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Zitat von Saugwurmmensch
Die Anleitung aus den Reparaturbüchern ist nicht sehr praxisfreundlich.
Misst den Schwimmerstand über den Schlauch von außen.
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Hallo,
das Messen von Außen ist solange gut, solange man nur binär feststellen will, obs gut ist oder schlecht. Wenn man was einstellen will, sollte man doch die Methode aus den Büchern testen, weil man ansonsten verrückt wird, wenn man alles zusammenbaut, Benzin reinlaufen lässt, mit klarem Schlauch misst, 5 mm Abweichung festestellt, wieder Sprit ablässt, Schwimmerkammern aufmacht, ganz ganz zärtlich dran rumbiegt und von vorne weils diesmal in die andere Richtung 5 mm abweicht. Nach dreimal probieren hat man keinen Bock mehr.
Ich habe am Ende doch die Methode aus den Büchern ausprobiert und mit dem Schlauch nur abschließend kontrolliert. Übrigens haben die Schwimmer eine Naht, wo die zusammengeklebt/-schweißt sind. Diese Naht steht zumindest bei meinen Vergasern dann parallel zur Schwimmerkammer-Kante, wenn der Abstand der Schwimmerkammerunterseite zur Schwimmerkammer-Kante hinhaut.
Mit dem Spruch, dass man kippen soll, bis die Nadel gerade sitzt, ist gemeint, dass diese biegbaren Bleche an den Schwimmern gerade mal sanft hinten auf die gefedert beweglichen Stifte an den Nadelrückseiten tippen aber diese nicht reindrücken, die Nadeln selber aber schon in ihren Sitzen drin stecken und abdichten. Wenn du eine Nadel einfach mal ohne Schwimmer in den Sitz rutschen lässt, siehst ja, wie weit sie reingehen, tiefer drücken die Schwimmer die auch nicht rein.
Übrigens haben die Reparatursätze von Louis etwas andere Nadeln als im Original. Bei mir waren die gefederten Stifte hinten dran länger/standen weiter raus. D.h. ich musste sowieso beide Schwimmer neu einstellen.
Gruß,
Stephan