Du solltest dir darüber im klaren sein, dass Turbolader am Motorrad deplaziert sind.
Durch die Aufladung ist das Gas wesentlich schwieriger kontrollierbar, was in Kurven durchaus den Abflug einleiten wird. Das ist auch einer der Gründe, warum es sehr wenige Motorräder mit Turbolader gibt.
Am Motor kann man so einiges verändern. zB:
-Scharfe Nockenwellen
-Zylinderkopfplanung
-Gewichtsreduzierung zu Gunsten für höhere Drehzahlen
-stärke Ventilfedern
- und, und, und
Aber nichts führt an einen größeren Vergaser vorbei. Der originale ist für eine deutliche Leistungssteigerung zu unterdimensioniert. Das dürfte sogar der leichteste Part sein.
Dann musst du dir noch Gedanken über die höhere Temperatur des Motors Gedanken machen. Da wird nichts um mindestens einen Ölkühler rumkommen.
Der allerletzte Punkt in Sachen Motortuning ist der Preis. 3-4000€ dürfen das schon werden, mal abgesehen davon, dass es den Nutzen niemals reinholt. Aber wenn du Spaß daran hast, an einem Motor rumzutunen und dich weder Kosten noch Mühen scheuen, dich von dem Projekt abzubringen, dann nur zu. Der aktuelle Rekord(zumindest hier im Forum) liegt bei ES1-Cs seiner GS mit aktuell 68PS. Das ist allerdings ein reinrassiger Rennbahnumbau.
Folglich wird dann
Ulf Penners Tuning Fibel der erste Punkt der Pflichtlektüre für dich sein.
Das wesentlich sinnvollere Tuning an der GS ist, wie Tomato schon gesagt hatte.
Vorne progressive Gabelfedern + entsprechendes Gabelöl(10er oder Forumsgeheimtipp--> 15er) und ein Wilbersfederbein.
Das kostet dir ca. 500€ zuzüglich Eintragung und auf einer kurvenreichen Strecke macht das zum einen wesentlich mehr Spaß und zum zweiten bist du damit auch wesentlich schneller, sofern du fahren kannst.
Zitat:
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Zitat von pappamopps
kolbe aufbohren
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Den Kolben möchte ich gerne mal sehen.