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Alt 08.09.2005, 17:58:08   #1
Gast
 
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Standard Mal "eben" Ventilspiel einstellen...

Moinsen erstmal, ich lese nun schon eine Weile ohne Account mit. Sehr gutes informatives Forum!

Ich dachte mir, ach ist ja noch früh am Mittag, da kann ich schnell die Shims rausholen und mit dem Fahrrad zum Händler gurken um zu tauschen.

Ventildeckel ab, Ventilspiel "messen" ist nicht nötig da dort nichtmal mehr Blattgold zwischen geht. Man kann die Shims aber noch drehen (Leistungsverluste hatte ich bisher keine).
Tja aber dann kams Dicke. Ich kann ein Einlass- und ein Auslassventil gar nicht mehr drehen und komme nicht an die Kerbe ran um die Shims rauszuhebeln . Mit einem Magnet war nichts zu machen da sich die Shims mit Öl vollkommen festsaugen. Also Nockenwellen abgeschraubt + Vergaser + Lufikasten wegen Steuerkettenspanner...

Bei Lager A war unter der Nockenwelle (da wo das Öl rauskommt) eine dicke Aluflocke die unmöglich durch die dünne Bohrung gekommen sein kann, also ab Werk drin gewesen sein muss

Nach der kleinen Story (geteiltes Leid ist halbes Leid ) aber mal zur Sache: Muss ich mir Gedanken machen wenn sich die (zwei) Ventile nicht mehr gut drehen lassen? Eines sitzt so fest das ich mit Hammer und Schraubenzieher 5 Minuten für 180 Grad gebraucht habe) Gelaufen ist sie bisher einwandfrei, auch bei hohen Drehzahlen. Ich frage deshalb weil ich hier noch einen zweiten Kopf liegen habe und da eventuell umbauen kann. Aber das mache ich halt nur wenns gar nicht mehr anderst geht... Was meint ihr dazu?

Gruß,
Tobias

Edit: Ups verschiebe mal bitte einer nach "Technik"
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