Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber wenn ich mich recht erinnere, wird das Ritzel bei der GS, im Gegensatz z.B. zu PKW-Anlassern, nicht eingespurt, sondern ist ständig im Eingriff.
Der Freilauf sitzt in der 2. Stufe. Wenn der nicht greift (Klemmrollenfreilauf!?), dreht der Anlasser durch und der Motor macht keine Umdrehung!
Normale PKW-Anlasser (und an ganz wenigen Motorrädern, z.B. alte BMW-Boxer) sind komplett anders gebaut haben den Magnetschalter seitlich angebaut. Zunächst wird das Ritzel über einen Hebel vorgeschoben und eingespurt (meist nur ca 20-50% Flankenüberdeckung), dann über die rückwärtige Kontaktplatte der Anlasserstrom geschaltet. Da es Schub-Schraubtrieb-Anlasser sind, wird das Ritzel durch die erste Umdrehung über ein Steilgewinde auf der Anlasserwelle vollständig eingeschoben (100% Flankenüberdeckung).
Da ist zwar auch ein Freilauf drin (allerdings im Ritzel, d.h. in der ersten Stufe), der ist aber nur für ganz kurze Zeiträume gedacht.
Außerdem baut diese Konstruktion deutlich größer in Länge und Breite, als die Moped-Anlasser.
Gruß,
Bernd
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