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Krümmer abbauen zum Hauptständer Abbauen: Risiko?
Hallo Leute!
Ich kann mich nicht entscheiden, darum frage ich einfach mal bei euch um eine Entscheidungshilfe: Ich möchte den Hauptständer neu lackieren, da dieser sehr rostig ist. Da ich mein Töff ansonsten jetzt echt schön hergerichtet hab, ist mir das ein echter Dorn im Auge. Das Ding ist nur, dass es sehr, sehr viel einfacher ist, den alten Lack und den vielen Rot zu entfernen und dann neu zu lackieren, wenn ich den Hauptständer abbauen würde, eh klar. Nun habe ich aber im Forum gelesen, dass die Krümmer-Schrauben gern abreißen beim Öffnen. Darauf hab ich definitiev keinen Bock! Gerade weil meine ein 93er Baujahr ist, die Schrauben sehr rostig aussehen und wohl auch noch nie gelöst wurden, scheint das Risiko besonders hoch. Jetzt kann ich mich nicht entscheiden: - Arbeiten am montierten Ständer vornehmen (kotz!) - oder Risiko eingehen und abbauen versuchen Auspuff nur an Rasteranlage zu lösen und wegbiegen, dass die rechte Schrsube raus geht hab ich schon versucht. Da müsse ich mehr Gewalt am Krümmer anwenden, als ich mich traue. Wäre sehr dankbar für eine Entscheidungshilfe. Danke! Diganta |
Bau ihn ab oder lasd ihn weg :grinser2:
Es ist besser wenn du ihn abmachst und wenn du den Krümmer demontierst ,dann nimm viel kriechöl und rostumwandler ,dann bist du auf der sicheren Seite und kannst es gescheid machen. Arbeite vorsichtig ,dann passiert auch nix. Mfg fw |
Gut mit Kriechöl einsprühen und einwirken lassen, am besten mehrmals.
Wenn du die Schrauben dann raus hast, gründlich entrosten und am besten vor dem wieder festschrauben mit Keramikspray besprühen, dann hast du auch keine Probleme mehr mit dem festgammeln. |
Ich würde den Krümmer nicht deswegen abbauen. Wenn dann sind wohl nur die Füße des Hauptständers rostig. Der Rest wohl eher voll Kettenfett und Dreck. Das geht auch so ganz gut mit Bremenreiniger oder Verdünnung weg. Kleiner Tip: mit eine Drehmel und passendem Zubehör bekommst du da auch einigermassen gut an die rostigen Stellen. Dann etwas schwarz aufpinseln - das wars.
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Ehm, wieso willst du überhaupt den Krümmer abbauen?
Du kannst den Haupständer hunderprozentig auch abbauen, ohne den Krümmer abzubauen. Ich hab nämlich meinen Hauptständer abgebaut, aber den Krümmer noch nie angetastet :D |
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Danke für die prompten Antwoten!
Auf dieses Forum ist Verlass :-) Entscheidung ist gefallen. Ständer bleibt ertmal dran. Wenn's gar nicht geht, dann werd ich den Krümmer mit allen Tips abschrauben, die ich gesammelt habe: - Mehrmals mit Entroster einsprühen und lange einwirken lassen ( am Besten über Nacht) - Motor ein wenig warmlaufen lassen (Aluminium dehnt sich mehr als Eisen) - Schrauben mit vorsichtigem Klopfen lösen Vorerst geh ich das Risiko aber nicht ein. Man weiß ja auch nie, was die Vorbesitzer schon alles verbrochen haben (bei mir 7 an der Zahl). Mir ist zum Beispiel ein Gewindestift ohne viel Kraft abgerissen, als ich zum ersten Mal Ölfilter gewechselt habe. Der war komplett überdehnt! Hat wohl einer die Mutter ohne Drehmoment-Schlüssel oder mit Schmieröl wie blöd eingedreht. Musste den abgerissenen Stift aus dem Gewinde arbeiten. (Weiß gar nicht mehr wie ich das gemacht hab, aber ein Gewindeschneider war im Spiel). Möchte übrigens keinen schwarzen Lack mehr aufbringen, nur Klarlack. Hab ich schon mit dem Seitenständer gemacht. Sieht stark aus! Habe ja auch nen silbernen Rahmen. Daher muss der Hauptständer auch schön abgeschliffen werden. Mal sehen wie das geht, mit Farbentferner und Dremel und so. Danke euch allen! |
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Ohne Krümmer Abbauen geht die also nicht raus. Leider! |
Hi,
vor dem gleichen Problem stehe ich auch. Schraube des HS eckt am Krümmer an. :motz: Werd den HS aber erst zur Winterzeit abbauen (keine Lust jetzt im Sommer mit einem selbstgemachten Problem Stress zu haben). Im Winter erstmal die Krümmerbolzen mit Rostlöser fluten und lange einwirken lassen; und dann mit viel Eisspray vorsichtig die Schrauben probieren zu lösen. Am Auto hat das schon ganz gut geklappt. Grüße Coyote |
mach euch das leben nicht so schwer....
Leiht euch irgendwo einen kleinen Schlagschrauber der bekommt die Schraube auf und auch los. Hab bis jetzt noch jede fest gerostete Schraube mit WD40 und meinem kleinen Schrauber auf bekommen! Und bis jetzt (dreimal auf Holz klopfen) ist noch keine ab gerissen! |
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ach was hatte ich da Glück. Meine Krümmerschrauben gingen auf wie Butter.
Nix festgerostet, nur die Köpfe waren angerostet. Beim wieder einbauen die Gewinde gut mit Hochtemperaturmolykote eingefettet und Anzugsmoment um 30% reduziert. Dann gehen die auch noch nach Jahren gut raus. Das Zeug heißt Molykote HSC Plus kostet so um die 10 -13 € und wird auch im Kraftwerk für die Schrauben an den ganz ganz heißen Teilen verwendet. |
Das n cooler Tip.
Bei "klassischer Damptechnik" (also so was Lokomotiven etc. hatten) nimmt man gerne ganz konservativ Graphitfett, also einfach Graphitpulver mit schwerem Öl oder Fett gemischt. Das hilft auch gut gegen fast jede Form von Gammel, bei Auspuff hab ich es aber noch nicht probieren können......würde mich aber wundern wenn es da nicht funktioniert...... Also wenn mal Abends/Sonntags nix zuhause hat, bevor man garnix ranmacht, vielleicht liegt ja noch Graphit herum :-D |
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... oder ein Bleistift :grinser2: |
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Kupferpaste kommt mir nich an Aluteile.......
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In Kupferpaste ist schon seit etlichen Jahren kein Kupfer mehr ;)
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Naja, in der Theorie ist die Kombination Eisen/Alu/Kupfer so Korrosionstechnisch das schlimmste, was man sich aushecken könnte. In der Praxis ist sowas nicht immer ganz gültig. Messingmuttern auf Stahl geht z.B. sehr gut, Nirosta in Alu dagegen ist teilweise die reinste Kathastrophe......
Von daher: Ich bin ein großer Fan von Graphit, dann gibts noch Molybdän und Keramik (und noch diverse andere Sachen). Warum man gerade Kupfer nehmen will, erschließt sich mir daher nicht ganz..... Bei Dampf hab ich sehr gute Erfahrung mit Graphit gemacht, allerdings sei gesagt, das die Schmierfähigkeit von Graphit durch Feuchtigkeit besser wird, und nicht etwa abnimmt. Für Dampf daher bestens. Beim Auspuff könnte es schlechter sein. Aber wenigstens fördert Graphit nicht die Korrosion. Wenn SWM recht hat, dann ist es eh egal :grinser2::grinser2::grinser2: |
Ich hake mich mal kurz ins Thema ein, da ich in nicht all zu ferner Bälde auch den Auspuff von einem meiner Lernspielzeuge abbauen muß... braucht es da tatsächlich regulär einen 5,5er Inbus für, oder ist die Schraube schon so vergnilzt, daß mein 6er da einfach nicht mehr reinpasst?
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Ich hab da mit normalen Inbus gearbeitet, keinen halben. Weil ich die alten Schrauben wieder verwenden wollte und beim rausdrehen die Schrauben klemmten, habe ich die Gewinde nachgeschnitten und gebohrt. Aber halt eben mit Kupferpaste montiert, ganz wenig.
@Knoz: Danke, das Problem Alu/ Nirosta kenne ich aber das mit Kupfer war mir nicht geläufig.:anbet2: |
5,5er Inbus habe ich noch nie gesehene. Die Schrauben sind einfach vergammelt. Klopf den Inbus bzw. die Nuss mit selbigem in den Schraubenkopf und dreh sie dann los.
Wenn der Kopf aber schon so aussieht solltest du das Gewinde vorher ne Woche lang mit Rostlöser fluten. |
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Bei mir war auch eine Schraube fest. Da half nur ausbohren und Gewinde nachschneiden. War echt nicht lustig.
Die Neuen sind geschmiert und werden sicherlich wieder gut rausgehen, aber die Alten waren halt 19 Jahre trocken drinnen. |
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