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Zitat von berndy
Die GS hat, wie fast alle "modernen" Fahrzeuge, eine Batteriezündung. Ich bin zwar noch nicht darauf gekommen, was dabei der Vorteil zur Magnetzündung sein soll, aber nun gut.
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der vorteil von modernen zündanlagen (bei der gs ist es eine transistorzündanlage) liegt darin, daß auch bei hohen drehzahlen und damit verbundenen hohen funkenanzahlen eine gleichmäßig hohe zündspannung erzeugt werden kann. hierzu ist aber eine ausreichende und gleichmäßige strom- und spannungsversorgung der zündanlage und damit eine batterie als puffer notwendig.
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Zitat von berndy
Bei der Batteriezündung kann man jedenfalls auf die recht schweren Dauermagnete in der Lichtmaschine verzichten.
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kann man, muß man aber nicht und bei motorrädern ist es (bis auf wenige ausnahmen) auch nicht gerade üblich.
die gs z.b. hat trotz batteriezündung eine durch dauermagnete permanenterregte drehstromlichmaschine. der elektrische teil der lichmaschine rotiert nicht und erfordert deshalb keine schleifkontakte, die bei den recht hohen drehzahlen einem erheblichen verschleiß unterliegen würden.
ein nachteil sind natürlich die recht hohen rotierenden massen, es gibt aber noch weitere:
durch die permanente erregung wird auch permanent die volle leistung erzeugt, der nicht benötigte anteil wird zum teil im laderregler, leider aber hauptsächlich in der lichtmaschine selbst in wärme umgewandelt, was die statorspulen termisch belastet und im extremfall zur überhitzung und zum ausfall der lichmaschine führen kann. die "kühlung" der lichtmaschine soll das motoröl übernehmen, man könnte aber auch behaupten, daß Motor und Lichmaschine sich gegenseitig aufheizen.