Die Messgeräte sind absolut genau, Fehler bewegen sich nur im 1/10 km-Bereich. Genau so viel, wie das deutsche Eichgesetz zulässt! Die Geräte müssen immer eine gültige Eichurkunde besitzen.
Übrigens wirken sich die Fehler bei verkehrtem Aufbaum wie z.B. falscher Winkel, zu großer Seitenabstand vom Fahrbahnrand immer zu Gunsten des Betroffenen aus. Aber das ist minimal.
Da es jedoch immer wieder schlaue Leute gibt, wurde generell festgelegt, dass bei Radarmessungen unter 100 km/h eine Tolleranz von 3 km/h und über 100 km/h 3 % abgezogen werden. (Das kann aber bei anderen Messverfahren wieder anders sein)
Wenn ich meinen Tacho zugrunde lege, der eine relativ große Anweichung hat und bei angezeigten 60 km/h gerademal knapp 50 km/h tatsächlich anliegen, käme ich auf 81 km/h abzüglich 3 km/h, wären 78 km/h also 28 km/h zu schnell. Ich gehe mal davon aus, dass es innerhalb einer geschlossenene Ortschaft war. Dann wären das 90 € Bußgeld + Kosten, 1 Monat Fahrverbot. Und natürlich die Nachschulung.
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Wie immer ohne Gewähr.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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