Huiuiui... solche Drogendiskussionen finde ich immer schwierig. Umso mehr staune ich, dass hier wohl keiner so richtig verbohrt ist und nur seine eigene Meinung als das einzig gültige sieht.
Ich selbst stehe da auf dem Standpunkt: Was man nicht kennt, kann man nicht be- oder gar verurteilen.
Ich glaube, dass die individuellen Wirkungen jeglicher psychoaktiver Substanzen nicht wirklich verallgemeinert werden können. Vor allem die längerfristigen. Selbst bei genügend Kaffee oder - weil magenfreundlicher - schwarzen Tee, wird mir bisweilen ganz anders.
Vor zuviel Koffein zittrig Auto/Motorrad fahren halte ich daher auch für eine schlechte Idee. Es läuft immer auf den verantwortungsvollen Umgang hinaus, den man erlernen muss, egal womit. Es ist eine ganze Menge potentiell gefährlich und es ist zweifellos auch mal schön, sich zu betrinken oder stoned zu sein.
Wenn man irgendwann merkt, dass das kein guter Dauerzustand ist, weil man im Leben vielleicht noch was anderes vorhatte, dann ist alles prima. Dito für Zigaretten usw. Derartige Kurven zu machen, eine geeignete Ausfahrt zu nehmen, scheint aber vielen schwerzufallen.
Pauschal zu sagen, dass man von psychoaktiven Substanzen dümmer wird, halte ich aber für mutig. Man nennt solche Stoffe bewußtseinserweiternde Drogen. Und das tun sie wohl auch, lenken die Gedanken in andere Bahnen.
Naja, letztendlich muss da jeder selbst wissen, was er/sie tut.
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"This', I announced in advance, 'is going to be hell.'" (Aldous Huxley - "The Doors of Perception")
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