Zurück zur Technik:
Prinzipiell kann man jeden Motor drosseln.
Das bedeutet eigentlich nur, dass man ihm die Leistung wegnimmt, die hochbezahlte Ingenieure einmal aus ihm herausgekitzelt haben, sozusagen negatives Tuning.
D.h. man setzt einfach den Füllungsgrad des Motors soweit herab, dass er nur noch so viel Leistung abgeben kann, wie gewünscht ist.
Das geht z.B. durch Drosselklappenanschläge, Querschnittsverengungen oder Nockenwellen mit anderen Nockenhöhen und -formen.
Bei manchen Motorrädern macht das Sinn, das sind dann hauptsächlich Einsteigermaschinen, bei anderen macht es keinen Sinn, z.B. bei einer Hayabusa.
Wenn genügend Nachfrage besteht, werden entsprechende Zubehörlieferanten oder die Hersteller selber entsprechende Drosseln bauen.
Dennoch gibt es Motorrädern, für die sowas nicht von der Stange angeboten wird. Wegen des hohen Aufwandes der Homologation, bzw. der TÜV-Gutachten ist es dann unwirtschaftlich.
Und so komische Behelfslösungen wie Drosselklappenanschläge, bei denen man viel Gasweg verliert, machen das Motorrad nicht besser fahrbar.
Einfacher und kostensparender ist es ein entsprechend motorisiertes Gebrauchtmotorrad zu kaufen, es dann nach 2 Jahren gewinnbringend zu verkaufen und sich dann das Wunschmotorrad zu holen.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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