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Rolö 03.08.2021 13:22:26

Zündfunke links zu schwach
 
Ich werd noch verrückt.

Also ich hab ne 97er GS500e. Das Moped ist bis Ende letzten Jahres tadellos gelaufen. Sooo, im Frühjahr voll geladene Batterie rein und sie ist auch ohne Probleme angesprungen. Ein wenig Zicken im Stand aber dann lief sie einwandfrei. Zwei Wochen später merkte ich, dass sie zwar wie eine Eins anspringt, aber nur auf dem rechten Zylinder läuft. Na ja, kann ja auch mal im Stand vorkommen. Aufgestiegen, losgefahren und wrummm, läuft sie wieder. Allerdings stottert sie im untertourigen Bereich bis ca. 4000 Touren. Also im Schwachlastbereich wenn man durch die Ortschaft rollt. Wenn ich Gas gebe, dann läuft sie wirklich wie eine Eins. Keine Ruckler, keine Leistungseinbußen, zieht sauber durch und bin wirklich begeistert. Aber im Schwachlastbereich ruckelt sie enorm und scheinbar steigt da immer der linke Zylinder aus.

Springt immer noch wie eine Eins an, läuft im Stand aber nur auf einem Zylinder. Also Kerze ausgebaut, Zündfunke ist da, allerdings schwach. Neue Zündkerze rein und es schien ein wenig besser. Dann wieder die Ruckler. Also Zündspule mit Kabel und Stecker getauscht. Nix. läuft immer noch im Stand auf einem Zylinder. Im toten Zylinder ist die Kerze dann nass. Kabelbaum überprüft. Alles in Ordnung.

Der Vergaser ist sauber und auch einwandfrei synchronisiert und eingestellt. Keine Falschluft. Die Batterie ist zwei Jahre alt und wird über den Winter regelmäßig geladen.

So, nun meine Frage:

Kann das an der CDI (Hat die GS überhaupt eine?) liegen oder am Gleichrichter? Weil der Zündfunken zu schwach ist? Oder am Ende doch an der Batterie, obwohl die scheinbar einwandfrei ist?

DaisyDougs 03.08.2021 14:28:00

Das klingt nach einem Fehler an der Teillastnadel.

(hatten mal ähnliches Problem.. nachgesehen... da war der Clip "verrutscht"...
.. starkes ruckeln... zwischen 2800 ~ 3600 U/min.)

Rolö 03.08.2021 15:51:46

Check,

die sind es auch nicht, alle beide korrekt eingestellt. Wie gesagt, der Vergaser ist top eingestellt und das Moped läuft ja auch auf Drehzahl wie ne Eins.

seife 03.08.2021 16:19:07

Hast du eine Zündspule getauscht oder beide?

Wenn du die Zündspulen links / rechts tauscht, wandert der Fehler mit?

Wenn nein, dann prüfe mal, ob im Betrieb stabile 14V an dem Kontakt des Orange-Weißen Kabels der linken Zündspule anliegen, nicht daß das Kabel da halb durchgescheuert ist oder irgendwo ein Stecker korrodiert ist und deswegen nicht genug Spannung an der Zündspule ankommt.

Wenn das alles stimmt, dann könnte es das Zündsteuergerät sein. Das schaltet das weiße Kabel nach Masse um die Zündspule zu "laden" und unterbricht, um den Funken auszulösen. Auch dieses Kabel mal bis um Zündsteuergerät durchmessen, nicht daß da ein hoher Widerstand den Funken behindert.

Wenn das alles OK ist, dann würde ich mein Ersatz-Zündsteuergerät reinhängen und Schauen ob es damit besser geht. Aber ich gehe mal davon aus, daß du keins auf Halde liegen hast ;-)

Rolö 03.08.2021 16:30:16

Ich hatte beide Zündspulen getauscht und auch beide gemessen. Die alten sind in Ordnung und die "neuen" auch, keine Veränderung.

Die Kabel hab ich peinlichst überprüft und auch die Steckverbindungen. Alles in Ordnung. Auch ob da irgendwo mit den Kabeln ein Kurzer ist. Allerdings noch nicht, ob da 14 Volt an der Spule ankommt.

Die Zündbox selber kann man wahrscheinlich im ausgebauten Zustand gar nicht prüfen, oder? Also mit nem 08/15 Multimeter.

Ich werd mir jetzt mal ne andere (gebraucht, neu kosten die ja mehr wie das ganze Moped) Zündbox holen und dann weiterschauen.

GStec 03.08.2021 17:17:12

Was bedeutet "Vergaser" ist sauber ? Ist das nur ein Sichtbefund ? Elektrik ist unwahrscheinlich, hast Du ja im Grunde schon herausgefunden. Sonst wär das Problem ja rechts aufgetreten.

AmigaHarry 03.08.2021 17:22:00

Welches BJ ist die GS?

Das es an der CDI liegt ist möglich, aber wenig warscheinlich. Messen kannst du die ohne ein Oszi und Signalgenerator leider gar nicht.

Ein bischen Hintergrund:
Da der Zündimpuls für Li und Re intern diesselbe Spannungsquelle hat und nur jeweils über einen separaten Leistungstransistor geschalten wird, könnte es nur am Transistor für li selbst liegen. Und der kann nur ein oder aus, aber nichts dazwischen. Einzig vorstellbar ist, das das Schaltsignal des linken Pickups zeitlich nicht sauber als Rechteck kommt (oder intern nicht mehr sauber aufbereitet wird), sondern wellig und mit unsauberem Anstieg. Das könnte den Transistor ausser Tritt bringen (hatte sowas an einer VX800, die denselben CDI-Typ benutzt).
Daher solltest du auf jeden Fall den linken Pickup auch prüfen.

Sollte es eine der neuen GS (ab K4) sein, vergiss obiges, denn da wirds weit komplexer - die hat einen echten Zündrechner und nur einen Pickup für beide Zylinder und einige zusätzliche Signaleingänge.

Rolö 03.08.2021 18:01:37

Zitat:

Zitat von GStec (Beitrag 612507)
Was bedeutet "Vergaser" ist sauber ? Ist das nur ein Sichtbefund ? Elektrik ist unwahrscheinlich, hast Du ja im Grunde schon herausgefunden. Sonst wär das Problem ja rechts aufgetreten.

Wurde letztes Jahr Ultraschall gereinigt, überholt (Dichtungen usw.) und eingestellt. Außerdem im Winter abgelassen. Also kann ich mir nicht vorstellen, dass da irgendeine Düse verdreckt ist. Falschluft wird auch nicht gezogen und die Kerze ist ja nass.

Rolö 03.08.2021 18:05:15

Zitat:

Zitat von AmigaHarry (Beitrag 612508)
Welches BJ ist die GS?

Das es an der CDI liegt ist möglich, aber wenig warscheinlich. Messen kannst du die ohne ein Oszi und Signalgenerator leider gar nicht.

Ein bischen Hintergrund:
Da der Zündimpuls für Li und Re intern diesselbe Spannungsquelle hat und nur jeweils über einen separaten Leistungstransistor geschalten wird, könnte es nur am Transistor für li selbst liegen. Und der kann nur ein oder aus, aber nichts dazwischen. Einzig vorstellbar ist, das das Schaltsignal des linken Pickups zeitlich nicht sauber als Rechteck kommt (oder intern nicht mehr sauber aufbereitet wird), sondern wellig und mit unsauberem Anstieg. Das könnte den Transistor ausser Tritt bringen (hatte sowas an einer VX800, die denselben CDI-Typ benutzt).
Daher solltest du auf jeden Fall den linken Pickup auch prüfen.

Sollte es eine der neuen GS (ab K4) sein, vergiss obiges, denn da wirds weit komplexer - die hat einen echten Zündrechner und nur einen Pickup für beide Zylinder und einige zusätzliche Signaleingänge.


Hmm, wie kann ich den Pickup prüfen?

Trotzdem werde ich versuchshalber mal ne andere Zündbox verbauen. Vielleicht komme ich ja dem Übel irgendwie näher.
Is ne 97iger

Rolö 03.08.2021 19:21:46

beide Zündgeber 346 Ohm.

HWK 03.08.2021 22:01:59

Zitat:

Zitat von Rolö (Beitrag 612513)
beide Zündgeber 346 Ohm.

Miss das mal bei warmem Motor (Öl>80 Grad): Die Pickups sterben über ein Temperaturproblem.

VG HWK

seife 05.08.2021 07:43:35

Zitat:

Zitat von HWK (Beitrag 612514)
Miss das mal bei warmem Motor (Öl>80 Grad): Die Pickups sterben über ein Temperaturproblem.

Sie läuft ja schon kalt nicht richtig.

Die Zündspulen von links nach rechts zu tauschen wäre, wenn alles andere Fehlschlägt, immer noch einen Versuch wert. Weil evtl. hast du ja zwei "neue", die genauso kaputt sind wie die alten (also die rechte ganz, die linke kaputt). Unwahrscheinlich, aber wer weiß... :-)

Messen lassen sich die Zündspulen oftmals schlecht. Also man kann "definitiv kaputt" feststellen wenn sie einen harten Kurzschluss oder eine Unterbrechung haben, aber "so halbwegs kaputt" kann man mit einem Multimeter eigentlich kaum feststellen.

Aber ja, die Ausschlussmethode ist jetzt wahrscheinlich am schnellsten. Wichtig: immer nur eine Sache gleichzeitig ändern, sonst weißt du am Ende nicht was es war ;-)

Rolö 05.08.2021 19:04:50

Ich warte jetzt mal auf die Zündbox. Mit Zündspulen kann ich mittlerweile handeln, weil ich nicht nur eine Gebrauchte getestet habe. :D Tja, was mich eben wundert ist, dass die Maschine ja bei höheren Drehzahlen einwandfrei läuft.

Mhh, der Defekt tritt ja im kalten und warmen Zustand auf. Vollkommend wurscht. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Zündgeber bei höheren Temparaturen einen anderen Wert ergeben. Werd ich aber trotzdem auch noch testen.

Dann werd ich trotzdem noch mal die Vergaser zerlegen aber ich kann mir das nicht vorstellen, dass das an denen liegt, weil ja Sprit im Brennraum ankommt.

Deswegen werd ich ja noch verrückt mit dem Moped.

AmigaHarry 05.08.2021 22:02:39

Nunja, es kann auch sein, das unten zu viel Sprit im Brennraum ankommt.
Der Vergaser hat ja ein eigenes Standgassystem mit eigener Düse und Gemischanreicherung. Vielleicht ist da noch was nicht i.O. Bei höheren Drehzahlen übernimmt immer mehr das Hauptsystem (Hauptdüse, Schieber/Nadel und Hauptluftbypassdüsen) die Gemischaufbereitung - möglicherweise gehts deswegen oben besser.

Rolö 06.08.2021 16:18:14

Zitat:

Zitat von AmigaHarry (Beitrag 612532)
Nunja, es kann auch sein, das unten zu viel Sprit im Brennraum ankommt.
Der Vergaser hat ja ein eigenes Standgassystem mit eigener Düse und Gemischanreicherung. Vielleicht ist da noch was nicht i.O. Bei höheren Drehzahlen übernimmt immer mehr das Hauptsystem (Hauptdüse, Schieber/Nadel und Hauptluftbypassdüsen) die Gemischaufbereitung - möglicherweise gehts deswegen oben besser.


Und genau das wäre dann die nächste Überlegung bei dem ganzen Thema. Aber es wäre schon komisch, dass sich das über den Winter irgendwie verstellt hat. Vergaser war ja leer. Aber gut, wenn die Zündbox nix bringt, dann is das die nächste Baustelle.

Rolö 11.08.2021 19:21:24

Zitat:

Zitat von seife (Beitrag 612503)
Hast du eine Zündspule getauscht oder beide?

Wenn du die Zündspulen links / rechts tauscht, wandert der Fehler mit?

Wenn nein, dann prüfe mal, ob im Betrieb stabile 14V an dem Kontakt des Orange-Weißen Kabels der linken Zündspule anliegen, nicht daß das Kabel da halb durchgescheuert ist oder irgendwo ein Stecker korrodiert ist und deswegen nicht genug Spannung an der Zündspule ankommt.

Wenn das alles stimmt, dann könnte es das Zündsteuergerät sein. Das schaltet das weiße Kabel nach Masse um die Zündspule zu "laden" und unterbricht, um den Funken auszulösen. Auch dieses Kabel mal bis um Zündsteuergerät durchmessen, nicht daß da ein hoher Widerstand den Funken behindert.

Wenn das alles OK ist, dann würde ich mein Ersatz-Zündsteuergerät reinhängen und Schauen ob es damit besser geht. Aber ich gehe mal davon aus, daß du keins auf Halde liegen hast ;-)


Ok, also die Zündspulen sind es definitiv nicht (insgesamt vier andere ausprobiert, auch von links nach rechts), auch nicht die Zündbox. Im Leerlauf (untertourig, weil ich sie nicht länger nur auf einem Zylinder laufen lassen will) kommt links und rechts an den Zündspulen ca. 12,6 Volt an. Nochmal die Zündkabel und Stecker gegen neue getauscht. Die Kerzen sind ja neu. Wobei auch mit den alten nix geht. Zündfunke ist ja da aber ich meinte eben, dass der zu schwach wäre.

Den Vergaser hab ich jetzt auch ausgebaut, den linken zerlegt und alles auf Durchgängigkeit geprüft. Is zwar sauber aber trotzdem nochmal alles gereinigt. Nix. passt alles. Gemischsystem auf Serie eingestellt (97iger zwei volle Umdrehungen). Die Vergaserkammern waren beide mit Sprit gefüllt.

Das Moped springt einwandfrei an, nur ein Zucker am Anlasser und die Karre läuft. Aber eben im Stand und nur auf einem Zylinder, nämlich den Rechten.

Mittlerweile glaub ich fast, dass da zu wenig Sprit im linken Zylinder ankommt.
Morgen werde ich den Vergaser nochmal zerlegen.

Ich werd noch wahnsinnig.

AmigaHarry 12.08.2021 08:50:02

Das ist natürlich ärgerlich, aber lass den Kopf nicht hängen. An den Vergasern sind schon ganz andere Profis verzweifelt, bis sie endlich den (oft trivialen) Fehler gefunden haben.

Den Zündfunken kannst du getrost ausschließen. Wäre der wirklich zu schwach (was auf Grund der CDI eigentlich nicht geht), würde die GS bei höheren Drehzahlen schon gar nicht laufen.

Ich denke immer noch, das am Standgassystem wo gewaltig der Wurm drinnen ist.

Was ich jetzt nicht weis (bin zu faul alles nochmals zu lesen): Die Kompression passt, oder?

Rolö 12.08.2021 14:35:35

Zitat:

Zitat von AmigaHarry (Beitrag 612585)
Das ist natürlich ärgerlich, aber lass den Kopf nicht hängen. An den Vergasern sind schon ganz andere Profis verzweifelt, bis sie endlich den (oft trivialen) Fehler gefunden haben.

Den Zündfunken kannst du getrost ausschließen. Wäre der wirklich zu schwach (was auf Grund der CDI eigentlich nicht geht), würde die GS bei höheren Drehzahlen schon gar nicht laufen.

Ich denke immer noch, das am Standgassystem wo gewaltig der Wurm drinnen ist.

Was ich jetzt nicht weis (bin zu faul alles nochmals zu lesen): Die Kompression passt, oder?

Ja, die Kompression passt, sonst würde sie ja auch nicht im Lastbereich einwandfrei und wirklich kultiviert laufen.

Ich mach jetzt mal Nägel mit Köpfe und tausche den linken Vergaser komplett, obwohl der sehr sauber ist. Zum Glück hab ich noch ein Vergaserpaar von einer anderen rumliegen gehabt. Der wurde auch vor der Lagerung Ultraschall gereinigt. Der bekommt noch ein neues Rep-Kit (die alten O-Ringe sind schon ziemlich brüchig) und dann schaun mer mal weiter.

Kay73 12.08.2021 15:14:14

Und ich denke, es ist der Benzinhahn.
Unterdruckanschluss, wo durch die Membran Benzin zum linken Zylinder gesaugt wird. Untenrum säuft der Zylinder dann immer ab, Zündi nass.

Hohe Drehzahlen, viel Luft angesaugt, wird der Anteil an überschüssigem Benzin (durch den Unterdruckanschluss) immer geringer.....


Ist mein gedanke bei "LINKER ZYLINDER".....

Rolö 12.08.2021 17:01:39

Zitat:

Zitat von Kay73 (Beitrag 612587)
Und ich denke, es ist der Benzinhahn.
Unterdruckanschluss, wo durch die Membran Benzin zum linken Zylinder gesaugt wird. Untenrum säuft der Zylinder dann immer ab, Zündi nass.

Hohe Drehzahlen, viel Luft angesaugt, wird der Anteil an überschüssigem Benzin (durch den Unterdruckanschluss) immer geringer.....


Ist mein gedanke bei "LINKER ZYLINDER".....

Der Gedanke kam mir auch mal aber die Maschine läuft in jeder Benzinhahnstellung gleich, egal ob on, res, pri. Außerdem hab ich auch schon den Werkstatttank direkt an die Vergaser angeschlossen, ohne Veränderung. Der Schwimmer sind richtig eingestellt gewesen und die Nadel hat auch abgedichtet. Wie gesagt, ich hab jetzt nen anderen linken Vergaser und warte nur noch auf den Rep-Satz. Dann gehts weiter.

Was passiert natürlich beim Vergaserschrauben? Der popelige O-Ring für die Sync geht verloren. Gut dass da einer im Rep-Satz dabei ist und hab mir vorsichtshalber gleich mal 10 Ersatzringe dazubestellt.

Kay73 12.08.2021 20:48:37

Der Luftstrom im Vergaser erzeugt einen Unterdruck, der in jeder Stellung an der Membrane saugt
Auf der anderen Seite der Membran ist bei jeder Benzinhahnstellung Benzin.
Und bei einer defekten Membran wird der Sprit durch den Schlauch in den Luftstrom vom linken Vergaser gesogen.

Fazit: dem Fehler mit der defekten (löchrigen / rissigen)
Membran ist die Benzinhahnstellung scheißegal.




Gut, bei Werkstatt tank direkt am Vergaser ist Unterdruck schon mal ausgeschlossen

berndy 12.08.2021 21:48:52

Auch wenn der Vergaser sauber aussieht, würde ich mal die Leerlaufdüse mit Pressluft durchblasen. Es kann immer ein kleiner Fremdkörper in die Vergaser kommen.

Wenn der Motor im Leerlauf nur auf einem Zylinder läuft und im Teillastbereich, untere Drehzahlen schlecht Gas annimmt, könnte es an der Leerlaufdüse liegen. Die hat Einfluss bis in den mittleren Drehzahlbereich.

Rolö 13.08.2021 09:49:21

Zitat:

Zitat von Kay73 (Beitrag 612590)
Der Luftstrom im Vergaser erzeugt einen Unterdruck, der in jeder Stellung an der Membrane saugt
Auf der anderen Seite der Membran ist bei jeder Benzinhahnstellung Benzin.
Und bei einer defekten Membran wird der Sprit durch den Schlauch in den Luftstrom vom linken Vergaser gesogen.

Fazit: dem Fehler mit der defekten (löchrigen / rissigen)
Membran ist die Benzinhahnstellung scheißegal.




Gut, bei Werkstatt tank direkt am Vergaser ist Unterdruck schon mal ausgeschlossen


Benzinhahn Test: Pri Sprit läuft durch, On und Res Sprit läuft nicht. On und Res mit Unterdruck, Sprit läuft. Ergo: Benzinhahn in Ordnung

Rolö 13.08.2021 09:55:52

Zitat:

Zitat von berndy (Beitrag 612593)
Auch wenn der Vergaser sauber aussieht, würde ich mal die Leerlaufdüse mit Pressluft durchblasen. Es kann immer ein kleiner Fremdkörper in die Vergaser kommen.

Wenn der Motor im Leerlauf nur auf einem Zylinder läuft und im Teillastbereich, untere Drehzahlen schlecht Gas annimmt, könnte es an der Leerlaufdüse liegen. Die hat Einfluss bis in den mittleren Drehzahlbereich.


Das werd ich jetzt sehen, wenn der andere Vergaser mit neuem Kit drin ist. Aber ich glaube mittlerweile, dass da sogar was hinter der Leerlaufdüse ist und den ganzen Rotz verursacht. So Gott will!! :nut: Die jetzige, obwohl erst letztes Jahr eingebaut, hat sich komplett festgesetzt. Geht nicht mehr raus. War aber beim durchpusten in Gehäuse frei. Oder halt vermutlich nicht frei genug. Ich werde es mit dem neuen Vergaser sehen.

Rolö 16.08.2021 16:19:57

Abschlußmeldung:

Das Moped läuft wieder, so wie es soll!!!!:grinser:

Also es war vermutlich die Leerlaufdüse. Obwohl diese durchgeblasen und durchgängig war, hat sie sich ganz offensichtlich im "Mü"-Bereich so zugesetzt, dass es zu den Symptomen kam. Ich konnte sie (zwar mühsam) entfernen und mit der neuen mal "Pustvergleichen". Die Alte war deutlich schwergängiger und hat nicht so viel Luft durchgelassen. Da der neue (alte) Vergaser schon mit dem anderen zusammengebaut ist und mit Rep Satz versehen, funktioniert nun alles tadellos.

DANKE an alle, die mir eventuelle Fehler aufgezählt haben.

Auch wenn ich eine bitterböse und schon beleidigende BM bzgl. des Benzinhahns bekommen habe. Nochmal.....der Benzinhahn ist in Ordnung.


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