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Buhli 19.02.2006 20:26:52

Shims wollen nicht raus
 
Hallo und guten Tag,

hab mir am we vorgenommen meine Suzi für die kommende Saison fertigzumachen..hat alles wunderbar geklappt..bis aufs einstellen des Ventilspiels :(.

Naja Tank runter,Zylinderkopfdeckel abgebaut usw.. Dann hab ich das Spiel gemessen beiden Auslassventile waren i.O. 0,04 und 0,05mm. Dann aber die Einlassventile beide <0,04mm, nagut hab ich mir gedacht nimmst die Shims erstma raus. Hab dann mein Tasenstösselniederdrücker zur Hand genommen und wollte loslegen, aber jedesmal hat dieser den Shim mit festgehalten(Shim wurde also nur an einer Seite nach oben gedrückt). Ich hab da ewig dran rumprobiert es aber nicht hinbekommen.Liegt es an meinem Werkzeug von Louis?

Habt ihr Erfahrungen damit oder könnt mir einen Tip geben?
Vielen Dank schonma für die Antworten.

sven 19.02.2006 21:10:50

Hi Buhli!
Kenn' mich ja mit der GS nicht so aus, aber der Niederhalter darf natürlich nur seitlich auf den "Kragen" von Tassenstößel drücken (nicht in die Aussparung, die ist zum Raushebeln vom Shim!). Wenn das partout nicht geht, weil die Montagebohrungen das nicht zulassen, mußt du ihn halt etwas kürzen.
Hat die GS echt nur 5/100 Ventilspiel am Auslaß? Verglichen mit anderen Motoren ist das extrem wenig!
Gruß
Sven

Buhli 19.02.2006 21:20:48

HI Sven,

danke für die Antwort. Ja die Gs hat nen Soll-Spiel von
0,03-0,08mm. Hab auch schon dran gedacht das Werkzeug ein wenig zu bearbeiten.(Is aber komisch das es nicht passt is ja laut Louis für die GS500).

AmigaHarry 20.02.2006 15:03:35

@Buhli:

Denke das liegt an deinem Niederdrücker von Louis - der Originale von Suzuki funktioniert wunderbar. Allerdings ist der Abstand zum Shim auch sehr knapp bemessen.....

Buhli 20.02.2006 16:35:00

Naja,

werd mich in den nächsten Tagen nochmal versuchen, wenns absolut nicht damit gehen sollte versuch ich mal die Schraubenzieher-Methode.

Weiß jemand an welcher Stelle man dieses Werkzeug ansetzen soll? Oder gibt es da keinen vorgeschriebenen Punkt?

Habs glaub ich immer an der äußeren Seite, auf der gegenüberliegenden Seite des Shims von der Nockenwelle aus gesehen probiert. Ist das so richtig???

Gruß Buhli

AmigaHarry 20.02.2006 17:12:23

Damit ich da nicht was falsch verstehe:

Du drückst mit dem Niederdrücker die Tassenstössel nieder, sodaß der Shim freiliegt, oder? Ob du links oder rechts vom Shim niederdrücken kannst ist egal, bzw. hängt es vom BJ ab wo mehr Platz ist. Dann nimmst du den Shim, am besten mit einer Pinzette, raus (da ist im Tassenstössel ein Ausnehmung um den Shim zu nehmen - mußt du möglichrweise vorher in die richtige Pos. drehen...).
Die Vorderen lassen sich sowieso nur in Fahrtrichtung und die hinteren gegen die Fahrtrichtung ausbauen.
Ein Schraubendreher oder ähnliche Brachialinstrumente haben dort nichts verloren......einmal falsch abrutschen und du kannst dich von der Nockenlauffläche verabschieden :twisted:

Buhli 20.02.2006 17:42:19

@Amiga Harry

Danke für deine Antwort, mir is schon klar wie das alles funktioniert. Es ging eben nur darum ob es möglich sein könnte das man diesen Niederdrücker nur von einer gewissen Seite einführen kann, so dass es funktioniert und ich evtl. die Falsche Seite genommen habe. In meinem schlauen Büchlein hab ich vorhin auch eine kleine Abbildung entdeckt wo der Niederdrücker zur Zylinderkopfmitte hin, auf der Seite wo man den Shim rausnimmt eingeführt wurde. Ich habs auf der anderen seite gemacht. Vllt. hats ja deswegen nicht gepasst..... naja aus Fehlern lernt man....

Gruß Buhli

sven 20.02.2006 18:07:14

Buhli, dir ist aber schon klar, daß der Niederdrücker den Stößel nicht niederdrückt, das muß die Nockenwelle machen, das Werkzeug wird nachher montiert und hält den dann bloß unten!
Gruß
Sven

Buhli 20.02.2006 19:57:20

@Sven

Achso,
meiner einer hat natürlich versucht den Tassenstössel niederzudrücken :hammer:. Deswegen auch Tassenstösselniederhalter.
Alles klar also Nockenwell so drehen das Ventil belastet ist und denn erst den NiederHALTER einführen :idea:.

Vielen Dank @Sven und AmigaHarry

Werds dann mal so versuchen!!!

Gruß Buhli

straightforward 20.02.2006 20:10:52

im US-Forum gibts einen ziemlich aktuellen Thread namens Kerry's Video, samt Download-Link für das Video, in dem das Ventileinstellen mit allen seinen Tücken mit viel Liebe beschrieben ist.

Achtung, das Video hat 550MB. Wer sich übers Telefon einwählen muss, schreibt mir eine Nachricht. Gegen die Zusicherung, dass der nächste 'Bedürftige' von Dir in gleicher Weise behndelt wird, sende ich Dir die CD kostenlos zu. Im Schneeballsystem halten sich so die Kosten für jeden Einzelnen in vertretbarem Rahmen.

Zack3 20.02.2006 20:42:13

Also ich drücke zuerst mit dem Schraubenzieher das Ventil nieder. (Den Schraubenzieher aber nicht an der glatten Nockenfläche ansetzen) Dann setze ich den Niederhalter an und halte damit denTassenstössel gedrückt. Zuvor habe ich noch die Aussparung so gedreht, dass ich an den Shims komme. Das Louis Werkzeug passt. Bei mir jedenfalls. Manchmal klebt das Plättchen wegen dem Oel fest.

Uebrigens mein Spiel am Auslassventil: 0,10mm
Damit hat man mehr Sicherheit als wenn die 0,05 zu knapp werden

sven 20.02.2006 20:59:31

@ Buhli:
Ich nochmal. Also ich möchte nur betonen, daß ich mich speziell mit der GS500 überhaupt nicht auskenne, und dein Werkzeug natürlich erst recht nicht. Bloß, im Allgemeinen ist das bei tassengestößelten Motoren mit obenliegenden Shims immer ganz ähnlich, deshalb hab' ich dir auch geschrieben. Also Motor so drehen, daß das gewünschte Ventil weit genug offen ist, aber der Nocken dem Werkzeug nicht im Weg umgeht, Werkzeug anschrauben und dann den Motor weiterdrehen, so daß der Nocken den Stößel vorsichtig auf dem Halter absetzt (siehe oben, der darf nur auf den Rand des Stößels drücken), dann weiter bis du gerade genug Platz hast, den Shim rauszuziehen. Der haftet manchmal recht gut auf dem Stößel und will sich nicht abheben lassen, darum ist im Rand vom Stößel eine kleine Aussparung, so daß du da mit was Spitzem reinfriemeln kannst, bis der Shim leicht angehoben ist, dann kommt ja Luft drunter und er geht leicht raus. Deshalb ist es günstig, wenn du vorher "mit Ventilspiel" den entsprechenden Stößel so hindrehst, daß du nachher auch an die Aussparung rankommst, sobald erst der Nocken oder der Niederhalter das Ventil aufgedrückt halten, kannsat du den Stößel praktisch nicht mehr drehen...
Achso, nochwas: es ist bestimmt kein Fehler, sich zu überlegen, wo jeweils der entsprechende Kolben steht und wie weit man den Motor mit montiertem Niederhalter drehen kann, bis da was ansteht und, wenn's ganz dumm läuft, womöglich verbiegt.
Alles klar?
Dann viel Erfolg!
Gruß
Sven

Buhli 20.02.2006 21:51:40

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!!!! tolles Forum!

@sven - danke für deinen fachmännischen Rat, auch wenn du dich nicht so mit der GS auskennst....

@zack3 - dann wird mein niederhalter von Louis wohl auch passen4

@straightforward - danke für den Link und fürs Angebot, hab aber DSL2000 und zieh mit 237 kB/s

@amigaharry - danke für deinen Rat

wenn ichs jetzt nicht hinbekomme....sollen mich die Geier holen!!!


Gruß Buhli

:gost:

straightforward 20.02.2006 22:03:36

@ Buhli, gern geschehen. War aber nicht nur Dir gegenüber gemeint, sondern auch für die anderen Bedauernswerten, die keinen Breitbandzugang (oder beschränkten Traffic) haben.

AmigaHarry 21.02.2006 14:17:26

Ebenfalls gerne geschehen! Hab vorher auf Sven nicht mehr geantwortet: Sven hat natürlich recht, daß das Niederdrücken leichter geht, wenn die NW die Arbeit macht :lol: , aber bei den älteren Suzi-2-Ventilern kannst du den Tassenstössel auch komplett mit dem U-Schlüssel (=NiederdrückWZ) niederdrücken (geht eigendlich ganz leicht.....) Viel Glück bei deiner "Operation"!

@Zack3:

Das mit dem Schraubendreher meinst du doch nicht ernst, oder? Wozu kaufst du dir ein Niederdrückwerkzeug wenn du´s dann mit nem Schraubendreher machst, hmmm? Warum glaubst du heist das Ding NIEDERDRÜCK-Werkzeug (und nicht Fixier- oder NiederhalteWZ)?

Zack3 21.02.2006 18:23:53

Zitat:

Zitat von AmigaHarry

@Zack3:

Das mit dem Schraubendreher meinst du doch nicht ernst, oder? Wozu kaufst du dir ein Niederdrückwerkzeug wenn du´s dann mit nem Schraubendreher machst, hmmm? Warum glaubst du heist das Ding NIEDERDRÜCK-Werkzeug (und nicht Fixier- oder NiederhalteWZ)?

Doch mach ich so. Vorteil: ich habe die Nockenwelle gleich richtig stehen und den Kolben auf OT. Eben weil der Niederdrücker beim Zusammendrücken immer abrutscht (meiner jedenfalls), nehm ich ihn nur um den Tassenstössel gedrückt zu halten. Dabei zerschrammt nix und es geht einfach leichter. Das Werkzeug wird somit auch geschont. Aber wie gesagt den Schraubendreher nicht am glatten Nocken ansetzen.

sven 21.02.2006 20:15:23

Also wenn das so ist, dann stimmt das nicht, was ich oben über den Niederhalter/-drücker geschrieben habe. Die Dinger, die ich kenne und auch gemeint habe, haben keinen Handgriff o.ä., sondern sind so Blechstanzteile, 3dimensional gebogen und werden meist mit ein oder zwei Schrauben an die Dichtfläche am Kopf geschraubt. Hab schon nach Bildern gegoogelt, aber nix entsprechendes gefunden....

AmigaHarry 22.02.2006 12:19:01

Werd mal nach nem Bild suchen und reinstellen.

[edit:]: Link zu pdf mit Beschreibung:

http://ezwebz.com/gs-classic/

Dann unter Download -> Stoessel-Niederhalter das .pdf ansehen!



@zack3:

Naja, wenn du das Suzi-Original-WZ nimmst kannst du den Stössel in jeder NW-Position niederdrücken, also auch gleich in der Richtigen...... und ersparst dir die Fummelei mit dem Schraubendreher.

ricky2000 22.02.2006 15:27:05

Zitat:

Zitat von straightforward
im US-Forum gibts einen ziemlich aktuellen Thread namens Kerry's Video, samt Download-Link für das Video, in dem das Ventileinstellen mit allen seinen Tücken mit viel Liebe beschrieben ist.

Spitzenlink! :up:
Vielleicht trau ich mich dann auch mal da ran.

straightforward 22.02.2006 20:06:33

Zitat:

Zitat von ricky2000
Zitat:

Zitat von straightforward
im US-Forum gibts einen ziemlich aktuellen Thread namens Kerry's Video, samt Download-Link für das Video, in dem das Ventileinstellen mit allen seinen Tücken mit viel Liebe beschrieben ist.

Spitzenlink! :up:
Vielleicht trau ich mich dann auch mal da ran.

Nachdem ich mich heute unter der technischen Leitung eines Kumpels (KFZ-Mechaniker, ehemaliger Autoclub-Pannendienst-Fahrer) selbst da ran getraut habe, muss ich meine dabei gemachten Erfahrungen hinzufügen:

1. gehört der Konstrukteur, der Maschine, Rahmen, Aufbauteile bezügl Wartungsfreundlichkeit auf dem Gewissen hat, wenigstens dazu verdonnert, 100x den Ventildeckel aus- und wieder einzubauen (vom Erschiessen und Aufhängen und Erwürgen und Eintauchen in kaltes Wasser mit anschliessendem Verbrennen will ich heute noch absehen. Aber mal sehen, was da noch kommt).

2. Die Länge der Benzinschläuche wurde offenbar bemessen, indem festgestellt wurde, ab wann man nicht mehr richtig hin kann, und dann wurden in jeder Richtung noch 2 cm gekürzt.

3. Von den 6 Schrauben, die den Ventildeckel fixieren, sind 3 normal zugänglich (einlass-seitig), 2 unbequem aber naja (Nockenwelle Auslass) und für eine (die ganz vorne ca in der Mitte) gehören dem dafür Verantwortlichen die Hände abgehackt. Dafür braucht man einen 6mm-Imbus, der nicht höher als 27mm und nicht länger als 75 mm ist, sonst kriegst Du den nicht an der Hupe vorbei. Immer nur 1/6 Umdrehung, wieder neu ansetzen usw. Martyrium! Immerhin die Erkenntnis: Spiel bei allen 4 Ventilen ist im grünen Bereich.

4. Dichtmasse kommt in die Vertiefungen des Ventildeckels, darauf kommt die Original-Dichtung (hab ich neu gekauft, EUR 20,41). Wer jetzt glaubt, dass man diese Einheit Ventildeckel+Dichtung mit der Dichtung nach unten, selbst als durchaus Versierter, der mein Kumpel ist, in dieses unzugängliche, von Choker-, Gaszügen und allen möglichen Unterdruck-oder sonstigen Schläuchen aus allen Richtungen behinderte Labyrinth wieder ganz reinbringt, der liegt einfach falsch.

5. Glaubt man endlich, alles soweit drin zu haben, geht das Martyrium aus (3) wieder los, diesmal halt in der anderen Richtung. Sind alle 6 Schrauben schon fast fest, entdeckst Du irgendwo einen Teil der Dichtung, die in einem möglichst unzugänglichen Winkel raus- oder reinverschoben ist. Alle Schrauben wieder lösen, korrigieren, wieder anziehen. usw usw

6. Alles wieder einbauen, Tankschläuche anschliessen, Tank befestigen, Sitz drauf, Fertig.

7. Sche***e, vergessen, den Tankhahn aufzudrehen. Tank wieder lösen, Hahn aufdrehen. Anschrauben, Sitz drauf, Fertig.

8. Probefahrt.

9. Verdammt, Ölausdtritt bei der Dichtung vorne. :bur2:

10. Goto 1! Alles wieder runter, Dichtung korrigieren, alles wieder rauf, Probefahrt.

11. Ölaustritt diesmal rechts, Goto 1! Alles wieder runter, Dichtung korrigieren, alles wieder rauf, Probefahrt.

12. Endlich. Kein Ölaustritt, Fertig. Wir sind FIX und FERTIG.

P.S.: Ich hab jetzt: 1 Stück Ventilausheber und 1 Stück Fühlerlehre, und ich werd sie NIE brauchen. Ich mach den Ventildeckel in meinem Leben NIE wieder selbst runter!

AmigaHarry 23.02.2006 10:45:47

Gratulation, aber so schlimm is es nur beim 1. Mal......Wenn du das öfter machst, gehts immer schneller und du weist auch was du vorher demontieren mußt um überall gut dazu zu kommen. Ich brauch zum Ventileinstellen alles in allem ca. 90min und brech mir dabei sicher nicht die Hände. Im Übrigen finde ich die GS sogar sehr gut zugänglich und überlegt konstruiert - arbeite mal an einer Ducati oder einer alten VF-4Zyl.-Honda (da brauchst du z.B. einen Schraubendreher der um die Ecke (!) schraubt....), oder tausch mal bei einem Citroen die Kupplung :D

Übrigens: Auf die Gummidichtung des Deckels brauchst du i.d.R. keine Dichtmasse auftragen. Die Dichtung wird vorher am Zyl.Kopf aufgelegt und schlüpft eigendlich sehr gut in die Nut des Deckels (an der Vorderseite ein bischen nachhelfen, Deckel leicht hin und her bewegen).

straightforward 23.02.2006 11:07:37

Lieber AmigaHarry,

für die Gratulation besten Dank. Der Kumpel, der mir freundlicherweise geholfen hat, ist im Besitz einer schwarzen DS21-Lederpallas (eigenhändig restauriert), und, ja, wir haben beim 2. und 3. Mal natürlich objektiv nicht mehr wochenlang gebraucht, sondern das war in - wir habens nicht gestoppt - wohl 20 oder 30 Minuten passiert (weiss ja jeder schon, wo er hinzugreifen hat).

Dass wir uns die Dichtmasse hätten sparen können, ist nach all dem Erlebten auch klar.

Aber "sogar sehr gut zugänglich und überlegt konstruiert" finde ich, ist angesichts der vorderen (mittigen) Ventildeckelschraube eine durchaus gewagte Behauptung... und dass es welche gibt, die noch depperter konstruiert sein mögen, glaube ich Dir gerne (aber, hat schon mein Vater gesagt, musst Dir ja nicht unbedingt am Blödesten ein Beispiel nehmen!).

Edit, Nachtrag: Wie gesagt, der Kumpel ist Mechaniker und ex-Pannenfahrer. Ich selbst habe HTL-Ausbildung, bin also durch die damals übliche Werkstätten-Ausbildung (U-Stahl feilen, Kreuzpinzette, Drehstück usw) gegangen und mein Vater hatte eine Schlosserwerkstätte... mir ist das alles nicht fremd (obwohl ich Nachrichtentechnik-/Elektroniker bin und nicht Maschinenbauer).

Unterm Strich war das für uns im dritten Anlauf schon irgendwie zu handhaben. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass jemand, dem der gesammelte Background von uns beiden nicht zur Verfügung steht, a) verzweifelt, oder möglicherweise b) irgendwo mit starkem Ölverlust (und Motorschaden?) liegenbleibt.

AmigaHarry 23.02.2006 11:23:44

@straightforward

Du wohnst ungefähr 25 km von mir weg (Perchtoldsdorf) - wenn du also mal was brauchst ->PN

Die vordere (und auch hintere) Schraube ist erst im Laufe der "Evolution" dazu gekommen - die gabs ganz am Anfang (bei den ersten paar GS400, 1977, weis gar nicht ob die überhaupt nach EU gekommen sind) noch nicht - gab da scheinbar Dichtheitsprobleme. An und für sich lässt sie sich mit einer kleinen Nuss ganz gut lockern und dann mit den Fingern rausdrehen...... - aber villeicht bin ich da ein bisserl Suzuki-geschädigt :mrgreen:

straightforward 23.02.2006 13:51:05

@AmigaHarry, hast pn.

alles klar, offenbar braucht man auch ein wenig Glück, eine Nuss zu haben die klein genug ist? Gestern beim Zgonc war allerdings die kleinste Nuss so gross, dass ich sie da selbst ohne Ratsche gar nicht reingebracht habe...

egal, es war einfach meine Absicht, alle diejenigen, die das Vergnügen noch nicht hatten, etwas zu warnen. Ich empfehle dringend, das nur mit sachkundigem Beistand anzugehen.

Es hat ja im Prinzip alles so überschaubar begonnen - auch wenn die Ventildeckelschrauben herauszubekommen bei der 6. Schraube nicht einfach war, es war letztlich machbar. Meine ursprüngliche Meinung, "naja wenn die Shims nicht passen oder nicht lagernd sein sollten, dann schrauben wir die Dose halt wieder zusammen und dann haben wir wieder genau den Zustand von vorher" hat sich jedenfalls als ziemlich naiv herausgestellt.


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