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BenPower 19.07.2006 08:44:10

Mal eine nichttechnische technische Frage
 
Bei mir gehts ja jetzt auch bald los mit dem Motorrad fahren und mit der Zeit werden wohl auch verschiedene Dinge an der Maschine in Angriff genommen werden müssen...

Ich hab mir zwar schon eine Reparaturanleitung besorgt und solche Kleinigkeiten wie Ölwechsel oder Luftfilterwechsel etc. sollten ja kein Problem sein, aber wenn es dann an die Details geht wie zum Beispiel Motorreparaturen oder -einstellungen, dann bin ich schon mit meinem Latein am Ende...

Jetzt wollte ich euch mal fragen, wie ihr denn in die Materie damals hineingekommen seid. Ich denke mal, die wenigsten von euch haben genau das als Beruf erlernt?!

Ich kann ja wohl auch schlecht einen Termin in einer Werkstatt ausmachen und mich dann danebenstellen, zuschauen und fragen...

Bekannte habe ich ein paar, die Motorrad fahren aber so wirklich viel selbst machen die an den Maschinen auch nicht, irgendwie legen die darauf auch keinen Wert, sich da weiterzubilden... im Gegensatz zu mir.

Wäre für jeden Tipp dankbar!

MfG

19.07.2006 08:50:59

Hallöchen,

also ich bin gelernter Kaufmann und habe somit zumindest beruflich nicht viel mit Technik am Hut.

Ich bilde mich mittels Foren, Treffen und Do-it-yourself fort. Oberster Grundsatz: Keine Ahnung-Finger weg!, weil man kann auch viel kaputt machen.

Mein erstes Projekt war, neben der Mofaschrauberei in den 90ern, eine Kreidler-RS, welche ich eigenständig restauriert habe. Allerdings nicht ohne fachmännische Unterstützung von Kollegen/Freunden.

Lasse Dir alles erst einmal zeigen und mach es dann unter Aufsicht. Dann können Fehler direkt ausgemerzt werden. Hast Du dann etwas Erfahrung, geht vieles wie von selbst.
Bücher können auch nicht schaden, allerdings nur theoretisch!


Naja, so war das bei mir, und ich muß auch noch viel, viel lernen.
Meistens kann man immer das, womit man schonmal Ärger hatte. Wer noch nie einen Reifen selber wechseln musste kann auch nicht wissen wie es geht, oder?!


Schönen Gruß,
Sascha G.

BenPower 19.07.2006 09:05:34

Zitat:

Ich bilde mich mittels Foren, Treffen und Do-it-yourself fort.
Gibt es da dann spezielle Treffen zu speziellen Maschinen?
Do-it-yourself? Gibt es da auch regelmäßige Treffs oder Kurse?

frantiC 19.07.2006 09:30:29

hast du mit technik ein wenig was am hut und weißt weißt den unterschied zwischen links und rechtsgewinde ?


dann solltest du auch bei der gs keine schwierigkeiten haben.

aber immer behutsam überlegen was man macht. nich einfach mal bremssattel ab und dann überlegen wie ging der wieder dran ;)


schwer ist es nicht, erfahrung bekommst du im laufe der zeit in dem du immer mehr und mehr selber machst.


irgend wann kommste an nen punkt, da merkste das ne werkstatt nur rausgeschmissenes geld ist. für die 300 € die du denen in den rachen wirfst kannst du eignetlich das meiste selber machen.

genug der ratschläge, bei sinnvollen fragen einfach posten ;)

Johannes_S1987 19.07.2006 09:42:43

Re: Mal eine nichttechnische technische Frage
 
Zitat:

Zitat von BenPower
Ich kann ja wohl auch schlecht einen Termin in einer Werkstatt ausmachen und mich dann danebenstellen, zuschauen und fragen...
MfG

also ich hab das schon gemacht meine erste reparatur hab ich dort gemacht weil ich echt überhaupt gar keine ahnung hatte. bei der zweiten hab ich ma zugeguckt und gemerkt : moment....zaubern kann der auch net bei dem sitzt nur jeder handgriff weil er das wohl schon seid 20 jahren macht. also hab ich mir manchmal meine reparaturanleitung zur hand genommen und wenn ich net weiterkam hab ich im internet gesucht. das suchen hatte ein ende mit dem tag an dem ich auf dieses forum hier gestossen bin weil bis jetzt blieb noch keine frage unbeantwortet.
wenn du keine zwei linken hände hast sollte die gs kein prob darstellen, da alles noch schön mechanisch funktioniert und ausser licht usw kaum eletkronische sachen dran sind. Da brauchste kein computer um zündzeiten einzustellen oder sonstwas. Bevor du was grösseres vorhast einfach ma hier im forum nachfragen oder beiträge suchen da stehen meisst schon potentielle fehlerquellen drin die du vermeiden kannst.
als erstes: beim vergaser zerlegen auf die O-Ringe achten die den unterdruckanschluss vershcliessen!!!! :lol: :lol: :lol: :lol: ich glaub das war hier schon 135034 mal das problem :wink:

King Madness 19.07.2006 10:22:30

Re: Mal eine nichttechnische technische Frage
 
Zitat:

Zitat von BenPower
Ich kann ja wohl auch schlecht einen Termin in einer Werkstatt ausmachen und mich dann danebenstellen, zuschauen und fragen...

Warum nicht ?
Es gibt viele Werkstätten, die das mitmachen, wenn man Interesse zeigt.
Leute, die in Motorradwerkstätten arbeiten, sind zu 99% selbst Motorradfahrer und Motorradfahrer helfen untereinander.

Solange du ihn nicht von seiner Arbeit abhälst, kannst du mit Sicherheit mal 1-2 Stunden dort rumlungern und Fragen stellen.

Johannes_S1987 19.07.2006 10:32:39

naja von der arbeit abhalten...wenn er an deinem bike rumschraubt wirds halt entpsrechend teurer die stunden schreibt der sich ja auf ;)

acid 19.07.2006 10:36:32

hab mich für meine drosselaktion mittels dem forum hinreichend informiert und dann mal drauf los geschraubt. es stand zwar schön beschrieben, was genau am vergaser gemacht werden muss, aber wie ich da hin komme, musste ich selbst rausfinden ;)

hat zwar ewig gedauert, aber jetzt weiss ich wie es geht.

19.07.2006 10:43:58

Treffen/Termine
 
auf der Startseite bei "Community" mal bei "Treffen" und "Stammtischen" schauen.

Einfach mal mitn Bock dahinfahren...da findest Du immer Hilfe bzw. hilfreiche Tips..


Viel Spass beim Schrauben!!

Gruß aus dem Bergischen Sascha G.

frantiC 19.07.2006 11:23:13

n tipp,..... nervt die schrauber nicht.....

das heisst nicht das man nicht zuschauen bzw fragen darf.

aber wer penetrant auf der matte steht ist nicht gerne gesehen.


und nen 10er für gute tipps oder extra hilfestellung eines mechanikers kommen immer gut.

kleine geschenke erhalten die "freundschaft"....

KriegsJunkie 19.07.2006 11:26:47

:roll: hab mich da auch einfach reingetastet. Erst Tank ab, dann irgendwann Vergaser (OK, Vergaser am Ersten Tag, der war ja versifft :wink: ), Ventildeckel ...
Ich weiß garnicht was daran so schwer sein soll, man muss sich halt nur am Ende genug Zet nehmen das alles wieder zusammenzubauen

BenPower 19.07.2006 11:45:20

Hab halt irgendwie "Angst", falls man doch mal was nicht mehr so hinbekommt wie es eigentlich war, dann fährt das Ding nicht mehr, steht daheim und dann müsste man sich um einen Transport in die Werkstatt noch kümmern... aber hat wahrscheinlich anfangs jeder mal gedacht.

Das Reparaturhandbuch ist schön und gut aber setzt schon eine gewisse Kenntnis voraus, die mir eben manchmal noch fehlt...

Aber finde ich echt toll, dass man sich hier an die bereits erfahrenen Leute wenden kann, da fühlt man sich nicht ganz allein gelassen! :wink:


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