Hi,
Tank schweißen nur nach Inertisieren (Füllen mit nicht brennbarem Gas oder Flüssigkeit).
Im Allgemeinen setzt man hierzu Stickstoff oder CO2 ein. Flüssigkeiten (Wasser) haben das Problem, dass sie sehr viel Wärme aufnehmen und direkt ableiten. Man kann das machen und lässt im Schweißbereich eine minimale Blase übrig. Dann wird die Wärme zwar vom umgebenden Material abtransportiert, nicht aber von der Schweißstelle selbst.
Weiterer Vorteil: Es wird nicht so viel umgebender Lack und innere Versiegelung zerstört.
Wir schweißen z.B. große Hydraulikölbehälter mit über 1000 l auf diese Art (Öl ablassen bis unter Schweißstelle, Behälter fluten mit Stickstoff).
Für diese Anwendung würde ich allerdings auch 2-K-Klebstoffe nehmen. Evtl. das Leck (Sicke?) etwas mit der Dremel aufflexen und säubern, an der Klebestelle darf weder Rost noch Feuchtigkeit, Benzin, Öl oder Wasser sein. Nur peinlich genaues Arbeiten lässt langfristigen Erfolg erwarten!
Guten Kleber nehmen, der nicht verspödet (Flüssig-Metall ist ok), bei normalen 2-K-Klebern kein 5-Minuten-Harz, sondern z.B. Uhu Endfest 300.
Die meisten 2-K-Klebstoffe lassen sich gut mit (dosierter) Wärmezufuhr z.B. mittels Heißluftfön tempern (meist ca. 60°-80° Oberflächentemperatur).
> Klebstoff wird kurzfristig dünnflüssiger und läuft in jede Ritze, ab da nicht heißer machen, sondern nur Temperatur halten
> Höhere Endfestigkeit
> extrem verkürzte Aushärtzeit (bei Langzeitharzen und Uhu Endfest 300 geht durchaus Faktor 50)
Gruß,
Bernd
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