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-   -   glühbirnen in rücklicht gehen andauernd kaputt (https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=7583)

Bernd 09.04.2006 17:11:37

glühbirnen in rücklicht gehen andauernd kaputt
 
da ich grad ebend wieder die glühbirnen des rücklichts getauscht habe, wollt ich doch mal fragen wer dieses problem auch hat, kennt/kannte und ob man es beheben kann.

spezifischer: es brennen immer nur die normalen 5watt glühfäden durch. nie die 21watt fäden für das bremslicht. das kann wohl nicht an irgendwelchen fahrvibrationen liegen, oder?

wäre sehr dankbar für nen tipp, da es mich ein wenig ankotzt alle paar wochen die dinger zu tauschen.

AmigaHarry 09.04.2006 21:01:14

Welches BJ ist deine GS? Dieses Problem trat gerne früher bei den alten GS (4-Zyl) auf. Grund war da der alte Regler, der ab und zu Überspannungen durchgelassen hat....dadurch hat´s i.d.R. das Rücklicht bzw. Kennzeichenbeleuchtung erwischt, manchmal aber auch das Standlicht vorne. Die Bilux oder später die H4 vom Scheinwerfer waren robuster....

Wenn das eine neuere GS betrifft: Vibrationen können es schon sein, aber auch ein beginnendes Reglerproblem (solltest den und die LiMa mal durchmessen.....)
Wenn du allerdings sonst keine Probleme mit dem Regler hast kannst du es mit einem Vorwiderstand probieren (das Rücklicht leuchtet auch mit 8V noch gut.....)

Bernd 09.04.2006 21:19:11

also meine GS is BJ 91. ansonsten hab ich von dem was du geschrieben hast erstma nur bahnhof verstanden :wink:

hab von der eletronik echt keinen blassen schimmer... kannst das nochma ein wenig einfacher erklärn?

Fenris 09.04.2006 21:43:06

Zitat:

Zitat von Bernd
also meine GS is BJ 91. ansonsten hab ich von dem was du geschrieben hast erstma nur bahnhof verstanden :wink:

hab von der eletronik echt keinen blassen schimmer... kannst das nochma ein wenig einfacher erklärn?

Wenn du einen Widerstand in Reihe schaltest, fällt am Widerstand eine bestimmte Spannung ab(abhängig von der Widerstandsgröße) und dadurch eine geringere Spannung an der Rückleuchte
=>Brennt nicht mehr so schnell durch.

Hardi 11.04.2006 15:04:14

Habe eine GS aus dem Jahr 1994 und das gleiche Problem mit der Rückleuchte.

Kann ich an dem Regler irgendwas selber ändern, damit die Überspannungen nicht mehr auftreten. Oder sollte ich die Rückleuchte gegen ein anderes Modell mit einer höheren Wattzahl austauschen?

MarkusN 11.04.2006 15:08:49

Wenn der Regler Überspannung abgibt ist ein angepasster Vorwiderstand die einfachste Lösung. Einstellen kannst Du nichts, und höhere Wattzahl heisst nicht, dass die Birne robuster ist. Glülampen mögen keine Überspannung

Hardi 11.04.2006 15:17:46

Zitat:

Zitat von MarkusN
Wenn der Regler Überspannung abgibt ist ein angepasster Vorwiderstand die einfachste Lösung. Einstellen kannst Du nichts, und höhere Wattzahl heisst nicht, dass die Birne robuster ist. Glülampen mögen keine Überspannung

Wieviel Ohm würdest du für diesen Zweck empfehlen?

MarkusN 11.04.2006 15:25:18

Was hat die Lampe? 5 W gemäss weiter oben. Rechnen wir zwecks einfacherem Kopfrechnen mit 6 W. Bei 12 V Nennspannung. Also 0.5 A. Also 24 Ohm.

Geben wir dem Vorwiderstand 20% Spannungsabfall. Also 6 Ohm. (6 + 24 = 30 Ohm, davon 6 im Vorwiderstand.)

Muss 0.5 x 6 = 3 W verheizen können, also Wattzahl höher als 3 wählen; weiss jetzt nicht gerade, was gängig ist.

An die Lampenfassung löten und Versorgungsleitung über den Vorwiderstand bringen.

baiker 11.04.2006 20:33:09

ich hatte vor nen paar wochen das gleiche problem. . .

das komische :
mein bremslichtschalter vorne war ausgelubbert, nachdem ich den ausgewechselt habe,ging der faden der rechtnwe rücklichtlampe nicht mehr kaputt.
hängt viell. damit zusammen, dass die beiden faden ein massepunkt haben. . . . :?: auf jeden fall hab ich das problem durhc einen neuen schalter für ca. 6€ vonner tante beheben können.

aufgefallen ist mir der "ausgelubberte" schalter daran, dass das bremslicht schwächer geleuchtet hat, wenn ich vorne bremste .

~Idefix~ 12.04.2006 00:48:02

Hi an alle die mich noch kennen.
Vergesst den Widerstandskram.

Diode kostet keine 40 cent, gibts überall und da fallen einfach 0,7 Volt dran ab. Seriell in den Stromkreis der Glühbirne löten. => Fertich
(Weniger Spannung, Faden bleibt etwas kühler, Birne hält länger)

~Idefix~

MarkusN 12.04.2006 08:11:29

Joh, dat geht natürlich auch. Aber auch bei der Diode auf entsprechende Belastbarkeit achten.

Fenris 12.04.2006 09:05:45

Zitat:

Zitat von ~Idefix~
Hi an alle die mich noch kennen.
Vergesst den Widerstandskram.

Diode kostet keine 40 cent, gibts überall und da fallen einfach 0,7 Volt dran ab. Seriell in den Stromkreis der Glühbirne löten. => Fertich
(Weniger Spannung, Faden bleibt etwas kühler, Birne hält länger)

~Idefix~

ist natürlich die billige Variante :wink:

Patr0ck 12.04.2006 15:07:52

Zitat:

Zitat von ~Idefix~
Hi an alle die mich noch kennen.
Vergesst den Widerstandskram.

Diode kostet keine 40 cent, gibts überall und da fallen einfach 0,7 Volt dran ab. Seriell in den Stromkreis der Glühbirne löten. => Fertich
(Weniger Spannung, Faden bleibt etwas kühler, Birne hält länger)

~Idefix~

Wenn man nicht ganz so viel spannungsabfall will kann man auch ne Germaniumdiode nehmen :wink:

Bernd 12.04.2006 18:23:04

könnter ma ein bild von so ner diode posten, wie die ausschaut und wo die genau hin soll??

also praktisch idioten sicher machen? *gg*

Fenris 12.04.2006 18:38:57

habe mal mein küstlerisches Talent spielen lassen :wink:
Wie du vielleicht erkennen kannst einfach davor schalten.

http://www.gs-500.de/modules/mx_smar...ic&pic_id=7345

http://de.wikipedia.org/wiki/Diode

Beachte:
Eine Diode hat eine Stromflussrichtung! in der Skizze auch dargestellt, zu mindestens probiert.

~Idefix~ 17.04.2006 21:45:07

Zitat:

Zitat von Bernd
könnter ma ein bild von so ner diode posten, wie die ausschaut und wo die genau hin soll??

also praktisch idioten sicher machen? *gg*

http://www.reichelt.de/inhalt.html?S...OVID=0;TITEL=0

Diese Diode ist eine LED und kostet 10 cents. Gibts in allen möglichen Varianten, Bauformen und Farben. Einfach das Stromkabel zur entsprechenden Birne durchtrennen oder von der Fassung abtrennen. Statt dem Licht die Diode anschließen und an den zweiten Kontakt der Diode dann das Licht anschließen. Falls die Diode (sichtbares) Licht abstrahlt Klebeband drum oder Schwarz anmalen.

Im Gegensatz zu Glühbirnen funktionieren Dioden nur, wenn sie richtig gepolt eingebaut werden. Falls Du sie aus Versehen falschrum einbaust (und die Diode dabei kaputt geht), kauf noch eine und bau sie andersrum ein. So teuer sind die wirklich nicht.

Gruß
~Idefix~[/img]

MarkusN 17.04.2006 23:06:14

Ömmm... Idefix: Die von dir angegebenen Dioden haben einen Nennstrom von max 20 mA. Wie lange machen die wohl so 0.5 A mit? Ist immerhin in der Grössenordnung von einem Watt, was die da zu verheizen haben.

Vielleicht doch besser die 1N4001, die für solche Ströme gebaut ist.

~Idefix~ 18.04.2006 11:49:17

Jojo
Haste recht, hab ich nicht beachtet. Aber es bleibt trotzdem die einfachste Lösung.

Geh einfach in einen Elektronikbastelladen, sag denen was Du vorhast und die geben dir die passende Diode. Für die ist das so einfach wie für die Thomas Gottschalk alle Goldbärenfarben aufzuzählen.

~Idefix~

21.04.2006 09:15:10

[q[/quote]Wenn man nicht ganz so viel spannungsabfall will kann man auch ne Germaniumdiode nehmen :wink:[/quote]


Klugscheisser :lol: :lol: :lol: dann schreib auch dabei das die Germanium nur 0.3V Spannungsfall erzeugt...



greez Maje

Johannes_S1987 21.04.2006 11:19:36

Dioden?
 
euch ist aber schon klar dass dioden nicht in der STVZO zugelassen sind....ok tut mir leid ich bin ruhig will hier nicht den moralapostel spielen hab auch welche aber nur als amaturenbeleuchtung...
egal hauptsache macht lischt!

Gruss Johannes

Gagamil 21.04.2006 12:25:18

Das Problem sind fine Vibrationen. Die Original Rücklichtbirnen haben noch zusätzliche Halterungen für den Glühfaden eingebaut. (Ich habe solche Birnen auch noch niergens sonst gesehen, Ist mir nur beim Austausch vor Jahren aufgefallen. Ich habe solche Birnen auch noch niergens zu kaufen bekommen).

Abhilfe: Rücklichtlampe komplet abbauen und bei der Neumontage zwischen dem Lampengehäuse und dem Rahmen 5-6 mm starkes Moosgummi zwischenlegen. Die Vibrationen des Ramens werden nicht mehr so stark auf das Rücklichtgehäuse Übertragen. Die Birnen sind den feinen Vibrationen nicht länger in voller Stärke ausgesetzt und die Glühfaden brechen nicht mehr so oft. Hat schon vor 30 Jahren bei meiner GS400 funktioniert ( Da habe ich Sie im Abstand von 100km tauschen müssen). Seitdem ich diese Modifikation auch vor ein paar Jahren an meiner GS 500 gemacht habe, sind defekte Rücklichtbirnen kein Thema mehr.

Gruß Gagamil

~Idefix~ 21.04.2006 18:38:55

Re: Dioden?
 
Zitat:

Zitat von Johannes_S1987
euch ist aber schon klar dass dioden nicht in der STVZO zugelassen sind....ok tut mir leid ich bin ruhig will hier nicht den moralapostel spielen hab auch welche aber nur als amaturenbeleuchtung...
egal hauptsache macht lischt!

Gruss Johannes


Nein, dass ist mir nicht klar. Im Gegenteil. Ich behaupte, dass der Einbau von Dioden nirgends verboten ist.
Physikalisch ist es leider so, dass man das "nicht" nicht beweisen kann. Es ist also an Dir, dass Gegenteil zu beweisen.

Und bevor es ausufert bedenke bitte Folgendes:
1.) Die Diode wird nicht zur Be- oder Ausleuchtung von irgendwas benutzt.
2.) Es werden keinerlei Funktionen des Motorrads beeinträchtigt oder modifiziert.
3.) Man kann auch Dioden einbauen, die gar kein (oder kein sichtbares) Licht emmitieren.

Gruß
~Idefix~


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