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Warum immer so negativ?
Hallo zusammen
Ich bin es wieder einmal seit langem, der kritische Schweizer. Wenn ich so im www lese und schaue, muss ja die GS 500 ein reines Verbrauchsmotorrad sein, das nur für den Winterbetrieb und als Drittmaschine zum verheizen da ist. Ich möchte nächsten Sommer nach Spanien bolzen mit meinen Brüdern (Die fahren Honda Pan European und XJR 1300) und habe keine Bedenken, dass meine Suzi das nicht packt. Was habt Ihr für Erfahrungen mit längeren Touren? |
Lange Touren sind technisch kein Problem. Packen wird sie das, aber wenn du nicht vorne weg fährst, wirst du keine Freude daran haben, hinterher zu fahren, sofern deine Brüder ihre Moppeds auch nur annähernd artgerecht bewegen. Auch, wenn du die GS bis aufs letzte ausquetscht. Sie hat halt die Hälfte der Leistung und nicht mal die Hälfte des Hubraums der anderen beiden Moppeds. Wenn die kurz das Kabel spannen sind sie weg. Auch in Kurven ist die GS nicht zwingend im Vorteil.
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Es ist 20 Jahre her, da war ich mit der GS und mit einem Kumpel auf einer Zephyr 550 (50 PS) in der Schweiz. Herrlich. Kurven. Der Reiz lag neben viel Spaß in Kurven und beim Anbremsen der Kurven mit der ziemlich geilen Bremse der GS auch daran, aus der Maschine das Maximum rauszuholen. Mit 100 PS schnell Beschleunigen? Geil. Mit der GS muss man das können, einfach am Griff zu drehen reicht nicht immer.
Mattis gebe ich Recht - die anderen Maschinen müssen zu Deiner passen. 46 und 50 PS ging gut. 46 und 100 wird eventuell frustrierend für Dich. Und: Nein, man muss die GS nicht verheizen. Schau in die Hall of Fame, die Moppeds werden geliebt. Meine ist nicht schön, aber ich habe sie seit 22 Jahren. Weil das Getriebe geil ist, der Motor gut, das Fahrwerk meins und wir schon ganz viel zusammen erlebt haben. |
Schließe mich den Vorrednern an. Also hier im Forum wirst du kaum jemanden finden der das Ding nur zum verheizen nutzt. Nur weil die gern als Wintermotorrad verwendet werden ist es ja nix schlechtes. Die meisten GSen stehen sich doch einfach nur kaputt. Ich fahre meine ganzjährig seit 5 Jahren und hab ca. 70Tkm auf ihr abgespult. Die Kiste ist robust, zuverlässig und lange Touren sind kein Problem, höchstens für dein Sitzfleisch :crossy:.
Die GS wurde schon immer ein bissel belächelt. Ich ignoriere das einfach oder lass denjenigen mit meiner GS fahren. Danach sind sie doch erstaunt das die GS gar nicht so schei*e ist. Ich liebe einfach an ihr den speziellen Motorklang und das Ansauggeräusch wenn ich am Kabel ziehe. Das klingt nach "Power" auch wenn da nicht ganz soviel passiert! |
Danke für Eure Erfahrungen. Ich habe mir extra eine GS gekauft, WEIL ich nicht ständig zu schnell unterwegs sein will. In der Schweiz kann dies sehr teuer werden! Meine Brüder sind einige Jahre älter als ich und weiss Gott keine Heizer. Im kurvigen Geläuf lasse ich die mit der GS locker stehen. Ich wollte Eure Meinung zu einem Spanientripp hören und warum die GS so schlecht da steht, danke und bitte mehr davon
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Klein und Groß ist relativ
Moin auch. Für die Autobahn z.B. länger ( schont Motor,Nerven,Sprit ) u. im Urlaubsgebiet kürzer übersetzen. Unterwegs den nächsten gemeinsamen Treffpunkt absprechen, dann kann jeder so fahren wie er grad möchte.Auf der Bahn ist durch Verkehr u. Geschwindigkeitsbegrenzung eh meist nur ein bestimmter Durchschnitt fahrbar.
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Fraglich ist ja auch, ob man reisen oder rasen möchte. Selbst mit über 100 PS liegt es doch in der rechten Hand des Fahrers. Wenn bei mir der Sohn mit der GS mitfährt passe ich mich seinem Fahrstil an. Das gilt übrigens nicht nur für ihn. ;)
Wie entspannt man jetzt noch rum tourt liegt an der Symbiose zwischen Mensch und Maschine. Ich hätte keine Probleme mit der GS lange Touren zufahren. Ich müsste die Ergonomie und Fahrstil für mich anpassen. Der Rest ist doch wie bei jedem Bike gleich. |
Ich bekomme gerade so richtig Bock auf eine längere Tour. Harz, dann weiter über andere Mittelgebirge bis in den Schwarzwald, dann über Franken (B22, dann FIchtelgebirge) Sachsen und wieder Harz zurück.
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Da ich ja mittlerweile schon etwas älter bin, kann ich auch auf einige Jahre Motorraderfahrung zurückblicken.
Als ich vor 38 Jahren mein erstes gebrauchtes Motorrad gekauft habe, war man mit 250 ccm und ca. 27 PS ganz gut motorisiert. Es gab viele kleinere Motorräder aber auch viele stärkere. Zu dieser Zeit waren die CB750 mit knapp 70 PS und die Z900 mit um die 90 PS noch aktuell. Eine BMW R60 hatte 40 PS. Die damals schon legendäre Horex Regina 350 hatte 20 PS. Damals gab es eine freiwillige Selbstbeschränkung der Motorradhersteller auf 98 PS. Mittlerweile zählt auch im Motorradsektor nur noch mehr Leistung, immer schneller, teurer, am besten alle zwei Jahre neu... Einsteigermotorräder haben 48 PS. Das waren früher mindestens Mittelklasse- wenn nicht sogar Oberklasse-Motorräder. Eine Z750Twin bzw eine XS650 hatte 50 PS. Mir persönlich macht es keinen Spaß schneller als 140 km/h zu fahren. Da wird es ungemütlich und anstrengend. Außerdem darf man auf der Landstraße eh nur max. 100 km/h fahren. Dafür reicht die GS allemal. Und es gibt Leute die mit einem Traktor über die Alpen fahren und Spaß dabei haben oder mit dem Mofa nach Monte-Carlo touren und sich dabei unendlich freuen. Oder gestandene Männer, die mit einer Sommer-Diesel mit 12 PS über 200000 km gefahren sind (Wahnsinn). Wenn man Spaß bei der Tour hat, spielt Geschwindigkeit keine Rolle. Es muss halt jeder für sich entscheiden, was er will und sich nicht nach anderen richten. Selbst sollte man auch gegenüber jeder Einstellung/Ansicht tolerant und respektvoll sein. |
Zitat:
Zum 100 fahren reichen auch 125ccm und 15 PS. |
Auch Urlaub im Süden geht mit der GS.
Hatte die Juli 2018 zum Campingurlaub aufm Hänger nach Istrien (1300 öde Autobahnkilometer ab Sauerland) mitgenommen und bin da 1000 traumhafte Landstraßenkilometer herumgetourt. Dafür ist die GS ideal. |
ich denke auch, dass auf der landstraße auch 100 ps kaum den fetten unterschied machen. klar muss man sich ein bisschen auf die anderen grupenmitglieder einstellen, aber ich denke nicht, dass man mit der gs hinterherhinkt.
@ mattis, zu ner 125 ist dann doch ein starker unterschied. bis die auf 100 ist vergehen gut und gern 30 sek. bei der gs sind es vielleicht 7, das ist dann doch ein unterschied, aber 7 sek und 4 sek von einer 100 ps maschine (sofern die person sie auch so krass hochzieht) ist dann doch nicht der krasseste unterschied. und btw. ich bin auch schon mit meiner neu geliebten gs durch die österreichischen, südtiroler und schweizer alpen und abschließend noch um den bodensee gefahren. das ging ganz entspannt. und ich hab lust auf noch größere touren nächstes jahr. to be continued.. |
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Ne 125er ist natürlich lahm. Aber man kann damit 100 fahren. Nichts anderes wollte ich Aussagen. Und doch, es ist ein krasser Unterschied zwischen der GS und 100PS. Erster Gang so fahren, dass das Vorderrad unten bleibt und wenn man es sich traut, bis zum Begrenzer durchziehen. Zack, 100 aufm Tacho :wink: oder halt bei 40 in den zweiten schalten und durchladen, aber dann ist man schon fix bei 130. Fahr einfach mal ein großes Motorrad, dann kannst du nicht nur theoretisch mitreden :wink: Ich bin übrigens parallel eine GS und eine SV650 gefahren und da ist der Unterschied schon deutlich spürbar. Jetzt fahre ich parallel SV und 12er Bandit und auch da ist der Unterschied sehr deutlich. |
Ich blicke auch schon auf eine beinahe 50 jährige KRAD-Vergangenheit zurück (habe schon mit 10 Jahren Trailwettbewerbe bestritten) und möchte auch meinen Senf dazugeben:
Das Thema bei unseren Mopeds sind weniger die PS sondern die Nm - und da vor allem in welchem Drehzahlbereich man wieviel davon hat. Damit man bei der GS was davon spürt, muss man sie drehen wie eine Turbine. Im Gegensatz dazu hat z.B. die Guzzi 750 (Breva oder V7) ebenfalls nur ca. 50PS (jed. aus 750ccm), dafür aber schon knapp 60Nm ab 3500rpm. Man hat da das Gefühl nie untermotorisiert zu sein - sie zieht bis 160km/h in jeder Lebenslage ordentlich weg (danach wirds auch zäh) und lässt sich schaltfaul fahren. Die GS dagegen hat gerade mal 40Nm bei erst 8000rpm - da muss man kräftig im Getriebe herumrühren, damit was weitergeht. 10Nm mehr und das bei 6000rpm wären da ideal - viel mehr PS sind da gar nicht nötig. Technisch ginge das, aber schwierig mit nur 2 Ventilen und Luftkühlung. Mir persönlich macht mittlerweile das Reiten auf einer breiten Drehmomentwelle weit mehr Spaß als (fast unbeherrschbare) 200PS von irgendeiner Gixxer bei 14000rpm. |
Geschwindigkeitsempfinden ist subjektiv. Fährt man konstant 100 km/h, kommt es auf den Bezugspunkt an. In der Stadt 100 km/h- hallo wie schnell die Häuser vorbeisausen. Deshalb gelten dort 50 km/h, da wir im Notfall nicht mehr
rechtzeitig reagieren könnten. Auf der Autobahn sieht es da schon anders aus. Da sind 100 km/h lahm, aber Motorradfahren auf der Dosenbahn ist öde. Unser Planet rotiert mit um die 1666 km/h um sich selbst (40000km in 24 Std.). Da wir aber keinen Bezugspunkt haben (die Sonne als Fixstern ist zu weit weg)spüren wir diesen brutalen Speed garnicht. Was wir aber spüren sind Geschwindigkeitsänderungen also positive Beschleunigung oder negative Beschleunigung. Das ist es was 45 PS von 150 PS oder 1000 PS untern Hintern ausmachen. So gesehen ist das immer nur ein kurzes Vergnügen bis zum Erreichen der jeweils erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Man hat also länger Spass mit weniger PS, da man länger Beschleunigen kann. |
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Mir macht es mehr spaß, mit ner 15 PS Cross Maschine durchs Gelände zu dübeln als mit ner 150 PS Maschine die Bahn runter zu heizen. Leider ist DE aber eher für zweiteres geeignet -_- |
tja.... ich tucker mit 30 ps und fast 400kg auf meinem Russenmonster durch die Gegend....
Da kommt man nie aus dem Beschleunigen raus.... |
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aber das auch nur wenn die Zeit still steht...
Ich hab nicht umsonst ein Schild hinten drauf auf dem steht "Stauanfang" |
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gelbes Schild, schwarze Schrift "Stauanfang"
Auf ner schwarzen Ural? Ja das kann ich gewesen sein... Wann und wo hast du mich gesehen (und vermutlich überholt)? |
Das sollte ein Spaß sein. Aber jetzt weiß ich, an wen ich denken muss, wenn ich hinter einer Autoschlange herfahre ^^
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Geil wars als mal ein Motorradpolizist hinter mir her gefahren ist... vom Merching bis Egling hat er mich nicht überholt....
Obwohl ich nur irgendwas zwischen 70 und 80 aufm Tacho hatte (topspeed quasi)... Ich habs mir trotzdem nicht nehmen lassen Rechtskurven auf 2 Rädern zu fahren! Irgendwann hat er mich dann aber doch überholt und mir nen Daumen hoch gegeben xD |
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Das Ding hat was......
Erinnert mich an ein Video, in dem ein paar URAL-Jungs eine längere Rundfahrtmachen wollten. Weit sind sie nicht gekommen, weil sie alle paar KM einen "Pannenschnaps" brauchten.....hehe! |
Kommen URAL nicht aus dem Ural Gebirge ? Da kann man doch
bei jedem Downhill mittels Gravitation fett beschleunigen - auch mit 30PS ;-) |
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Kenn ich natürlich... Das Video ist geil aber gibt ein falsches Bild von den Maschinen.... Sie sind zwar Fehleranfällig aber die Jungs haben sich auch ganz schön angestellt... Die meisten Probleme die sie hatten hätte man ganz leicht lösen können wenn man es wirklich gewollt hätte... Die Lima ist kaputt gegangen, weil der mechanische Lima Regler nicht richtig eingestellt war... den tauscht man für 20€ gegen nen elektronischen. Fehlende Leistung/Fehlzündungen lagen ziemlich sicher an einem losen Geber für den Zündzeitpunkt. --> bessere Zündung kostet für die Ural ~100€ Öl in der Hinterradbremse... also bitte.... da sollte man den Simmerring tauschen und nicht einfach weiter fahren... Woher kenn ich all diese Probleme? Ich hatte sie auch... aber eben nur ein mal ;) Nachdem das alles mal ordentlich behoben war konnte ich bis zur gebrochenen Kurbelwelle ~10000km ohne Pannen fahren.... Die Kurbelwelle war dann Anlass zur Komplettüberholung... Jetzt ist auch ne ordentliche Kurbelwelle montiert... nicht die 200€ Chinaversion sondern ne anständige vom Gernot (ein Ural Urgestein mit beinahe endlosem Wissen über die Maschinen), die Ventile wurden gegen Audi Ventile getauscht, die Zylinderköpfe überarbeitet und die Lager im Motor gegen SKF... Vordere Stoßdämpfer gegen ZF Sachs Dämpfer getauscht... Vergaser sind jetzt Dellorto aus einer Guzzi.... Bowdenzug für die Bremse ist jetzt einer aus deutscher Produktion (das macht VIEL aus) Jetzt hoffe ich, dass sie endgültig Dauerfest ist.... Aber ich überlege auch mir ein größeres Gespann zu kaufen... Falls also jemand Interesse an einer generalüberholten Ural 650 Export hat.... |
Aber ist das nach all den Änderungen überhaupt noch eine Ural ;-)?
Mich erinnert deine Ural immer an meine Simson S51: "Tausche 50% der Teile gegen was vernünftiges und schon läuft die Kiste ohne Probleme." Als Hobby und wenn man darauf nicht angewiesen ist passt das sicherlich, als treuen Begleiter würde ich die Ural aber nicht einsetzen. |
ne... Treuer Begleiter wird so ne Maschine nie sein...
Irgendwas ist immer... Allein das Intervall für die Ventile... alle 1000km prüfen... Gleiches gilt fürs nachstellen der Bremsen... Meine treue Dame war lange Zeit die Bandit und jetzt die Africa Twin. Die Ural ist Hobby! Das ist ein "Aufmerksamkeits-Motorrad".... Man kann nirgends anhalten ohne angesprochen zu werden... Der so genannte "UDF" den man bei jedem Termin drauf rechnen muss.... Ural delay Factor :D |
Ist schon was Besonderes, halt eine echte:
https://www.flickr.com/photos/davydutchy/5463906105/ |
Hab den Eindruck ich hab den Thread gekapert... das war nicht meine Absicht.
Entschuldigung an den Ersteller ;) |
Nein, ich denke das passt schon ganz gut dazu: Es zeigt, das nicht immer überbordende Leistung das alles bestimmende Non-Plus-Ultra ist, sondern das es noch ganz andere, in meinen Augen sehr wichtige, Kriterien für ein Bike gibt. Und damit auch eine klare Rechtfertigung für die kleine GS - mit der man sehr wohl auch großes machen und erleben kann - da braucht sie sich keinesfalls hinter den anderen "großen Brüdern" verstecken.
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Die GS ist einfach ein Brot und Butter Motorrad und super günstig im Unterhalt. Außerdem perfekt um die Technik und das Schrauben zu lernen!
Für mich steht die Rechtfertigung außer Frage! Wenn die Sitzhöhe größer wäre hätte ich sie nie abgeben! |
Ich fahre seit 2004 keine Suzuki mehr und bin immer noch hier :razz:
Meiner Meinung nach gibt es kaum ein besseres Bike, mit dem man in die Welt des Motoradfahrens einsteigen kann. Vollumfänglich gesehen, also inklusive Technik verstehen, Fahrtechnik erlernen, verreisen usw. |
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Auf meiner ersten Motorradreise ist meine Schwägerin in Spee auf ihrer GS-500 mitgefahren...
Sie hatte ihren Schein schon ganze 2 Monate und ist mit uns 3500km um die Adria gefahren... Anhang 30098 Die Kleine GS konnte problemlos mit meiner GSXR, der Steet Triple und der Ural mithalten... |
Meine Frau ist (vor ihren Rückenproblemen) mit ihrer GS500F einige Male mit am Balkan (Kroatien, Bosnien,Kosovo bis Griechenland) gewesen ( ~2500km-Touren). Gut, von uns aus ist das etwas näher als von Deutschland, aber sie hat die ganze Strecke ohne Probleme mitgehalten - und wir sind keine Schleicher-Partie. Auf der Autobahn war sie natürlich motorisch etwas im Nachteil, hat aber gut 150km/h (auf Dauer!) halten können. Dafür ist sie uns in den Bergen kaum mehr von der Pelle gerückt bzw. hat uns teilweise sogar eingeheizt..... Muss dazu sagen das sie früher auch Rennen gefahren ist und dementsprechend fahren kann (bei der F hat sie regelmäßig die Fußrasten abgeschliffen).
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Die Erfahrung hab ich auch gemacht! Gerade auf den WIRKLICH kurvigen Straßen hatte ich mit der GSXR echt Probleme an der GS-500 dran zu bleiben...
Die ist einfach viel leichter und wendiger als meine 1991er GSXR es war... Das einzige wo die GS-500 etwas im Nachteil war, war schnelles überholen... Aber hey... das Mädel hatte ihren Schein erst seit ein paar Monaten... also dafür... Hut ab @Rickylis... |
warum nicht
negativ ist relativ.
Man sollte sich die Konkurenz Mopeds im ähnlichen PS Bereich BJ. ansehen. Da steht die GS ganz gut da. BMW R45 R65 unglaublich miese Performance, nur was für Sammler:ab: GBZ 500 80er Jahre Design..wenigstens stimmt die Leisteng mir gefällt sie aber nicht. Er5 moderner..... Optic eher langweilig. CB 500 Trommelbremse, Auspuff billig, geht gar nicht. 600er Diverson säuft, die könnte mir noch gefallen. plus für die GS Sehr schöner veinverripter Motor ohne diesen mächtigen Wasserkühler.(was nicht dran ist geht nicht kaputt) Wohl einer der letzten 2 Ventiler die letzten Modelle einer Motorbaureihe sind immer die besten. Sehen wir uns noch paar an...SR 500, Honda Clupmann 500 beide Ein Zylinder beide lahm beide zu teuer wobei die SR vibriert wie Hotte. CX 500 Dauer Läufer,Eisenschwein muß man mögen, Schrauber Kenntnisse sollten vorhanden sein. alles in allem ist die GS ein schönes Motorrad das man günstig optisch technisch aufwerten kann.:meinung: mfg |
Honda hat im 500er Bereich schon ein paar interessante Modelle - optisch müssen sie einem halt auch gefallen. Mir persönlich gefallen die GS ab 2001, gegenüber allen anderen am Markt befindlichen 500ern, am Besten - ist halt Geschmackssache.
Eindeutig unschlagbar ist die GS aber in ihrer (einfachen) Technik - die kann man selbst in der Türkei noch am Straßenrand reparieren - und in ihren günstigen Unterhaltskosten. Welche (halbwegs aktuellen) Bikes gibts denn noch, wo selbst der Laie in kurzer Zeit das Meiste selber machen kann (das Service sowieso)? Das war Ende der 80er einer der ganz großen Würfe von Suzuki - viele sind über die GS zu der Marke gekommen und dabei geblieben. Es wäre höchst an der Zeit, wieder ein für Einsteiger leistbares, genauso einfach zu handhabendes Bike auf den Markt zu werfen - die SV ist das sicher nicht. Ich weis nicht welche Fraktion in der Produktpolitik momentan in Hamamatsu die Oberhand hat (genaugenommen weis ich es schon), es sind aber sicher nicht die Leute, die ich noch kenne, noch welche, von denen ich mir so eine neue "GS500" erwarten könnte - leider...... Und dabei stand 1998 eine 2-Zyl. "GSX500" schon in den Startlöchern (mit deutlich über 60PS). Ewig schade! Hätte wohl einen Hr. Poengsen gebraucht, um sie zu bekommen. |
Zitat:
Gibt's heute kaum noch im Originalzustand. Habe noch paar Verkleidungsteile und den Höcker rumliegen. Die Kotflügelverlängerung mit dem Reflektor paßt übrigens auch an die GS habe ich gerade festgestellt. |
Nein.... eine völlig verbastelte silberne GSXR 750.... Die letzte mit Öl Luft Kühlung
Immer wenn ich daran was repariert hab dachte ich mir "OH GOTT ES WAR LEBENSGEFÄHRLICH SO DAMIT ZU FAHREN...." Aber sie hat mich auf meiner ersten großen Motorradtour um die Adria getragen... Immer wenn sie Nass war nur auf 3 Zylindern... und ohne Unterdruck am 3. Vergaser.... Hat gequalmt und gestunken wie ein alter Diesel LKW Obwohl es eine Schrottkarre war vermiss ich sie irgendwie |
Die 91er 750er und 1100er waren außer dem Motor fast baugleich. Auf den ersten Blick nur durch den zweiten Endtopf der 1100er unterscheidbar.
Ansonsten: 1100 Lenkstummel höher mit daran und den größeren Motor leicht angepaßter Verkleidung, Schwinge etwas länger, etwas anders skalierte Instrumente mit Reservelampe. Könnte auch noch sein daß die 750er wie die GS eine mechanische Kupplung hatte und demnach links kein Behälter war, weiß ich jetzt nicht mehr. Mehr optisches fällt mir nicht ein, technisch wohl noch mehr Feinheiten. |
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