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Einfahren...
Hallo Leute. Ich habe bis jetzt gute erfahrungen mit der gs500 und deswegen habe ich mir eine neue gekauft bj 2005. Möchte jetzt wiesen wie ich sie einfahren soll? Und was sich verbesert hat bis bj 2005? Danke
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Benutz doch mal die Suche.
Die Themen wurden schon mehrmals besprochen!!! |
Wenn man sich eine neue kauft, bekommt man meistens auch ein Handbuch gratis dazu. Da solltest du vieleicht mal reinsehen oder deinen Händler fragen.
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die ersten 1000 km nicht über 4000 - 5000 U/min fahren,...
von 1000 - 1600 km nicht über 6000 - 7000 U/min fahren,... die gesamten 1600 km nicht vollgas geben (sprich den gashebel voll aufdrehen),... und auch nicht dauerhaft eine drehzahl fahren,... oft schalten is besser. |
Wobei es auch Leute gibt, die vertreten die Meinung, dass dieses vorsichtig Einfahren Humbug ist (bei heutiger Material- und Fertigungstechnik) und dass man im Gegenteil den Motor von Anfang an bei Höchstrehzahlen belasten soll (nachdem man ihn zunächst auf Betriebstemperatur gebracht hat.)
Theorie dahinter: Bei den heutigen fein gehonten Oberflächen hat man nur auf den ersten paar Dutzend km wirklich eine Chance, die Kolbenringe auf der Zylinderwand einzuschleifen. Und diese Zeit sollte man a) mit maximalem Materialabtrag nutzen (d.h. mit hohen Zylinderinnendrücken arbeiten) b) in dem Belastungsbereich nutzen, in dem man den Motor nachher auch am meisten fordern will. Wichtig sind auf jeden Fall wechselnde Drehzahlen und auch mal Schiebebetrieb (Motorbremse). (Schiebebetrieb saugt den Abrieb aus dem Dichtspalt.) |
Zeigt mir eine Spedition, die einen neuen LKW erst mal ohne Anhänger / Auflieger fährt, dann mit 2 Tonnen Ladung, dann mit 5... :roll:
Ganz normal fahren, aber die ersten 1000 km nicht "quälen"... (Sollte man ja eigentlich sowieso nicht). Wichtiger: Immer erst warmfahren........ :!: |
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find ich schon auch ein wenig übertrieben das hieße ja dass ich die ersten 1000km keine einzige Bergstrasse fahren dürfte, weil da dreht man automatisch höher. Ausserdem fahr ich ein neues Auto doch eich gleich unter Volllast so wie ich es brauche, da nimmt doch auch keiner Rücksicht |
also man sollte die ersten kilometer wenn sie fabrik nue ist wie schon gesgat nicht unbedingt die ganze zeit 9000 u/min heizen!
schön wamrfahren und dann kann man auch ma gas geben! das beispiel mit den LKW ist das beste! |
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Außerdem kann man vom Aussehen der Zylinder und Kolben ja darauf schließen wie gefahren wurde, wenn ihm dann der Motor hochgeht, springt die Garantie wohl nicht ein. |
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Ausserdem gilt die immer noch vertretene "vorsichtige" Lehrmeinung eigentlich schon einige Jahrzehnte lang nicht mehr. Kein Gleitlager muss heute mehr eingefahren werden (der Hauptgurnd, für extrem lange vorsichtige Einlaufperioden). Heute geht es beim Einfahren eigentlich nur noch darum, den Kolbenring schön tragend auf der Zylinderwand einzuschleifen. Und was das Aussehen von Zylinder und Kolben angeht: Schau mal die Bilder auf der oben verlinkten Website an. Die sprechen Bände. (Kurz: Der "heiss" eingefahrene Kolben ist blank am Hemd (weil er eben dicht ist), der schonend eingefahrene angelaufen von den blow-by Gasen.) Ich verstehe aber jeden, dem diese Methode zu heiss ist. Wenn sie nicht funktioniert und du wendest sie an, ist der Motor hin. Wenn sie funktioniert, und du wendest sie nicht an, verzichtest du auf das letzte PS und etwas 'Mileage'. |
Lt. Suzuki hat Meathunter recht - die Einfahrvorschrift ist tatsächlich auch heute noch so...... und ganz aus der Luft gegriffen ist sie auch nicht, da das Material sich sehr wohl einlaufen muss, und da besonders die Gleitlager, die erst nach gut 1000km eingelaufen sind. Kolbenringe benötigen etwa 250km bis sie wirklich dicht sind, usw.
Ich nehme mal an, daß sich noch kaum wer die Mühe gemacht hat, den ersten Ölfilter nach 1000km mal genau anzusehen - da sind jede Menge (feinste) Abriebspäne drin! Das gilt auch für die "moderneren" Motoren, wie etwa der GSXR. Suzuki-Motoren erreichen ihre höchste Leistung (Verdichtung) übrigens erst nach ca. 10000km Laufleistung..... Das heisst zwar nicht, daß der Motor nicht auch sofort Vollast vertragen würde, er wird nur halt nicht seine mögliche Lebensdauer erleben und auch nicht seine max. mögliche Leistung erreichen........... Übrigens lassen sich z.B. die meisten Einspritzer erst nach einer betimmten (Einfahr-)Distanz mit voller Drehzahl fahren - vorher gibt die Elektronik gar nicht frei.......und das gilt auch ganz besonders für die vorher erwähnten Diesel-LKW: deren Einfahrdistanz kann bis zu 5000km betragen.... |
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:wink: |
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Das Einlaufen mit wenig Last macht Sinn für Zweitakter, die mit leicht klemmendem Kolben gefertigt werden und den endgültigen Sitz im Betrieb einschleifen müssen. Es macht ausserdem Sinn für Erstbesitzer einer Maschine der entsprechenden Leistungsklasse (weil nicht die Maschine, sondern der Fahrer eingefahren werden muss). Manchmal frage ich mich, ob es das letztere Argument ist, das die Hersteller dazu bringt, das schonende Einfahren immer noch vorzuschreiben. Ein weiterer Vorteil des schonenden Einfahrens für den Hersteller ist, dass dann allfällig Montage / Herstellungsfehler weniger katastrophale Folgen haben, wenn sie sich manifestieren... Und last but not least ist das "harte" Einfahren im heutigen Strassenverkehr nur sehr schwierig zu realisieren. Wer kann schon auf den ersten 30 km mit seiner neuen Maschine heftige Beschleunigungs- und Verzögerungsläufe fahren? |
Ich kann da nur aus meiner Erfahrung sprechen und sagen, daß keiner der Motoren, der von Anfang an "weggeheizt" wurde, ein langes Leben bzw. eine dauerhaft hohe Leistung beschert war. Die meisten sind nach ca.15000-20000km abgefallen. Das mag für viele die ihre Mühle sowieso mit 15000km verkaufen ausreichen, aber ich möchte so eine Kiste nicht kaufen (man hörts übrigens an den mechan. Geräuschen wie der Vorbesitzer geheizt ist - sie laufen rauher und klingen "metallischer") - kann da aber nur über Suzuki-Motoren sprechen.....
Das deckt sich auch mit den Erfahrungen, die wir mit der GSXR1000R-K5 Werksreplica gemacht haben: Die ersten 500km (ca 4h) am Prüfstand mit wechselnder Belastung (und wechselnden Gängen - macht ein Schaltautomat) bis max. 6000rpm und dann (nach Öl und Filterwechsel) volle Kanne. Sie hat dann bei 2500km bereits die volle Verdichtung, ist aber bei 10000km so gut wie tot (Leistungsabfall um fast 15%). @InFlames: Du kannst einen Motorradmoter nicht 1:1 mit einem Automotor vergleichen - dort wo ein Motorradmotor gerade mal drehzahlmäßig zu ziehen beginnt ist bei den meisten Autos schon wieder Schluß....ausserdem ist i.d.R. die Literleistung auch wesentlich höher.... |
Na das ist halt wieder sone Diskussion wo keiner was weiß aber alle ne Meinung haben.
Meine lautet: außer den Kolbenringen schleift sich eh nix ein. Ich fahr nen Motor mit viel Drehzahl aber nicht unter Vollast ein, bis ich merke daß er sich freigefahren hat und dann gib' ihm. Hat immer gut funktioniert. Gruß Sven |
Wie soll ich meine GS denn nun einfahren?
Habe sie noch nicht so lange und bin auch nicht viel gefahren ist aber ne 93er. Grüsse von Bingo |
Aber der alte Motor tuts doch aber noch!?
Der hat doch erst 28000 runter! Brauche ich wirklich einen neuen? Kann ich nicht auch den alten so einfahren das er mehr Leistung bekommt? Grüsse von Bingo |
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aber wenn das so ist: ja du musst den motor wechseln und mir für 5 euro verkaufen. dafür schenke ich dir meinen, der hat jetzt über 58 000 km runter und ölt leicht. :mrgreen: :hammer: |
an knut
Wenn dein Motor richtig eingefahren wurde und auch richtig Leistung hat dann würde ich den gerne nehmen! Du brauchst mir auch keine 5 Euro für meinen zu zahlen ich weiß ja nicht ob er gut eingefahren wurde. Grüsse von Bingo |
jau, und wie der eingefahren is, aber sowas von :up:
der hat über hunderttausend ps mehr ..... meine fresse. geh und spiel mit deiner eisenbahn. verarschen kann ich mich selber :P :mrgreen: |
@Bingo Du kannst deinen Motor ohne bedenken weiter fahren.
Die Einfahrintervalle sind in der Bedienungsanleitung angegeben. |
Vielleicht sollte man der Diskussion noch neuen Schwung verleihen und die Frage in den Raum stellen, ob mit besonderen Motorrad-Motorölen ein optimales Einfahren ermöglicht wird? Oder doch einfach nur altes Autoöl rein, und Vollgas von Anfang an?
Nervig irgendwie, dass es auf solche Fragen keine ordentlichen Antworten von Herstellerseite gibt, denen man nicht einen gewinnorientierten Hintergrund andichten kann... EDIT: Sicherheitshalber geb ich noch ein paar von diesen hier: :wink: :wink: :wink: dazu, damit meine Absicht klar ist! |
Also wenn jetzt hier wieder ne Öldiskussion losgeht....
ihr könnt euch sicher denken was der kleine Patzo dann machen wird. |
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:lol: |
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Ja wir wissen es langsam und der Witz is jetzt auch totgeritten.
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