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Ferndiagnose Kupplung
Mahlzeit!
Glaube gestern hat sich meine Kupplung verabschiedet. Aber hier mal die Vorgeschichte... Seit ich die GS fahre, bekomme ich bei heißem Motor den Leerlauf schwer rein. Habe die Kupplung nach Herstellerangaben eingestellt, hat aber nichts gebracht. Gestern wollte ich nach 4 Wochen Standzeit endlich mal wieder fahren. Nach dem warm fahren ist mir bei Vollgas aufgefallen, dass die Kupplung leicht rutscht. Als das Öl aber auf Betriebstemperatur war, war dieses Phänomen verschwunden. Hatte es auf die lange Standzeit geschoben. Während meiner Tour passierte es, dass der Kupplungshebel nicht vollständig zurück ging. Um die Kupplung nicht zu versauen, habe ich den Hebel per Hand zurückgedrückt. Es waren Rückstellkräfte vorhanden, aber nur sehr geringe. Dieses Phänomen hat für ein paar Kilometer angehalten, verschwand dann aber als wäre nichts gewesen. Gegen Ende meiner Tour rutschte die Kupplung wieder. Nun rutscht sie aber in allen Gängen bei Volllast. Habe momentan nicht so viel Zeit zum schrauben und würde gerne vorab das passende Ersatzteil bestellen. Hat vielleicht jemand genau dieses Phänomen erlebt und kann sagen, woran es liegt? Ich hätte Pauschal einen großen Kupplungssatz, ein neues Kupplungsseil und Öl mit Ölfilter eingeplant. Wie sieht es mit der Mechanik hinterm Deckel aus? Gruß, Jan |
Eine rutschende Kupplung kann mit abgenutzten Kupplungsbelägen zusammenhängen, muss es aber auch nicht unbedingt.
Ich denke eher nicht, dass es an der Mechanik unter dem Ritzeldeckel hängt, es sei denn, die Schnecke wäre defekt oder blockiert oder die Rückholfeder ist gebrochen. Vll. muss man unter dem Ritzeldeckel auch einfach mal sauber machen. Es wäre auch denkbar, dass die Kupplungsfedern gebrochen sind. Was es letztendlich ist, stellt man erst nach der Demontage fest. Irgendwelche Teile auf Verdacht zu kaufen, wenn man nicht genau weiß, was es ist, halte ich nicht für ökonomisch. Aber jeder wie er will. |
Sind wohl mehrere Dinge.
Öl wird dünnflüssig wenn es warm wird, also wäre dann eher ein Rutschen zu Erwarten. Rückstellung des Hebels könnte an nicht frei gängigen Innenzug liegen. Falsch verlegter Zug. Hebel nicht freigängig und geschmiert. Rutschen kann auch am Öl liegen. Kein rein mineralisches Öl, oder Öl mit Additiven. Berndy hat ja auch schon einiges geschrieben. An gebrochene Federn oder verbrannte Scheiben mag ich nicht glauben. Hier hilft nur ein Nachsehen. Bei mir halten zwei Kupplungen schon über 80.000 KM und über 25 Jahre. |
Hallo Jan,
ich würde mal die Freigängigkeit vom Kupplungsseil (ausgehängt), der Schnecke und der Druckstange (auf die die Schnecke drückt) überprüfen. Evtl. muss die Schnecke geschmiert werden. Wenn in dem Bereich alles passt, schließe ich mich der Meinung von Berndy in Hinblick auf die Federn an. Gruß Michael |
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