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Öl schnell sehr heiss
Nabend,
bei meiner GS500E wird das Öl sehr schnell sehr heiss, auch wenn ich mit niedrigen Drehzahlen fahre. Bei höheren Drehzahlen wirds noch schneller heiss. Die Öltemperatur stieg dabei auf 100°C, danach hab ich sie abkühlen lassen. Könnte das Problem bei einer evtl verstopften Ölpumpe liegen? -LG Sascha |
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Da hab ich mich falsch ausgedrückt bei 130/140 sollte man sie abkühlen lassen darunter ist normaler fahrtbetrieb |
Da die GS keinen Temperaturmesser von Werk hat: Woher willst du wissen das der rote Temperaturbereich deines "Nachrüstgerätes" für die GS gilt?
Luftgekühlte Suzuki-Motoren können sogar 150°C erreichen, bevor "Kupplungsrupfen" - ein untrügliches Zeichen, das es jetzt zu heiss wird - eintritt. 100-120°C ist völlig normal. Zum Vergleich: Eine Honda CB650 (bj80) läuft sogar bei 160°C noch gut.... |
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Informiere dich doch mal über dein Bike und benutze die Suche das wurde schon viel zu oft hier angesprochen. Wieso denkst du sind hier viel interessiert an einem ölkühler. |
Schraub das Thermometer besser ab.
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Wenn du keine Anzeige für die Öltemperatur hättest( was bei der GS normal ist ), wüßtest du auch nicht wie heiß dein Öl wird.
Klammer dich nicht an der Anzeige vom Ölthermometer fest, oder ist das geeicht ? ;-) Das Öl ist dafür gemacht. Ist nicht wie beim Auto !! Oder warum kannst du kein Auto-Öl auf die GS kippen ?:kopfkratz2: |
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Also mir kommen 100°C bei 12°C draußen nach ner halben Stunde auch etwas viel vor. Steigungen, zu mager eingestellt, schleifende Bremse, dicke Dreckkruste an der Ölwanne? |
100°C ist doch eine gute Betriebstemperatur. Alles tutti, so lassen, nix verschlimmbessern, einfach fahren und freuen.
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Nach 30 min in den Bergen bei uns bringe ich dir das ÖL in der GS wenns sein muss zum Sieden......:hypocrite:
In 30 min bist du auch auf der Dosenbahn 70-80km gefahren - wenn es da noch nicht heiss ist, hast du ein anderes Problem (der Gasgriff ist rechts!) |
Meine Dicke Bandit (auch öl-Luft) hat zusätzlich zu den kühlrippen extra noch nen wärmetauscher(kühler) im fahrtwind hängen und kommt auch auf ihre 100°C...
Das is ok... sorgen machen darfst du dir frühestens ab 130-140°C Lass dich nicht verunsichern... Evtl läuft deine suzi etwas mager und wird unter anderem darum wärmer als nötig. Aber das tun fast alle suzuki... |
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nein....
Zumindest nicht über zu hohe Temperatur... höchstens über die Leckage die du offensichtlich irgendwo hast... sonst würde es nicht qualmen... PS: Falls du im Regen (bei nasser Straße) gefahren bist.... Auf den Krümmern verdampft das Wasser immer. |
Ich habe mich inzwischen bewusst gegen ein Öltemperaturstab entschieden um mich gar nicht erst verrückt zu machen.
Ich fahre eine GS mit VVK, die angeblich noch heisser als die Standard-GS läuft. Was soll ich sagen, ich fahre bei -10 Grad bis +40 Grad mit der GS und hatte noch nie Kupplungsrupfen oder gar einen Motorschaden! Das einzig wichtige ist: Kontrolliere regelmäßig den Ölstand und kipp bei Bedarf nach! Die Dinger sind so gebaut das sie das aushalten! |
Der GS Motor ist als luftgekühlter Motor natürlich thermisch höher als ein wassergekühlter Motor belastet (in bestimmten Situationen). Er wurde dafür aber auch konstruiert. Einzige Schwachstelle ist die Lima, welche noch heisser wird und durch das Motoröl gekühlt wird (daher NIEMALS den Ölpegel unter min fallen lassen).
Zur Temperaturmessung ist noch folgendes zu sagen: 1. Wie genau ist der Messfühler? 2. Wo wird gemessen. Es ist ein riesen Unterschied ob in einer Steigleitung nach der Pumpe, am Rücklaufenden Öl vom Zylinderkopf oder im Ölsumpf gemessen wird. Ich messe z.B. bei meiner GS in der Steigleitung nach der Pumpe und dem Ölkühler - damit messe ich 20-30 °C zu wenig. Ich weis das und mache mir daher erst Gedanken wenn meine Messuhr im Cockpit auf die 120°C zugeht - und das kann, wenn überhaupt, nur im hochsommerlichen, städtischen Stop&Go-Verkehr passieren......oder wenn man wie ein Irrer in niederem Gang eine steile Hochalpenstraße hinaufjagt..... |
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Aber das nur am Rande, ich will hier keine Öl-Diskussion lostreten :D Gruß Alex |
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2. der messfühler sitzt anstelle der öleinfüllschraube (kenne leider nicht den fachbegriff. da wo man öl nachfüllt :D ) habe gestern eine testfahrt gemacht (ca 1h) - dabei hat sich mein tempstab dann bei 110°C eingependelt. |
110 ist i.O.
Aber prüf trotzdem mal, woher es bei dir qualmt... Irgendwo hast du ein Leck aus dem Öl raus kommt und vermutlich auf den Krümmer tropft sonst würde es nicht qualmen... |
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Und aus dem Grund habe ich nen Ölkühler nachgerüstet und bin somit immer im 90er Bereich und mach mir keine Sorgen mehr. |
Es fahren weltweit tausende GS ohne Ölkühler in weit heisseren Gegenden als unseren Gefilden herum und leben auch. Aber ein Ölkühler ist kein Fehler und beruhigt natürlich ........
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@Harry :
Ich wollt ihn nicht mehr missen und auch meinem Motor hilfts und auch das Öl ist nach 10tkm immer noch fast frisch. Wir haben das ja lange genug erprobt und getestet. Und ich fahr nicht langsam:razz: |
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Mahlzeit aus Leipzig!
Ich habe mir tatsächlich mal so ein Thermometer statt dem Ölpeilstab drangeschraubt. Mit einem geeichtem Thermometer hatte ich dies bis 100°C verglichen. Befund: korrekt! Da ich noch nicht damit gefahren bin, wird wohl der Feldversuch für mich spannend werden. Im Stand jedenfalls nach einer halben Stunde tuckern ca. 60°C. Gruß! |
Dann kannste ja jetzt wieder die Batterie aufladen. Die wurde eine halbe Stunde im Leerlauf entladen. :nut:
Der Fahrtwind konnte auch nicht kühlen. Hast du deiner GS keinen Gefallen getan. Was tut man nicht alles für die Wissenschaft. :gutenacht: |
Die Thermometer am Motordeckel sind allerhöchstens eine grobe Orientierung aber alles andere als genau. Selbst bei 30° und Ballerei steht meins bei 80° festgenagelt. Das Infrarotthermometer zeigt an Rumpf dabei aber 100-110°.
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@ Vinz-Georg
Dass sich die Batterie bei ca. 1500 U/m entlädt ist natürlich ärgerlich und ein Fehler von SUZUKI! Ich werde künftig an der roten Ampel und im Stau im Sommer den Motor auf 4000-8000 U/m halten, damit sich die Batterie nicht entlädt. Und dann werde ich noch einen netten Menschen an der roten Ampel im Sommer bitten, meinen Kühlrippen kühle Luft zuzufächeln. Genau! @ gsmattis Wie gesagt, ich bin noch nicht gefahren. Die Praxis wird mir es zeigen, ob das Thermometer taugt. Als ich dies im Stand getestet hatte, hatte ich auch ein Infrarotthermometer zur Überwachung benutzt. Der Motorrumpf war ähnlich warm wie das Ölthermometer mir anzeigte. Und die Zylinderkühlrippen ca. 120°C. Finde ich bei einer Umgebungstemperatur von 10°C in Ordnung. Also nicht gefährlich. Ich will anmerken, daß ich seit 1986 luftgekühlte Krad fahre (damals nat. SIMSON und MZ). Gruß und danke für deine ernstgemeinte Antwort! |
Meine Antwort darauf war auch ernst gemeint. Welche neuen Erkenntnisse hast du denn erlangt mit deinem Test?
Ich sehe nichts was hier nicht schon vorher diskutiert wurde. Erkenntnisgewinn gleich null. Nicht das wir uns falsch verstehen: Mir ist egal was du mit deiner GS machst, nur wenn man hier was schreibt musst du auch mit unliebsamen Antworten klar kommen. ;-) |
Und wieder einer, der sich fürs småland angemeldet hat.... :wink2:
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Es freut mich, Vinz, daß wir sachlich bleiben.
Erkenntnisgewinn? Ja, ich kann - mit dem sehr genauen Thermometer - die Öltemperatur im Betrieb in der Fahrt messen (oder meinetwegen auch im Stand. Das ist Wurst, da es das Öl nicht interessiert ob du stehst oder 80Km/h fährst). Man gewinnt also die Erkenntnis über die Temperatur des Motoröles im Betrieb. Inwieweit das hilfreich ist, weiß ich nicht. Denn man kann an den Tatsachen als Fahrer nichts ändern. Ich kann also nur auf das Thermometer glotzen und mich freuen oder ärgern. Da hast du recht! Und nein! Ich sah deine Antwort nicht unliebsam sondern eher als kleine "Verarsche" quasi. Denn wenn die LiMa ordentlich arbeitet, dann kann die Batterie im Standgas nicht entladen werden! Bei mir liegen mit eingeschaltetem Licht und 1500 U/m 13,8V an. Gruß |
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Was verbrauchen Licht und Zündanlage zusammen und was liefert die LiMa bei 1.500 U/min? Wird wohl auf ein Entladen der Batterie rauslaufen. |
Dass Spannung und Strom nicht dasselbe ist, sollte jeder wissen. Dass beide aber zusammenhängen auch. Eine Spannung von mehr als 12,8 V deutet zumindest darauf hin, dass die Batterie geladen wird. 12,8 V ist die Leerlaufspannung einer vollgeladenen 12 V Bleibatterie. Liegt die Bordspannung höher, zieht es keinen Strom aus der Batterie, denn dann würde die Spannung unter 12,8 V sinken.
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Ich hatte das Mal beim Auto gemessen um die 11Volt im Leerlauf, ein wenig Gas und sie stieg auf 13,8 Volt.
Geht die Spannung nicht hoch hat man ein Problem. .... So verkaufen die in Werkstätten auch gerne Mal neue Batterien hab ich mir sagen lassen. Mfg |
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Zumindest wissen wir jetzt die Öltemperatur bei einer halben Stunde Standgas ohne die Umgebungstemperatur zu kennen. :crazy: |
Danke Berndy, in #34 hast du absolut recht!
Denn neben der Lichtmaschine (Generator) gibt es ja auch noch den Laderegler, der den Ladestrom regelt. Sollte die LiMa defekt sein - also ungenügend Spannung liefern -, bricht der Ladestrom zusammen. Die Batterie übernimmt also allein den Betrieb bis sie aufgibt. Moped bleibt stehen! Fakt! Ich kann einfach nicht verstehen, wie einige hier ihr gefährliches Halbwissen verbreiten, daß ein Verbrennungsmotor mit LiMa im Standgas seine Batterie entlädt. Das wäre doch eine Bankrotterklärung für 130 Jahre Ingenieure der Automobile! -BW-, ich hatte in Beitrag #29 eine Umgebungstemperatur von 10°C angegeben! |
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Mein Fehler! |
Bei Unklarheiten über die Funktionsweise empfehle ich einmal kurz in dem Abschnitt der mit "Da das elektrische System eines Motorrades ..." beginnt nachzulesen:
https://nippon-classic.de/ratgeber/t...e-am-motorrad/ |
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Bevor man hier von gefährlichem Halbwissen anderer redet, sollte man sich vielleicht selber einmal schlau machen. |
Vielleicht ist ja sein Drehzahlmesser kaputt. :grinser:
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Mh, also ich messe im Leerlauf bei meiner GS an den Batteriepolen >13 V.
Nach der Beschreibung (guck im Link weiter oben, Nippon Classic) sorgt der Regler dafür, dass unabhängig von der Drehzahl an der Batterie 14,4 V ankommen. Ich bin der Meinung: Sobald an der Batterie eine Spannung größer als deren Ladeschlussspannung (>12,8 V) anliegt, wird diese "geladen". Über den Ladestrom sagt das aber noch nichts aus. Kann sein, dass das dann nur wenige mA sind. Jedenfalls entlädt die Batterie bei einer Bordspannung über der Ladeschlussspannung nicht. |
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Naja, bei der Spanne, die Suzuki für die geregelte Spannung bei 5000 U/min angibt (13,5 - 15,5 V), denke ich, sind >13 V im Leerlauf bei ca. 1100 U/min nicht schlecht. Und bei 5000 U/min wird die Batterie auch mit 13,5 V zuverlässig geladen. Vll. nicht bis 100 % aber zumindest soviel, dass es reicht.
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13V bei 1100rpm sind für die GS ein sehr guter Wert und nicht bei jeder erreichbar (Licht eingeschaltet?). Meine F schafft da kaum 12,3V (gut, deren Eigenverbrauch ist auch geringfügig höher)
Bei 13V lädt sie gerade noch nicht (oder ist gerade im Gleichgewicht) - deswegen die 2000rpm. Man sollte zudem bedenken, das alle Teile des Ladesystems diskrete Bauteile sind und einer nicht zu unterschätzenden Toleranz unterliegen. Es hat auch einen Grund, warum Suzuki die LIMA-Messung bei 5000rpm vorschreibt: Dann wird auch eine tiefer entladene Batterie "egalisiert" (aber keine defekte mit Zellschluss natürlich). Wenn man da in den Toleranzbereich 13,5-15,5V kommt (ja, bei der GS sinds 15,5V - dazu gibts zig Threads hier), ist das Ladesystem OK. Damit sollten die Mechaniker in den Werkstätten einen schnellen Überblick bekommen (da nimmt sich keiner die Zeit, die Batterie zuerst aufzuladen). Bitte auch beim Messgerät aufpassen: Der Gleichstrom der GS ist (gleichrichterbedingt) gepulst und einige Messgeräte mögen das nicht so gerne und messen da nicht ganz richtig. Ein interessantes Verhalten gibts noch: Die Spannung geht mit weiter steigender Drehzahl kurz runter (Spannungsdelle), weil die Leistung der Zündung kurz überprportional ansteigt. Das ist vor allem bei älteren, schon etwas "angebratenen" Limas gut zu sehen. |
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Nein, ich sage sogar: Schwachsinn! Was du hier verbreitest! |
Niemand hat was vom Standgas an der Ampel gesagt :au:
Kann natürlich auch sein, dass Harry gar keine Ahnung von der GS hat und hier nur Blödsinn schreibt :nut: (Achtung, dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten) |
Leute, es ist zwar ein interessantes Thema aber deswegen brauchen wir nicht in Streit zu geraten.
Ich bin der Meinung, so wie Amiga-Harry ja auch angemerkt hat, dass bei 13 V im Leerlauf die Batterie zumindest nicht entlädt bzw. gerade im Ausgleich ist oder gerade noch nicht lädt. (Wobei man jetzt auch wieder darüber streiten kann, ab wieviel mA man von Laden sprechen kann.) Wenn dem so ist, wird die Batterie auch im Leerlauf nicht leer. Wie wir doch alle schon erkannt haben, sind die GSen mitunter so unterschiedlich wie ihre Besitzer. Kann also durchaus sein, dass bei meiner die Batterie im Leerlauf nicht entlädt, -BW- seine aber die Batterie leerzuzelt. Also, was solls, solange jeder mit seiner GS klar kommt, ist doch alles gut. Bei den schönen alten englischen Motorrädern und vielen anderen Oldtimern gibts Ampéremeter. Da sieht man ob die Batterie geladen (+) oder entladen (-) wird. Eigentlich sollte man das auch an der Ladekontrollleuchte sehen. Ist mir aber, außer bei meinem alten 6 V Käfer mit Licht, Radio und Scheibenwischer oder defekter LiMa (Golf), gerissenem Zahnrippenriemen (Corsa) noch nicht untergekommen, dass die bei laufendem Motor geleuchtet hat. |
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