahre ;) und basteln daran macht mir so gar keinen Spaß, drum lasse ich das alles machen.

AmigaHarry 02.02.2016 13:43:33

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 567721)
Grundsätzlich habe ich nur ein Problem mit den neuen Maschinen....
Sie sind größten Teils Einspritzer....
Mit Boardkomputer.... :motz:
Da kann ich nicht mehr selbst basteln weil mir die Software fehlt und die IT Kenntnisse....
Einen Vergaser verstehe ich! Das ist noch echter Maschinenbau und nicht so ein IT Gelumpe...
Alles mit mehr als drei Leitungen ist Hexenwerk!

Was mich nur wundert an den ganzen neuen Maschinen ist, dass aus den kleinen Motoren (300 ccm) 48 PS raus gequetscht werden.... Sind die Toleranzen so eng oder wurden die Motoren wirklich so hoch gezüchtet? die können doch im leben nicht so standfest sein wie ein 500er mit 48 PS?!?
Klärt mich bitte auf!

Oh und noch eins.... Wieso gibts an neuen Maschinen keinen Lichtschalter mehr.... JA ich weis... ich muss das Licht eh immer an haben... aber ich will es wenigstens selbst einschalten können!!!!
Und die Blinker.... Sind Motorradfahrer echt so dumm, dass die Blinker automatisch nach spätestens 1 km fahrt aus gehen müssen??? Kriegen wir das nicht mehr selbst hin?!?!? wieso muss sowas überwacht werden??? Vll. will ich ja 20 km mit Blinker fahren?! Das möchte ich selbst entscheiden können!!!! :motz:

genug gemotzt für heute. Sorry ich weis jetzt auch nicht wo das her kam.... :bur2:

Der Grund für die Einspritzung ist ganz schlicht der Gesetzgeber! Ohne exaktes Motormanagement sind die Abgaswerte heute nicht mehr schaffbar. Die Einspritztechnik selbst ist heute sehr ausgereift und versagt nur sehr selten - da kommen mechanische Probleme viel öfter vor. Grundsätzlich ist es kein "Hexenwerk" die MAP neu zu programmieren - dazu gibt es erstklassige, freie Tools im Netz. Das Problem ist eher, das gerade bei den kleineren ("billigeren") Maschinen meist sehr einfache Einspritzsysteme eingesetzt werden, die einfach keinen direkten Zugang erlauben, oder fest programmiert sind. Bei den größeren Motorrädern (z.b. ab der GSXR600 oder auch ab der Guzzi V7, u.v.a.m) sind die Systeme weit flexibler und lassen (fast) uneingeschränkten Zugang zu.
Die 48 PS sind wie schon erwähnt ausschließlich der Einsteigerführerscheinklasse geschuldet. Selbst der alte GS500 Motor, könnte durchaus weit mehr leisten (z.b. mit GSX-Kopf, Einspritzung, etc.) - wenn Suzuki das wollte. Da ausserhalb der 48PS-Klientel kein großer Markt besteht, ist die Chance das ein Hersteller was stärkeres mit 500ccm anbietet eher gering....

Beim Lichtschalter bin ich ganz bei dir - deswegen habe ich diesen an meiner GS500F auch nachgerüstet - ich weigere mich nämlich auch komplett entmündigt zu werden!
Falls du einen nachrüsten möchtest kannst du mich kontaktieren. Irgendwann habe ich auch einmal einen Beitrag dazu im Forum verfasst.........

Alexsnd 02.02.2016 13:45:13

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 567754)
Für mich ist ein Vergaser halt sympatisch weil ich das ding verstehe... Von Programierung (wenns nicht gerade Labview ist) verstehe ich absolut 0.
Aber bei einem Vergaser... den kann ich mir angucken... ich sehe was sich da drin bewegt.

An der Programmierung an sich geht ja auch nichts kaputt, und auch bei einem Einspritzer wird letztendlich mechanisch Benzin-Luft-Gemisch in den Brennraum befördert, am Prinzip ändert sich ja nichts.

AmigaHarry 02.02.2016 13:54:28

@Campino: Im Grunde ist das Erstellen einer MAP heute viel einfacher als du denkst - eine Waschmaschine zu programmieren ist heute bald aufwändiger....
Im Grunde programmierst du nichts, sondern arbeitest mit Tools, die dir z.b. die Einspritzkurve graphisch darstellen und die du (neben der direkten Zahleneingabe) sogar mit der Maus ziehen kannst. Mit ein bischen Hintergrundwissen ist sowas rasch gemacht und man kann es sooft austesten wie man will. Man muss sich schon sehr blöd anstellen, um über alle Sicherheitsschranken der SW hinweg das Management so zu verhunzen, das ein Motorschaden entstehen kann - aber das schafft man dann mit z.B. einer viel zu mageren Einstellung eine einem völlig daneben liegenden Zündzeitpunkt auch ohne Elektronik.....

seife 02.02.2016 13:58:11

Zitat:

Zitat von Alexsnd (Beitrag 567759)
An der Programmierung an sich geht ja auch nichts kaputt

Aber die Motronik-Box als ganzes könnte kaputtgehen und nicht mehr lieferbar sein. Aber wie schon geschrieben, meine Prophezeihung ist, daß es da irgendwann generische Motorsteuerboxen geben wird, die man modellspezifisch programmieren kann und mittels Adapterkabeln anschließt.

Im Prinzip die Weiterentwicklung von dem was es z.B. von Ignitech als Ersatz für originale CDI/Transistorzündungen gibt.

Edit: und siehe da, von ignitech gibts sowas schon für Einspritzungen. Habe ich aber noch nicht getestet :grinser2:

Campino 06.04.2016 13:40:34

Wie gesagt.... Als Maschinenbauer muss ich mich weiterhin der ganzen Elektronik verweigern.
Ist vermutlich unbegründet aber ich mag dieses ganze Computergedöns in Fahrzeugen eben nicht.
Bestimmt kann das zuverlässiger sein aber für mich werden die Systeme dadurch kompliziert und ich halte mich an die Devise: "Wenn du willst das etwas funktioniert dann halte es simple!"
Damit fällt für mich eine elektronisch gesteuerte Einspritzung einfach raus...

Egal.... back to topic...

AmigaHarry 06.04.2016 14:16:37

Das Problem dabei ist aber, dass du dann bald kein neues Motorrad mehr wirst kaufen können! Wie ich schon sagte: Ohne Elektronik (Einspritzung) sind die Abgasvorschriften einfach nicht mehr zu schaffen.....

Eine Frage, die ich dir oben nicht beantwortet habe, ist die nach der Standfestigkeit: Ja, die heutigen Materialien und Fertigungstoleranzen lassen ordentlich mehr standfeste Literleistung als z.B. in den 80/90ern zu. Und die Entwicklung geht rasant weiter (200PS/Liter sind heute kein Thema mehr).

Knoz 06.04.2016 14:41:29

Beating a dead horse, ich weiss, ich sage es wirklich jedes mal.

Was wir brauchen sind verbindliche Standards bei Elektronik. Es kann nicht angehen, dass alle ihre eigenen Süppchen kochen. Bei Schrauben machen wir das aus gutem Grund seit über 100 jahren nicht mehr und bei PCs hat sich auch eine universelle Architektur durchgesetzt - was zeigt, dass auch höchst komplexe Systeme einer Standardisierung unterworfen werden können......

Gleiches gilt für die Steuergeräte von Waschmaschinen etc. Neue Steuerkarte für die Waschmaschine kostet so viel wie irgendwie 8 Raspberry PI Rechner.

Sowas gehört verboten. Das ist Wucher und unlauterer Wettbewerb indem ewas trivial einfaches so verkompliziert wird, dass man beim Hersteller kaufen muss. (Lassen wir mal die neueste Generation von Topmodel Waschmaschinen außen vor, die sind ziemlich smart, das könnte ich nicht mal eben so selber programmieren)

Immer die selbe Geschichte......egal wo man schaut.

Campino 06.04.2016 14:46:59

Dass die Abgasvorschriften nicht mehr zu halten sind ist mir klar! Deswegen habe ich mich ja auch gegen den Neukauf einer Maschine und für eine 25 Jahre alte GSX-R entschieden ;)

Ich find es halt irgendwie schade das die Vergaser Ära zu Ende geht.
Hab mich neulich mit einem Honda Vertragshändler unterhalten der gerade verzweifelt eine Vergasermaschine für seinen Sohn gesucht hat, damit der noch lernt wie man selbst am Motorrad schraubt! (Und der Honda Händler hat sich köstlich über die Africa Twin aufgeregt und genau meine Meinung vertreten!)
Bei BMW ist es ja schon so weit, das man, wenn man sich dauf setzt per Knopfdruck das Fahrwerk aus das eigene Gewicht einstellen kann.
Eig. ne tolle Sache aber dann weis doch bald kein Motorradfahrer mehr wie man die Dämpfer und Federvorspannung einzustellen hat....
Und dann kommt man an den Punkt, an dem jeder nur noch den Fehlerspeicher ausliest und Teile austauscht statt sie zu reparieren (weils keiner kann).
Aber wir drehen uns im Kreis

Campino 06.04.2016 14:53:43

@ Knoz:
Ich arbeite bei einem Maschinenhersteller in der Entwickung und kann dir sagen, dass es seinen Grund hat, warum das nicht standartisiert ist!
Stell dir vor du müsstest an der Steuerung einer Waschmaschine die selben Sicherheitsvorschriften wie bei einer Servolenkung einhalten (die Bauteile sind einfach teurer wenn ausfallsicherer) und der Grund warum die Steuerung der Waschmaschine so teuer ist liegt nicht an den Bauteilen sondern weil Bosch verdienen will. Wenn die die gleichen Bauteile wie das ABS System in deinem Auto nutzen würden (hier gelten die Regeln der funktionale Sicherheit) dann würde das Steuergerät von Bosch nicht mit 8 sondern mit 800 Raspberry pi aufgewogen werden)
Zudem kommt, dass du nicht die gleichen Anforderungen an Bauraum etc. an jeder Maschine hast.... In einer Baumaschine (Akkuschrauber, Winkelschleifer etc.) hast du offensichtlich weniger Platz als in einer Waschmaschine und musst die Platinen entsprechend deinem Design unter bringen.
Nächster Punkt: Leistungselektronik..... hier wird abhängig von der Last/Leistung extrem viel Wärme an den Mosfets erzeugt... muss ich einen 200A Mosfet für die Pumpe einer Kaffeemaschine einbauen nur damit die Kreissäge und die Kaffeemaschine die gleiche Elektronik nutzen?

Da kommt extrem viel zusammen... Man macht sich kein Bild davon wie viele Normen es über die Funktionen und Zulassungsvorschriften unterschiedlicher Geräte gibt.... und dann willst du das auch noch international verkaufen/standartisiern..... da bleibt kein freiraum mehr für Entwicklung/Innovation....

Bei der Waschmaschine bezahlst du nicht nur die Bauteile sondern eben den ganzen Zulassungsprozess und Entwicklungsaufwand den Bosch/Miele.... mal für das Bauteil betrieben hat

CustomRider 06.04.2016 15:11:40

Kurzer Einschub: es fängt bei der Einspritzung an, geht mit dem Licht weiter und hört irgendwo beim Fahren lassen auf. Ich bin auch absolut gegen Software etc. Ich komme noch nicht mal mit der Zündung bei der GS klar. Campino ist , genau wie ich, einer der das anfassen und sehen muss was gerade passiert. Deshalb Vergaser, deshalb selbst das Licht an machen ( übrigens: Die KTM SMC 690 von nem Freund hatte eine so platte Batterie, das er die Kiste nicht mehr an bekam, bin immer noch der Überzeugung das, wenn er das Licht ausgemacht hätte wäre sie angesprungen. Anschieben sollte er nämlich nicht, da KAT), selber Benzinhahn umdrehen oder selbst einen Stoppie probieren ( puncto ABS).
Zu viel Kontrolle von außerhalb ergeben auch viele Fehlerquellen. Mag sein, dass eine Einspritzung wartungsärmer ist, aber wenn sie dreckig ist wirds teuer. Und da ist es dann nicht mit Software neu aufspielen getan und einfaches reinigen getan. Da gehts dann los mit Düsenreinigung beim Fachhändler, herausfinden, weshalb die Düsen verdrecken und dies dann beheben. Vll ist auch nur die Lambdasonde defekt und regelt zu stark nach. Man kanns nie wissen.

Mich ärgern im allgemeinen diese ganzen Programme , welche das eigentliche Fahren erleichtern sollen. Sinnige Programme sind da meiner Erfahrung nach ABS, ASR, manuelles Automatiklicht ( wie beim Auto : Licht aus, Standlicht, Abblendlicht, Automatisch), Automatisches Warnlicht, Lagekontrolle. Alle Programme aber einzelnd abschaltbar.
Dann gibt es einige Programme, welche in meinen Augen absolut sinnlos sind. Zum Beispiel eine Anfahrhilfe fürs Motorrad. Oder eine Powermoduswahl wie bei versch. Superbikes. Wheeliecontrol bei allen größeren Motorrädern.

Man will doch als Motorradfahrer nur fahren und nicht von diesen Kontrollmechanismen eingegrenzt werden. ;-)

fw2842 06.04.2016 15:41:06

Zitat:

Zitat von CustomRider (Beitrag 570043)
Kurzer Einschub: es fängt bei der Einspritzung an, geht mit dem Licht weiter und hört irgendwo beim Fahren lassen auf. ( übrigens: Die KTM SMC 690 von nem Freund hatte eine so platte Batterie, das er die Kiste nicht mehr an bekam, bin immer noch der Überzeugung das, wenn er das Licht ausgemacht hätte wäre sie angesprungen. Anschieben sollte er nämlich nicht, da KAT)


Du weisst schon das zum starten das Licht ausgeschaltet wird / übergangen. damit sowas nicht passiert.


Ich mag ja auch nicht soviel Software aber ab einem bestimmten grad muss sie rein.


Schon mal was größeres gefahren ? Das ein Reifen in der Kurve durchdreht oder soviel Leistung anliegt und diese dann geregelt wird ist schon schlau. (Obs super funktioniert mal in den Raum gestellt)

Aber wenn Elektronik, dann steht ABS an erster Stelle.

Aber ich fahre die gs ja liebend gerne genau aus den Gründen, da sie einfach so einfach ist und man alles selber machen kann ^^

Knoz 06.04.2016 16:24:15

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 570042)
@ Knoz:
Ich arbeite bei einem Maschinenhersteller in der Entwickung und kann dir sagen, dass es seinen Grund hat, warum das nicht standartisiert ist!
Stell dir vor du müsstest an der Steuerung einer Waschmaschine die selben Sicherheitsvorschriften wie bei einer Servolenkung einhalten (die Bauteile sind einfach teurer wenn ausfallsicherer) und der Grund warum die Steuerung der Waschmaschine so teuer ist liegt nicht an den Bauteilen sondern weil Bosch verdienen will. Wenn die die gleichen Bauteile wie das ABS System in deinem Auto nutzen würden (hier gelten die Regeln der funktionale Sicherheit) dann würde das Steuergerät von Bosch nicht mit 8 sondern mit 800 Raspberry pi aufgewogen werden)
Zudem kommt, dass du nicht die gleichen Anforderungen an Bauraum etc. an jeder Maschine hast.... In einer Baumaschine (Akkuschrauber, Winkelschleifer etc.) hast du offensichtlich weniger Platz als in einer Waschmaschine und musst die Platinen entsprechend deinem Design unter bringen.
Nächster Punkt: Leistungselektronik..... hier wird abhängig von der Last/Leistung extrem viel Wärme an den Mosfets erzeugt... muss ich einen 200A Mosfet für die Pumpe einer Kaffeemaschine einbauen nur damit die Kreissäge und die Kaffeemaschine die gleiche Elektronik nutzen?

Da kommt extrem viel zusammen... Man macht sich kein Bild davon wie viele Normen es über die Funktionen und Zulassungsvorschriften unterschiedlicher Geräte gibt.... und dann willst du das auch noch international verkaufen/standartisiern..... da bleibt kein freiraum mehr für Entwicklung/Innovation....

Bei der Waschmaschine bezahlst du nicht nur die Bauteile sondern eben den ganzen Zulassungsprozess und Entwicklungsaufwand den Bosch/Miele.... mal für das Bauteil betrieben hat

Im Westen nichts neues. Ich komme auch aus der Ecke. Ich weiss, bei sicherheitsrelevanten Steuergeräten muss sogar den Wechsel des Herstellers bei der Diode 1N4148 der Ing dem Einkäufer genehmigen. Eines der ältesten und meistproduzierten, heute noch üblichen, Bauteile. Das elektrische Äquivalent zu einer M6x20 4.6 Schraube.

Aber alles das was du schreibst - so richtig es auch ist - ist KEIN Argument. Ich habe nicht gesagt, dass man alles auf ein Element standardisieren sollte. Natürlich dreht man keine M8 Schraube in ein M6 Gewinde. Natürlich nehme ich keinen 200A Klasse FU um den Kühllüfter zu Regeln. DAS...ist trivial und offensichtlich. Natürlich muss man zwischen standard SPS und Sicherheits SPS unterscheiden, die eine NotAus Kette selber verwalten darf. Und so weiter - und so fort. Man hat ja auch nicht nur M6(x1) sondern auch M6x0,75 und M6x0,5 standardisiert. Und nicht nur 8.8 sondern von 4.6 bis 12.9 (oder geht es noch weiter ?!). Zwischen den längen, Festigkeiten und den Feingewinde stufen haste tausende Permutationen von möglichen Schrauben. Aber es ist systematisch und einsehbar !

Wir machen ja auch kleinste Fortschritte z.B. dass ENDLICH der Ladestecker-Wald bei Mobilgeräten wegstandardisiert wurde. So muss das. Und wenn da ein Hersteller was gegen hat...naja.....heul doch ist der Begriff der mir da einfällt.

10000 verschiedene Steuergeräte statt 50000 wäre doch schon ein Gewinn.

CustomRider 06.04.2016 16:48:15

Zitat:

Zitat von fw2842 (Beitrag 570048)
Du weisst schon das zum starten das Licht ausgeschaltet wird / übergangen. damit sowas nicht passiert.


Ich mag ja auch nicht soviel Software aber ab einem bestimmten grad muss sie rein.


Schon mal was größeres gefahren ? Das ein Reifen in der Kurve durchdreht oder soviel Leistung anliegt und diese dann geregelt wird ist schon schlau. (Obs super funktioniert mal in den Raum gestellt)

Aber wenn Elektronik, dann steht ABS an erster Stelle.

Aber ich fahre die gs ja liebend gerne genau aus den Gründen, da sie einfach so einfach ist und man alles selber machen kann ^^


Das das Licht beim Start flackerte ist mir durchaus bewusst.Trotz dessen schwächt es die Batterie zu Anfang. Und genau darum gehts. Erstmal ist das Licht an.;)

Wenn du gelesen hättest, was ich geschrieben habe dann wüsstest du was mit ASR gemeint ist.:) Übrigens: für Wheelspin braucht man kein Big-Bike. Da reicht schon Splitt auf der Straße oder etwas Nässe in einer Kurve. Selbst schon hin bekommen.

Und da sind wir dann schon einer Meinung.:D ABS und ASR sind sinnvoll , sollten aber bei Bedarf ausgeschaltet werden können wenn es MEIN Wille ist.

Die GS ist super! Halt sehr sympathisch!:-D

Alexsnd 07.04.2016 06:50:15

Zitat:

Zitat von Campino (Beitrag 570042)
Bei der Waschmaschine bezahlst du nicht nur die Bauteile sondern eben den ganzen Zulassungsprozess und Entwicklungsaufwand den Bosch/Miele.... mal für das Bauteil betrieben hat

Da kann man sich drüber streiten - den ganzen Zulassungsprozess und Entwicklungsaufwand habe ich bereits beim Kauf der Waschmaschine bezahlt. Warum soll ich das noch mal bezahlen wenn das Ding defekt ist? Zumal die Ersatzteile im Verhältnis zum Neupreis der gesamten Waschmaschine auch noch unverschämt teuer sind.

Aber wir weichen vom Thema ab :)


Gruß
Alex

berndy 07.04.2016 07:11:33

Ich wäre ja mal dafür, dass die Hersteller die anvisierte Nutzungsdauer in Betriebsstunden der Geräte veröffentlichen müssen und alle Reparaturen in dieser Zeit kostenneutral auszuführen haben, unabhängig vom Kaufdatum.

Voraussetzung wäre dann eben ein Betriebsstundezähler. Aber so teuer sind die Dinger nun auch wieder nicht. Sind die ja in jedem PC, Mobiltelefon usw. sowieso verbaut.

Das wäre für den Verbaucher fair und würde auch aufzeigen, welche Geräte teurer sind, obwohl der Kaufpreis niedriger als bei den Mitbewerbern ist.

Halbe Standzeit bei 3/4 des Preises = teurer.

Zumindest wäre dann die Herstellertaktik durchschaubar.

gsmattis 07.04.2016 08:18:13

Es nützt doch aber nichts, das Problem zu zelebrieren. Ihr jammert hier über Dinge, die ihr nicht ändern könnt, weil es einfach Stand der Dinge ist. Ob Sinn oder Unsinn sei mal dahingestellt, aber ihr nölt hier rum, anstatt euch euren weitestgehend elektrikfreien und mechanischen Moppeds zu widmen, zu fahren oder auch zu schrauben.

der schreiner 07.04.2016 08:21:57

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 570084)
Es nützt doch aber nichts, das Problem zu zelebrieren. Ihr jammert hier über Dinge, die ihr nicht ändern könnt, weil es einfach Stand der Dinge ist. Ob Sinn oder Unsinn sei mal dahingestellt, aber ihr nölt hier rum, anstatt euch euren weitestgehend elektrikfreien und mechanischen Moppeds zu widmen, zu fahren oder auch zu schrauben.

1+ m.M.

Ich will auch kein E-Bike, außer... es hat tatsächlich einen E-Motor
:-D

Campino 07.04.2016 08:22:22

Die Zähler sind auf den meisten Geräten eh schon verbaut... Der Punkt ist, dass der Ausfall von Maschinen statistisch verteilt ist. Kein Hersteller nimmt sich vor, dass seine Maschinen mindestens x Stunden halten. Das gewöhnliche vorgehen ist eine Zeit festzulegen, die von x% der verkaufen Maschinen überstanden wird. Diese Zeit sowie die x% werden in die zu erwartenden Reperaturkosten/Verkaufskosten gerechnet.... eine Mindestzeit abzusichern ist nahezu unmöglich und würde zu einer unglaublichen überdimensionierung/preissteigerung führen...
Wenn du dich genauer mit dem Thema beschäftigen willst dann lies dich mal in Ausfallraten von Maschinen/statistische Verteilung und betriebsfeste Auslegung ein.


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