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Schwingenlager kaputtgemacht?
Ich habe heute angefangen, meine neue Schwinge zu schleifen. Dabei bin ich auf die Idee gekommen, die Bolzen in den Lagern herauszunehmen und die Löcher dann irgendwie zuzumachen, um die Lager vor Staub zu schützen.
Vorher habe ich aber die Lager mit Loctite Schnellreiniger saubergemacht und hinterher habe ich mir die Frage gestellt, ob das wohl so gut war. :? Kann man den Lagern damit schaden? Falls nicht, womit fette ich die hinterher wieder? |
Ich habe die Lager auch gesäubert und danach mit normales Schmierfett schön geschmiert.
Absolut keine Probleme. Solange das Lager nicht in alle Einzelteile zerfällt, sollte das keine Probs machen. Hauptsache wieder ausreichen schmieren. |
Alles klar. Danke für die schnelle Antwort.
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Du solltes für das Schwingenlager extra Lagerfett nehmen!
Lager reinigt man eigentlich mit Petroleum und nem Pinsel...Und danach schmiert man es sehr sorgfältig und Großzügig mit Fett ein (ich empfehle WGF135 (WälzlagerGelenkFett bis 135°C)) |
Bin heute mit dem Schleifen fertig geworden und habe die Stellen um die Lager so ziemlich als letztes gemacht. Obwohl ich die Lager mit Taschentüchern vor Staub geschützt habe, ist mir das leider nicht 100%ig gelungen. Wie kann ich jetzt erkennen, ob die Lager Schaden genommen haben? Und kann ich die einfach wieder reinigen, oder mache ich sie damit kaputt?
Mal wieder doofe Fragen. :oops: |
Nimm ne Schale mit Petroleum und nen feinen pinsel...dann wischste damit rolle für rolle ab bis du mit dem Finger keinerlei Knirschen mehr spürst.
Dann neues Lagerfett rein (damit nicht sparsam sein ;)) und das Lager sollte wieder seinen Dienst tun können (wenns nicht schon vorher an Verschleißerscheinungen litt) |
könnte man anstatt lagerfett auf kupferpaste bzw. kupferfett nehmen?
das verharzt auch nciht und ist sehr wiederstandsfähig was das an ort und stelle bleiben angeht :roll: |
Zitat:
was soll das bringen in das schwingenlager kupferpaste zu schmieren? |
Zitat:
Wir haben uns damals ne 2kg Dose WGF geholt (um die 20 Euro)...die reicht sicherlich noch Jahre...sehr gutes Zeug und man braucht es eigentlich oft zum Steckachsen fetten und all die Sachen. Is übrigens Molybdänsulfid-Fett...das gibts manchmal auch im Baumarkt (aber nicht das Sprühzeug nehmen!) |
Zitat:
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Also ich benutze Kupferpaste eigentlich ausschließlich an stellen die thermisch belastet sind, oder wo ich die Schrauben/Gewinde gegen fressen sichern will, und auf der Rückseite der Brensbeläge gegen Quitschen.
Von den Schmiereigenschaften halte ich nichts. |
Kann ich Liqui Moly MF 47 nehmen? Da steht was von MoS2 drauf.
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Das müsste n Kriechöl sein. Also NEIN!
Nimm FETT kein ÖL :wink: |
Zitat:
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fett, ey :mrgreen:
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Hab ich schon verstanden. :evil:
Da steht auch drauf, dass das zum schmieren von thermisch belasteten Lagern ist. Nur das MoS2 hat mich stutzig gemacht, weil mich das auch an Kriechöl erinnert. :roll: |
Danke. :anbet:
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Kupferpaste ist Mist, die ist bloss mit Vaseline gebunden. Ausserdem ist dass ein Festschmierstoff, und die haben in Wälzlagern nichts zu suchen, resp. helfen da nicht. Das gleiche gilt für MoS2. Das schadet nicht unbedingt, da es in der Regel mit einem anständigen Fett kombiniert wird, hilft aber auch nicht wirklich.
Zum Thema Dreck im Lager: Da würde ich waschen mit Petrol, fetten, nochmal auswaschen, und endgültig Fetten. Das Fett bindet den pulverförmigen Dreck schön und nimmt ihn dann mit, besser als das Petroleum allein tut. |
Zitat:
Deshalb haben wir uns die große Butte geholt ;) |
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